Urzeitliche Raubtiere haben Lebensraum und die Beutetiere unter sich aufgeteilt

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  • von Paradisi-Redaktion

Vor etwa 10 Millionen Jahren haben unterschiedliche Arten von Raubtieren gelebt, die sich aber gegenseitig nicht behinderten, weil sie den Lebensraum und ihre Beutetiere untereinander aufteilten, wie Forscher anhand von Untersuchungen von Fossilienfunden aus Spanien feststellten.

Bei den Untersuchungen haben sich die amerikanischen Forscher vor allem mit den Zähnen der Tiere beschäftigt, an denen sie die Lebensweise der Tiere erkennen konnten. Bei den untersuchten Raubtieren handelte es sich einmal einen kleineren und größeren Säbelzahntigers, wobei der kleinere so groß wie ein Leopard gewesen sein musste. Bei der dritten Art handelte es sich um eine Mischung aus Bär und Hund, die gleich groß wie ein Tiger waren.

So lebten beide Arten des Säbelzahntigers in Wäldern, aber die kleineren Säbelzahntiger eher auf Bäumen und versteckten sich somit vor ihrem "großen Bruder", denn beiden fraßen die gleichen Beutetiere. Die dritte Art bevorzugte dagegen die offenere Wildnis und jagte wahrscheinlich Antilopen. Aufgrund des anderen Lebensraumes kamen sich so der große Säbelzahntiger mit dem "Bärenhund" nicht ins Gehege.

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