Verbraucherschutz - Aufgaben, Ziele und Tipps für Verbraucher

Ob der Kauf eines neuen Bügeleisens, eines Plasma-Fernsehgerätes oder auch ein anderes elektrisches Gerät auf dem Haushaltsplan steht, ob es um die Inhalsstoffe von Lebensmitteln geht oder ob es sich um einen Vertragsabschluss handelt - Verbraucher und Konsumenten werden mit vielen Fragen konfrontiert - diese können im Rahmen des Verbraucherschutzes geklärt, die Verbraucher aufgeklärt werden. Dabei werden unterschiedliche Bereiche und Gebiete behandelt. Lesen Sie alles Wissenswerte zum Verbraucherschutz.

Wissenswertes zum Verbraucherschutz

Verbraucherschutz - Merkmale und Aufgaben

Unter Verbraucherschutz versteht man alle Maßnahmen, die darauf abzielen, den Menschen als Verbraucher und Konsumenten von Dienstleistungen und Gütern zu schützen. Dieser steht den Vertreibern und Herstellern von Waren und Anbietern von Dienstleistungen gegenüber im Nachteil, und wird daher als schutzbedürftig angesehen.

An diese Stelle tritt der Verbraucherschutz: er sieht sich in der Pflicht, dieses Verhältnis auszugleichen. Des Weiteren soll der Verbraucher sich mit seinen Interessen besser durchsetzen können.

Neben Gütern und Waren betrifft der Verbraucherschutz auch anderes Gut, beispielsweise die Infrastruktur, die stetig zur Verfügung steht. Aus diesem Grund wird auch oft von Konsumentenschutz gesprochen. Gleichzeitig kann auch von Gesundheitsschutz gesprochen werden, etwa dann, wenn es darum geht, den Verbraucher vor gesundheitlichen Gefahren zu schützen.

Neben der Tatsache, dass der Verbraucher von den Informationen, die von den jeweiligen Firmen und Herstellern kommen, abhängig ist, gilt es zudem, diese verarbeiten zu können. Genau dies ist aufgrund der heutigen Informationsflut nicht immer möglich.

Die Unternehmen nutzen dies aus, indem sie in der Werbung nicht alle nötigen Infos herausgeben. Zudem wird mit unterschiedlichen "Tricks" zum Kauf von Produkten oder Vertragsabschlüssen etc. angeregt. Dieses besagte Ungleichgewicht gilt es, zu beheben.

Versuche der "Aufklärung" gehen in Richtung Gesetze, die beispielsweise Hersteller dazu auffordern, Lebensmittel mit verständlichen Inhaltsangaben zu versehen und generell Produktinformationen in verständlicher Form aufzubringen. Weitere Möglichkeiten, je nach Bereich und Form sind Formvorschriften sowie die Dokumentationspflicht von Aufklärungen.

Besonders im Bereich des Onlinegeschäfts ist Verbraucherschutz sehr wichtig. Es muss deutlich sein, ob es zu einem Vertragsabschluss kommt, und wenn ja, in welcher Form. Das Unternehmen muss zudem seine Arbeitsweise ganz klar aufzeigen und deutlich machen, dass es seinen Pflichten nachkommt.

Organisationen und Themen

Zu den Trägern des Verbraucherschutzes zählen Verbrauchermedien, private Vereine sowie staatliche Institutionen. Hierzulande sind folgende Organisationen nennenswert:

  • Verbraucherzentrale
  • Verbraucher Initiative
  • Stiftung Warentest
  • Foodwatch
  • Deutsche Stiftung Patientenschutz
  • Deutscher Konsumentenbund
  • Bund für Anleger- und Verbraucherschutz
  • Bund der Versicherten
  • Bund der Energieverbraucher

Die wichtigsten Themen des Verbraucherschutzes sind

  • Anlegerschutz
  • Verbrauchervertrag
  • Verbraucherdatenschutz und
  • Verbraucherbildung

Die Aufgabe des Verbraucherschutzes ist es auch, die Konsumenten vor Unrecht zu warnen. So gibt es zahlreiche Bereiche, in enen Verbraucher "abgezockt" werden, besonders gerne auch am Telefon, wie weiter unten beschrieben. Solche Warnungen gibt es beispielsweise vor

Hierzulande spielt die "Stiftung Warentest" eine große Rolle, wenn es um den Verbraucherschutz geht...

