Als erstes Bundesland bietet das Land Nordrhein-Westfalen nach den Sommerferien Unterricht in islamischer Religion an. Fast ein Drittel aller in Deutschland lebenden Muslime wohnt in diesem Bundesland. Islamkunde gab es dort schon seit einem Jahr, hier wurden jedoch keine Glaubensinhalte gelehrt.
Allerdings braucht es für einen offiziellen Religionsunterricht auch eine Religionsgemeinschaft und diese gibt es in Deutschland für den Islam nicht. Daher haben Politiker von SPD und CDU eine Übergangslösung in Form eines achtköpfigen Gremiums geschaffen, das die Lerninhalte und das Lehrmaterial entwickeln soll.
Anhänger der FDP kritisieren dieses überstürzte Vorgehen und mahnen zur Entschleunigung. Bislang fehlt sogar noch der Unterrichtsplan für dieses Schuljahr.
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