5. Oktober 2010
Das Schlagwort vom alternden Deutschland geistert seit vielen Jahren durch die Presse. Das Statistische Bundesamt lieferte jetzt neue Zahlen zu dieser Diskussion. Von den 81,8 Millionen Menschen, die in der Bundesrepublik leben, sind 16,9 Millionen älter als 65 Jahre. Das sind 20,7 Prozent.
Der Trend ist eindeutig: Die Zahl der Menschen, die sich im Rentenalter befinden, ist in den vergangenen zwanzig Jahren um 42 Prozent gestiegen. Auf die Geschlechter verteilt zeigt sich, dass es dabei mit etwa 75 Prozent mehr Zuwachs bei den Männern gibt. Bei den Frauen sind es etwa 45 Prozent mehr, die über 65 Jahre alt sind.
Regional ist die Verteilung ebenfalls unterschiedlich. Die jüngsten Städte sind Berlin (19,1 Prozent) sowie Hamburg (19 Prozent). Im Osten (abzüglich Berlin) lebten Ende 2009 23,5 Prozent mehr Menschen über der genannten Altersgrenze als noch 1990. Im Westen waren es 20,2 Prozent mehr.
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