Regeln und Gewinnchancen der verschiedenen Lotteriespiele (Lotto)

Badewanne mit Geldscheinen, eine Frau im schwarzen Bikini darin

Zu den unterschiedlichen Lotteriespielen zählen 6 aus 49, Spiel 77, Glücksspirale und Eurolotto

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  • von Paradisi-Redaktion

Finanzielle Unabhängigkeit und die Option, nicht mehr arbeiten zu müssen: Was für viele Menschen einen lange gehegten Traum darstellt, wird für einige wenige von ihnen Wirklichkeit. Meist gewinnen sie in der Lotterie und können sich anschließend manch kleinen oder sogar großen Wunsch erfüllen. In den jeweiligen Spielen gibt es allerdings einige Unterschiede. Glücksspiel Lotto - Informieren Sie sich über die Regeln und Gewinnchancen unterschiedlichen Lotteriespiele.

Die Lust des Einzelnen

Wer Lotto spielt, verfolgt damit nicht nur die Sehnsucht nach wertvollen Gütern, Reisen oder einem prall gefüllten Konto. Die meisten Teilnehmer reichen ihre Lose ein, um das eigene Glück ein wenig auszuloten – um also die eine Person aus der großen Masse zu sein, der das Schicksal gefügig ist.

Die Chancen darauf stehen aber gering. Jedenfalls dann, wenn auf große Summen gehofft wird.

Die Aussicht, an einem Tag zwei Mal vom Blitz getroffen zu werden, ist deutlich wahrscheinlicher als das Privileg, beim Glücksspiel eine nennenswerte Summe zu erreichen. Dennoch schmälert das an der Lust des Spiels nur wenig.

Dem Allgemeinwohl von Nutzen

Allerdings profitiert beim Lotto nicht alleine der Einzelne, der mit seinen richtigen Zahlen den Jackpot knackt. Auch die Gesellschaft floriert auf diese Weise.

Zwar werden bei den Glücksspielen stets gewisse Beträge an die Teilnehmer ausgezahlt. Die Überschüsse fließen indes in die Haushaltskassen der Bundesländer und Kommunen, wo sie für gemeinnützige Zwecke verwendet werden.

Einige Lotterien verfolgen sogar ein wohltätiges Ziel, führen also deutlich höhere Summen an karitative Einrichtungen ab oder widmen sich der Bildung des Bürgers, dem Schutz der Natur sowie der Pflege von Denkmälern. Wer Lotto spielt, hilft also stets auch dem Glück der Gemeinschaft ein wenig auf die Sprünge.

Nur geringe Optionen

Allerdings darf bei alledem nicht vergessen werden, dass es sich beim Lotto um ein Glücksspiel handelt. Im Gegensatz zu Sportwetten oder anderen Möglichkeiten des Gelderwerbs wird der Teilnehmer nur wenige Chancen besitzen, sein Schicksal zu verbessern.

Er darf zwar die Zahlen auswählen, die hoffentlich gezogen werden. Ebenso kann er aus den Statistiken jene Ziffern erkennen, die relativ häufig bei den Gewinnen auftauchen.

Mehr Optionen, den Sieg zu erreichen, stehen ihm jedoch nicht zu. Wer über Jahre hinweg spielt, wird daher meist hohe Ausgaben haben – und diese zuweilen nicht einmal durch einen lukrativen Gewinn kompensieren können.

Lottogewinn - Frauen würden ein Landhaus kaufen, Männer einen schnellen Flitzer

Wer hat sich nicht schon mal ausgemalt, was er mit einem potentiellen Lottogewinn so alles anstellen würde? Ein Lotterieunternehmen in Belgien hat nun 3000 Personen genau nach diesen Wunschvorstellungen befragt. Herausgekommen ist vor allem, dass Männer und Frauen sich bei ihren Träumen ordentlich voneinander unterscheiden.

Während die Damen eher shoppen gehen würden, freuen Männer sich in der Theorie besonders über das nötige Kleingeld für einen schicken Flitzer. Die befragten Frauen erklärten, sie würden sich teure Schuhe, Designermode und hochwertigen Schmuck kaufen. Auch ein Landhaus etwa in Italien oder Großbritannien stand hoch im Kurs.

Männer wünschten sich indes ein Penthouse in New York, technische Spielereien wie ein iPad oder aber natürlich ein Luxus-Auto. Häufig angegeben wurden dabei die Marken Aston Martin sowie Bugatti. Auch einem Privatjet oder einem eigenen Helikopter waren die Kerle nicht abgeneigt.

Glücksspiel muntert Senioren auf

Eine in den USA durchgeführte Studie hat ergeben, dass Glücksspiel das Wohlbefinden älterer Menschen bessern kann. Die Senioren sollten dabei auch einschätzen, wie sie sich selbst gesundheitlich fühlten. Sie empfanden sich sozial zugewandter, fitter und weniger depressiv. Darin unterschieden sie sich von dem älteren Menschen, die kein Glücksspiel betrieben.

So fühlten sich die Senioren bestärkt durch das gemeinschaftliche Tun. Außerdem fördert die Konzentration auf das Spiel die Leistungsfähigkeit. Zum einen müssen sich die älteren Menschen immer wieder auf neue Spielvoraussetzungen einstellen und zum anderen wird die Merkfähigkeit geschult.

Bei Glücksspielen müssen natürlich auch die finanziellen Möglichkeiten bedacht werden. Da das wirtschaftliche Polster von Senioren heutzutage nicht mehr so gut ist, wie noch vor Jahren, sollten die älteren Spieler besonders auf den Suchtfaktor des Glücksspiels achten.

Die Freude am Spiel

Gewinnchancen, Ausgaben oder die Förderung des Allgemeinwohls – bei den meisten Spielern stehen diese Aspekte nicht im Vordergrund, wenn sie an der Lottostelle oder über das Internet ihren Schein einreichen. Wichtig ist der Spaß des Spiels, das Hoffen und Bangen auf die richtigen Zahlen sowie die Erkenntnis, es auch bei der nächsten Ziehung wieder einmal zu versuchen.

Denn wer weiß, vielleicht erweist sich die Glücksfee ja irgendwann einmal so nett und wählt die eigenen Zahlen aus. Die Freude, die sich dann erstreckt, können wohl nur jene ermessen, denen das Schicksal schon einmal hold war.

Die Freude am Lotto-spielen steht bei den meisten im Vordergrund
Die Freude am Lotto-spielen steht bei den meisten im Vordergrund

Im Folgenden geben wir einen Überblick über die unterschiedlichen Lotto-Spiele.

6 aus 49

Es handelt sich hierbei um eine staatliche Lotterie, deren Einnahmen vorrangig von den einzelnen Ländern für individuelle Zwecke verwendet werden. Das Glücksspiel verfolgt also einen doppelten Sinn: Einerseits ergibt sich damit die Möglichkeit für die einzelnen Bürger, durchaus lukrative Gewinne mitzunehmen und das eigene Leben auf diese Weise zu verbessern.

Andererseits sind die Überschüsse für die Länder wertvoll, um solche Projekte voranzutreiben, die dem Allgemeinwohl dienen. Alle Beteiligten profitieren also davon. Meist selbst solche, die notorisch erfolglos sind – denn früher oder später erwählt die Glücksfee doch jeden Spieler einmal.

Die Regeln

Dem Spieler stehen insgesamt 12 Nummernfelder zur Verfügung. Jedes von ihnen beinhaltet 49 Zahlen, aus denen sechs per Ankreuzen ausgewählt werden können. Ob der Teilnehmer lediglich einen Ziffernblock verwendet oder sein Glück in allen 12 von ihnen auslotet, ist ihm überlassen.

