16. September 2011
Im Berliner Museum für Kommunikation werden jetzt erstmalig 18 von den noch 27 existierenden berühmten Mauritius-Briefmarken zu sehen sein, wie Kurator Veit Didczuneit berichtet. Die Marken zeigen das Seitenprofil von Queen Victoria (1819-1901) und seinerzeit war die Insel Mauritius britische Kronkolonie.
Im Jahr 1847 wurden dann jeweils 500 Briefmarken-Exemplare einmal auf blauen und zweitens auf roten Grund gedruckt. Auf dem roten Grund war dann der Wert von einem Penny und die blaue Mauritius hat den Wert von Zwei Penny, doch bei den Sammlern und bei Auktionen erreichten die Marken schnell eine Rekordhöhe. Im Jahr 1993 wurde bei einer Auktion für einen Brief mit der roten und blauen Mauritius 6,5 Millionen DM erzielt und im letzten Jahr für eine einzelne Marke über eine Million Euro.
Von den 27 noch existierenden Marken, die sich unter anderem im Besitz der Queen Elisabeth II und auch dem Postmuseum von Den Haag und in Stockholm befinden, die auch Leihgaben zur Verfügung stellen, werden nun also für drei Wochen 18 Exemplare in Berlin zu sehen sein. Für die Zeit gilt dort die Sicherheitsstufe Eins und man rechnet auch mit Zehntausenden von Besuchern.
Man schätzt, dass auch, obwohl in Deutschland nie aufgetaucht, hier zu Lande sich einige Exemplare in Privatbesitz befinden. Die Ausstellung wurde am 2. September 2011 um 9.00 Uhr eröffnet.
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