Jugendkriminalität

Von Kindern und Jugendlichen begangene Straftaten wie Diebstahl und Körperverletzung

In den Bereich der Jugendkriminalität fallen alle Straftaten, die von Kindern oder Jugendlichen bis 21 Jahre begangen wurden. Drogenmissbrauch, Gewalttaten oder Raubdelikte sind vor allem in sozial schwachen Stadtgebieten ein recht häufiges Problem.

Schwarz-weiß Bild Jugendlicher in Kapuzenpulli hockt an Mauer, Hände in Handschellen
teen in handcuffs, young teen against wall, slight added grain © Sascha Burkard - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Jugendkriminalität

Der Begriff "Jugendkriminalität" bezieht sich auf die Straftaten, die von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 8 und 21 Jahren ausgeübt werden. Das Thema Jugendkriminalität ist in den letzten Jahren stärker in die Schlagzeilen geraten; in den Medien wird regelmäßig über kriminelle Delikte Jugendlicher berichtet.

Delikte der kriminellen Jugendlichen

Zu den Delikten, die hauptsächlich von Jugendlichen begangen werden, gehören

In vielen Fällen wird das Ausüben von Straftaten zum Abbau von Aggressionen und zur Selbstpräsentation genutzt.

Ursachen der Jugendkriminalität

Dass Jugendkriminalität verstärkt zu einem gesellschaftlichen Problem wird, ist die Folge von

  • Vernachlässigung durch die Eltern
  • Perspektivlosigkeit und
  • mangelnder Prävention.

Viele gewalttätige Jugendstraftäter kommen aus schlechten familiären Verhältnissen, in denen ihre Eltern sich oft unbewusst als negatives Vorbild präsentieren. Auch Kinder mit Migrationshintergrund sind statistisch gesehen oft gewaltbereiter. Das kann verschiedene Gründe haben.

Zum einen spielen

  • eigene Gewalterfahrungen

oft eine große Rolle; auch die

  • kulturell bedingten Vorstellungen von Ehre

wirken sich häufig auf die kriminelle Bereitschaft aus.

  • Schlechte Zukunftsaussichten aufgrund fehlender Schulabschlüsse oder
  • mangelnde Integration aufgrund fehlender Sprachkenntnisse

nehmen den Jugendlichen die Perspektive und fördern kriminelles Verhalten.

Vorbeugemaßnahmen

Um Jugendkriminalität in der Gesellschaft vorzubeugen, sollten Kinder aus sozial schwachen und gewalttätigen Familien

  • mehr Unterstützung und Hilfe im Alltag erhalten;
  • in Schulen sollten Sozialarbeiter und Psychologen den Kindern zur Seite stehen und
  • die Integration von Migrantenkindern und deren Eltern muss gefördert werden.
  • Sinnvolle und kostenlose Freizeitmöglichkeiten in sozialen Brennpunkten

beugen zudem kriminelles Verhalten aus Langeweile vor.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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