Unfallversicherung

Unfallversicherungen schützen vor dem finanziellen Ruin nach einem schweren Unfall

Die Unfallversicherung tritt bei Unfällen verschiedenster Art in Kraft. So werden z.B. die Kosten für eine Behandlung bei schweren Körperschäden oder Folgeschäden nach einem Unfall übernommen und auch Zusatzleistungen wie Krankenhaustagegeld geboten.

Junge mit Fahrradhelm liegt nach Unfall neben Fahrrad auf der Straße
A young boy who has crashed his bicycle. © Rob Byron - www.fotolia.de

Kostenübernahme

Eine Unfallversicherung übernimmt im Falle von Unfällen oder Verletzungen die Kosten, die durch

entstehen. Ob bei der Arbeit, im Straßenverkehr oder in der Freizeit - ein Unfall kann jeden treffen und schwere Folgen mit sich ziehen. Der finanziell belastendste Fall ist die Erwerbsminderung oder die Arbeitsunfähigkeit.

Arten der Unfallversicherung

In Deutschland gibt es

  • die gesetzliche und
  • die private Unfallversicherung.

Gesetzliche Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung ist in das deutsche Sozialsystem integriert und umfasst im Gegensatz zur privaten Unfallversicherung nur die Kosten, die nach Arbeitsunfällen, Wegeunfällen oder durch Berufskrankheiten entstehen.

Versicherungsnehmer

In der gesetzlichen Unfallversicherung sind alle Personen automatisch versichert, die in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert sind. Hierzu gehören

Selbstständige und Unternehmer können sich in der gesetzlichen Unfallversicherung freiwillig versichern.

Private Unfallversicherung

Über die Hälfte aller Unfälle passieren im Haushalt oder in der Freizeit. Da die Folgen dieser Unfälle nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung übernommen werden, lohnt sich der Abschluss einer privaten Unfallversicherung. Hier sind die Versicherten auch außerhalb der Arbeit weltweit versichert und haben im Fall der Fälle Anspruch auf eine Kapitalleistung oder eine Rente.

Je nach Versicherer orientiert sich der monatliche Beitragssatz an Alter, Gesundheitszustand oder auch der Ausübung statistisch gefährlicher Hobbys. Sollen Unfälle in der Freizeit, die sich zum Beispiel beim Fallschirmspringen oder Tauchen ereignen, mit abgesichert sein, muss der Sportler seine Versicherung um diese Gefahrenpotentiale erweitern.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) ist der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand. Ob es sich bei einem Unfall um einen Arbeitsunfall handelt, wird genauestens geprüft.

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