Für jedes ausgefüllte Feld zahlt er jedoch einen Einsatz von einem Euro – gerade bei vielen Spielen können sich über Wochen oder Monate hinweg also erhebliche Ausgaben einstellen.

In einer Ziehung werden mittwochs sowie samstags in jeder Woche die so genannten Kugeln gelost, die mit den Zahlen von 1 bis 49 versehen sind. Je mehr der Spieler von ihnen angekreuzt hat, desto höher steigt sein Gewinn.

Möglichkeiten, das Spiel zu beeinflussen

Allerdings erweist es sich praktisch gesehen als recht schwierig, aus den 49 Zahlen ausgerechnet jene sechs zu wählen, die am Ende gelost werden. Noch komplexer gestaltet sich das Ganze, wenn auch noch die Superzahl einbezogen wird. Sie besteht aus einer einstelligen Ziffer und kann den Gewinn erhöhen.

Welche Nummern aber angekreuzt werden, das obliegt jedem Spieler selbst. Die meisten von ihnen entscheiden sich dabei für solche Zahlen, die sich aus einem wichtigen Datum ergeben oder solchen, mit denen sie zuvor bereits einmal Glück hatten.

Die Chancen auf den Gewinn

Gleich acht Gewinnklassen stehen den Teilnehmern zur Verfügung. Wer allerdings den Jackpot knacken möchte, der durchschnittlich bei fünf Millionen Euro liegt, sollte schon über besonders viel Glück verfügen. Die Wahrscheinlichkeit liegt nämlich bei 1:139.000.000.

Etwas einfacher gestaltet sich der Erfolg natürlich in den unteren Klassen. Wer etwa vier Richtige nebst Superzahl vorweisen kann, darf auf einen Betrag von runden 150 Euro hoffen. Die Aussichten stehen mit 1:22.000 auch etwas besser.

Doch Vorsicht: Von 100 eingereichten Losen schaffen es ohnehin nur zwei überhaupt in die Gewinnzone einzudringen. 98 Prozent der Spieler begnügen sich hingegen damit, dass das Glück gewiss beim nächsten Versuch zuschlagen wird.

Spiel 77

Im Vorfeld der Olympischen Spiele 1972 in München wurden diverse Lotterien durch die Bundesrepublik Deutschland ins Leben gerufen. Der Sinn bestand in der gesicherten Finanzierung des Sportevents. Die Hauptlast sollte dabei ab dem Jahr 1967 die sogenannte Olympia-Lotterie tragen, aus der nur sieben Jahre später das Spiel 77 hervorging.

Im Gegensatz zur Grundform, bei der lediglich eine vierstellige Nummer gezogen wurde, legte die neue Version den Maßstab eines Gewinns deutlich höher: Nun wurden sieben Stellen entziffert. Je mehr der Glücksspieler von ihnen vorweisen konnte, desto höher waren seine Aussichten auf die meist sehr lukrativen Gewinne.

Die Regeln

Sämtliche Lose des Lotto, Toto, Bingo sowie der Glücksspirale sind mit besagter siebenstelliger Ziffer ausgestattet. Diese kann optional von dem Spieler genutzt werden. Er willigt per Ankreuzen in die Teilnahme ein. Die Kosten dafür liegen gegenwärtig bei 2,50 Euro je Tipp.

Im Zuge der allgemeinen Ziehung der Lottozahlen, die stets am Mittwoch sowie am Samstag einer jeden Woche vorgenommen wird, erfolgt auch die Ermittlung der sieben Gewinnzahlen des Spiel 77. Die Gewinner werden dabei in eine der sieben Gewinnkategorien eingeordnet:

Je mehr richtige Ziffern vorgewiesen vorliegen, desto wertvoller erweist sich der Preis. Er liegt in der höchsten Gewinnklasse regelmäßig bei mehr als 177.000 Euro.

Möglichkeiten, das Spiel zu beeinflussen

Da es sich hierbei um eine Zusatzlotterie und somit ein reines Glücksspiel handelt, erweist es sich für den Spieler als relativ schwierig, ein wenig am eigenen Schicksal zu arbeiten und seine Chancen sogar zu verbessern. Allerdings gibt es tatsächlich eine kleine Option, die sich nutzen lässt.

Der Betroffene kann die siebenstellige Nummer an sich zwar nicht beeinflussen. Er darf aber solche Scheine ablehnen, auf denen ihm die Gewinnzahl nicht gefällt.

Selbiges erlaubt auch die Tippabgabe über das Internet: Wird die Losnummer vorgeschlagen, kann der Spieler diese ablehnen und eine neue generieren lassen.

Die Chancen auf den Gewinn

Zunächst einmal erlaubt die Eintaktung in die sieben Gewinnklassen eine schnelle Übersicht darüber, wie hoch der Preis ausfällt. Wer die letzte Zahl richtig vorweisen kann, gewinnt 5 Euro. Bereits mit den beiden letzten passenden Ziffern steigt der Gewinn auf 17 Euro und klettert in der Folge stetig an, bis er bei allen sieben Nummern eine Höhe von 177.000 Euro erreicht hat.

Das klingt theoretisch sehr lukrativ. Statistiker haben indes errechnet, dass die tatsächliche Wahrscheinlichkeit eines jeden Spiels pro teilnehmenden Bürger bei gerade einmal 90 Cent liegt. Umgelegt auf die Kosten von 2,50 Euro sollte da schon der Spaß im Vordergrund stehen.

Das nennt man eine Lottogemeinschaft

Ein britisches Paar hatte Glück. Sie haben den dritthöchsten Lottogewinn aller Zeiten gewonnen. Insgesamt erhalten beide über 115 Million Euro. Das Ehepaar möchte das Geld aber nicht alleine ausgeben. Einen Teil davon wollen sie 20 Freunden schenken. Im Moment leben die Gewinner noch in einer kleinen Einzimmerwohnung. Das wird sich aber rasch ändern. Pläne gibt es schon genug. Neben der gerechten Aufteilung an Freunde wird ein großer Teil auch gespendet.

Das Paar denkt nach wie vor noch sehr bescheiden. Das Erste, was sie sich kaufen möchten, sind Verlobungsringe. Geheiratet wird angeblich nächstes Jahr in Portugal. Auch eine große Reise nach Las Vegas ist geplant. Das Küken der Familie, der 18 jährige Sohn von Dave kann sein Glück gar nicht fassen. Dieser wird seinen Job als LKW Fahrer wohl an den Nagel hängen und mit seinen Eltern das Jetset-Leben genießen.

Lotto spielen soll attraktiver werden - Gewinnchancen steigen, die Kosten aber auch

Lotto spielen hat schon fast etwas Traditionelles in Deutschland und das sich am altbewährten System nichts Gravierendes ändern wird, dessen ist man sich in der Führungsetage bewusst. Dennoch ist es mal wieder an der Zeit, ein paar wenige Änderungen vorzunehmen. Einfach, um das Spielen wieder attraktiver zu machen. Die Neuerungen treten bereits mit der Ziehung am 4.Mai in Kraft. Worauf sich Lottospieler nun einstellen müssen, sei hier kurz zusammengefasst:

Die neue Superzahl wird die Zusatzzahl ersetzen. Doch anstatt die Superzahl selber zu bestimmen, steht diese als fester Bestandteil bereits auf dem Lottoschein gedruckt. Anstatt bislang acht wird es zukünftig neun Gewinnklassen geben. Wurden bei zwei Richtigen die Scheine bislang zerrissen, so kann man nun mit zwei Richtigen plus Superzahl immerhin einen Gewinn von 5 Euro einstreichen.

