21. Dezember 2009
Von Viola Reinhardt
Die einen glauben selbst als Erwachsene an ihn und bei den Kindern bis etwa zum Alter von vier, fünf Jahren ist er sowieso der Hit: Der Weihnachtsmann. Mal wohnt er in Himmelsreich, mal in Himmelspforten, mal gibt es ihn, mal nicht. Ein liebgewonnener Brauch und ohne ihn geht an Weihnachten gar nichts. Lesen Sie mal einige interessante Fakten über den Weihnachtsmann, die man in solch einer Form nun wirklich nicht zwingend notwendig kennt.
Wo wohnt er denn nun der Weihnachtsmann? Befragt man die Bevölkerung unterschiedlicher Länder, dann kommen die wildesten Vermutungen an das Tageslicht. Während die Amerikaner und auch die Deutschen davon ausgehen, dass der Weihnachtsmann am Nordpol sein Domizil hat, glauben die Dänen eher, dass er sich in Grönland befindet. Und die Schweizer? Nein, sie haben ihn nicht erfunden, vermuten ihn jedoch im deutschen Schwarzwald.
Das Weihnachten und der Weihnachtsmann emotionale Themen sind, lässt sich Jahr für Jahr immer wieder hautnah erleben. Mathematiker hingegen versuchen mit der Logik und Berechnungen aufzuzeigen, dass es den weltumfassenden Weihnachtsmann gar nicht geben kann. So wurde errechnet, dass der an Heilig Abend je Sekunde 822 Kinder mit Geschenken besuchen müsste, um alle zu bescheren. Dafür müssten wiederum seine Rentiere eine Geschwindigkeit von 1040 Kilometer je Sekunde zurücklegen. Allerdings: Das derzeit schnellste Fahrzeug auf der Erde erreicht hier gerade mal 43 Kilometer pro Sekunde. Ein Zauber?
Eine weitverbreitete Behauptung rankt sich auch um die "Erfindung" des Weihnachtsmanns. Ganz eifrige Gesellen wollen wissen, dass das Unternehmen Coca Cola den freundlich lächelnden und sehr großzügigen Mann mit rotem Mantel erfunden haben soll. Zwar ist es richtig, dass der Limonadenhersteller seit 1931 mit dem Weihnachtsmann wirbt, aber bereits im Jahr 1897 tauchten die ersten Postkarten mit Zeichnungen des Weihnachtsmanns auf. Folglich gibt es ihn schon sehr viel länger und das nicht als Werbefigur.
Zu guter Letzt: Der Weihnachtsmann ist nicht bei allen Menschen gleichermaßen beliebt! So möchte der Münchner Erzbischof Reinhard Marx, dass der Weihnachtsmann abgeschafft werden soll. Ignorieren sollte man den Herrn mit Rauschebart, der weltweit so viele Kinder in ihrer kleinen Traumwelt glücklich macht. Warum? Nun Herr Marx ist der Meinung, dass der Weihnachtsmann lediglich von der Industrie erfunden wurde, um entsprechende Geschäfte zu machen. Aber mal ehrlich: Weihnachten ohne den Weihnachtsmann ist doch so ähnlich wie die Karibik ohne Strand, Palmen und Meer. Wäre doch schade, oder?
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