Selber machen und umgestalten – kreative DIY-Dekoideen

Einsicht Wohnzimmer, Korbcouch mit weißen Polstern, draußen Palmen

Das Dekorieren des eigenen Zuhauses lässt sich in vielen Fällen durch Selbstgemachtes oder Umgestaltetes erreichen – wir zeigen, wie und woraus man Deko selber machen kann

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  • von Paradisi-Redaktion

Wer ein bisschen kreativ ist, kann viel Geld sparen, indem er Dekorationsartikel selbst herstellt. So verleiht man dem Wohnraum Individualität oder verschenkt einfach die gebastelten Dekostücke. DIY-Dekoideen sind im Trend und somit findet man eine Vielzahl interessanter Möglichkeiten, die Deko selbst zu machen und neu zu gestalten. Holen Sie sich Anregungen in Sachen kreative DIY-Dekoideen.

Mit ein bisschen Geschick kann man seiner Wohnung einen individuellen Touch verleihen, ohne dafür viel Geld ausgeben zu müssen. Ein selbst gebastelter Garderobenhaken zum Beispiel sieht am Eingang doch viel freundlicher aus als ein gekaufter.

Und gerade im Eingangsbereich bilden sich Gäste den ersten Eindruck über die Wohnung. Hier kann man auch Bilder der Kinder oder Enkelkinder in selbst gebastelten Bilderrahmen aufhängen.

Doch damit nicht genug. Wer ein bisschen geschickt ist, der kann sich eine Wanduhr, einen Setzkasten, ein Kochbuch oder ein paar Eierwärmer selbst basteln. Und damit der Tisch besonders schön geschmückt werden kann, kreiert man zu guter Letzt noch ein hübsches Windlicht.

Derartige Basteleien eigenen sich aber nicht nur für den eigenen Wohnraum. Wie oft überlegt man denn, was man der besten Freundin oder den Eltern schenken soll?

Gerade Menschen, die eigentlich schon alles haben und sich auch nichts wünschen, kann man doch einmal ein schönes Foto in einem gebastelten Bilderrahmen schenken. Viele Basteleien sind eigentlich ganz einfach, wenn man weiß, was man braucht und wie man die Materialien verarbeiten muss.

Dekoartikel selbst herzustellen macht viel Freude und fördert die Kreativität
Dekoartikel selbst herzustellen macht viel Freude und fördert die Kreativität

Die wichtigsten Utensilien zum Dekorieren

Dekorieren ist ein weit gefasster Begriff. Es gibt viele Möglichkeiten und Techniken, wie man ein Zimmer oder die Möbelstücke dekorieren kann. Für eine erfolgreiche Ausführung braucht man die entsprechenden Utensilien.

Dekorfolie

Grundsätzlich sollte man immer

  • einen Bleistift
  • ein Metermaß
  • eine Nadel
  • eine Schere
  • ein Teppichmesser
  • Klebeband und
  • eine Bürste

zur Hand haben. Arbeitet man beispielsweise mit Dekorfolie, muss diese genau abgemessen und mit der Schere oder einem Teppichmesser zugeschnitten werden. Dann zieht man sie vorsichtig und nach und nach ab, um sie auf den vorbereiteten Untergrund aufzukleben.

Auf der Rückseite der Folie befindet sich in der Regel eine Maßeinteilung. Mit der Bürste wird sie glatt gestrichen.

Entstehen Blasen, sticht man diese auf und bürstet noch einmal darüber. Dafür braucht man eine Nadel und die Bürste.

Serviettentechnik

Wer mit der Serviettentechnik arbeiten möchte, braucht die passenden Motivservietten mit Blumenmustern, Ornamenten oder anderen Mustern und Formen. Dann benötigt man den Serviettenkleber und einen entsprechenden Flachpinsel sowie einen Schwamm.

Mit dem speziellen Serviettenkleber wird die Serviette auf das Möbelstück oder den Keilrahmen aufgebracht. Dies geschieht mit dem Pinsel und dem Schwamm. Eine Schere braucht man, um die Serviette eventuell zurechtzuschneiden.

Man löst die oberste Schicht der Serviette; dafür kann man Klebeband zur Hilfe nehmen und legt sie auf den vorbereiteten Untergrund. Danach wird sie mit dem Kleber noch einmal fixiert, beziehungsweise das Motiv versiegelt.

Möbel- und Wand-Tattoos

Wenn man viel und oft dekoriert, sollte man eine entsprechende Auswahl an Schablonen haben. Damit kann man sehr schöne Effekte erzielen und mit Farbe arbeiten. Hat man sich dafür entschieden die Möbelstücke zu bemalen, benötigt man die entsprechenden Farben und am besten ein Pinselsortiment.

Wenn mit Farbe gearbeitet wird, sollte man auch immer Terpentin oder Terpentinersatz zur Hand haben. Je nachdem wie die Möbelstücke gestaltet werden sollen, braucht man eventuell auch Kreppband zum Abkleben.

Möbel Tattoos oder Wand Tattoos werden in der Regel nur von der Folie abgezogen und aufgeklebt.

Aber auch hier kann man mit einem Schwamm oder einer Bürste darüberstreichen, damit das Tattoo glatt klebt und keine Blasen wirft. Entstehen Blasen, sticht man diese mit einer Nadel auf und streicht noch einmal darüber.

