Gerade die ersten Wochen sind entscheidend, was die Bindung des Tieres an den Bezugsmenschen, die Familie und die neue Umgebung angeht. Lernen Sie Hilfestellungen für die Reinigung der Wohnung und Schaffung von Wohlfühlplätzen kennen.

Machen Sie sich bewusst, dass Sie vor allem in den ersten Tagen und Wochen nah am Tier sind und so Unreinheiten des kleinen Vierbeiners umgehend bemerken, eingreifen können und schnellstmöglich die Reinigung umsetzen können. Urin kann sehr hartnäckig und trotz guter Reinigung nachhaltig sein.
Schützen Sie Ihren Holzboden, indem Sie leicht zu reinigende Auslegeware auslegen und schützen Sie wertvolle Teppiche, indem Sie diese für die ersten Wochen einrollen. Wenn Sie den Teppich liegen lassen, dann kann es sich anbieten zum Schutz des Holzbodens eine leicht abwischbare Matte unter den Teppich zu legen. Sollten Sie den Fleck nicht rechtzeitig entdecken und den Geruch wahrnehmen, dann suchen Sie sich geeignete Reinigungsmittel und Sie Polster oder Teppiche gegebenenfalls professionell reinigen.
Machen Sie vor dem Einzug des Vierbeiners einen Rundgang durch die Wohnung und versetzen Sie sich in das Tier, womit es am sich voraussichtlich am liebsten beschäftigen wird. Natürlich werden Sie nicht alles verhindern können, aber Sie können sich durch diesen Rundgang bewusst machen, was Ihnen wichtig ist und es entsprechend in Sicherheit bringen beziehungsweise sichern. Schützen Sie festes Mobiliar indem Sie es verstellen oder mit einem in der Tierhandlung erhältlichem bitteren, ungenießbarem Mittel überstreichen, so dass der Hund oder die Katze schon allein durch den Geruch einen anderen Platz zum Kratzen oder Knabbern sucht.
Bieten Sie ausreichend Spiel-, Knabber- und Kratzmöglichkeiten an, bis Sie Ihr Tier so gut kennen, dass Sie das Angebot auch wieder reduzieren können. Nicht jeder Hund braucht eine Vielzahl an Spielzeug und nicht jede Katze benötigt einen mehrstöckigen Kratzbaum.
In den ersten Tagen wird sich der Vierbeiner mit der neuen Umgebung vertraut machen, nahe an Ihnen sein und in Ausrichtung nach Ihnen seinen Lieblingsplatz wählen. Bei Katzen ist dies meist der Sessel des Besitzers, die Couch, die höchste Stelle auf dem Schrank oder das Fensterbrett. Der Hund ist genügsamer und ist auch mit einer Zuweisung Ihrerseits durch eine Decke oder einen Korb auf einen festen Platz in der Wohnung einzustellen. Ganz egal, welchen Lieblingsplatz sich Ihr neuer Vierbeiner erobert, unterstützen Sie ihn in seiner Suche und Findung, indem Sie den Platz weiträumig leeren, so dass sich Katze und Hund nicht beim Strecken erschrecken, weil etwas umfällt oder Sie jedes Mal hinrennen, weil Sie die Sorge haben, dass etwas herunterfallen kann.
Wenn Sie ein Haustier in Ihrer Familie haben, wird das Thema Hygiene an Wichtigkeit zunehmen. Tiere verursachen mehr Reinigungsaufwand, vor allem, wenn sie sich in der geschlossenen Wohnung und im Freien bewegen können. Reinigen Sie die Stellen und Zimmer, in denen sich das Tier am häufigsten aufhält, ebenso die Näpfe. Den Kratzbaum und den Hundekorb lohnt es sich ebenfalls alle vier Wochen mit dem Staubsauer zu reinigen.
Kämmen Sie Ihren Hund oder Ihre Katze, so denn sie das mag, alle sechs Wochen, vor allem aber vom Wechsel der Winter- in die Sommerzeit. Wenn Ihr Vierbeiner von draußen kommt, prüfen Sie die Pfoten und das Unterbauchfell und säubern Sie Ihr Haustier mit einem Handtuch oder gegebenenfalls mit einer kleinen Dusche. Auf diese Weise können Sie den Schmutz in der Wohnung gravierend reduzieren.
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