28. Juli 2008
Ärzte verdienen an Privatversicherten durchschnittlich das Doppelte im Vergleich zu Kassenversicherten. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die die Gesundheitsökonomen Jürgen Wasem, Stefan Greß und Anke Walendzik von der Universität Duisburg-Essen und Hochschule Fulda durchgeführt haben.
Laut der Forscher sei dies wahrscheinlich auch der Grund, weshalb Privatpatienten bei Terminvereinbarungen regelmäßig bevorzugt werden. Die Ökonomen sind der Meinung, dass die Wurzel des Übels in den verschiedenen Vergütungsstrukturen beider Versicherungssysteme liegt. Ärzte könnten Privatpatienten aufgrund dessen mehr in Rechnung stellen.
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