Alte Wände mit Wandtattoos verschönern

Seit einigen Jahren sind Wandtattoos aus den Einrichtungshäusern kaum mehr wegzudenken. Die praktischen Deko-Elemente hübschen jede Wohnung ganz nach Wunsch auf.

Sie sind blitzschnell anzuwenden und dabei nicht einmal besonders teuer - beste Voraussetzungen also, um ein echter Dauerbrenner zu werden. Die große Nachfrage zeigt sich auch im hervorragenden Angebot: Wandtattoos sind heute in allen nur erdenklichen Farben, Formen und Größen erhältlich.

Ein simples Prinzip

Das Prinzip ist so simpel wie genial: Das Wandtattoo funktioniert wie ein Aufkleber, welcher einfach abgezogen und auf die saubere, trockene sowie ebenmäßige Wand gebracht wird. Neben der Rauhfasertapete eignen sich die verschiedenen Modelle oftmals auch für andere Oberflächen wie

  • Holz
  • Putz oder
  • Fliesen.

Wichtigste Voraussetzung ist lediglich eine glatte Fläche. Auf Grund ihrer vielseitigen Einsetzbarkeit kann jeder Raum ganz individuell mit den Tattoos für die Wand gestaltet werden. Ein schöner Spruch im Esszimmer, Blumenranken im Schlafzimmer und rockige Motive im Jugendzimmer - der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Motive für jeden Geschmack

Die riesige Auswahl hält für jeden Geschmack das passende Wandtattoo bereit. Einzelne Motive wie Blumen, Sterne, Schmetterlinge und Co. eignen sich perfekt als schöner Blickfang auch in kleineren Wohnungen und Räumen. Selbstverständlich können diese auch miteinander kombiniert werden.

Wer es lieber abstrakt mag, der kann seine Wand mit kunterbunten Mustern zum Aufkleben verzieren. Größere Wandtattoos und solche im XXL-Format umfassen zum Beispiel ausgewählte Sprüche, aber auch Silhouetten von Tieren oder Landschaften.

Neben den verschiedenen Motiven werden Wandtattoos je nach Hersteller außerdem in unterschiedlichen Farben geboten. Wer es ganz individuell mag, der kann sich ein Tattoo nach Maß anfertigen lassen. Eine weitere Empfehlung ist das Stöbern bei kleinen Herstellern oder in Internet-Shops zum Selbermachen: Hier bieten kreative Köpfe eine tolle Auswahl ausgefallener und seltener Wandtattoos zum Kauf an.

Das Ende des Winters naht: Jetzt schöne Frühlingsdeko basteln

Verzierte Weinflaschen, Kunstblumen und Gebasteltes aus Tonpapier sorgen für Frühlingsgefühle

Blumensträuße in Blumenvasen auf dem Tisch, Blumendekoration
spring flower decoration © Simone Schuldis - www.fotolia.de

Kalt und grau gibt sich der späte Winter zur Zeit. Da hilft ein wenig Vorfreude auf dem kommenden Frühling, zum Beispiel beim Basteln hübscher Deko-Artikel.

Schleifen und Kunstblumen

Stark im Kommen sind zur Zeit zarte Frühlingsfarben wie Mint und Rosa, die sich in Schleifen, Kunstblumen und anderen Dekoprodukten wiederfinden. Schon jetzt eine Vase mit diesen Vorboten der warmen Jahreszeit füllen und auf den Wohnzimmertisch stellen, bringt Frühlingsgefühle ins Haus.

Verzierte Weinflaschen

Auch Weinflaschen aus Grünglas sind ideal um sie als schöne Vasen zu nutzen: Zum Beispiel indem der Flaschenbauch mit einem weißen Stoffband und einer Schleife verschönert wird. In die Flasche kommen dann weiße Frühlingsblumen wie Maiglöckchen oder Magnolien.

Weitere Dekomöglichkeiten für die Flaschen sind weiße Spitze für einen echten Vintage-Look oder Farbe für einen kreativen Shabby Chic-Look: Dazu wird einfach etwas Wandfarbe in die Flasche gegeben, so dass die Innenwand des Halses mit Farbe bedeckt wird. Dann die Flasche hochkant stellen, damit die Farbe zum Boden hinunterlaufen kann.

Vögelchen aus Tonpapier

Aus Stoffresten oder Tonpapier können bunte Vögelchen ausgeschnitten werden, die dann auf Draht befestigt zusammen mit weißen und zartrosa Frühlingsblumen in eine Vase gesteckt werden. Bleiben noch Vögelchen übrig, können sie auch mit einem Faden zu einer Girlande gestaltet und ans Fenster gehängt werden.

Im Folgenden haben wir ein paar DIY-Dekoideen für Sie zusammengestellt.

Stilvolle Deko - Alte Möbel wieder aufpeppen

Mit etwas Geschick und Kreativität lassen sich alte Möbel wieder aufpeppen. Vielleicht sind sie zu langweilig geworden oder es handelt sich um Dachbodenfunde, die einen neuen Look vertragen können.

Abschleifen und neu lackieren

Gerade aus alten Holzmöbeln, die vom Dachboden oder vom Sperrmüll stammen, kann man schon mit Farbe viel machen. Besonders schön sind alte Kommoden und Truhen zu renovieren.

