Während der Wintermonate verschlechtern sich die Straßenverhältnisse oft drastisch. Die Folge sind zahlreiche Unfälle, welche häufig durch Verkehrsteilnehmer ausgelöst werden, welche ihr Auto nicht auf diese winterlichen Bedingungen vorbereitet haben. Doch wie sieht der richtige Wintercheck für das Auto aus, damit es zu keinerlei Problemen oder gar Unfällen kommt?
Die wohl wichtigste Maßnahme im Rahmen eines Winterchecks ist das Wechseln der Reifen. Dieser Austausch sollte unbedingt erfolgen, bevor die Temperaturen erstmals unter die 0°C-Marke fallen. Dabei ist zudem noch auf die so genannte 4x4x4-Formel Wert zu legen. Diese besagt, dass die Reifen maximal vier Jahre alt sein dürfen, nicht weniger als vier Millimeter Profil aufweisen sollten und alle vier Reifen gleicher Bauart sind.
Nach dem Wechseln der Winterreifen sollten diese zudem auch noch auf einen entsprechenden Reifendruck gebracht werden. Letzterer beträgt in der Regel mindestens zwei bar und liegt doch etwas unter jenem Wert, welcher für Sommerreifen als ideal gilt. Der genaue Wert lässt sich an den Winterreifen selbst ablesen.
Des Weiteren sollte der Wintercheck des Autos eine Prüfung der Batterie beinhalten. Schließlich stellen die kalten Monate eine starke Belastung für die Autobatterien dar, was schnell dazu führen kann, dass schwache Batterien das Auto nicht mehr anspringen lassen.
Als Faustregel gilt dabei die Vorgabe, dass eine Autobatterie alle fünf Jahre gewechselt werden sollte. Bestehen allerdings trotz einer neueren Batterie Zweifel, ob diese noch ausreichend Energie hat, kann der Säurestand in einer Werkstatt überprüft werden.
Darüber hinaus gibt es einige Utensilien, welche im Auto bereit gelegt werden sollten, damit dieses wirklich für den Winter gewappnet ist. Hierzu gehört einerseits ein Starterkabel, welches Abhilfe schafft, sobald die Batterie doch einmal versagt. Des Weiteren kann es sich lohnen, Schneeketten im Auto bereitzulegen. Sollten die Straßenverhältnisse dann doch einmal extrem ausfallen, kann dennoch weitergefahren werden.
Ebenso nicht vergessen werden dürfen der Eiskratzer und das Frostschutzmittel. Hierdurch kann das Auto von Eis befreit und das Spritzwasser jederzeit nachgefüllt werden, ohne dass befürchtet werden muss, dass die Einspritzanlage einfrieren könnte.
Da die Wintermonate nicht nur kalt, sondern auch dunkel und vernebelt sind, sollte zudem die gesamte Lichtanlage überprüft und gereinigt werden. Eventuell kaputte Scheinwerfer können dann leicht selbst repariert werden.
Letztlich ist es noch empfehlenswert, den Unterboden des Autos fachmännisch überprüfen zu lassen. So können Schäden im Unterbodenschutz rechtzeitig ausgebessert werden, was wiederum Rost- und Eisschäden verhindert.
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