Auch der Jackpot soll wachsen und damit die Gewinne in der oberen Klasse. Um all das umsetzten zu können, müssen die Lottospieler etwas tiefer in die Tasche greifen. Zahlte man bisher pro Kästchen 75 Cent so wird dafür ab sofort 1 Euro fällig. Wie das neue Lotto ankommt, wird man ohnehin erst nach der ersten Ziehung sagen können. Auf das Glück muss allerdings weiterhin gehofft werden, wenn es wieder heißt: 6 aus 49!

Glücksspirale

Wie bereits das Spiel 77, so wurde auch die Glücksspirale wenige Jahre vor den Olympischen Spielen 1972 in München erschaffen, um öffentliche Gelder für den Bau der Stadien sowie des olympischen Dorfs zu generieren. In den folgenden Jahren wurden die Überschüsse zudem für die Unterstützung der Fußballweltmeisterschaft 1974 in Deutschland genutzt.

Allerdings hat sich die Verwendung dieser Gelder in den letzten Dekaden mehr dem Allgemeinwohl angepasst.

  • Öffentliche Einrichtungen
  • die Denkmalpflege
  • der Naturschutz sowie
  • die Sportförderung

profitieren von der Glücksspirale, die ihr finanzielles Füllhorn also nicht nur über den Teilnehmern ausschüttet.

Die Regeln

Das System wird in insgesamt sieben Gewinnklassen unterteilt. Die erste von ihnen besitzt eine Ziffer, die zweite bereits zwei Ziffern.

Dieses Schema steigt bis zur fünften Kategorie, die über eine fünfstellige Zahl verfügt. Die sechste und siebte Klasse besitzen dagegen zwei sechs- beziehungsweise zwei siebenstellige Nummernblöcke.

Je mehr richtige Zahlen einer jeden Klasse der Spieler nachweisen kann, desto höher steigt sein Gewinn. Allerdings ist die Aussicht auf lukrative Preise natürlich deutlich geringer, je mehr Zahlen gelost werden. Die Kosten eines jeden Tipps liegen gegenwärtig bei 5 Euro, die Teilnahme kann in allen Annahmestellen sowie über das Internet erfolgen.

Möglichkeiten, das Spiel zu beeinflussen

Echte Optionen, die Nummern zu verändern, gibt es nicht. Der Spieler kann zwar unliebsame Ziffernblöcke ablehnen, aber meist resultieren daraus keine nennenswerten Vorteile. Etwas anders sieht das indes bei der Wahl der Gewinnklassen aus: Je mehr Nummern im Spiel sind, desto unwahrscheinlicher ist der Sieg.

Der Spieler sollte daher vorab gut überlegen, ob er nicht ein kleines Preisgeld bevorzugt, darauf aber relativ hohe Chancen besitzt – oder ob er die Wahrscheinlichkeit selbst beschneidet, dafür aber im glücklichen Falle einen durchaus üppigen Betrag überwiesen bekommt. Meist sind langfristig gesehen jene Teilnehmer erfolgreicher, die die erste Variante bevorzugen.

Die Chancen auf den Gewinn

Praktisch veranschaulicht wird das Verhältnis zwischen der Höhe und der Wahrscheinlichkeit des Gewinns bei der geringsten und bei der höchsten Preisklasse: Wer lediglich eine zu ziehende Zahl ins Rennen wirft, kann bei einer Chance von 1:10 auf eine Summe von 10 Euro hoffen.

Wer dagegen alle sieben Nummern anspielt, senkt die Wahrscheinlichkeit auf 1:5.000.000 und somit auf einen nahezu utopischen Wert. Tritt dieser Fall jedoch einmal ein, wartet ein Gewinn von 2,1 Millionen Euro in bar, die aber ebenso als Sofortrente in einer Höhe von 7.500 Euro pro Monat genutzt werden kann.

Eurolotto

Prinzipiell mit der herkömmlichen Lotterie vergleichbar, erstreckt sich der Eurojackpot auf gegenwärtig 14 Mitgliedsstaaten des Kontinents. Damit steigt natürlich die Zahl der spielenden Bürger auf einen sehr hohen Wert, wodurch deutlich mehr Gelder eingenommen werden, als es jeder staatlichen Lotterie an sich möglich wäre.

Das wiederum erweist sich für die glücklichen Sieger als positiv, können sie doch auf satte Beträge hoffen. Die Überschüsse kommen dagegen dem europäischen Gemeinwohl zugute, denn

  • Denkmäler
  • geschützte Einrichtungen sowie
  • die kulturelle Bildung

werden damit gefördert – uns sogar solchen Bürgern zugänglich gemacht, die in wirtschaftlich schwachen Nationen davon meist nicht profitieren können.

Die Regeln

Der im März 2012 eingeführte Eurojackpot ist faktisch mit dem bekannten Spiel 6 aus 49 vergleichbar. Allerdings werden bei der kontinentalen Ziehung lediglich fünf aus insgesamt 50 Ziffern gelost. Darüber hinaus müssen zwei von insgesamt acht Eurozahlen – das Pendant zur Zusatzzahl – richtig getippt werden.

Die Sieger lassen sich einer der insgesamt 12 Gewinnklassen einordnen. Die Abgabe erfolgt in allen teilnehmenden Ländern des europäischen Geltungsbereiches und gelingt bereits bei Kosten von zwei Euro je eingereichtem Tipp. Es lohnt sich also durchaus, auch während der Urlaubsreise einmal dem eigenen Glück einen kleinen Anschub zu verleihen.

Möglichkeiten, das Spiel zu beeinflussen

Die Teilnehmer bekommen hierbei keine Zahlenblöcke vorgesetzt, sondern kreuzen ganz altmodisch fünf Ziffern aus den vorhandenen 50 Nummern an. Damit beeinflussen sie ihr Schicksal erheblich. Allerdings führt das auch oft zu Fehlschlägen, gerade dann, wenn stets die Geburtsdaten der Kinder oder relevanter Ereignisse gewählt werden. Sogar die persönlichen Glückszahlen führen selten einmal zum Sieg.

Wer die Hoffnung auf große Gewinne aber nicht aufgeben will, kann die statistischen Werte der Ziehungen einsehen. Denn alle Zahlen werden in unterschiedlichen Verhältnissen gelost.

Einige von ihnen fallen relativ häufig an, andere dagegen nicht ganz so oft. Wer diese Werte kennt, kann sie für sich nutzen.

Die Chancen auf den Gewinn

Allerdings ist es mitunter auch ganz sinnvoll, dem Glück ein wenig durch die statistischen Eigenschaften unter die Arme zu greifen. Denn wer den Jackpot knacken will, dessen höchster Wert bislang bei 46 Millionen Euro lag, setzt sich einer Gewinnchance von 1:59.000.000 aus.

Mathematiker haben übrigens errechnet, dass lediglich fünf von 100 eingereichten Losen überhaupt gewinnen – 95 Prozent der Teilnehmer gehen also regelmäßig leer aus. In der geringsten Gewinnklasse kann der Spieler dagegen mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:35 zumindest auf kleine Beträge spekulieren. Meist erwartet ihn hier ein Gewinn von fünf bis acht Euro.