Vielleicht müssen sie zuerst abgelaugt oder abgeschliffen werden. Besonders Truhen werden zu Designerstücken, wenn man sie in frischen Farben lackiert oder lasiert und die Schubladen in unterschiedlichen Farben streicht.

Am besten schaut man sich erst einmal im Baumarkt oder im Fachgeschäft um, was es für Farben gibt. Dabei sollte man auch auf den Umweltengel achten.

Es gibt eine große Anzahl von Farben, die auf dem Holz unterschiedliche Effekte erzielen. So kann man Möbelstücken beispielsweise auch einen Antik-Look verleihen. Deshalb lässt man sich am besten ausführlich beraten, bevor man loslegt.

Anbringung von Dekorfolie und Möbel-Tattoos

Alte Küchenschränke erstrahlen in neuem Glanz, wenn man sie mit Dekorfolie verschönert. Die Auswahl an Folien ist sehr groß; man findet die unterschiedlichsten Holzdekore, aber auch Farben oder Folie mit Dekoren. Das ist nicht nur eine preisgünstige Variante, sondern auch eine äußerst effektive, die erstaunliche Resultate erzielen kann.

So genannte Möbel-Tattoos erhält man in Baumärkten und Fachgeschäften. Es gibt viele unterschiedliche Farben und Motive. Damit lassen sich langweilig gewordene Möbelstücke aufwerten und erfreuen durch ein neues Aussehen.

Verzierung durch Bemalen oder Verwendung von Schablonen

Wer das richtige Händchen und die nötige künstlerische Fertigkeit hat, kann die Möbelstücke auch erst lackieren und dann bemalen. Je nach Wohnungseinrichtung erstrahlt das gute alte Stück dann im Asia-Look, oder vielleicht bringt es Afrika in die gute Stube mit einem Animal-Print, oder es zeigt sich im Vintage-Look.

Man kann das Möbelstück nicht nur mit Blumenmustern, sondern auch mit Ornamenten verzieren. Dafür braucht man Schablonen und beispielsweise Gold- oder Silberspray. Schablonen kann man sich auch selbst aus Dekorfolie herstellen, ansonsten findet man sie in Baumärkten und Fachgeschäften.

Um geradlinige Muster zu erzielen reicht es, wenn nur mit Kreppband abgeklebt wird. Ein so gestaltetes Möbelstück wird zum Unikat und zum echten Hingucker.

Mit der Serviettentechnik, lässt sich auch auf Holz arbeiten. So renovierte Möbelstücke werden zu echten Glanzlichtern.

Filigrane Wohnaccessoires durch Filethäkeln

Die Häkelmethode "Filethäkeln" zeichnet sich durch sehr dünnes Garn aus

Der Strick- und Häkeltrend aus Hollywood ist mittlerweile auch in Deutschland angekommen. Vorbei die Zeiten, als Garn und Nadeln nur in Omas Nähkästchen zu finden waren.

Neben Pullovern, Strickjacken und Socken lassen sich auch wunderbare Wohnaccessoires kreieren. Filethäkeln heißt hier das Zauberwort. Diese Häkelmethode zeichnet sich durch sehr dünnes Garn aus. Dadurch lassen sich filigrane Wohnaccessoires wie feine Tischdecken, Deko-Kugeln und sogar Fensterbilder herstellen. Bereits vorhandenem Wohnschmuck kann man mittels Filethäkeln hübsche Spitzen und Bordüren aufnähen.

Filethäkeln ist nichts für Menschen mit wenig Geduld

Das beste an dieser Häkelart: Sie eignet sich sehr gut für Anfänger – so lange man Luftmaschen und Stäbchen erst einmal beherrscht, stellt auch das Filethäkeln keine schwere Herausforderung dar. Aufgrund des dünnen Garns sollte man jedoch gute Augen haben, um die Feinarbeit gut zu meistern. Auch dauert die Arbeit an einem Häkelstück durch das dünne Garn und die dünneren Nadeln länger als bei anderen Häkelmethoden. Wer wenig Geduld hat oder schnelle Ergebnisse bevorzugt, für den ist die filigrane Häkelvariante wohl eher nichts.

Für Filethäkel-Beginner eignen sich am besten kleinere Stücke wie Untersetzer

Das Grundmuster beim Filethäkeln besteht aus sogenannten leeren und gefüllten Kästchen. Unter einem leeren Kästchen versteht man zwei Luftmaschen und ein Stäbchen, als gefüllte Kästchen hingegen werden drei Stäbchen bezeichnet. Wer das einmal kann, muss beim Filethäkeln nur das Einmaleins beherrschen: Die Muster sind stets durch drei teilbar. Das bedeutet, dass beispielsweise 25 Luftmaschen acht Kästchen plus eine Randmasche ergeben.

Genaue Anleitungen und Muster gibt es in einer Vielzahl im Handel. Anfänger sollten zunächst auch mit diesen arbeiten. Am besten eignen sich für Filethäkel-Beginner kleine Tischdeckchen sowie Untersetzer für Gläser und Blumentöpfe. So sind erste Erfolge schneller sichtbar und man verliert nicht wie bei einem großen Stück zu schnell die Motivation. Auch sind kleine Häkelfehler bei kleineren Stücken nicht so ärgerlich und schneller behebbar. Wer genug Übung im Filethäkeln hat, kann sich dann natürlich auch an größeren Arbeiten versuchen und eigene Muster schaffen.