Verbraucherschutz dank "Stiftung Warentest"

Heute in einem Kaufhaus ein neues Gerät zu kaufen, kann rasch zu einer haarsträubenden Angelegenheit werden. Einmal davon abgesehen, dass die Auswahl riesig und folglich auch sehr häufig unübersichtlich ist, wird man vielerorts von inkompetenten Verkäufern mit einem technischen Kauderwelsch abgespeist, das einem zwar die eigene technische Unzulänglichkeit offenbart, aber keine konkreten Informationen vermittelt.

Doch genau hiernach sehnen sich die meisten Verbraucher und das bereits seit 1964, was damals dazu führte, dass der Deutsche Bundestag am 4. Dezember die "Stiftung Warentest" ins Leben rief, die bis heute für zahlreiche Menschen hilfreiche Informationen im Bezug auf unterschiedliche Waren gibt.

Bandbreite

In der ersten Ausgabe der Zeitschrift "test" wurden Handrührgeräte und Nähmaschinen auf den Prüfstand gestellt, die im Laufe der Zeit durch

erweitert wurden. Verbraucher können sich heute über jegliches Angebot in Ruhe in den aktuellen "test"-Magazinen informieren, so derzeit über DVD-Spieler, Rotkraut oder auch Kaffeemaschinen. Eben jegliche Artikel, die für den Verbraucher interessant oder nötig sind.

Finanztest

Ergänzt wurde zudem das Magazin "test" im Jahre 1991 durch eine weitere Zeitschrift namens "Finanztest", die gleichsam wertvolle Informationen im Bezug auf eine Altersvorsorge, Versicherungen oder Geldanlagen bereitstellt.

Einfluss auf Unternehmen

Die Unabhängigkeit von der Industrie wird in beiden Zeitschriften sehr gut dadurch ersichtlich, dass man darin keine Werbeanzeigen findet. Manchmal zum Ärger bestimmter Unternehmen, die oft genug gegen die Testergebnisse der "Stiftung Warentest" rechtlich vorgingen oder auch heute noch vorgehen, allerdings zeigt sich hier ein Wandel im unternehmerischen Denken. Der Grund: Viele Hersteller haben erkannt, dass eine Bewertung für den Konsumenten zu einer Art Gütesiegel für das Unternehmen und dessen Produkte werden kann und folglich auch dazu beiträgt, dass die Abverkäufe eine Steigerung finden können.

Wie bereits erwähnt, werden Verbraucher besonders oft am Telefon abgezockt...

Vorsicht, wenn das Telefon klingelt - Abzocke der Verbraucher

Neue und miese Tricks werden täglich am Telefon mit leichtgläubigen Verbrauchern praktiziert, die nichts anderes im Sinn haben, als diese hinter das Licht zu führen und an ihr sauerverdientes Geld zu kommen. Nicht nur Senioren sind von den folgenden Maschen krimineller Abzocker betroffen, sondern zahlreiche Menschen in jedem Alter. Selbst strenge Gesetze in Deutschland können den Machenschaften noch kein Ende bereiten, weshalb an dieser Stelle auf die vier häufigsten Abzocker-Fallen aufmerksam gemacht werden soll.

1. Falle: Der Trick per SMS

"Willst du wissen, wo dein Freund sich gerade befindet, dann wähle die folgende Nummer...". Solche SMS gehen zigfach Tag für Tag bei Frauen oder mit einer anderen Wortwahl auch bei Männern ein. Wer gerade in einer Beziehung steckt, wird kaum die nagende Eifersucht beiseite schieben und die genannte Nummer anrufen.

Stopp! Dahinter verbirgt sich ein abgekartetes Spiel, das einen dazu verleiten soll teure Telefonnummer anzurufen, die extrem ins Geld gehen können. Sollten sie solch eine SMS erhalten, löschen Sie sich am besten sofort, denn nur dadurch vermeiden sie hohe Kosten und das sich die Abzocker an ihnen bereichern.

2. Falle: Fingierte Telefonrechnungen

Eine besondere Abzockermasche ist es, dubiose Telefonrechnungen zu verschicken. In diesen finden sich dann angebliche Auflistungen von Telefonaten teurer Hotlines, wie etwa Gewinnspiel-Hotlines oder auch von Sex- und Astrohotlines.

