Zehn Dinge, die Sie über Schönheit wissen sollten

Junges Paar im Herbst im Park, er umarmt sie von hinten

Es ist kein Zufall, dass die schönsten Frauen Hollywoods – Anne Hathaway, Mila Kunis oder Nicole Kidman – zu den am besten verdienenden Schauspielerinnen des Business' gehören. Psychologen konnten belegen, dass schöne Menschen mehr Geld erhalten und auch für intelligenter gehalten werden. Interessant dabei ist jedoch, dass Schönheit nur bedingt an Äußerlichkeiten auszumachen ist. In erster Linie kommt es laut Psychologen darauf an, wie selbstbewusst sich jemand fühlt und ob er oder sie das auch in einer positiven Art und Weise ausstrahlen kann.

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1. Intelligenz macht sexy

Gut aussehende Menschen werden häufig nicht nur mit Intelligenz assoziiert, sondern auch mit zahlreichen positiven Charaktereigenschaften. In der Psychologie ist diese Beobachtung als Halo-Effekt bekannt geworden. Umfragen haben zudem tatsächlich ergeben, dass Personalchefs attraktiven Personen eher ein besseres Angebot machen als durchschnittlich aussehenden Bewerbern.

Schönen Menschen fällt deshalb aber noch lange nicht alles in den Schoss. Denken Sie nur einmal an Paris Hiltons Schauspielkarriere und vergleichen sie diese mit der von Julia Roberts. Früher oder später kommt es eben doch auf Talent und Wissen an.

2. Individualität entwickeln

Individuelle Charakterzüge bestimmen, wie attraktiv Sie erscheinen. Machen Sie sich keine Gedanken, wenn Sie vor Aufregung zum Bewerbungsgespräch mit roten Flecken im Gesicht und leicht aufgedunsen erscheinen. Ihre Persönlichkeit macht alles wieder wett.

Evolutionsforscher haben in einer Studie jüngst herausgefunden, dass Menschen Sympathie entgegen gebracht wird, die kollegial, mutig, verlässlich, fleissig oder intelligent sind. Personen, die rüde, und unfair auftreten, wurden laut der Studie als unattraktiv bewertet.

Persönlichkeit ist demnach genauso wichtig wie reine Haut, wenn es darum geht, ob wir als schön empfunden werden.

3. Interesse an Ihren Mitmenschen zeigen

Zeigen Sie offenkundig Interesse an anderen. Menschen fühlen sich geschmeichelt, wenn Sie sie attraktiv finden und empfinden dann eher für den Gegenüber genauso. Interesse zu zeigen, ist ein Zeichen von Selbstvertrauen. Ein Schlüsselfaktor dafür, ob wir als schön wahrgenommen werden.

Selbstvertrauen zu demonstrieren ist eine einfach zu erlernende Schönheitskur: Nehmen Sie Augenkontakt auf, lächeln Sie und stehen Sie aufrecht, tragen Sie Kleidung mit einem gewissen Flair und verbreiten Sie eine gute Stimmung. Sie werden sich dann nicht nur sexy fühlen, sondern werden dann auch tatsächlich so wahrgenommen, sagen Psychologen der renommierten New Yorker Columbia-Universität

4. Freundschaften pflegen

Dr. Richard Russel von der Harvard University in Boston kam in einer seiner aktuellen Arbeiten zu den Schluss, dass unser Freundes- und Familienkreis einen großen Einfluss auf unser Schönheitsempfinden haben. Zwar gebe es einige universelle Parameter, anhand derer unsere Gesellschaft äußerliche Attraktivität misst, aber je länger wir einen vertrauensvollen sozialen Kontakt zu Personen führen, um so mehr gleichen sich unsere Schönheitsvorstellungen einander an.

5. Gesunde Gesichtshaut

Falten sind für unsere Schönheit weniger schlimm, als man zunächst annehmen könnte. Umfragen zufolge ist eine gleichmäßige Hautfarbe viel wichtiger bei der Bewertung von Attraktivität. Fleckige Gesichtshaut, die beispielsweise bei intensiven Solariengängen provoziert oder von natürlichen Alterungsprozessen begünstigt wird, lässt Personen mitunter 8 bis 12 Jahre Älter erscheinen, als sie es eigentlich sind.

Falten werden hingegen kaum negativ wahrgenommen, solange das gesamte Hautbild einen gesunden Eindruck hinterlässt.