Alte Setzkästen neu gestalten

Viereckige langweilige Setzkästen kann man natürlich überall kaufen. Doch richtig interessant sieht ein Setzkasten erst dann aus, wenn er auf den ersten Blick gar nicht als dieser erkannt wird.

So etwas bekommt man aber nicht im Geschäft, sondern muss selbst Hand anlegen. Wenn er fertig ist, kann er dann je nach Form und Größe mit allem dekoriert werden, was einem wichtig ist, also zum Beispiel mit

  • Bildern
  • Sammlerstücken
  • Basteleien der Kinder und Enkel
  • Windlichtern etc.

Benötigte Utensilien und Vorbereitungen

Um einen wunderschönen individuellen Setzkasten zu basteln, benötigt man neben einem alten Setzkasten (kann auch vom Flohmarkt sein!) noch

  • Acrylfarbe und spezielle Acrylfarbe zum Vorstreichen
  • normale Farbe
  • Schleifpapier
  • Pinsel
  • Schere
  • Tapetenreste
  • Zeitungen und
  • Klebeband.

Den alten Setzkasten legt man auf die Zeitung und schleift ihn mit dem Schleifpapier gut ab. So werden alte Farbreste entfernt und die neue Farbe kann gut aufgetragen werden.

Die Vorderseite des alten Setzkastens wird nun mit Acrylvorfarbe vorgestrichen. Wenn die Farbe getrocknet ist, geht´s zum nächsten Schritt.

Den alten Setzkasten kann man mit einfachen Mitteln umgestalten
Den alten Setzkasten kann man mit einfachen Mitteln umgestalten

Den Setzkasten bunt gestalten

Nun kann schöne bunte Farbe aufgetragen werden, ganz nach Lust und Laune in Blau, Rot, Gelb, Grün oder einfach auch ganz bunt. Die Tapetenreste schneidet man nun in kleine Stücke, so dass sie in die Fächer des Setzkastens passen. So wird der Setzkasten schön bunt.

Am besten halten die Tapetenstücke, wenn man sie mit doppelseitigem Klebeband auf den Setzkasten klebt. Ob man mit der Tapete die Wand oder den Boden eines Faches dekoriert, bleibt jedem Künstler selbst überlassen.

Fertig ist der Setzkasten! Nun muss er nur noch eingerichtet werden.

Aus der Natur - Tolle Bastel- und Dekoideen für die bunte Jahreszeit

Aus Kastanien gebastelte Familienszenerie im Gras
Kastanienfamilie © ChristArt - www.fotolia.de

Der Herbst zaubert bekanntlich alle Bäume bunt. Leuchtend rot, orange, gelb und braun schillern die Blätter in dieser Jahreszeit. Ganz nebenbei bietet der Herbst traditionell auch noch ideale Bedingungen für kleine und große Sammler: Nüsse, Bucheckern und Kastanien kann man jetzt bei einem Spaziergang durch Wald und Wiesen entdecken und mitnehmen. Zu Hause lassen sich hieraus dann jede Menge toller Dinge zaubern.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem festlichen Herbststrauß? Fundstücke wie kleine Zweige mit Zapfen oder Nüssen lassen sich hier ebenso gut einbauen wie Kornähren, bunte Blätter oder leuchtend rote Zweige vom Zierahorn aus dem Blumenladen. Wer genügend Material zusammen hat, der kann hieraus auch einen schönen Kranz für die Tür oder den Tisch fertigen - oder alternativ einen Kranz aus Steckschaum kaufen und diesen entsprechend bestücken. Für einen herbstlich gedeckten Tisch haben sich auch Zierkürbisse bewährt, die heute in verschiedensten Farben, Formen und Größen auch im Supermarkt zu haben sind.

Gerade kleinere Kinder lieben es, aus Kastanien zu basteln. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt - schon mit einfachen Hilfsmitteln wie Streichhölzern und ein bisschen Farbe kann man zum Beispiel viele kleine Kastanienmännchen fertigen. Und wer das kunterbunte Herbstlaub konservieren möchte, der sollte die gesammelten Blätter umgehend in einer speziellen Blumenpresse verarbeiten. Alternativ kann die Trocknung und Pressung auch zwischen den Seiten eines schweren Buchs erfolgen - hier unbedingt ausreichend Taschentücher zum Auffangen der austretenden Feuchtigkeit auslegen!

Aus alten Schachteln werden originelle Wanduhren

Was macht man an einem regnerischen Tag? Basteln! Aus alten Schachteln kann man mit etwas Geschick und ein wenig Bastelmaterial schöne Wanduhren zaubern.

Eine lustige Wanduhr ist nicht nur was für die eigenen vier Wände; sie eignet sich auch als ganz persönliches Geschenk. Je nachdem, welche Interessen bestehen, kann man die Uhr ganz individuell gestalten.

Benötigte Utensilien

Der Vorteil einer gebastelten Wanduhr besteht neben ihrem günstigen Preis auch darin, dass sie einzigartig ist. Wie groß man die Uhr bastelt, ist jedem selbst überlassen.

