14. Februar 2008
Egal ob kleine Schwindeleien, Notlügen oder auch der großen Vertrauensbruch – Männer lügen im Alltag wesentlich häufiger als Frauen und auch ihre Einstellung zum Lügen ist großzügiger. Das belegen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung, Nürnberg bei 1.984 Personen ab 14 Jahren im Auftrag der Apotheken Umschau.
So sagen sieben von zehn Frauen (69,5%), aber nur sechs von zehn Männern (60,8%), dass sie versuchen, sich an das Gebot „Du sollst nicht lügen“ zu halten. Und wenn sie belogen werden, dann nehmen Männer dies offenbar leichter. Zwei von drei befragten Frauen (67,0%) können einer Person nicht mehr vertrauen, wenn sie von ihr belogen wurden.
Nur gut die Hälfte der Männer (54,8%) möchte sich dem anschließen. Auch gaben die männlichen Befragten deutlich häufiger zu, in bestimmten Situationen zu lügen. Fast jeder dritte Mann (30,6%; Frauen: 21,1%) sagt beispielsweise, er übertreibe in gewissen Situationen gerne, um besser dazustehen.
Möglicherweise ist es den Männern einfach nicht so peinlich, ertappt zu werden. Jedem vierten Mann (28,7%) ist dies egal. Frauen haben hier mehr Schamgefühl: Nur jede Fünfte (18,2%) sieht dies genauso gelassen.
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