3. Februar 2007
Ein jeder von uns erlebt es tagtäglich: Dinge, die eigentlich sofort erledigt werden sollen, schiebt man auf den nächsten oder gar übernächsten Tag. Man entledigt sich so lästiger Aufgaben und schiebt sie immer weiter vor sich her. Doch was genau treibt uns zu diesem Handeln?
Dieser Frage sind Forscher der Universität Calgary nachgegangen und haben interessante Schlüsse aus ihrer Studie gezogen. Nicht der Hang zum Perfektionismus, sondern ein Mangel an Selbstvertrauen sind Auslöser für dieses Verhalten. Entscheidend seien außerdem die Selbstbeherrschung, die Motivationsfähigkeit sowie der Widerwille, die Arbeit zu erledigen. Die Dauer des Aufschiebens könne sogar mit Hilfe einer mathematischen Formel errechnet werden, so die Wissenschaftler.
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