In jedem Fall braucht man für die Herstellung einen Karton beliebiger Größe. Daneben benötigt man

  • eine Bohrmaschine und Bohrer
  • das Uhrwerk einer anderen Uhr mit Pendel (gekauft oder ausgebaut)
  • Klebeband
  • Schere sowie
  • Dekorationsmaterial für das Pendel und
  • eine Aufhängemöglichkeit (zum Beispiel selbstklebender Haken) für die Uhr.

Anleitung

Welche Art von Karton man verwendet, ist Geschmackssache. Es eignen sich zum Beispiel auch Essensverpackungen.

Aus dem Boden schneidet man ein Loch in Größe des Uhrwerks. Sollte man sich für eine Blechkiste als Uhrgehäuse entschieden haben, so braucht man einen Bohrer, um das Loch für das Uhrwerk zu machen. Ansonsten kann man das Loch mit der Schere schneiden.

Wenn man eine Uhr mit Pendel basteln möchte, kann man dieses mit einer Kleinigkeit verschönern, wenn man das möchte. Anschließend setzt man das Uhrwerk vorsichtig in die Schachtel.

Von vorne werden die Zeiger aufgesetzt. Schwere Uhrwerke müssen mit Klebeband gut im Karton bzw. der Blechschachtel befestigt werden. Hinten an die Uhr kommt nun noch der Klebehaken oder ähnliches und schon kann die gebastelte Uhr die Wohnung zieren oder als Geschenk verpackt werden.

Neuer Trend - Dekorationen in Tierform

In Sachen Dekoartikel für die Wohnung kommen immer wieder neue Trends ans Tageslicht, mit denen man die eigenen vier Wände schmücken kann. Zurzeit stehen dabei tierische Artikel ganz weit vorne.

So gibt es Hunde, Katzen und Co. aus Porzellan, Leder, Holz oder PVC. Diese zieren beispielsweise Geschirr, nehmen ihren Platz im Regal ein und beleuchten als Lampe den Raum.

Schon in den 50er Jahren wurde der Trend des tierischen Designs von den Haushalten genutzt; damals waren Tiere aus Holz sowie spezielle Vögel modern, welche mittlerweile bei Sammlern sehr gefragt sind.

Zum Teil sind die Tiere auch in lebensgroßer Form designt; diese eignen sich in dem Fall nur für große Räume, in denen Stehlampe, Hocker und Co. auch wirken können.

Aus einem Skizzenbuch ein persönliches Kochbuch designen

Wer kennt das nicht: Man findet in den unterschiedlichsten Zeitungen Rezepte, die man vielleicht irgendwann mal ausprobieren möchte. Bis dahin allerdings flattern sie irgendwo herum. Wie wäre es da mit einem selbst gebastelten Kochbuch?

Benötigte Utensilien

Neben den eigenen Rezepten benötigt man noch

  • ein Skizzenbuch aus dem Bastelmarkt
  • Zeitungen
  • Acrylfarbe und
  • ganz viel Gestaltungsmaterial wie zum Beispiel Stempel, Aufkleber, Büroklammern, Einkaufszettel etc.

Das Cover des Kochbuches gestaltet man ganz individuell, indem man zum Beispiel einzelne Buchseiten mit Bastelkleber bestreicht und vorne und hinten auf das Kochbuch klebt. Damit der Einband schön glatt bleibt, sollte man auch die Innenseiten nicht vergessen zu bekleben.

Anleitung

Nun kann man ganz nach Lust und Laune zum Beispiel weiße Acrylfarbe auf die beklebte Vorder- und Rückseite auftragen. Aus Zeitungsbuchstaben oder mit Buchstabenstempeln kann man dann das Wort „Rezepte“ auf das Cover kleben bzw. drucken. Ein Besteck daneben und schon ist das Kochbuch außen fertig.

Natürlich kann man es weiter verzieren, wenn man dies möchte. Die Innenseiten des Kochbuches kann man nun ebenfalls bekleben und zum Beispiel jeweils die Überschrift für bestimmte Rezepte aus Zeitungsbuchstaben aufkleben (Nudelgerichte, Fleischgerichte, Vorspeisen...).

Um auch schnell das richtige Rezept finden zu können, wird nun noch ein Register gebastelt. Dazu schneidet man aus dickem weißem Papier kleine Stücke aus und beklebt sie nach Lust und Laune.

Jeder Reiter wird versetzt auf eine Seite des Kochbuches geklebt, so dass nach und nach ein Register entsteht. Viel Spaß beim Kochen und Backen mit dem perfekt sortierten Kochbuch, das als wahrer Blickfang in der Küche aufgestellt werden sollte.

Eierwärmer zu Ostern selbst basteln

Mit selbstgemachten Eierwärmern sähe dieses Osterfrühstück direkt viel bunter und lustiger aus
Mit selbstgemachten Eierwärmern sähe dieses Osterfrühstück direkt viel bunter und lustiger aus

Wer möchte nicht auch einen schön gedeckten Tisch für's Osterfrühstück? Zum ausgiebigen Frühstück gehören natürlich auch Eier dazu, die unter schönen selbstgebastelten Eierwärmern versteckt werden.

Natürlich kann man Eierwärmer in vielen Farben und Formen und fast jeder Preislage auch ganz einfach im Geschäft kaufen. Doch selbst gebastelte Eierwärmer machen doch deutlich mehr her und verleihen dem Tisch eine individuelle Note.

Außerdem kann man sie auch in einem Osterkörbchen an Erwachsene verschenken. Versteckt sich darunter ein großes Schokoladenei, so wird man sicher große Freude beim Beschenkten auslösen.

