17. Dezember 2008
Von Tanja Tasci
Sich als schwul zu outen ist auch heute noch ein heikles Thema, da immer noch viele Mitmenschen von Vorurteilen geprägt sind. Doch häufig schaffen Schwule sich durch ihr Outing endlich Luft und die Möglichkeit, sich unbeschwert gegenüber ihrer Umgebung zu fühlen.
Die sexuelle Orientierung sollte weder am Arbeitsplatz noch im Freundeskreis eine Rolle spielen. Leider zeigt es sich immer wieder, dass dies nicht so einfach ist. Während lesbische Frauen noch relativ schnell akzeptiert werden, haben besonders Männer mit Schwulen Arbeitskollegen oder Bekannten ein Problem. Häufig zeigt sich, dass auch heute noch für viele die Welt der Schwulen eine andere Welt ist und abstand gehalten wird. Natürlich ist dies absoluter Quatsch, denn viele Schwule fallen in unserer Gesellschaft gar nicht auf, da sie in der Öffentlichkeit diesen Teil ihres Lebens nicht breit treten. Besonders in ländlichen Gebieten ist es immer noch schwierig mit den Vorurteilen aufzuräumen, denn häufig lebt hier die Bevölkerung von Klischees und hierzu gehört eben auch eine Sammlung an Klischees die gleichgeschlechtliche Liebe betreffend.
Von Dummheit geprägte Diskussionen im Fernsehen, wie zum Beispiel das Thema: "Gibt es schwule Fußballer in Deutschland?", zeigt es deutlich, dass gerade in Männerdomänen schwul sein zum Problem werden kann. Das Problem liegt allerdings nicht bei dem der sich outet, sondern viel mehr liegt das Problem im Unverständnis der Umgebung. Merklich ist auch, dass je niedriger der Bildungsgrad ist, umso schwieriger wird hier die Toleranz und umso heftiger ist das Verhalten auf ein Outing. Zwar können wir schon auf Persönlichkeiten in Politik, Unterhaltung und sonstigen öffentlichen Ämtern blicken die sich vor der ganzen Nation dazu bekennen sich zum eigenen Geschlecht hingezogen zu fühlen und eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft führen, doch die Akzeptanz scheint häufig nur auf eine weite Distanz möglich zu sein, denn viele reagieren im eigenen Bekanntenkreis häufig weniger tolerant. Festzustellen ist hier auch, dass Frauen zum Thema gleichgeschlechtlicher Liebe weit mehr Toleranz aufbringen und es somit eigentlich kein Thema ist.
Andere anders sein lassen, warum scheint dies im Bezug auf "Schwule" so schwierig zu sein. Sexuelle Neigungen machen schließlich keinen Menschen anders, sondern sind nur Spiegel seiner persönlichen Gefühlswelt. Leider gibt es noch viel zu viele Menschen die auf Grund ihrer Umwelt einen Teil ihres Lebens im Freundes- und Bekanntenkreis verschweigen und selbst in manchen Familien herrscht nicht die nötige Offenheit um wirklich zu seinen Neigungen stehen zu können. Wann lernt unsere Gesellschaft endlich sich selbst nicht so wichtig zu nehmen und erkennt, dass jeder Mensch anders ist und andere Bedürfnisse hat und ein Recht dazu hat diese auszuleben, solange er damit niemanden verletzt. Ist es wirklich nur die Angst vor dem Unbekannten die Menschen so reagieren lässt oder sind es über Jahre gesammelte Vorurteile? Egal woran es liegt, die Gesellschaft muss offener werden, damit zumindest die Generation der heutigen Kinder die Chance hat das Leben zu Leben welches das persönliche Glück bedeutet.
@lynx
Ich bin 14 und schwul und lebe ein ganz normales leben. Wenn ich texte wie deine lese werde ich echt traurig weil ih dann...
@Lynx:
Schön das du auch so ein Schubladendenker bist und in % dei Menschen einteilst!!
Genau solche Menschen machen es ...
Wieso liest du solche Beiträge überhaupt? Jeder soll seine eigene Meinung haben, aber deine ist etwas undurchsichtig. Abgesehen davon interess...
Mir fällt bei diesen Zeilen nur das Wort "Armselig" ein ...
wenn man von sozialer intelligenz ausgeht! denn du beleidigst nich nur homosexuelle,sondern wertest auch ganz nebenbei frauen mit deinem beitr...
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