27. Januar 2005
Eltern mit einem riskanten Fahrstil, die viele Unfälle verursachen, Geschwindigkeiten übertreten oder rote Ampeln missachten, beschwören die gleichen Fehler bei ihren Kindern herauf. Das ist nach einem Bericht der Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau das Ergebnis umfangreicher amerikanischer Studien, in denen die Unfallzahlen von 140.000 Familien ausgewertet wurden.
Waren Eltern in fünf Jahren in mindestens drei Verkehrsunfällen verwickelt, so verursachten deren Sprößlinge um 22 Prozent mehr Unfälle als Kinder von Eltern, die in diesem Zeitraum unfallfrei fuhren. Zu schnelles Fahren und das Missachten roter Ampeln übernehmen Kinder dieser Studie zufolge noch häufiger: Waren die Eltern damit mindestens dreimal aufgefallen, hatten die Kinder sogar eine um 38 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, die gleichen oder zumindest ähnliche Fehler zu begehen.
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