1. Februar 2010
Hunde erkälten sich in der Regel im Winter auch bei Minusgrade und nasskaltem Wetter nicht. Einige Dinge sollten Hundebesitzer dennoch beachten, so Tierärztin Sandra Kühnel. "Wenn sie niesen, haben sie meistens einen Infekt und sollten zum Tierarzt gebracht werden", erklärte Kühnel gegenüber der Deutschen Presseagentur dpa. Die meisten Rassen haben im Winter ein dickeres Unterfell, dass sie ausreichend schützt. Tiere mit sehr kurzem oder wenig Fell sind jedoch eher empfindlich. "Ihnen kann man im Winter eine Decke überziehen", so Kühnel.
Schon eher haben Hunde Probleme mit Streusalz und Splitt. Die Körnchen können sich zwischen den Ballen der Pfote festsetzen und Schmerzen hervorrufen. Hundebesitzer sollten deswegen bei Spaziergängen regelmäßig überprüfen, ob ihr Tier humpelt. Vorsorglich kann man Vaseline auf die Ballen schmieren. Wenn Hunde auch bei Minustemperaturen in Bächen oder Flüssen schwimmen gehen wollen, braucht man sie nicht davon abzuhalten. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das Tier die restliche Zeit bis zu Hause in Bewegung bleibt. Dort sollte man den Vierbeiner dann mit einem Handtuch abtrocknen und sich erstmal aufwärmen lassen.
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