Bezahlen Sie diese Rechnung nicht, denn dahinter verbergen sich dubiose Firmen, die lediglich an Ihr Geld wollen. Ignorieren Sie diese Rechnungen und ebenfalls eingehende Inkasso-Briefe.

Besser ist es hier, aufgrund der nicht abgeschlossenen Verträge für derartige Dienste, den Verbraucherschutz oder die Polizei zu informieren. Nur so kann den Abzockern das Handwerk gelegt werden und Sie wieder zu Ihrer Ruhe kommen.

3. Falle: Ein Vertrag, der nicht gewollt ist

Sie erhalten einen Anruf eines Unternehmens, dessen Mitarbeiter Ihnen günstige Handy-Konditionen hinsichtlich der Grundgebühren und des Tarifs anbietet. Angesichts der Kostenersparnis schließen sie per Telefon einen Vertrag über das Angebot ab.

Erst später stellen Sie dann enttäuscht und auch erschreckt fest, dass die Konditionen alles, nur nicht gut, sind. Ähnliches gilt für telefonische Angebote zahlreicher Produkte, wie etwa Wein oder auch Feinkost-Artikel. Kaufen Sie nicht per Telefon! Lehnen Sie ab und untersagen Sie weitere Anrufe.

4. Falle: Hotlines, die richtig ins Geld gehen

Bei diesem miesen Trick erhalten die Verbraucher zunächst einen Brief. In diesem wird ihnen mitgeteilt, dass sie einen Fernseher, einen Urlaub oder auch viel Geld gewonnen haben. Um den Preis zu erhalten, muss jedoch eine teure 0900er-Nummer angerufen werden, deren Preis pro Minute bis zu 2,99 Euro kosten kann.

Dass man erst einmal in einer Warteschleife hängt, um dann schlussendlich doch niemanden an das andere Ende der Leitung zu bekommen, muss hier an dieser Stelle nicht verwundern. Werfen Sie solche dubiosen Briefe sofort in den Müll und das besonders auch dann, wenn Sie hundertprozentig wissen, dass Sie nirgends an einem Gewinnspiel teilgenommen haben.

Außerdem sollten Sie die Bundesnetzagentur unter der Nummer 030/22480-500 anrufen, die diese Telefonleitung abstellen lassen wird.

Achtung allerdings, wenn Sie eine Telefonrechnung erhalten, auf der derartige Telefonate aufgelistet sind. Die ganze Rechnung einfach nicht zu bezahlen, kann dazu führen, dass der Anschluss stillgelegt wird. Versuchen Sie, eine Klärung mit Ihrem Telefonanbieter zu erzielen und bezahlen Sie auf jeden Fall die normal geführten Telefonate.

Auch seriöse Gesprächspartner rauben dem Verbraucher häufig den letzten Nerv...

Wie Kundenhotlines den Anrufer nerven

Ob nun Telefonanbieter, Internetdienstleister, Mobilfunkbetreiber oder sogar die Agentur für Arbeit: Wer telefonisch einen Rat oder eine Auskunft haben möchte, der findet heute fast nirgends mehr einen persönlichen Ansprechpartner. In den meisten Fällen kann er sogar froh sein, wenn er überhaupt einmal an einen "echten" Menschen und nicht einfach nur an einen Automaten gerät.

Die Zeiten von Telefonvermittlung und Durchwahlnummern sind vorbei. "Kunden-" oder "Servicehotline" heißt jetzt das magische Wort. Der Anrufer landet dabei, regelmäßig, zunächst einmal bei einem Automaten und anschließend, bestenfalls, in irgendeinem beliebigen Callcenter, die in den letzten Jahren bundesweit wie Pilze aus dem Boden geschossen sind.

Diese Einrichtungen bestechen vielfach durch unqualifizierte und darüber hinaus oft auch noch gnadenlos unverschämte Mitarbeiter. Und nur in den seltensten Fällen ist das zweifelhafte Vergnügen, mit solch einem Telefonisten zu sprechen, kostenlos.

Gebühren

Im Gegenteil, denn mit Gebühren von bis zu 1,49 Euro pro Minute und mehr, zum Beispiel vom Mobilfunknetz aus, sind die Kundenhotlines für die jeweiligen Unternehmen eine willkommene zusätzliche Einnahmequelle. Vollkommen zu Unrecht, denn in vielen Fällen handelt es sich bei den Anrufen bei Kundenhotlines schlichtweg um Reklamationen.

