23. Januar 2005
Schon einjährige Babys können Situationen aus dem Fernseher erfassen – und lassen sich dadurch in ihrem Handeln beeinflussen. Das legen Untersuchungen amerikanischer Psychologen nahe, über die die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau berichtet.
Forscher um Donna L. Mumme von der Tufts-Universität in Massachusetts zeigten Kindern Situationen, in denen eine Schauspielerin Ärger, Angst, Freude oder Begeisterung auslösende Situationen spielte. Reagierte die Schauspielerin ängstlich oder abweisend auf einen Gegenstand, wollten die zwölf Monate alten Babys damit nicht spielen. Sie schienen beunruhigt, weinten oder schrien. Positive Emotionen wirkten umgekehrt ansteckend auf das Verhalten der Kinder. Studienautorin Mumme warnt deshalb: „Erwachsene sollten sich genau überlegen, ob sie in Babys Anwesenheit jedes beliebige Programm laufen lassen.“
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