IvonneBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Wenn man in der Kindheit in schlechten Verhältnissen aufgewachsen ist und geschlagen wurde und nachher in Pflegefamilien aufgewachsen ist, ist das eine Entschuldigung das man im Alter nicht so gut mit der Umwelt klar kommt und einfach nur vor sich hin gammelt? Muss nicht irgendwann der Groschen fallen was im Leben wichtig ist?
KatzenpfoteBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Meine gut kahtolischen Eltern waren sadistisch in körperlicher, besonders aber in seelischer Art grausam. Schläge gab es bereits für nichtige Anlässe mit dem Kochlöffel oder mit dem Teppichklopfer. Keinerlei geistige Fördeung. Kein Taschengeld. Ich wurde mieser behandelt wie ein Sklave. Als Tochter zählt man in einer katholischen Familie nichts, als Sohn alles. Wie sagte mein Vater noch? "Töchter sind unnütze Fresser!" Heute bin ich Mitte Fünfzig und leide heute noch unter meinen Kindheitserinnerngen, wobwohl meine Eltern inzwischen 13 Jahre tot sind. Zeit heilt keine Wunden.
Auch wenn Erfahrungen in der Kindheit oft lange nachwirken, so können positive Erfahrungen diese doch zweifelsohne verdrängen oder zumindest überlagern. Alle guten Einflüsse sollten jedenfalls genutzt werden, um dazu beizutragen, sein Leben besser in den Griff zu bekommen. Erlebnisse, die zu einer Traumatisierung geführt haben, bedürfen natürlich einer professionellen Therapie.
ElenaBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Dadurch wird man nicht zum schlechtern Mensch, aber man könnte für immer Problemme mit Menschnkontakt bekommen.
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