6. Auf die persönlichen Stärken setzen

Sich stets seiner Makel bewusst zu sein, kann zu einer regelrechten Abwärtsspirale führen. Wenn Sie jemand sind, der Angst davor hat, dass sein Äußeres Ablehnung provozieren könnte, ist das Potential Neurosen und Essstörungen zu entwickeln relativ hoch. Beides sind Verhaltensweisen, die Sie alles andere als attraktiv machen.

Das permanente vor Augen halten der eigenen Unzulänglichkeiten führt zu einem Gefühl der Einsamkeit und Isolation. Durchbrechen Sie den Teufelskreis und konzentrieren Sie sich auf Ihre physischen, emotionalen und intellektuellen Stärken. Akzeptieren Sie, dass Sie wie jeder andere Mensch auch nicht perfekt ist.

7. Die richtige Bewegung finden

Die seit Jahrtausenden ungebrochene Faszination des Tanzen macht vor allem eines deutlich: Menschen haben ein ausgeprägtes ästhetisches Empfinden für Bewegung. Nicht allein eine schlanke Figur oder große Augen und Schmollmund sind ein Garant für Schönheit.

Wie wir uns bewegen ist nicht minder wichtig. Ein sanfter Hüftschwung und ein eleganter Augenaufschlag haben eine deutlich größere Wirkung als ein flacher Bauch.

8. Die eigenen Gefühle und Wünsche kennen

Studien haben deutlich gemacht, dass Frauen anhand von Fotos mit einer erstaunlich großen Treffsicherheit sagen können, ob ein Mann ein Kinderfreund ist, oder den Bälgern eher abgeneigt ist. Je nachdem ob die betreffende Frau gerade auf der Suche nach einer langfristigen Partnerschaft oder einem vergnüglichen Abenteuer war, wurde mal der Kindernarr und mal der Rastlose als der attraktivere von beiden Männertypen angesehen.

Ein weiterer Beleg dafür, dass unser Schönheitsempfinden von weit mehr beeinflusst wird, als der reinen Äußerlichkeit. Eigene Wünsche und die aktuelle Gefühlslage spielen offenbar eine übergeordnete Rolle.

9. Leben in einer Partnerschaft

Eine Schönheit, die ihr Herz an einen vermeintlich unattraktiven Mann verliert, wird vermutlich nach und nach ihr edles Antlitz verlieren. Verhaltensforscher aus Liverpool fanden heraus, dass sich Paare über die Jahre einander annähern – sowohl innerlich als auch äußerlich.

Der Grund liegt darin, dass wir nicht nur Erfahrungen miteinander teilen, sondern auch gemeinsam intensive Gefühlswelten durchschreiten müssen. Seien es Unglücke oder Erfolge. Da Paare in der Regel einen Großteil ihrer Freizeit miteinander verbringen und beispielsweise zu zweit zum Wandern aufbrechen oder einen Tanzschulkurs besuchen, werden sie sich den Anlass entsprechend auch immer ähnlicher kleiden.

10. Finanzen checken

Trotz aller Fortschritte, die die Menschheit in den letzten Jahrhunderten gemacht hat, machen wir den Grad der Attraktivität noch immer an instinktiven Mustern aus. Ein Test bei einer Speed-Dating-Veranstaltung hat gezeigt, dass Männer nach wie vor von Schönheit angetan sind und Frauen wohlhabende Männer zu schätzen wissen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass Männer nach wie vor Neandertaler sind und Frauen nur auf materielle Dinge aus sind. Dennoch haben diese typischen Entscheidungsmuster das Bestehen der Menschheit sein Jahrtausenden gesichert. Immerhin gilt äußerliche Schönheit als Zeichen für Fruchtbarkeit. Und ein gut gefülltes Konto sichert auch die Folgen dieser Fruchtbarkeit ab.

Zum Glück sind wir Menschen aber seit jeher in der Lage instinktives Verlangen zu differenzieren und uns nicht auf Oberflächliche Eigenschaften zu versteifen. Wie hatte Eric Bana, einer der attraktivsten Männer Hollywoods einmal so treffend gesagt: "Die Menschen in Los Angeles sehen für mich zu gut aus. Es ist wichtig, seine Makel zu bewahren."

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: MANN UMARMT FRAU IM HERBSTWALD © JENS SCHMIDT - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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