4. Mai 2009
Von Viola Reinhardt
Groß, klein, hartes Fell oder wuschelig weich. Braun, schwarz, weiß und bunt gefleckt, dringen sie in die Herzen von kleinen und großen Menschen, heitern auf, trösten und bringen einen in Trab. Der Hund, als eines der ersten domestizierten Tiere in der Menschheitsgeschichte überhaupt, ist für alle F(e)älle der geeignete Partner.

Wenn man traurig ist legt er seinen Kopf oder die Pfote auf das menschliche Knie. Dem einsamen und geschwisterlosen Kind bietet er seine Dienste als Freund und Spielkamerad an. Kranken Menschen spendet er Wärme und Nähe, so dass so manch einer aus einem langen Koma zurück finden konnte. Der Hund als treuer Begleiter in allen Lebenslagen kann ein anders Haustier kaum das Wasser reichen. Mag ein Hamster auch noch so niedlich sein und die Katze einem vertrauensvoll um die Beine streichen: Einen Hund werden sie niemals toppen können.
Wer einen Hund sein eigen nennen kann, weiß wovon hier die Rede ist. Gelangweilt und depressiv auf dem Sofa abhängen? Ein vierbeiniger Freund lässt einem für so was keine Zeit, denn er braucht Zuspruch, Pflege und mindestens dreimal täglich seinen Spaziergang. Nein-sagen straft er mit einem in die Wohnung machen oder auch Ignoranz und akuter Missachtung. Da raffen sich dann doch viele Menschen auf und gehen vor die Tür.
Auch älteren und einsamen Senioren verhilft ein Hund dazu nicht gänzlich zu vereinsamen und die müden Knochen täglich in Schwung zu halten. Mal trifft man einen anderen Hundebesitzer, mal eine nette Nachbarin und kein Tag gleicht einem anderen, denn der Hund braucht einen. Schlapp machen? Was würde da nur Bello machen und so verhilft das wuschelige Knäuel zu einer gesunden Aktivität.
Auch Singles profitieren von dem Vierbeiner. Kaum ein anderes Tier ist besser geeignet als zwanglos ins Gespräch zu kommen. Viele Singles, die selbst keine Zeit für einen Hund haben, leihen sich aus der Nachbarschaft oder auch Verwandtschaft den zotteligen "Kuppler" in Sachen neuen potenziellen Partner. Gesprächstoff hat man nämlich gleich: Welche Rasse, wie alt oder wie heißt er denn, sind super Anbandelfragen, die gleich auch dieselben Wellenlänge offenbaren, denn ein Hundefreund mag in der Regel auch das menschliche Individuum.
Doch bei allen Vorteilen des Hundes sollte man eines nicht vergessen: Er ist auf seinen Besitzer angewiesen, leidet, wenn man ihn alleine lässt oder gar plötzlich im Tierheim abgibt, weil er doch mehr Zeit in Anspruch nimmt und Arbeit macht als erwartet. Hier sollte man sich lange im Vorfeld überlegen, ob man sich einen Hund zulegen möchte, denn als bester Freund des Menschen hat er es nicht verdient von einer Hand in die andere gereicht zu werden. Denn wie jeder treue Hundebesitzer weiß: Auch ein Hund weint und trauert, vermisst und freut sich fast so wie ein Mensch und eine anschmiegsame Hundeseele sollte man nicht mit Füßen treten.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
27.12.11 | |
![]() | HUNDE |
16.12.11 | |
![]() | HUNDE |
22.11.11 | |
![]() | HUNDE |
21.11.11 | |
![]() | HUNDE |
24.10.11 | |
![]() | HUNDE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Hunde Forum


Kommt Paul oder kommt er nicht? Wie laut muss Herrchen pfeifen oder Frauchen schreien, bis er sich endlich in Ze...