Geschicklichkeitsspiele

Diese Spiele erfordern gute Reaktionsfähigkeit und Feinmotorik

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  • von Paradisi-Redaktion
Gruppe von jungen Menschen steht um Billardtisch mit Getränken, während einer mit den Queue die Kugeln anstößt
My crew © Tomasz Trojanowski - www.fotolia.de

Bei Geschicklichkeitsspielen sind - wie der Name schon sagt - Geschicklichkeit und Schnelligkeit des Spielers ausschlaggebend für das Ergebnis. Vor allem die Reaktionsfähigkeit und Feinmotorik wird beim Spielen auf die Probe gestellt. Auch Balance und Rhythmusgefühl sind für einige Geschicklichkeitsspiele wichtig. Zu den beliebtesten Spielen gehören unter anderem Mikado, Eierlaufen, Kartenhaus oder Billard.

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Im Gegensatz zu Glücksspielen erfordern Geschicklichkeitsspiele von allen Teilnehmern besondere Fähigkeiten. Dazu gehören zum Beispiel ein gutes Reaktionsvermögen, ausgezeichnete Hand-Auge-Koordination, gesundes Gleichgewichtsgefühl und viele weitere.

Beim Spielen von Geschicklichkeitsspielen kommt man daher fast zwangsläufig nur durch Übung zur Expertise. Natürlich gibt es einige Menschen, die eine regelrechte Begabung für solche Spiele zu haben scheinen, das liegt jedoch meist daran, dass sich diese Personen aufgrund ihres Lebenswandels solche Fähigkeiten schon anderweitig angeeignet haben.

Zu den beliebtesten Kinderspielen zählen unter anderem Himmel und Hölle, Gummitwist sowie das Fadenspiel, bei dem man durch abheben verschiedener Fadenkonstruktionen neue Figuren erschaffen kann.

Geschicklichkeitsspiele sind für Kinder in vielerlei Hinsicht förderlich. Zum einen trainieren sie feinmotorische und strategische Fähigkeiten, zum anderen beanspruchen sie die Fantasie der Kleinen. Des Weiteren kann man sie fast überall spielen und es ist nur eine minimale finanzielle Investition von Nöten.

Zu den Geschicklichkeitsspielen zählen jedoch auch Dart, Billard und Mikado. Die ersten beiden werden ironischerweise vornehmlich in Kneipen gespielt, wo es bekanntermaßen mit dem Geschick vor allem in den späten Abendstunden unter Umständen ziemlich mangelt.

Vor allem beim Billard braucht man nicht nur ein ruhiges Händchen, sondern auch elementare Kenntnisse der Physik, mit denen sich zum Beispiel berechnen lässt, in welchem Winkel die Kugel über die Bande gespielt werden muss. Auch Mikado kommt nicht ohne Know-How in Sachen Statik aus. Der Spieler muss nicht nur ein Zittern seiner Hand unterdrücken, sondern auch wissen, welche Stäbchen er ohne Gefahr entfernen kann.

Mittlerweile hat das Geschicklichkeitsspiel natürlich auch Einzug in die Computerbranche gehalten. Fast alle klassischen Spielarten gibt es nun auch für den PC oder die Spielekonsole.

Problemtisch ist hierbei jedoch, dass nicht mehr der ganze Körper geschult wird, sondern eben nur die Hand, die das Gerät bedient. Des Weiteren sind die Programme noch lange nicht so ausgreift, dass sie physikalische Gegebenheiten naturgetreu darstellen könnten.

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Grundinformationen und Hinweise zu Geschicklichkeitsspiele

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