Kinder und Hunde: Was Eltern beachten müssen

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  • von Paradisi-Redaktion

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Auch Kinder können zum Familienhund eine ganz besondere Beziehung aufbauen, wenn die Eltern einige Dinge beachten.

Kleines Mädchen liegt imt Labrador Welpe auf dem Boden, weißer Hintergrund

Wenn Kinder bereits geboren sind

Die meisten Hunderassen eignen sich perfekt als Familienhund, jedoch nicht alle. Wird der Hund erst angeschafft, wenn die Kinder bereits geboren sind, so sollte man sich beim Züchter informieren, wie kinderlieb die Hunderasse ist. Trotzdem hat jeder Hund seinen ganz eigenen Charakter, unabhängig von der Rasse.

Man sollte daher beim Kauf auch darauf achten, wie ein Hund auf Kinder reagiert - wedelt er freudig mit dem Schwanz oder fängt er an zu knurren, wenn ein Kind weint? Dann müssen sich alle Familienmitglieder darüber im Klaren sein, dass nun auch der Hund ein Familienmitglied ist. So sollte er auch behandelt werden, wenn er sich mit den Kindern gut verstehen soll und sich in seiner neuen Heimat wohlfühlen soll.

Grundsätzlich muss man seinen Kindern beibringen, dass sie den Hund niemals ärgern oder gar am Schwanz oder an den Ohren ziehen dürfen. Wenn Fressenszeit ist, sollten die Kinder ihren Hund in Ruhe lassen, da er sonst meint, er müsste sein Fressen vor ihnen verteidigen.

Lebt ein Hund in einem Familienhaushalt, so müssen die Kinder lernen, den Hund zu respektieren. Wenn er knurrt, sollten sie ihn in Ruhe lassen - auch bellende Hunde können beißen.

Wenn der Hund vor den Kindern da ist

Häufig ist ein Hund auch schon vor den Kindern da. In diesem Fall muss der Hund bereits während der Schwangerschaft auf das Baby eingestimmt werden. Das Betreten des Kinderzimmers beispielsweise sollte für den Hund tabu sein.

Ist das Baby geboren, so kann der frischgebackene Papa aus der Klinik ein paar Kleidungsstücke oder benutzte Windeln mitbringen, so dass man den Hund langsam auf das neue Wesen vorbereiten kann.

Wird das Baby irgendwann mobiler, so muss es frühzeitig lernen, dass der Hundekorb oder das Hundehäuschen tabu sind und dass der Familienhund kein Kuscheltier ist.

Nähert sich ein fremder Hund einem Kind, so sollten die Eltern immer wachsam sein. Nur wenn der Besitzer dabei ist und das Kind ermuntert, den Hund zu streicheln, kann man es dem Kind erlauben. Keinesfalls darf ein Kind aber vor einem fremden Hund weglaufen. Dies würde den Jagdinstinkt des Hundes wecken.

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  • Bildnachweis: Child with puppy © JohanSwanepoel - www.fotolia.de

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