31. Januar 2012
Die motorischen Fähigkeiten begleiten uns tagtäglich. Im Alter kommt es ganz natürlich zu einer Abnahme dieser Fähigkeiten, die die individuelle Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann.
Dabei lassen sich motorische Fähigkeiten durchaus trainieren. Auch Kinder beispielsweise müssen diese Fähigkeiten erst nach und nach erlernen. Wer im Alter körperlich abbaut, der kann also mit gezielten Übungen und Bewegungseinheiten gegensteuern - und so zumindest für eine deutliche Besserung sorgen. Und das übrigens so schnell wie möglich, denn häufig verschlechtern sich die einmal trainierten Fähigkeiten bereits ab dem 4. oder 5. Lebensjahrzehnt.
Damit das funktioniert, muss man jedoch erst die entscheidende Frage beantworten: Was genau sind eigentlich motorische Fähigkeiten?
Grundsätzlich werden motorische Fähigkeiten in 5 Kategorien unterteilt: Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Stichworte, bei denen ganz automatisch Assoziationen und Sport, Bewegung und Spiel geweckt werden. Gut so! Denn genau das ist der Schlüssel zum Training: Einfach die Übungen aussuchen, die Ihnen Spaß machen - und ganz natürlich in den Alltag integriert werden können.
Für die Ausdauer bedeutet dies zum Beispiel: Öfter mal Treppen laufen statt den Lift benutzen, einen ausgedehnten Spaziergang unternehmen oder auch mit den Enkeln toben.
Ähnlich verhält es sich mit den anderen, motorischen Fähigkeiten. Die Koordination lässt sich leicht schulen - und das sogar auf spielerische Weise: Probieren Sie eine Partie Mikado oder balancieren Sie einfach auf einem Seil, das direkt auf den Boden gelegt wird. So besteht auch keine Gefahr, herunterzufallen. Einige Spiele sind heute speziell für Senioren erhältlich, mit besonders großen Spielfiguren oder in diesem Fall Mikado-Stäben.
Die Beweglichkeit lässt sich mit kleinen Gymnastik-Übungen, aber auch durch ausgewählte Massagen verbessern. Eine Praxis für Physiotherapie (Krankengymnastik) kann hier der richtige Ansprechpartner sein. Schnelligkeit lässt sich ideal gemeinsam mit der Kondition trainieren - beispielsweise bei einem kleinen Wettschwimmen, das ganz nebenbei auch noch die Muskulatur stärkt. Überhaupt eignen sich Bewegungseinheiten im Wasser, um gleich mehrere Fähigkeiten parallel zu trainieren, ohne die Gelenke zu belasten.
Wer speziell seine Kraft verbessern möchte, der kann sich zum Beispiel im Fitness-Studio anmelden. Oder gleich im Sportverein - denn in der Gruppe macht jedes Training auch noch eine ganze Menge Spaß!
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