EU-Parlament beschließt Obergrenzen für Arzneimittelrückstände - Antibabypille auch betroffen

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Erstmals hat das EU-Parlament jetzt auch Obergrenzen für Arzneimittelrückstände festgelegt, was unter anderem auch für Antibabypillen beziehungsweise den darin enthaltenen Östrogenen gilt. Diese können nämlich nicht nur Schwangerschaften verhindern, sondern schaden auch Gewässern und verhindern die natürliche Fortpflanzung von Fischen. Dies liegt in erster Linie daran, dass die Kläranlagen den Pillenwirkstoff nicht filtern können, den die Frauen mit dem Urin wieder ausscheiden. Aus diesem Grund sollen die Anlagen mit speziellen Aktivkohlefilter nachgerüstet werden, was für eine Stadt der Größe wie Karlsruhe rund acht Millionen Euro kosten würde.

Bislang wurde noch nicht endgültig beschlossen, ob die Richtlinie tatsächlich erlassen wird, da die Bürger in Europa Milliarden von Euro für solch eine Aufrüstung zahlen müssten.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Zu dieser News

  • 178 Bewertungen
  • 716 Lesungen
  • Kurz-URL zum Kopieren:http://paradisi.de/?n=65687

Einsortiert in die Kategorien:

Autor:

Paradisi-Redaktion - News vom

Weitere News zum Thema

Mobilfunk

Die Forderung nach einem Handypfand

Wie nun bekannt gegeben wurde, fordert der Sachverständigenrat für Umweltfragen Pfand für gebrauchte Handys. Dadurch soll die Anzahl an recyce...