Lotto und die Suchtgefahr

Ein Team von Forschern der Berliner Charité hat in einer Studie 171 Lottospieler befragt und dabei festgestellt, dass von ihnen etwa 15 Prozent als Süchtige eingestuft werden können.

Die Verhaltensweise der Abhängigen äußert sich darin, dass sie viel häufiger Lottoscheine ausfüllen, als sie sich eigentlich vorgenommen haben. Des weiteren versuchen sie auch oft ihre erlittenen Verluste durch höhere Einsätze zu kompensieren.

Lotto treibt die Träume der Menschen an

Aus einer repräsentativen Umfrage mit 1.500 Personen zum Thema "Lotto" haben Forscher des Max-Planck-Instituts in Köln interessante Schlüsse gezogen. Ihrer Meinung nach ist das Glücksspiel enorm wichtig für die gesellschaftliche Weiterentwicklung, da der gemeinschaftliche Traum vom großen Geld für eine Stärkung der materiellen Wertvorstellungen sorgt. Die Forscher nannten es "eine Baugenehmigung für Luftschlösser".

Demnach besteht der Antrieb unserer Industriegesellschaft darin, weiterhin zu versuchen, reich zu werden. Gesetzt dem Fall, jeder würde mit dem unzufrieden sein, was er hat, bekäme die Wirtschaft und der Wohlstandsstaat Deutschland Probleme.

Lottoscheine mit Muster bringen keinen Erfolg

Für ein Forschungsprojekt hat der Stuttgarter Professor für Mathematik und Statistik Karl Bosch 7,78 Millionen Lottoscheine ausgewertet.

Dabei stellte er fest, dass viele Spieler Zahlenreihen so ankreuzen, dass geometrische Formen erkennbar sind. So wurden zum Beispiel Zahlen angekreuzt, die eine diagonale Reihe ergeben. Die 19 wurde häufig mit einer Monatszahl getippt, da es Geburtszahlen sind.

Bei einer solchen Zahlenkombination fällt der Gewinn meist gering aus, da der Gewinnbetrag auf viele Gewinner verteilt werden muss.

Die 34 ist die Lottozahl des Jahres 2007

Die Zahl 34 kam in den 104 Ziehungen des deutschen Lottos als häufigste von den sechs Gewinnzahlen vor. Sie wurde insgesamt 22 Mal gezogen. Allerdings befand sich die 34 nicht unter den sechs richtigen Ziffern des dicksten Jackpots, der sich im Dezember auf über 45 Millionen Euro belief. Auch die 31, die 49, die 23 sowie die 3 wurden ebenfalls oft gezogen. Am seltensten gehörte die 35 dazu (fünf Mal).

Insgesamt wurden 624 Gewinnzahlen gezogen. Seit Beginn des Lottos "6 aus 49" wurde in den 50 Jahren die Zahl 38 am häufigsten gezogen.

Deutsche gaben 2007 knapp 7,5 Mlliarden Euro für Lotto aus

Letztes Jahr hat die Deutschen Lottogesellschaften unglaubliche Einnahmen von 7,46 Milliarden Euro gemacht. Durchschnittlich gab also jeder Bürger etwa 90 Euro im Jahr für Lotto aus.

So hoch die Zahlen aus sind, es war immer noch zwei Prozent weniger als im Jahr 2006, denn damals beliefen sich die Einsätze bei der Gesellschaft noch auf rund 7,61 Milliarden Euro.

Grund für die rückläufigen Zahlen sind laut Friedhelm Repnik, Chef der Lottogesellschaft Baden-Württemberg, sowohl die Erhöhung der Mehrwertsteuer als auch die Erhöhung der Energie- und Nahrungsmittelpreise.

Staat verdient Milliarden durch Lotto

Durch das Lottospiel nimmt der deutsche Staat jährlich 2,5 Milliarden Euro ein.

Das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung mit Sitz in Köln hat eine Untersuchung über und mit Lottospielern durchgeführt. Die veröffentlichten Ergebnisse belegen, dass besonders weniger gebildete Personen, angesiedelt in der unteren Mittelschicht ihr Geld für Lottospiele ausgeben. Ebenso wie alte Menschen oder auch Personen die zu einer ethnischen Minderheit gehören.

Das vom Staat eingenommene Geld wird genutzt, um Breitensport, Kunst und Kultur zu fördern. Diese Angebote werden aber hauptsächlich nur von besser gebildeten jungen Menschen genutzt.

Lotto-Jackpot macht Menschenverstand kaputt

Wie eine Expertin der Berliner Charité, die Diplom-Psychologin Chantal Mörsen, sagt, bringt die Aussicht auf einen lukrativen Lottogewinn, viele Leute um den sonst gesunden Verstand.

Dabei liegt die Chance auf den Super-Gewinn bei rund 1 zu 140 Millionen, und ist wie bisher sehr gering. Aber alleine die Chance und die Vorstellung auf diesen Super-Gewinn veranlassen Millionen von Lotto-Spielern am Wochenenden die Kreuze auf dem Zettel zu markieren und abzugeben.

Bei der Ziehung selber, fühlen sich manche Spieler so euphorisch. Im Prinzip ist ein so hoher Jackpot ein Anreiz für alle Spieler-Typen und birgt auch ein gewisses Potential an Sucht. Aber der Anreiz für den großen Gewinn liegt dabei bei mehreren Faktoren, wie beispielsweise große Schulden, Hypotheken und so weiter.

Aber reine Lotto-Süchtige gibt bei den normalen regelmäßigen Spielern wenig. Normalerweise spielen in Deutschland zwischen 40 und 50 Prozent der Bevölkerung regelmäßig mit beim wöchentlichen Lotto.

Millionengewinn entzweit Tippgemeinschaft

Ungleichmäßige Aufteilung des Millionen-Lottogewinns führt zur gerichtlichen Überprüfung

Richter Hammer mit Sockel aus Holz auf weißem Hintergrund
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Wer freut sich nicht einmal über 6 Richtige beim Lotto und damit einen Millionengewinn? Eine kleine Tippgemeinschaft, bestand aus drei Arbeitskollegen, hat im letzten Jahr 1,7 Millionen gewonnen, aber der Gewinn wurde nicht durch Drei, sondern nur durch Zwei geteilt, weil sich nur zwei Spieler als Gewinner sahen. Der Dritte fühlte sich übergangen und stellte Strafanzeige wegen Vorenthaltens seines Anteils.

Überprüfung der Gewinner

Daraufhin wurde von der Staatsanwaltschaft der gesamte Gewinn beschlagnahmt und Anzeige wegen Betrugs eingeleitet. Jetzt muss aber erst einmal der Dritte im Bunde beweisen, dass auch er mit "in dem Boot" saß und ihm somit ein Drittel des Gewinns zusteht. Die beiden anderen haben ihrerseits geklagt, da sie ihr Geld zurückhaben möchten, beziehungsweise Schadensersatz fordern.

Jetzt wird erst einmal entschieden, ob nicht den beiden Gewinnern ein Drittel der Gesamtsumme schon überwiesen werden kann, denn dieser Anteil ist ja wohl unstrittig. Über das restliche Drittel soll in einer weiteren Verhandlung das Urteil erfolgen. Als Fazit, man sollte die Beteiligten einer Tippgemeinschaft immer schriftlich festlegen.

