1. Dezember 2011
In jahrtausendealten Überlieferungen werden schon die Heilkräfte von Heilsteinen angepriesen. Moderne wissenschaftliche Erkenntnisse scheinen deren Wirkung zu bestätigen.
Schon im alten Ägypten und auch bei den Griechen und Römern wusste man um die heilkräftige Wirkung der Edelsteine. Bereits 4000 v. Chr. wurden in China Heilsteine zu Heilzwecken aufgelegt. Auch die Mayas nutzten die Kraft der Heilsteine, sie verwendeten sie zum Diagnostizieren und zum Heilen. Die berühmte Heilerin Hildegard von Bingen schrieb den Steinen sogar göttliche Heilwirkung zu. Sie verfasste darüber ein Werk "Physica" in dem sie die Wirkungen beschreibt und den unterschiedlichen Heilsteinen verschiedene Eigenschaften zuschreibt.
Heute gehört die Edelsteintherapie zu den alternativen Heilmethoden. Dabei will die Edelsteintherapie vor allen Dingen andere Behandlungen unterstützen. Man geht davon aus, dass der Mensch ein energetisches Wesen ist. Das Schwingungsfeld hat bestimmte Frequenzen und Krankheit entsteht vor allen Dingen da, wo es Blockaden gibt. Diese Störungen im Energiefeld können durch die Schwingungen der Edelsteine oder Halbedelsteine wieder normalisiert werden. Es scheint eine Art Informationsaustausch stattzufinden. Dabei wirken die Heilsteine ganzheitlich und haben Einfluss auf Körper und Geist. Sie sollen daher auch die psychische Verfassung beeinflussen.
Es gibt viele verschiedene Edelsteine und Halbedelsteine und man schreibt Ihnen unterschiedliche Wirkungen zu. Man findet viele Bücher über Heilsteine und auch im Internet kann man die Wirkungsweisen nachsehen. Die Beschreibungen der einzelnen Steine und ihr Wirkungsspektrum kann man in einem Heilstein-Lexikon nachlesen. So soll beispielsweise ein Achat unter anderem bei Allergien, Appetitlosigkeit, Blasenentzündung, Insektenstichen und auch Depressionen helfen. Bei der Auswahl des persönlichen Heilsteins sollte man sich auf die eigene Intuition und Sympathie verlassen.
Die Edelsteine werden unterschiedlich eingesetzt. Sie werden entweder auf die betroffene Stelle aufgelegt, oder als Kette oder Anhänger getragen. Man kann sie als Handschmeichler bei sich führen oder größere Steine im Zimmer aufstellen. Viele Anwender benutzen auch eine Edelstein-Essenz. Dafür wird der Stein drei bis vier Tage in Wasser gelegt, um dieses Wasser dann zu trinken. Nicht nur bei Hautleiden, auch bei anderen chronischen Beschwerden hat sich ein Edelstein-Heilbad bewährt. Die Heilsteine sollten regelmäßig gereinigt werden. Dafür kann man sie in Erde vergraben oder man legt sie in die Sonne oder in Salz. Zum Aufladen sollen sie in eine Gruppe mit Bergkristallen oder Hämatitsteinen gelegt werden.
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