Dem Kunden ist ein fehlerhaftes Produkt angedreht worden oder der Dienst, für den er bezahlt, steht nicht zur Verfügung. Jetzt muss König Kunde auch noch königlich dafür bezahlen, dass er sein fehlerhaftes Produkt oder die teuer erworbene Nichtleistung beim entsprechenden Anbieter anzeigt und Abhilfe verlangt.

Ablauf

Nach "drücken Sie die Eins", "drücken Sie die Zwei", "drücken Sie die Drei" und "geben Sie jetzt Ihre neunzehnstellige Kundennummer ein und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit der Rautetaste" hört er sich dann irgendwelche Musik an bis er dann schließlich, nach minutenlangem und kostspieligem Procedere, endlich an einen vollkommen inkompetenten, namenlosen Callcenter-Mitarbeiter weitergeleitet wird, der ihm dann, zum Beispiel, so abenteuerliche Dinge erzählt wie: "Ihr Handy muss sich eben erst noch an Ihre neue SIM-Karte gewöhnen".

Die viel gepriesenen Kundenhotlines sind oft alles andere als Oasen in der Servicewüste Deutschland. Häufig sind sie nur ein Trick, dem ohnehin schon geprellten Kunden weiteres Geld aus der Tasche zu ziehen. Es bleibt zu wünschen, dass diese Unsitte in Zukunft wieder abreißt, denn sonst ist schlechter Rat dann obendrein noch teuer.

Junge brünette Frau schreit in weißen Telefonhörer
Junge brünette Frau schreit in weißen Telefonhörer

Tipps in Sachen Verbraucherschutz

Verbraucherschutz ist somit sehr wichtig. Für Verbraucher gibt es einige generelle Tipps, auf die sie achten können. So finden sich beispielsweise im Lebensmittelbereich Hinweise zur richtigen Lagerung oder zum Kauf von Produkten.

Des Weiteren stellen die Inhaltsstoffe einen wichtigen Punkt dar, sei es in Nahrungsmitteln oder in Gebrauchsgegenständen. Auch Tipps zum Abschließen von Verträgen oder Käufen im Internet sind typisch.

Auf besondere Hinweise gehen wir im Folgenden ein.

Testsiegel vermitteln Vertrauen

Testsiegel zeichnen bestimmte Waren oder Dienstleistungen aus. So wurden diese dann durch das jeweilige Institut untersucht und als gut befunden. Doch kann einem solchen Testsiegel stets vertraut werden oder gibt es nicht doch einige Dinge, welche nichtsdestotrotz beachtet werden sollten?

Zunächst einmal sollte man wissen, dass Testsiegel keinesfalls ein verlässlicher Hinweis darauf sind, dass mit dem jeweiligen Angebot alles in Ordnung ist. So gibt es eine Reihe von Fällen, wann Testsiegel keinerlei Aussagekraft besitzen. In einem solchen Fall kann man dann dem Testsiegel nicht trauen, sondern sollte die Ware selbst einer kritischen Prüfung unterziehen.

Täuschend echte Siegel

Zunächst einmal setzen manche Hersteller auf die Verwendung von Testsiegeln, welche keinerlei Wert besitzen. So handelt es sich beim angegeben Institut nicht etwa um ein unabhängiges Forschungslabor, sondern nur um eine fiktive oder interne Agentur.

Darüber hinaus werden viele Waren auch einfach mit Symbolen versehen, welche einem Testsiegel ähneln, aber keinerlei Aussagekraft besitzen. Ein rundes Symbol mit goldenen Sternen und einer Inschrift mag somit vielleicht wie ein Testsiegel wirken, muss aber noch lange kein solches sein.

Missbrauch von Testsiegeln

Darüber hinaus nehmen es viele Hersteller scheinbar auch mit der Auszeichnung ihrer Waren mit Testsiegeln nicht so genau. So werden beispielsweise auch Produkte mit einem Testsiegel versehen, welche durch das jeweilige Institut nie getestet wurden. Ein solcher Missbrauch ist in Einzelfällen nur schwer nachzuweisen, weshalb diese Form des Missbrauchs relativ häufig vorkommt.