Benötigte Utensilien

Zum Basteln schöner Eierwärmer braucht man neben etwas Geschick noch viele unterschiedliche Stoffreste in bunten Farben und Vliesofix, spezielles Klebeband für Stoffreste. Ganz nach Belieben kann man zum Verzieren noch Knöpfe, Gardinenreste oder ähnliches verwenden.

Anleitung

Als Erstes muss man sich eine Schablone zurechtschneiden. Dazu zeichnet man entweder ein sitzendes Häschen auf festen Karton auf oder lädt sich eine Hasenform aus dem Internet herunter.

Diese Schablone legt man dann auf einen der Stoffreste und umzeichnet ihn. Das gleiche wird dann noch mit der Rückseite des Häschens gemacht.

Vom Vlisofix schneidet man nun ein viereckiges Stück herunter, das so groß wie der Körper des Hasen ohne dessen Ohren ist. Die beiden Stoffteile werden jeweils linksseitig mit dem Stück Vlisofix dazwischen zusammengelegt und mit dem Bügeleisen vorsichtig gebügelt.

Nun näht man die beiden Hasenteile so zusammen, dass die Unterseite offen bleibt. Schließlich muss hier ein Ei darunter passen. Nach dem Ausschneiden dreht man die Stoffteile ganz vorsichtig um und näht die Ohren noch zusammen.

Zu guter Letzt kommt der Feinschliff. Jeder Eierwärmer bekommt aus Stoffresten, Knöpfen, Gardinenresten etc. noch ein Kleidchen, eine Kette oder andere Accessoires. Mund, Nase und Augen müssen natürlich auch noch aufgestickt werden, damit der Eierwärmer perfekt aussieht.

Holzbilderrahmen eine persönliche Note geben

Wer verschenkt nicht gerne Fotos an die Verwandtschaft oder hängt sich Fotos der Kinder auf? Keinesfalls muss man immer zu teuren Bilderrahmen greifen, um die Aufnahmen ins rechte Licht zu rücken.

Bilderrahmen können eine teure Angelegenheit sein. Trotzdem gehören sie dazu, wenn man ein Foto verschenken möchte.

Denn nur mit einem schönen Bilderrahmen wirkt ein Foto an der Wand. Egal ob man sich das Foto selbst an die Wand hängt oder verschenken möchte: Man kann den Bilderrahmen mit etwas Geschick auch selbst gestalten.

Benötigte Utensilien

Um einen Bilderrahmen selbst individuell zu gestalten, kauft man einen ganz billigen Bilderrahmen. Dieser wird dann aufgepeppt. Zusätzlich zu dem Bilderrahmen benötigt man als Bastelmaterial

  • Farben
  • Spray
  • Stempel
  • Aufkleber
  • Tafelfarbe
  • Kreide etc.

Anleitung

Damit die Farbe besonders gut am Holzbilderrahmen hält, muss man diesen zuerst mit Schmirgelpapier abreiben. Dann wird die Tafelfarbe aufgetragen. Wenn sie beim ersten Mal nicht richtig deckt, kann man sie ruhig ein zweites Mal auftragen.

Wenn die Farbe trocken ist, kann man auf dem Bilderrahmen mit einer Kreide malen und schreiben, wie an einer Wandtafel. So kann man beispielsweise schreiben, wem der Bilderrahmen gehört oder wer auf dem Foto zu sehen ist.

Eine andere Möglichkeit der Gestaltung des Holzbilderrahmens sieht so aus: Man streicht Acrylfarbe auf den Bilderrahmen. Nach dem Trocknen verziert man ihn mit den unterschiedlichsten Accessoires wie zum Beispiel mit Buchstaben aus der Zeitung oder Aufkleberbuchstaben aus dem Baumarkt, mit Gardinenresten, mit Wollresten etc. Mit ein wenig Geschick kann man auf den Rahmen auch eine Collage aus Zeitungsresten und/oder Postkarten aufkleben.

Wie man einen Bilderrahmen gestaltet, ist jedem selbst überlassen. Auf jeden Fall ist ein Bild mit selbst gebasteltem Bilderrahmen ein wunderschönes und individuelles Geschenk, über das sich sicher jeder freuen wird. Und auch in den eigenen Wohnräumen macht so ein Bilderrahmen richtig was her.

Schlichte Bilderrahmen aus Holz können kreativ umgestaltet werden
Schlichte Bilderrahmen aus Holz können kreativ umgestaltet werden

Möchte man eine noch individuellere Note, kann man einen Bilderrahmen auch gänzlich selbst herstellen...

Schöne Bilderrahmen selbst gemacht

Bilderrahmen zählen zu den beliebtesten Wandschmuckstücken und machen wertvolle Kunstwerke und erinnerungsträchtige Familienbilder zum Blickfang an der Wand. Selbst gebastelte und individuell gestaltete Bilderrahmen heben sich von den oft eintönigen Bilderrahmen aus dem Kaufhaus ab. Vor allem als Geschenk sind selbst gemachte Bilderrahmen beliebt, aber auch das Anfertigen auf Kindergeburtstagen bereitet Groß und Klein Freude.