Lottospieler müssen auf ihre Zahlen ab August länger warten

Samstagabend um 19.50 Uhr vor der Tagesschau sitzen Millionen Deutsche gebannt vor ihrem Fernseher und fiebern mit, denn es ist die Ziehung der Lottozahlen im ersten Fernsehprogramm der "ARD". Aber ab August werden wir uns darauf einstellen müssen, dass wir unseren "Jubel" oder auch die Enttäuschung erst zwei Stunden später erleben können, wie der Sprecher des Deutschen Lottoblocks, Klaus Sattler, mitteilte.

Es wird dann auch keine feste Uhrzeit mehr geben, aber spätestens vor den ARD-Tagesthemen werden wir erfahren, ob wir uns eine Villa kaufen und nur noch reisen können, oder ab dem Montag wieder unserer gewohnten Arbeit nachgehen müssen. Die Ziehung wird aber, wie bisher, live zu sehen sein. Der Grund für die Verlegung ist, dass die ARD ab dem Start der Bundesligasaison 2009/2010 die Sendung "Sportschau" bis 20.00 Uhr vor der Tagesschau übertragen will.

Tipps einer Gewinnerin wie man das Glück zu sich zieht

Auffällige Postkarte und Einsenden der Lösung kurz vor Ende der Teilnahmezeit steigern Gewinnchancen

Schwarzer Spielautomat mit vielen bunten Anzeigeleuchten
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Das Lottospielen ist für Millionen von Menschen die Hoffnung auf die Erfüllung von kleinen und großen Wünschen oder auch ein sorgloses Leben. Leider haben nur wenige das Glück hier einen Volltreffer zu landen. Es wie Anne B. aus Hannover zu machen, ist das schon weitaus gewinnträchtiger.

Die Hausfrau und Mutter spielt seit Jahren bei Gewinnspielen mit und räumt einen Gewinn nach dem anderen ab. Ob Roller, Geld, Reisen und vieles weitere mehr, das Glück scheint an ihrer Seite zu wohnen. Auffällige Postkarten, das Einsenden der Lösungen kurz vor Ende der Teilnahmezeit oder auch das Nutzen der Gewinnkarten direkt in den Supermärkten und Unternehmen, steigern hierbei die Gewinnchancen auf ein Vielfaches.

Auch viele andere Menschen erleben es durch das Mitspielen von Gewinnausschreibungen großer Unternehmen oder Zeitschriften und Kreativwettbewerben, dass es sich durchaus lohnt die Augen offen zu halten und mitzumachen, wenn es um Einsendungen von Lösungswörtern geht. Die Chancen zu gewinnen stehen in den meisten Fällen bei 1:3 und erlauben es mit dem Quäntchen berühmtem Glück ebenfalls ein recht angenehmes Leben zu haben.

Sonderauslosung macht 3-er-Gewinner zu Lotto-Millionären

Sieben deutsche Lottospieler hatten bei der Ziehung am vergangenen Mittwoch und Samstag leider nur 3 richtige und damit einen eher kleinen Gewinn. Bisher! Denn am Samstag verloste die Lottogesellschaft sieben Millionengewinne unter diesen 3er-Kandidaten.

Freuen durften sich 2 Spieler aus Baden-Württemberg, 2 aus Nordrhein-Westfalen und je ein Spieler oder Spielerin aus Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Thüringen. So gab es unverhofft doch noch das große Lottoglück im Nachhinein.

Erst Gewinnzahlung nun Gewinnwarnung

Der Rekordjackpot, der vor ein paar Wochen in Deutschland geknackt wurde, war 31,7 Millionen Euro wert. Das unfassbare Glück, die richtigen Zahlen getippt zu haben, teilen sich dabei ein Teilnehmer des Lotto-Toto-Blocks und ein Kunde der Firma Tipp24 Ltd.

Der private Glücksspielanbieter leitete den Tipp an die in London sitzende MyLotto24 Ltd. weiter, die auf die gleichen Gewinnzahlen auch die gleichen Quoten auszahlt wie das deutsche Lotto. An MyLotto24 ist wiederum die börsennotierte Tipp24 AG aus Hamburg beteiligt. Diese dämpfte die Gewinnerwartung unlängst jedoch deutlich. Die Gewinnausschüttung der Lotto-Toto habe nur teilweise Auswirkungen auf die private Auszahlung heißt es in der Gewinnwarnung. Der ursprünglich veranschlagte Wert würde von 40 Millionen auf mindestens 30 Millionen Euro gesenkt.

Firmen wie die Tipp24 AG machen ihren Umsatz fast ausschließlich im Ausland, seitdem der Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland ein Verbot von Wett- und Tippspielen im Internet vorschreibt.

Versicherung für Lotto-Jackpot will nicht zahlen

Im September wurde der Lotto-Jackpot zweimal geknackt, so gewann ein 49-jähriger Mann aus Oberbayern im deutschen Lotto den Jackpot, der auf knapp 32 Millionen Euro angewachsen war, und zusätzlich ein 33-jähriger, der über das Internet bei MyLotto24 auch die richtigen Zahlen getippt hatte, die gleiche Summe.

Doch jetzt müssen sich auch noch Juristen mit diesem letzten Fall beschäftigen, weil der britische Wettanbieter MyLotto24 sich bei der weltgrößten Versicherung, der Munich Re, für den Fall, dass ein Kunde genau die deutschen Lotto-Zahlen tippt, versichert hat. Da MyLotto24 nur Gewinne bis zu 10 Millionen selber trägt, muss nun die Munich Re für den restlichen Betrag von 21,7 Millionen aufkommen.

Doch stellt sich die Frage, ob es zulässig ist, dass ein in Deutschland ansässiger Rückversicherer in einem Gewinnspiel einen Jackpot versichern darf, obwohl in Deutschland das Spielen im Internet verboten ist, aber dies wusste die Versicherung schon vorher. Bisher hat der Versicherungskonzern nicht bezahlt.

Glücksspiele in Deutschland bei 50 Prozent der Bevölkerung beliebt

In Deutschland nimmt jeder zweite Deutsche an einem Glücksspiel teil, wie eine Studie von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ergab.

Aber bei den jungen Männern, im Alter zwischen 18 bis 20 Jahre, hat sich besonders das Spielen an den Geldspielautomaten verändert, so stieg hier der prozentuale Anteil von etwa sechs Prozent im Jahr 2007 auf nunmehr 15 Prozent an. Im letzten Jahr haben auch etwa 40 Prozent beim Lotto "6 aus 49" mitgespielt, was aber wahrscheinlich an den beiden zu gewinnenden sehr hohen Jackpots lag.

Bei den Teilnehmern an den Glücksspielen sind auch mehr Männer (60 Prozent) als Frauen (47 Prozent) zu finden. Über die Gefahren und Risiken des Glücksspiels sind schätzungsweise über sechzig Prozent gut informiert. In Deutschland gibt es etwa 600.000 Menschen, die an Spielsucht leiden.

Schock! Lottokugel blieb stecken

21 Millionen Euro im Jackpot, da lohnt es sich schon, zu spielen. Lottofans warteten nach Lenas Grand Prix-Erfolg gebannt vor dem Fernseher, weil kurz nach 1.00 Uhr die neuen Zahlen bekannt gegeben werden sollten. Allerdings geschah dann etwas Unerwartetes: gerade, als das Ziehungsgerät die Superzahl ziehen sollte, stoppte es. Dadurch hing die Superzahl-Kugel, die die Nummer 1 auf sich trug, hängen. Was nun? Neu-Ziehung? Trotzdem gelten lassen?

