9. Februar 2011
In Frankreich gibt es ein neues Kartenspiel, das sich "Sozialplan" nennt, wobei hier der rücksichtsloseste Chef das Spiel gewinnt. So muss man also als Boss versuchen, sich möglichst besonders von den Mitarbeitern zu trennen, die als sogenannte Härtefälle gelten wie beispielsweise Betriebsräte, Schwangere und Behinderte. Und das große Ziel heißt Rentabilität, wobei jedes Mittel Recht ist.
So muss man als Spieler versuchen, das Kartenspiel ist ähnlich wie "Uno", seine Karten, die die Angestellten in dem Betrieb darstellen, loszuwerden. Der Sieger darf dann mit seiner Firma in ein Land umsiedeln, wo es besonders billige Arbeitskräfte gibt.
Nun nicht jeder Franzose findet dieses Spiel witzig, doch wurden seit Ende letzten Jahres alle 3.000 Kartenspiele verkauft, so dass jetzt eine Neuauflage mit 10.000 erfolgen soll und demnächst auch in Belgien, der Schweiz sowie in Kanada erscheinen soll.
Ich glaube, dass der Fernsehfiesling "J.R." Ewing aus der Serie "Dallas" an dem Spiel auch seine helle Freude hätte.
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