9. Juni 2007
Religiöse Menschen haben ein geringeres Risiko für Krankheiten wie Depressionen, Bluthochdruck und Herzerkrankungen. Außerdem seien sie weniger suchtgefährdet und hätten eine stärkere Abwehr, sagt Constantin Klein, Religionsforscher an der Universität Leipzig im Apothekenmagazin Senioren Ratgeber.
"Religiöse Menschen sind oft Teil einer Gemeinschaft, in der die gegenseitige Hilfe eine große Rolle spielt – das schützt vor Einsamkeit und nimmt den sozialen Druck." Allerdings: Die Entscheidung dafür müsse von innen kommen. Ein verordneter Glaube werde eher das Gegenteil erreichen. Auch die Annahme eines strafenden, richtenden Gottes könne verhängnisvoll sein. "Wer dieser Idee anhängt, ist beispielsweise stärker gefährdet für Zwangserkrankungen", so der Religionsforscher.
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