Der Aufsichtsbeamte jedoch erkannte die Ziehung an. Damit sind folgende Zahlen diejenigen, die die glücklichen Gewinner rein gemacht haben: 17, 20, 26, 33, 46, 47. Die Zusatzzahl ist die 8, die SuperZahl die 1. Scheinbar haben zwei Spieler gemeinsam den riesigen Jackpot knacken können.

Lotto-Verbot für Langzeitarbeitslose

Ein privates Glücksspielunternehmen auf Malta, welches auch Sportwetten in Deutschland anbietet, hat vor dem Kölner Landgericht eine einstweilige Verfügung erwirkt, wonach der Westdeutschen Lotterie verboten wird Lottoscheine, Rubbellose oder andere Glücksspielscheine an Hartz IV-Empfänger und generell finanziell unterbemittelte Menschen zu verkaufen.

Sollte sich die Lotterie nicht an das Verbot halten, droht den Verantwortlichen eine Geld- beziehungsweise sogar eine Haftstrafe. Der Sprecher der Westdeutschen Lotterie erklärte, man will versuchen sich dem Verbot zu fügen, doch wie man die finanzielle Lage der Kunden einheitlich überprüfen soll, wisse man bisher noch nicht.

Das Ziel dieses Verbots soll darauf hinaus laufen die Spielsucht zu unterbinden, heißt es in dem Beschluss.

Lottogewinn: Geld macht doch nicht glücklich

Frau mit Brustkrebs und Lottogewinn erkennt den wahren Wert von Geld und Gesundheit

Geldscheine regnen vom Himmel auf eine lächelnde Frau in rot-kariertem Hemd
Geldregen © Franz Metelec - www.fotolia.de

Das Schicksal der Nicky Cusack klingt wie ein Märchen. 2008 wurde die Britin von einem Hund gebissen und bekam die Diagnose Brustkrebs. 2009 traute sie dann ihren Augen nicht, als sie 2,8 Millionen Euro im Lotto gewonnen hatte.

Gesundheit kann man nicht kaufen

Die ehemalige Supermarktkassiererin konnte sich nur kurz daran erfreuen. Neben dem Geld sind ihr immer noch die vielen Strahlenbehandlungen geblieben. Ein Punkt, der sie zum Nachdenken gebracht hat.

Auch mit viel Geld kann sich niemand die Gesundheit kaufen. Cusack ist stark geblieben und hat sich immer vorgenommen, dass sie wieder arbeiten geht. Die Chemotherapie hatte Erfolg. Nun hat die Millionärin ihren Teilzeitjob zurück und ist sehr glücklich darüber.

Trotz der Krankheit hat sich Cusack natürlich ein paar nette Dinge gekauft. Zum Beispiel ein Haus, einen Wohnwagen und Kleinigkeiten. Einen Teil ihres Gewinnes hat sie auch an die Krebshilfeorganisationen gespendet. Geld macht nur glücklich, wenn der Gesundheitszustand wirklich stabil ist. Das hat Cusack auf jeden Fall daraus gelernt.

Lotto: Zusammen mehr Glück – Was Sie bei der Gründung von Tippgemeinschaften beachten sollten

Zwei Stapel mit Euro-Münzen auf Euro-Geldscheinen
Geldscheine und Münzen © grafikplusfoto - www.fotolia.de

Wenn sich mehrere Leute zu einer Tippgemeinschaft zusammenschließen, haben sie erhöhte Chancen auf einen Gewinn beim Lottospielen. Allerdings sollte man sich das Mitspielen in einer Tippgemeinschaft schriftlich bestätigen lassen, nur so lassen sich Streitereien im Falle eines Gewinns leichter regeln.

Sonst kann es passieren, wie es einem Lottospieler aus Hildesheim ergangen ist. Gemeinsam mit zwei Arbeitskollegen hatte er beim Lotto einen Gewinn von 1,7 Millionen Euro erzielt. Anschließend behaupteten diese allerdings, dass er nicht mitgespielt habe. Experten empfehlen Verbrauchern daher einen einfachen Vertrag aufzusetzen, der die wichtigsten Punkte festhält. Dazu gehören die Auflistung der Mitspieler, die Höhe des Einsatzes sowie die einzelnen Gewinnanteile.

Musterverträge sind im Internet zu finden. Außerdem sollte man bei Tippgemeinschaften darauf achten, dass jeder weiß, was er zu tun hat und es nicht dazu kommt, dass jemand vergisst, den Tippschein abzuholen.

Bingo via Facebook

Getreide ernten, Kühe füttern, Fotos verfremden: Schon jetzt kann man jede Menge Funktionen und Applikationen über den eigenen Facebook-Account nutzen. Davon ausgenommen war bisher jedoch das Glücksspiel - und zwar aus gutem Grund, da die rechtliche Lage in den verschiedenen Nutzerländern sehr unterschiedlich ausfällt.

In Deutschland beispielsweise sind Online-Casinos seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2008 generell verboten.

Doch jetzt hat sich Facebook mit der Entwicklerfirma Gamesys zusammengetan und ein Online-Angebot entwickelt, in dem volljährige User Bingo und viele weitere Glücksspiele nutzen können - durch ihren eigenen Account und mit echtem Geld.

Das Online-Casino unter dem Namen "Bingo & Slot Friendzy" ist nur in Großbritannien verfügbar. Hauptsitz des ausführenden Unternehmens ist Gibraltar, wo auch zahlreiche andere Online-Casinos auf Grund der besseren gesetzlichen Lage vor Ort gelistet sind.

Wie Deutsche bei einem Lottogewinn mit dem Geld umgehen würden

Die Deutschen blieben trotz Lottogewinn bescheiden

Euro-Geldscheine über offenen Händen - Erfolg und Gewinn im Beruf
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Wer träumt nicht davon, einmal die berühmten Sechs Richtigen im Lotto zu tippen? Millionen Menschen wünschen sich einen Millionengewinn - wie sie mit dem umgehen würden, ist dabei jedoch höchst unterschiedlich. Die Westdeutsche Lotterie in Münster wollte es genauer wissen:

Sie beauftragte das renommierte Forsa Institut, Männer und Frauen in Deutschland nach ihren Lottoplänen zu befragen. Für ein repräsentatives Ergebnis wurden Teilnehmer unterschiedlichster Altersgruppen sowie mit unterschiedlichem Einkommen berücksichtigt.

Bescheidener Deutscher

Die Aussagen verblüffen zum Teil ganz schön: Denn offenbar denkt ein Großteil der Befragten enorm vernünftig bis bescheiden. Luxus-Yacht, Traumimmobilien im Süden und ein Leben ohne Arbeit? Das kommt für beachtlich viele der Befragten gar nicht in Frage! Immerhin rund ein Drittel gab in der Umfrage an, selbst bei mehrstelligen Millionengewinnen im gewohnten Job zu bleiben.

Leichte Unterschiede ergaben sich hier je nach Geschlecht und Alter, nicht jedoch nach aktuellem Einkommen. So würden deutlich mehr Männer als Frauen den Job bei einem Lottogewinn quittieren. Dasselbe gilt für Männer und Frauen ohne Kinder sowie Befragte, die älter als 40 sind. Auch bei ihnen gaben deutlich mehr an, dass sie nach dem Geldsegen vermutlich nicht mehr arbeiten möchten.

Die höchsten Lottogewinne in Europa, den Rekord von 190 Millionen Euro halten zwei Engländer

In einigen europäischen Ländern gibt es die Lotterie Euro Millions, so in Frankreich, England, Spanien, Belgien, Portugal, Irland sowie in der Schweiz und in Österreich.

