Ob es sich um das Einhalten von Verabredungen handelt oder das Ausrichten einer Feier: Frauen haben den Anspruch an sich selbst, alles richtig zu machen und rundherum umsichtig zu sein. Selten können sie diesem Anspruch gerecht werden und so ist es hilfreich, sich nicht mit Gefühlen des Misserfolges zu plagen, sondern genauer auf das Erreichte zu blicken und die positiven Gefühle und Erfolge sehen zu können.

Schon eine einfache Verabredung oder ein Termin kann eine Frau um den Verstand bringen. Je größer die Verantwortungen im Leben einer Frau werden, desto schwieriger kann es werden, Termine und Verabredungen einzuhalten. Frauen tendieren dazu, sich Vorwürfe dafür zu machen, dass sie Termine nicht einhalten und darüber Gedanken zu machen, wie sich die Personen fühlen, die warten müssen oder versetzt wurden.
Statt sich bei jeder neu eintretenden Situation schuldig fühlen, arbeiten Sie mit Ihren gemachten Erfahrungen und gehen Sie dementsprechend früher zum Termin. Legen Sie sich keine weiteren Verabredungen an einem Tag, wenn Sie bereits einen festen Termin haben.
Lernen Sie mit Ihrem Wesen umzugehen und manövrieren Sie sich nicht immer wieder in dieselben schuldgefühlbehafteten Situationen. Nutzen Sie vielmehr die Zeit, wenn Sie wieder zu spät kommen und zum Beispiel auf den Bus oder die Bahn warten müssen und planen Sie die nächsten Tage, schreiben Sie eine Einkaufsliste oder überlegen Sie sich neue Aktivitäten mit Ihren Kindern oder Ihrem Partner.
Eine weitere Pflicht für so manche Frau stellt das Geben einer Geburtstagsfeier oder einer Party dar. Tief im Inneren ist eine Frau stark gefordert und steht unter Druck, sobald eine Feier auszurichten ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob zur Feier die Schulfreunde Ihres Sohnes eingeladen sind oder Ihre Verwandten vorbeikommen. Ein Fest zu organisieren bedeutet für Frauen, den mithelfenden Partner und die anderen Helfer puren Stress.
Umso wichtiger ist es, dass Sie von dem perfektionistischen Ansatz loslassen und sich darauf konzentrieren, dass die Grundbedürfnisse der Gäste abgedeckt werden. Es geht nicht darum, dass Sie ein Fest auf die Beine stellen, von dem man noch das restliche Jahr über reden wird.
Setzen Sie sich nicht selbst unter Druck, sondern sorgen Sie vielmehr für Ruhe und Ausgeglichenheit und für ein hohes Maß an guter Laune. Nichts ist schwieriger und energiezehrender, wenn Sie den ganzen Tag gestresst das Fest vorbereiten und dann ab Festbeginn feiern sollen.
Machen Sie es sich also von Anfang an leichter. Planen Sie die Vorbereitungen des Festes frühzeitig. Legen Sie die Beschaffung der Lebensmittel und der Dekoration nicht einen Tag vor der Feier fest und fragen Sie ein bis zwei Personen um Mithilfe.
Sollte auf dem Fest etwas fehlen oder sich nach dem Fest herausstellen, dass es einige Pannen gab, dann lernen Sie, diese Missgeschicke mit Humor zu nehmen. Seien Sie nicht verärgert über sich oder die anderen, sondern erfreuen Sie sich an den Punkten, die funktioniert haben und die das Fest trotz der Pannen und Schwierigkeiten zu einer schönen Erinnerung werden lassen.
Lernen Sie grundsätzlich, nicht zu streng mit sich zu sein und Dinge und deren Verlauf so anzunehmen. Es gibt vieles im Leben, das Sie ändern können, aber ebenso vieles, das sich nicht ändern und vorhersehen lässt. Lernen Sie also am besten, dass es im Leben meist anders kommt, als man denkt und freuen Sie sich über alles, was sich positiv entwickelt.
Nehmen Sie die negative Brille ab, sobald Sie feststellen, dass Sie immer wieder nur das Negative an einer Sache, einer Situation oder einer Person wahrnehmen und setzen Sie die positive Sicht dagegen. Sie fühlen sich freier und stärker, wenn Sie sich erlauben sich über Geschafftes zu freuen und nicht immer wieder darüber zu grübeln, was Sie anders machen könnten.
Für das nächste Mal können Sie sich Veränderungen vornehmen, aber für den Moment ist es wichtig die positive Sicht wirken zu lassen.
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