20. März 2010
Delfine haben auf die meisten Menschen eine ganz besondere Wirkung. Sie sind intelligent, fröhlich und freundlich und können Kindern dabei helfen, schwere Krankheiten zu überwinden.
In einer Delfintherapie geben die Tiere kranken Kindern oft neuen Lebensmut, animieren sie dazu, sich zu bewegen und zaubern ein Lächeln in ihr Gesicht. Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen machen so erstaunlich schnelle Fortschritte. Doch nicht nur das Wohl der kleinen Patienten, sondern auch das der tierischen Therapeuten sollte bedacht werden.
Die Zahl der Delfinarien in Europa, aber auch in vielen Reiseregionen auf der ganzen Welt, ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Manche der Tiere werden zu Therapiezwecken, andere nur zur Unterhaltung gehalten. Dabei müssen sie ihre Zeit oft in beengten Becken verbringen, die ihre akustische Kommunikation unmöglich machen und ihren Bewegungsdrang einschränken. Dabei sollten auch die Erfolge der Delfintherapie nicht als Rechtfertigung für eine unangemessene Haltung gebraucht werden.
So gibt es zum Beispiel auch Therapiezentren mit Freiwasserhaltung, in denen Delfine in großflächigen Meerwassergehegen weitgehend artgerecht leben können. Dennoch sind sie von erfahrenen Tiertrainern zu therapeutischen Behandlungen ausgebildet worden. Die Zufriedenheit eines Delfins überträgt sich nämlich auch auf seinen Patienten.
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