Das Basismaterial für selbstgemachte Bilderrahmen aus Holz erhält man in Baumärkten oder Bastelgeschäften. Für einen ganz einfachen Rahmen benötigt man

  • dünne Holzleisten
  • Holzleim
  • eine kleine Handsäge und
  • eine Glas- oder Plexiglasscheibe in entsprechender Größe.

Rahmenherstellung

Mit der Säge müssen im ersten Schritt die Holzleisten auf das richtige Maß geschnitten werden. Die Enden können dann entweder direkt zu einem rechten Winkel zusammen geklebt oder aber zunächst im 45-Grad-Winkel schräg geschnitten und anschließend verleimt werden.

Das Glas wird am besten mit speziellen Klammern auf der Rückseite des Rahmens befestigt. Ist der Rahmen breit genug und die Glasscheibe groß genug, kann sie auch mit Heißkleber auf der Rückseite angeklebt werden.

Individuelle Gestaltung

Der fertige Holzrahmen kann nun individuell gestaltet werden. Je nach Anlass und Bildmotiv können beispielsweise Muscheln und Dekosand aufgeklebt oder der Rahmen mit gepressten Blättern, getrocknetem Obst oder auch mit Nudeln verziert werden. Zum Kleben eignet sich zum Beispiel Heißkleber.

Musterungen

Neben Motivschmuck macht auch eine bunte Musterung einen Bilderrahmen zum Blickfang. Zur Gestaltung von Mustern können unter anderem Mosaiksteinchen, Streichhölzer oder Acrylfarben verwendet werden. Auch mit Serviettentechnik lassen sich Bilderrahmen individuell und farbenfroh gestalten.

Pappe, Papier und Bügelperlen

Für Kinder eignen sich zur Herstellung von Bilderrahmen vor allem Pappe und Papier sowie Bügelperlen. Mit Pappe und Papier können Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Ist der Basisrahmen aus festem Tonpapier angefertigt, können Motive aus Zeitschriften ausgeschnitten und aufgeklebt oder mit Glanz- oder Krepppapier gearbeitet werden.

Das Basteln eines Bilderrahmens mit Bügelperlen erfordert viel Geschick, ist aber bei Kindern sehr beliebt. Hierfür werden lediglich eine Vielzahl bunter Bügelperlen, ein entsprechend großes Steckbrett und ein Bügeleisen benötigt. Anstelle von Glasscheiben können Kinder auch eine feste Folie verwenden, die sich problemlos zurechtschneiden lässt.

Bastel-Sets

Wer sich die Materialien für seinen selbst gemachten Bilderrahmen nicht selbst zusammen suchen, aber dennoch nicht auf eine gekauften Standardrahmen zurückgreifen möchte, kann sich im Bastelladen ein Bastel-Set kaufen.

Schicke Garderobenhaken selbst gestalten

Die Garderobe ist ein Blickfang in jeder Wohnung. Die Garderobenhaken müssen dabei nicht immer eintönig sein, wenn man ein wenig Basteltalent besitzt.

Benötigte Utensilien

Gerade Frauen haben viele unterschiedliche Dinge, die nicht in Schubladen passen: Schals, Tücher, Taschen, Regenschirme oder aber auch die Haustürschlüssel und anderer Kleinkram.

Natürlich kann man in das nächste Geschäft gehen und Garderobenhaken kaufen. Selbst gebastelt sehen diese jedoch wesentlich freundlicher aus und geben der Wohnung den individuellen Touch.

Um sich selbst Garderobenhaken zu basteln, benötigt man

  • dünne Scheiben aus Holz
  • Möbelfüße
  • Stoffe
  • Kleber
  • Schere und
  • Tacker.

Das Bastelzubehör bekommt man in jedem Baumarkt in unterschiedlichen Ausführungen.

Anleitung

Als erstes zeichnet man den Umriss einer Holzscheibe auf den Stoff. Zusätzlich sollte man ihn auch auf Wattevlies zeichnen, welches man ebenfalls im Baumarkt erhält.

Nach dem Ausschneiden legt man die Holzscheibe auf den Stoff und tackert den Stoff auf der Rückseite fest. Die zuvor im Baumarkt gekauften Möbelfüße dübelt man dann im gewünschten Abstand an die Wand.

Die mit Stoff verzierte Holzscheibe wird schließlich mit Kleber an dem Tischbein oder ähnliches festgeklebt. Wenn der Kleber getrocknet ist, kann man die Garderobenhaken feierlich einweihen und alles daran hängen, was aufgeräumt werden muss.

Diese Garderobenhaken eignen sich auch bestens als Geschenk für Freunde, die gerade eine neue Wohnung beziehen. Die meisten bringen zur Einweihungsfeier Sekt oder Champagner und einen Blumenstock mit. Mit derartigen selbst gebastelten Garderobenhaken ist man die Sensation auf der Feier und die Gastgeber werden sich über dieses persönliche Geschenk bestimmt sehr freuen.

Urban Knitting erreicht in Hannover neue Dimensionen

Hände beim Stricken mit türkisfarbener Wolle, im Hintergrund liegen Kleidungsstücke aus Wolle
Closeup strickende Hände mit bunter Wolle © Miriam Dörr - www.fotolia.de

Urban Knitting heißt der Trend, der vom US-amerikanischen Texas aus die gesamte Welt erobert hat. (Groß-)städtisches Stricken, so ließe sich der Begriff grob übersetzen, aber eigentlich trifft es eine andere Bezeichnung noch besser: Guerilla Knitting.

