Vertrauen

Die Vertrautheit zu anderen Personen oder das Grundvertrauen in Sachgegenstände

Einem anderen Menschen vertrauen zu können, ist eine wichtige Voraussetzung in vielen Lebensbereichen und Situationen, zum Beispiel das Vertrauen des Kindes seinen Eltern gegenüber. Aber auch diversen Gegenständen muss häufig vertraut werden können.

Zwei Freundinnen, rothaarig und blond, umarmen sich
Freundinnen © bilderbox - www.fotolia.de

Das Vertrauen beschreibt eine Erwartungshaltung eines Individuums oder einer Gruppe, dass ein bestimmter Vorgang in der Zukunft zu einem positiven Abschluss kommt. Dabei muss beachtet werden, dass das Vertrauen in der Gegenwart ausgesprochen wird, aber auf einen zukünftigen Moment abzielt.

Stets positiv behaftet

Insofern ist das Vertrauen mit dem Vorurteil verwandt, da man eine Aussage trifft, ohne den Ablauf in der Realität zu kennen. Vertrauen ist immer positiv behaftet. Es wird zwar aufgrund von mangelnden Informationen gegeben, ist aber auch durch Intuition gestützt.

Diese Intuitionen leiten sich von vorhergegangenen, positiven Erfahrungen ab. Hat jemand schon einmal Verlässlichkeit gezeigt, ist es wahrscheinlich, dass man ihm wieder vertraut. Man könnte es als Vertrauensvorschuss verstehen.

Der Glaube an das Gute stärkt das Wohlbefinden

Als Gegenteil kann das Misstrauen gesehen werden, auch wenn die Begriffe nur schwer zu definieren sind. Genau wie ein gesundes Misstrauen, ist auch ein gesundes Vertrauen im Leben wichtig. Wer die Zukunft nur negativ sieht, verliert sein Vertrauen darin, dass alles am Ende zum Guten gewendet werden kann.

Die Möglichkeit, an eine positivere Zukunft zu glauben, ist elementar für das seelische Wohlbefinden eines Menschen, da die Zukunft sonst als nicht lebenswert empfunden wird. Diese grundlegende, positive Einstellung dem Leben gegenüber wird in der Psychologie auch "Urvertrauen" genannt.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zum Vertrauen

Das Urvertrauen des Menschen

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