Zu den verschiedenen Arten von Versicherungen gehören die Lebensversicherung sowie die private Rentenversicherung. Doch worin besteht der Unterschied zwischen diesen beiden Versicherungsformen?
Der Abschluss einer Lebensversicherung gilt als überaus wichtig. So hat der Versicherte die Möglichkeit sich gegen persönliche Risiken abzusichern. Darüber hinaus kann eine Lebensversicherung auch zur Absicherung der Familie, als Altersvorsorge oder als Ausbildungsrücklage für die Kinder dienen. Ferner eignet sich eine Lebensversicherung auch zum Anlegen von größeren Geldsummen. Man unterscheidet in Deutschland zwischen vier Grundarten von Lebensversicherungen, zu denen die Kapitallebensversicherung, die Risikolebensversicherung, die Fondsgebundene Lebensversicherung sowie die Rentenversicherung gehören.
Als Möglichkeiten zur Altersvorsorge bieten Versicherungsunternehmen sowohl Lebensversicherungen als auch die private Rentenversicherung an. Zwischen diesen beiden Arten gibt es jedoch wichtige Unterschiede.
Eine Lebensversicherung kombiniert in der Regel den Schutz für den Todesfall des Versicherungsnehmers mit einem Sparanteil. Das heißt, dass im Falle des vorzeitigen Ablebens des Versicherten die garantierte Versicherungssumme an dessen Angehörige ausgezahlt wird. Der Versicherte kann die Summe aber auch selbst nach Ablauf des Vertrages in Anspruch nehmen. Zudem garantiert die Lebensversicherung eine Verzinsung von mehr als zwei Prozent. Allerdings gelten diese garantierten zwei Prozent nicht für den gesamten Beitrag, sondern lediglich für den Sparanteil. Weiterhin erhält der Versicherte zusätzlich zu der festgelegten Versicherungssumme eine Überschussbeteiligung. Einen großen Anteil macht dabei der Schlussüberschussanteil aus. Ferner gibt es auch steuerliche Vorteile. So muss der Versicherte lediglich die Hälfte seines Ertrags versteuern, wenn die Laufzeit des Versicherungsvertrages zwölf Jahre beträgt und die Auszahlung der Versicherungssumme nicht vor dem 60. Lebensjahr erfolgt.
Bei der privaten Rentenversicherung sind die Beiträge und Kalkulationen ähnlich. Ein wesentlicher Unterschied zur Lebensversicherung besteht jedoch darin, dass es keinen Schutz für den Fall eines vorzeitigen Todes gibt. Dagegen handelt es sich bei der privaten Rentenversicherung um eine garantierte Rente, die aus den Überschüssen, die bei Ende des Vertrages bestehen, für den Rest des Lebens ausgezahlt wird. Beim Abschluss einer Rentenversicherung sollte man jedoch auf eine Garantiezeit von fünf bis zehn Jahren achten, denn ansonsten besteht die Gefahr, dass kein Geld ausbezahlt wird, wenn der Empfänger der Rente vorzeitig verstirbt. Durch die Garantie erhalten die Hinterbliebenen die Rente jedoch bis zum Ende der Garantiezeit.
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