Denn tatsächlich wird hier wild in den öffentlichen Lebensraum eingegriffen - äußerst charmant und bunt, zugegeben, aber eben doch ohne entsprechende Genehmigung. Die meisten Passanten und Anwohner empfinden die kunterbunten Strickereien, die sich zum Beispiel um Laternenpfähle schlängeln, als echte Bereicherung im oft grauen Stadtbild.

Urban oder eben Guerilla Knitting hat sich binnen nur weniger Jahre zu einer regelrechten Bewegung entwickelt. Doch während in den meisten bundesdeutschen Großstädten bisher eher vereinzelt Stadtmobiliar mit Gestricktem verschönert wird, haben engagierte Strickerinnen in Hannover gleich einen ganzen Platz verziert: Laternenpfähle, Mülleimer, Poller, Sitzflächen und viele weitere Winkel und Ecken erscheinen jetzt im kunterbunten Gewand.

Dass dieses Projekt einen solchen Erfolg haben konnte, hängt jedoch mit dem offiziellen Charakter zusammen: Im Gegensatz zum "echten" Guerilla Knitting", bei dem tatsächlich oftmals in Nacht- und Nebelaktionen agiert wird, steht hier ein Kulturverein hinter der Verschönerung. Jede Menge helfende bzw. in diesem Fall strickende Hände und Unmengen an Wollspenden waren nötig, um dem Vinnhorster Rathausplatz zu neuem Glanz zu verhelfen. Das Ergebnis kann sich in jedem Fall sehen lassen.

Windlichter aus Wachs

Gerade im Sommer sucht man immer nach Dekorationsmöglichkeiten für den Balkon und die Terrasse. Selbst gebastelte Windlichter aus Wachs eigenen sich als perfekte Dekoration nicht nur für draußen, sondern auch für drinnen.

Ein selbst gebasteltes Windlicht aus Wachs ist eine schöne romantische Tischdekoration für eine Sommerparty oder einen gemütlichen Abend unter dem Sternenhimmel. Aber auch im Wohnraum ist so ein Windlicht ein wahrer Hingucker und eignet sich nicht nur für die eigenen vier Wände, sondern auch prima als Geschenk.

Benötigte Utensilien

Das Zubehör zum Basteln bekommt man in jedem Bastelgeschäft. Man benötigt

  • so genannte Wachslinsen, Wachsfärbetabletten in der gewünschten Farbe
  • einen Topf
  • Bänder
  • Nadeln und
  • Luftballons.

Anleitung

Die Wachslinsen muss man in einen Topf mit Wasser legen und warten, bis sie geschmolzen sind. Wer ein buntes Windlicht machen möchte, muss noch die entsprechende Färbetablette mit hineinlegen.

Wenn das Wachs flüssig ist, muss es gut mit der Färbetablette verrührt werden. Achtung: Wenn die Wachslinsen heiß werden, kann es spritzen!

Nun braucht man die Luftballons. Doch zuvor muss das Wachs ausgekühlt sein. Man nimmt nun einen Luftballon, füllt ihn mit ein wenig Wasser und bläst ihn auf. Damit man den Luftballon in das Wachs tauchen kann, bindet man nun ein Band daran.

Ganz vorsichtig hält man den Luftballon dann für kurze Zeit in den Topf mit dem flüssigen Wachs. Dann zieht man ihn wieder heraus, wartet bis das Wachs angetrocknet ist und wiederholt den Vorgang.

Insgesamt wird der Luftballon etwa zehn Mal eingetaucht und wieder herausgezogen. Dann muss das Wachs trocknen. Entweder hält man den Ballon so lange fest oder hängt ihn auf.

Wenn das Wachs fest und getrocknet ist, taucht man ihn erneut in das flüssige Wachs, lässt es wieder abtropfen und taucht wieder ein. Diesen Vorgang wiederholt man so oft, bis eine dicke Wachsschicht um den Ballon entsteht.

Damit das Windlicht später gut steht, schneidet man den Boden des Luftballons mit einem großen Küchenmesser vorsichtig gerade. Der Luftballon gehört zum eigentlichen Windlicht natürlich nicht dazu.

Deshalb muss er nun entfernt werden. Dazu piekst man vorsichtig in den Luftballon, lässt das Wasser ablaufen und nimmt die Luftballonhülle aus dem Wachswindlicht heraus.

Wer möchte, kann seinem Windlicht nun noch den letzten Schliff verleihen und Dekoration anbringen. Zum Schluss kommt noch ein Teelicht hinein und fertig ist ein wunderschönes Windlicht.

Das Basteln dieses Windlichtes eignet sich auch für einen Kindergeburtstag mit schon etwas größeren Kindern. Das Erhitzen des Wachses sollte jedoch ein Erwachsener übernehmen. Für die Kinder wird es aber sicher ein großer Spaß sein, sich ihr Windlicht selbst herzustellen und anschließend mit nach Hause zu nehmen.

Grundinformationen und Tipps zum Dekorieren

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Sofa with table on veranda near tropical beach © photoindra - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Beautiful colorful shelves with different home related objects © Africa Studio - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Holzvitrine mit Muscheln und Strandgut © Sunnydays - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Frühstückseier © Xenia1972 - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Bild © DeVIce - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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