3. Februar 2011
Besucher können am 26. Februar einmalig im Völkerkundemuseum im Japanischen Palais in Dresden beim "Tag der offenen Tür" auch das berühmte Damaskuszimmer anschauen und sich über die Geschichte des Zimmers informieren.
Dieses wird schon seit Jahren unter der Leitung von der Anke Scharrahs restauriert und ähnliche solche wertvollen Vertäfelungen aus Syrien findet man nur noch beispielsweise in Berlin im Museum für islamische Kunst oder in New York im Metropolitan Museum. Bei dem Zimmer in Dresden handelt es sich um ein Zimmer, das ursprünglich in einem Damaszener Wohnhaus als Empfangsraum für Gäste diente.
Die Wand- und Deckenvertäfelungen sind bemalt und mit verschiedenen Metallen verziert und stammen aus dem Jahr 1810. Im Jahr 1899 kam das Zimmer nach Deutschland und ist seit 1930 im Besitz des Museums in Dresden. Bisher wurden 100.000 Euro für die Restaurierung seit dem Jahr 1998 ausgegeben, aber man weiß nicht, wann man fertig wird, denn es fehlt das nötige Geld. Man schätzt, dass weitere 200 bis 400.000 Euro noch benötigt werden um das Zimmer in der alten Pracht wieder herzustellen.
Über die Restaurierung von Damaskuszimmern hat die Expertin Anke Scharrahs ein Buch geschrieben, das im kommenden November in englischer und arabischer Sprache erscheinen soll.
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