Hierbei müssen sieben richtige Zahlen angekreuzt werden und die Chance auf den Super-Jackpot liegt bei 1:116 Millionen. Jetzt hat ein Franzose diesen Jackpot geknackt und kann mit 170 Millionen Euro rechnen. Doch dies ist nicht der höchste Gewinn dieser Lotterie, denn die beiden höchsten bisherigen Gewinne gingen nach Großbritannien, wo im Juli 2011 ein Gewinner 185 Millionen Euro auf seinem Konto verbuchen konnte und ein Ehepaar hat im vergangenen August sogar 190 Millionen Euro gewonnen, was den Rekord darstellt.

Nun hat der glückliche französische Gewinner 60 Tage Zeit, um sich bei der Zentrale zu melden, ansonsten kann es ihm wie einem Gewinner in Estland passieren, dass der Gewinn verfällt.

Dort im Baltikum hat der Gewinner - es handelte sich um eine vergleichbare "kleine" Summe von 155.000 Euro - vergessen, seinen Gewinn innerhalb der 90-Tage-Frist einzulösen. In Deutschland gibt es diese Lotterie nicht, doch werden im Internet Vermittler in den anderen beteiligten Ländern für die Teilnahme angeboten.

Lotterie Glücksspirale sucht Gewinner der lebenslangen Sofortrente

Schon seit Oktober sucht Westlotto den Gewinner einer monatlichen und vor allem lebenslangen Sofortrente in Höhe von 7.500 Euro. Laut den Sieger-Fahndern hat die Person nur noch bis Mitte Januar kommenden Jahres Anspruch auf den Gewinn, dessen Gewinnschein der Glückspilz am 8. Oktober in Düsseldorf abgegeben hat.

Es wäre auch wahrscheinlich, dass der Gewinner auf einer Messe am Rhein war und überhaupt nicht aus der Düsseldorfer Gegend stammt.

Falls Westlotto bis Januar immer noch nichts von dem Glückspilz hört, fließt die komplette Gewinnhöhe von rund 2,1 Millionen Euro wieder in den großen Lotto-Topf, woraufhin mit der Sonderauslosung ein neue Gewinner gesucht wird.

Auf Lottospieler kommen höhere Kosten zu

Die Vereinigung der Lottogesellschaften der Bundesländer plant einige Änderungen beim Lotto. Ärgerlich für die Spieler ist die Erhöhung der Tipppreise. Ab Mai soll ein Spielfeld bei der Lotterie 6 aus 49 einen Euro kosten, ein Anstieg von 25 Cent. Zudem soll eine weitere Gewinnklasse die Lotterie für die Spieler attraktiver machen.

Lottospieler, die zwei Richtige und die Superzahl haben, können sich dann über mindestens fünf Euro freuen. Die Zusatzzahl wird es künftig nicht mehr geben. Die Glücksspielaufsichten der 16 Bundesländer müssen den Neuheiten allerdings noch zustimmen.

Der Gewinn des Jackpots bleibt genauso unwahrscheinlich wie vorher. Die Chance den Höchstgewinn einzustreichen liegt auch nach den Änderungen bei 1:140 Millionen. Glückspilze können sich künftig jedoch über eine höhere Ausschüttung freuen, ab Mai sollen dann 12,8 Prozent des Spieleinsatzes in die höchste Gewinnklasse fließen. Bislang sind es 10 Prozent.

Immerhin 115 Spieler haben im letzten Jahr das Kunststück vollbracht mit ihren Zahlen zu Millionären zu werden. Insgesamt verzeichnete der Deutsche Lotto- und Totoblock 2012 sinkende Umsätze. Immer mehr Spieler wandern ins Internet ab, wo sich illegale Alternativen breitgemacht haben.

Eurojackpot entwickelt sich zu langsam

Mit dem Eurojackpot sahen sich die Verantwortlichen am Beginn eines "neuen Zeitalters der Lotteriegeschichte". Von der anfänglichen Euphorie ist ein dreiviertel Jahr später allerdings nicht mehr viel übrig geblieben, da der neue Jackpot weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist.

Allein beim Klassiker "6 aus 49" sind die Einnahmen im letzten Jahr um rund neun Prozent zurückgegangen. Um die "erheblichen Umsatzfantasien für die Zukunft" zu realisieren, wollen die Verantwortlichen den Eurojackpot künftig wesentlich stärker bewerben.

Die staatlichen Lotto-Gesellschaften fordern im Kampf gegen die sinkenden Einnahmen seit langem Unterstützung von der Politik sowie der Bundesländer, die stärker gegen illegale Anbieter vorgehen müssten. Zudem müssten in Zukunft auch die zahlreichen Spielhallen stärker kontrolliert werden als in der Vergangenheit.

Kein Anspruch auf Lottogewinn, wenn der Tippschein zerrissen wurde

Bevor man seinen Lottoschein, vielleicht aus Ärger wieder die falschen Zahlen angekreuzt zu haben, zerreißt und in den Mülleimer wirft, sollte man besser noch einen Tag damit warten. Denn am letzten Mittwoch wurden die Zahlen aus der ersten Ziehung für ungültig erklärt, weil ein technischer Defekt anstatt der 49 nur 47 Kugeln zur Ziehung freigab.

Danach erfolgte unter Ausschluss der Öffentlichkeit, die zweite Ziehung wurde vom ZDF nicht live übertragen, eine neue Ziehung, dessen Ergebnis erst später bekannt gegeben wurde. Einige enttäuschte Zuschauer hatten aber schon nach der ersten (ungültigen) Ziehung ihren Tippschein zerrissen und bei den neuen gültigen Zahlen hätte mancher einen kleinen Gewinn gehabt, doch wie die Lottogesellschaft mitteilt, sind diese Tippscheine dann ungültig.

Preiserhöhung und Änderungen ab Mai 2013 beim Lotto

Weiße Lottokugeln mit schwarzen Ziffern
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Ab der ersten Samstag-Ziehung der Lottozahlen am 4. Mai 2013 wird dies für die vielen Tippfreunde einmal etwas teurer werden, aber auch sollen die Gewinnchancen in einzelnen Klassen höher werden. So wird erstmals seit der Einführung des Euro auch der Einsatz pro Tippkästchen von 75 Cent auf einen Euro erhöht werden.

Aber dafür sollen die Gewinnchancen, besonders in den unteren Klassen steigen, denn die sogenannte Zusatzzahl wird wegfallen und durch die Superzahl ersetzt werden. So soll der kleinste Gewinn schon bei zwei Richtigen plus der Superzahl liegen. Durch den Wegfall der Zusatzzahl werden die Chancen erhöht, weil die Superzahl ja nur zwischen 0 bis 9 liegen kann, die Zusatzzahl aber zwischen 1 und 49. Aber für den ganz großen Gewinn beim Jackpot werden die Chancen dann immer noch bei etwa 1:140 Millionen, genauer gesagt bei 139.838.160 liegen.

Übrigens ist jetzt auch der Gewinner des letzten Jackpots, der bei 46 Millionen Euro lag, bekannt. Ein Mann aus dem Rhein-Main-Gebiet im Alter Mitte Dreißig konnte es am Wochenende nicht glauben. Er hatte dauernd die gezogenen Zahlen mit denen auf seinem Tippschein angekreuzten Zahlen verglichen und sich dann erst gemeldet.

Männer, die regelmäßig Glücksspiele spielen, neigen eher zu Übergewicht

Wie amerikanische Forscher der John Hopkins Universität in Baltimore in einer Studie mit männlichen Probanden herausgefunden haben, neigen Männer, die regelmäßig Glücksspiele spielen deutlich häufiger zu Übergewicht, als Männer die keine Glücksspiele spielen.