Vorteilhafte Warenrepräsentation

Des Weiteren sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Anbieter stets nur jene Siegel verwenden, welche für die angebotene Ware sprechen. So kann es beispielsweise sein, dass Stiftung Warentest ein Produkt als mangelhaft einstuft, wohingegen ein anderes kleines Testinstitut eine gute Bewertung vergibt. Testsiegel sind demnach kein universeller Test, sondern nur eine Darstellung der vermeintlichen Qualität, welche durch den Anbieter gesteuert wird.

Verbrauchertipps

Aus all diesen Tatsachen lassen sich einige Verhaltenstipps für den Verbraucher ableiten. So sollte ein Testsiegel auf einer Ware stets genauer inspiziert werden. So kann schnell festgestellt werden, ob es sich tatsächlich um ein solches Siegel handelt und ob dieses überhaupt zur hiermit ausgezeichneten Ware passt.

Darüber hinaus lohnt es sich insbesondere beim Kauf teurerer Waren, sich zunächst in Fachzeitschriften, online oder bei der Verbraucherzentrale über das jeweilige Produkt zu informieren. Ein Testsiegel ist schließlich noch lange kein eindeutiger Beweis dafür, dass die Ware keine Mängel aufweist.

Tipps zum Schutz Ihrer Daten

Als Kunde sollte man heutzutage darauf achten, wie mit den eigenen Daten und deren Bekanntgabe umgegangen wird. Schließlich handelt es sich bei den diversen Formen des Datenmissbrauchs nicht mehr um Ausnahmeerscheinungen, sondern um Vorfälle, welche sich bundesweit millionenfach ereignen. Doch welche Tipps zum Schutz der eigenen Daten sollte man beachten, damit man vor einem Datenmissbrauch weitestgehend sicher ist?

Zunächst einmal sollte man sich bei der Offenlegung seiner privaten Daten sehr zurückhaltend zeigen. Sollte es demnach nicht unbedingt notwendig sein, beispielsweise bei einem Kauf im Internet die persönlichen Daten anzugeben, dann sollten diese stets zurückgehalten werden. Helfen kann in diesem Zusammenhang auch die Angabe von falschen Informationen, solange man hierdurch nicht die Wirksamkeit eines Vertrages gefährdet. Meldet man sich bei einem Unternehmen beispielsweise für eine online Newsletter an, gibt es keinen Grund, hier seine richtigen Daten offenzulegen.

Webezwecke

Wird wiederum bei Gewinnspielen teilgenommen oder Waren bei einem Versandhaus gekauft, kann natürlich nicht mit falschen Daten gearbeitet werden. Dies wäre in manchen Fällen sogar eine Straftat, weshalb hiervon Abstand genommen werden sollte.

Stattdessen gibt es in diesem Zusammenhang aber dann häufig ein Feld, dessen Anklicken die Nutzung der Daten für Werbezwecke erlaubt. Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass dieses Kästchen bei online Formularen häufig schon angekreuzt ist, sollte man diesem Beachtung schenken und dafür sorgen, dass die eigenen Daten nicht für Werbezwecke genutzt werden dürfen.

Kundenkarten

Des Weiteren begegnet man beim Einkaufen häufig Kundenkarten, welche scheinbar die Treue des Kunden belohnen. Oft handelt es sich hierbei aber um nichts anderes als Informationsfilter, welche die Datensätze der Kundschaft sammeln. Kann demnach nicht davon ausgegangen werden, dass man aufgrund der riesigen Kaufmengen regelmäßig von der Kundenkarte profitiert, sollte vom Besitz solcher Karten abgesehen werden.

Online-Formulare

Ein weiteres ganz wichtiges Feld der persönlichen Datensicherheit sind Online-Formulare, welche beispielsweise auch beim Online Banking eine wichtige Rolle spielen. Bevor man mit der Eingabe seiner persönlichen Daten beginnt, sollte stets überprüft werden, ob es sich tatsächlich um die Seite des gewünschten Anbieters handelt.

So gibt es Trojaner und vergleichbare Viren, welche eine solche Seite nur simulieren. Sobald auf der Seite dann die persönlichen Daten eingegeben werden, kommt es zu einem Versand der Daten an die Betrüger, welche diese dann für ihre illegalen Aktivitäten nutzen.

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