Zu den wichtigsten Kriterien bei der Anschaffung eines Aquariums gehört das Becken. Dabei sind die Größe sowie Anzahl und Art der Fische zu berücksichtigen.
Eine der Hauptfragen, die sich bei der Anschaffung eines Aquariums stellt, ist die Frage nach seiner Größe. Grundsätzlich gilt, je größer, desto besser.
Damit es den Bewohnern eines Aquariums darin auch gut geht, ist es wichtig, das richtige Becken auszuwählen. Besonders beliebt sind Glasbecken. Diese setzen sich aus fünf Glasscheiben und Verstärkungsleisten zusammen. Manchmal verziert man die Becken auch mit geglättetem und gehärtetem Aluminium.
Eine weitere Möglichkeit ist die Anschaffung eines Rahmenaquariums, für das man jedoch deutlich tiefer in die Tasche greifen muss. Bei dieser Aquariums-Variante schiebt man die Scheiben in einen Rahmen, anstatt sie mit Silikonkautschuk zusammenzukleben.
Neben der Art des Beckens spielt auch dessen Größe eine bedeutende Rolle. Vor allem Anfängern wird empfohlen, ein möglichst großes Becken zu verwenden, da dieses wesentlich leichter zu pflegen ist, als ein kleines Becken. Das klingt zwar widersprüchlich, ist jedoch darauf zurückzuführen, dass in größeren Becken rascher das biologische Gleichgewicht zustande kommt und sich zudem leichter erhalten lässt. Allerdings hat nicht jeder Aquarianer genügend Platz in seiner Wohnung für ein umfangreiches Becken.
Auf jeden Fall sollte das Becken mindestens 60 Zentimeter lang und 30 Zentimeter breit sein, sowie ein Fassungsvermögen von 54 Liter Wasser haben, da sich Fischvölker erst ab dieser Größe wohlfühlen. Als ideal gilt ein Fassungsvermögen von mindestens 100 Litern. Aquarien dieser Größe haben den Vorteil, dass sie robuster bei technischen Ausfällen sind. So hält sich ein größeres Aquarium bei einem Ausfall der Heizstäbe wesentlich länger als ein kleineres Becken.
Auf keinen Fall sollte das Fassungsvermögen unter 54 Litern liegen, da sich Fische bei diesen Bedingungen auf die Dauer nicht halten lassen.
Natürlich spielt die Größe des Beckens auch eine Rolle bei der Anzahl und der Art der Fische. Außerdem muss bedacht werden, dass manche Fischarten nach dem Kauf noch wachsen und deutlich größer werden. Als ideal für Fischarten, die eine durchschnittliche Größe erreichen, wie kleine Buntbarsche, Welse oder Guppys, gilt ein Fassungsvermögen von 112 Litern. Für größere Fische wie Regenbogenfische, Schwertträger oder afrikanische Buntbarsche wird ein Fassungsvermögen von 200 Litern empfohlen. Hält man mehrere dieser Arten gemeinsam, sollte das Fassungsvermögen 375 Liter betragen.
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