Die Forscher teilten die Probanden in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe bekam Lotterielose geschenkt, die andere Gruppe nichts. In der Zeit, in der die Lotto-Gruppe einem möglichen Geldsegen entgegenfieberte, aßen die Probanden stolze 68% mehr Süßigkeiten als die Probanden der Gruppe ohne Lotto-Lose.

Die Forscher vermuten, dass die Sehnsucht nach dem Gewinn die Willensstärke der Männer enorm herabsetzt und damit ein unkontrolliertes Essverhalten auslöst.

Immer weniger Deutsche verfallen der Spielsucht - Automatenspiel nimmt zu

Casinosaal in Las Vegas mit rotem Teppichboden und vielen bunten Spielautomaten
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Laut einer aktuellen Studie zum Glücksspielverhalten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind hierzulande knapp 438.000 Menschen spielsüchtig. Bedenklich ist hierbei die Tatsache, dass insbesondere junge Männer zwischen 18 und 22 Jahren ein "problematisches Spielverhalten" haben, sodass das Spiel für diese Gruppe nicht mehr als Freizeitbeschäftigung zu werten ist.

Rückäufige Zahlen bei Glücksspielen

Nichts desto trotz ist bis auf die Geldspielautomaten die Teilnahme an Glücksspielen in Deutschland jedoch rückläufig. Im letzten Jahr wurden für die Studie von Forsa knapp 11.500 Menschen zwischen 16 und 65 Jahren befragt. Dabei kam heraus, dass knapp 78 Prozent der Deutschen mindestens einmal in ihrem Leben an einem Glücksspiel teilgenommen haben, was verglichen zum Jahr 2011 einem Rückgang von über zehn Prozent gleichkommt.

Enorm wachsende Zahlen bei Geldspielautomaten

Dieser Trend konnte sich bei den Geldspielautomaten jedoch nicht bestätigen. Hier vervierfachte sich die Spielquote von Männern zwischen 18 und 20 Jahren im Vergleich zu 2007 auf 23,5 Prozent.

Pokern, Spekulieren, Wetten - Glücksspiel ist ein Männerding

Mann in blauem Nadelstreifenanzug sitzt mit Karten und Chips an einem Casinotisch
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Glücksspiele sind immer noch stark im Trend. Interessant ist hierbei ein Umfrage-Ergebnis der Apotheken Umschau, das aufzeigt, dass vor allem Männer ihr Glück beim Zocken suchen.

Ob Sportwetten, Lotto, Pokern, Spekulieren oder das Zocken an Spielautomaten - Männer sind diejenigen welche unter den Geschlechtern am meisten Glücksspiele betreiben. So konnte in der Umfrage herausgefunden werden, dass 36,9% der Männer Lotto spielen, aber nur knapp 25% der Frauen.

Auch in Sachen Geldspielautomaten und Casino-Spiele haben die Männer mit 5,3% gegenüber nur 0,9% der Frauen die Nase vorne. Hinsichtlich der Häufigkeit der Teilnahme an Glücksspielen über den Zeitraum von einem Jahr betrachtet konnte zudem ermittelt werden, dass Männer deutlich mehr zocken als Frauen.

Letztere haben mit über 70% demzufolge in 12 Monaten nicht an Glückspielen teilgenommen, der Männeranteil lag hingegen bei rund 56%. An der Umfrage selbst nahmen insgesamt 1.887 Personen im Alter ab 18 Jahren teil.

Sechs Richtige im Lotto? - Wann der Fiskus Steuern auf den Gewinn erhält

Die Chance, mit sechs Richtigen und der Superzahl im Lotto das große Geld zu verdienen, liegt bei 1 zu 140 Millionen (exakter Wert: 139.838.160), für sechs Richtige bei rund 1:15 Millionen (15.537.573).

Doch auch kleine Beträge können Freude machen. Die Wahrscheinlichkeit, überhaupt etwas im Lotto zu gewinnen, beträgt 1:54. Im Jahr 2013 ist es genau 90 Menschen in Deutschland gelungen, durch die Abgabe eines Lottoscheins zu Millionären zu werden. Steuern müssen sie auf ihren Gewinn nicht zahlen, denn der Betrag zählt nicht als Einkommen.

Schenkungssteuer und Freibeträge

Dies gilt auch für Tipp-Gemeinschaften. Allerdings besteht hier eine Nachweispflicht, wenn auf dem Schein nur ein Name angegeben ist, denn sonst wird die Schenkungssteuer fällig. Sie muss auch gezahlt werden, wenn andere Personen etwas von der Gewinnsumme erhalten sollen.

Allerdings gibt es hier Freibeträge: 500.000 Euro für Ehegatten und eingetragene Lebenspartner. Eltern dürfen jedem Kind bis zu 400.000 Euro steuerfrei überlassen, Großeltern jedem Enkelkind bis zu 200.000 Euro. Schenkungen an Geschwister, Nichten und Neffen, Eltern und Großeltern sind bis zu 20.000 Euro steuerfrei.

Zahlungen an das Finanzamt

Der Fiskus möchte jedoch dann seinen Anteil, wenn ein Lottogewinn angelegt wird. Dann sind auch die Zinsen die Abgeltungssteuer fällig. Anders als beim Lottogewinn sind Preisgelder aus Fernsehshows in der Regel steuerpflichtig.

Gewinn aus Glücksspielen – Fiskus möchte immer öfter mitkassieren

Wer Geld gewinnt, muss in der Regel einen großen Teil als Steuern abdrücken

Kuli, Kugelschreiber liegt auf Lottoschein, Lottozahlen zum Ankreuzen
Lottospiel © M. Schuppich - www.fotolia.de

Ob Lotto, Sportwette oder Roulette – wer das Glück auf seiner Seite hat, kann unverhofft reich werden. Der reine Gewinn ist dabei steuerfrei. Sobald das Geld auf dem Konto liegt und Erträge abwirft, müssen diese jedoch versteuert werden. Der Steuersatz für Zinsen liegt derzeit pauschal bei 25 Prozent.

Wege aus der Steuerpflicht?

Wie das Geld angelegt wird, ist dem Finanzamt egal. Auch Dividenden von Aktien oder Mieteinnahmen aus Immobilien unterliegen der Steuerpflicht. Nur wer die Millionen unter dem Kopfkissen lagert, hat Ruhe vor dem Fiskus. Die Angst vor Einbrechern dürfte den Schlaf allerdings beeinträchtigen.

Was ist ein Glücksspiel?

Für das Finanzamt sind nicht alle Sieger gleich. Damit ein Gewinn steuerfrei bleibt, muss Zufall im Spiel gewesen sein. Beim Lotto ist dies eindeutig der Fall, auch am Roulettetisch oder bei Sportwetten kann man den Erfolg nicht durch eigenes Können beeinflussen. Sobald der Spieler für eine individuelle Leistung entlohnt wird, fordert der Fiskus aber einen Anteil am Gewinn.

Gewinner von Ratespielen oder Castingshows im Fernsehen müssen etwa den Staat an ihrem Geldregen beteiligen. Der Hauptgewinn bei "Wer wird Millionär" ist dann nur die Hälfte wert.

Auch Pokerspieler geraten immer öfter in das Visier der Finanzbeamten. Sogar Preisgelder für

wecken beim Fiskus Begehrlichkeiten.

Grundinformationen und Hinweise zu Gewinnspielen

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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