Viele Autos werden privat verkauft. Wer seinen Gebrauchtwagen erfolgreich an den Mann bringen will, sollte einige Tipps befolgen.
Entschließt man sich dazu, sein Auto zum Verkauf anzubieten, gibt es einiges zu beachten. So gilt es natürlich, Interessenten zu finden und sie für den Wagen zu begeistern. Außerdem muss der passende Preis festgelegt werden.
Eine entscheidende Rolle beim Verkauf eines Autos spielt natürlich der Preis. Dieser sollte möglichst realistisch ausfallen und weder zu hoch noch zu niedrig sein. Bei einem zu hohen Kaufpreis werden sich kaum Interessenten finden, ist der Preis jedoch zu niedrig, verschenkt man Geld. Um den richtigen Preis zu bestimmen, kann man seinen Wagen mit ähnlichen Kaufangeboten im Internet oder in einer lokalen Zeitung vergleichen.
Grundsätzlich gilt: Je weniger Mängel der Wagen aufweist, desto höher kann man den Kaufpreis festsetzen. Beim Kalkulieren des Preises sollten auch der Zustand des Wagens, die Anzahl der Besitzwechsel sowie mögliche Sonderausstattungen und Unfälle berücksichtigt werden.
Beim Verkauf eines Autos kann die Optik entscheidender sein als die Technik. Daher sollte das Auto vor der Besichtigung gründlich auf Vordermann gebracht werden. Dazu gehören vor allem das Waschen des Wagens, das Entfernen von Flecken von den Sitzen und das Beseitigen von Zigarettenrauch. Teile aus schwarzem Kunststoff lassen sich mit speziellen Pflegemitteln aufbessern.
Auch das Beseitigen von kleinen Mängeln sollte man nicht vergessen. Mithilfe von Politur können kleinere Kratzer im Lack wirkungsvoll bekämpft werden. Handelt es sich dagegen um tieferliegende Kratzer, Brandlöcher in den Sitzen oder richtige Dellen, kann die preisgünstige Smart-Repair-Methode Abhilfe schaffen. Bei diesem Verfahren werden in der Werkstatt kleinere Schäden ausgebessert. Auf den Ersatz von teuren Teilen verzichtet man jedoch. Für den Fall, dass der nächste TÜV-Termin bald ansteht, ist es ratsam, sich die Plakette noch zu verschaffen, da man dann ein ausgezeichnetes Argument zum Verkauf des Autos hat.
Eine gute Möglichkeit, Interessenten für das Auto zu finden, sind Inserate im Internet. Dort gibt es kostenlose Seiten, auf denen man den Wagen mit Fotos ausführlich beschreiben kann. Als Alternative kommen auch Anzeigeblätter, Tageszeitungen oder Automagazine infrage.
Hat man einen Interessenten gefunden, der eine Probefahrt machen möchte, sollte dieser einem vorher seinen Führerschein und Personalausweis zeigen. Am besten macht man die Probefahrt zu zweit.
Bestehen an dem Wagen kleinere oder verdeckte Schäden, braucht ein privater Verkäufer nicht extra darauf hinzuweisen. Das Gleiche gilt für Mängel, die so offensichtlich sind, dass sie der Käufer leicht selbst bemerken kann. Dazu gehören zum Beispiel Kratzer im Lack. Fragt der Käufer jedoch direkt nach Mängeln, muss man wahrheitsgetreu antworten.
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