Mathematisches Modell unterstützt Evolutionstheorie

Professoren begründen Evolutionstheorie durch Hacker-Beispiel

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
17. Dezember 2010

Eines der Argumente, das Kritiker der Evolutionstheorie am häufigsten auf den Tisch bringen, ist die zeitliche Komponente. In einem verhältnismäßig kurzem Zeitraum könnten unmöglich durch zufällige Mutationen unsere Arten entstanden sein.

In ihrer Arbeit "There's Plenty of Time for Evolution" erklären die Herbert Wilf und Warren Ewens, Professoren der Mathematik bzw. Biologie, dass genau der Vorgang eben durchaus möglich ist.

Hacker und Spione in der Evolution

Sie vergleichen den genetischen Code einer Art mit etwa mit einem Zahlencode, den ein Hacker zu knacken versucht. Dabei nimmt die Evolution die Funktion des Hackers ein, während die natürliche Selektion eine Art "Spion" ist, der dem Hacker auf die Sprünge hilft und den Prozess somit enorm beschleunigt.

Stimmt ein genetisches Merkmal bzw. eine einzige Zahl im Code, wird diese beibehalten und der noch zu knackende Code verkürzt sich. Die Evolution schafft keine Art als Ganzes durch Versuch und Irrtum, sondern setzt nach und nach stimmige Merkmale zusammen. Dadurch wäre das Zeit-Argument in der Theorie entkräftet.