Attraktivität - Verschiedene Einflüsse, Merkmale und Tipps, wie man die Attraktivität steigern kann

Mann schaut nachdenklich nach oben, Zeigefinger an Kinn

Macht Attraktivität das Leben wirklich leichter? Über die Vorteile der Attraktivität, ihre Rolle beim Flirten und ob sie messbar ist - wie kann man sie erhöhen?

Attraktive Menschen gelten als bewundernswert. Neben ihrem meist schönen Äußeren verfügen sie über innere Werte, die sie sympathisch werden lassen. Doch wann genau ist man eigentlich attraktiv und welche Eigenschaften sollten dafür vorliegen? Einige der Kriterien lassen sich beeinflussen – bei anderen hingegen kann der Betroffene nur auf das Glück hoffen.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Was ist Attraktivität?

Als Attraktivität bezeichnet man die Anziehungskraft eines Menschen. Diese lässt sich auf äußere Eigenschaften sowie auf das Wesen eines Menschen beziehen, ebenso spielen u.a. auch materielle Faktoren eine Rolle. Von Mensch zu Mensch wird Attraktivität anders bewertet.

Frauen haben die zehn attraktivsten Fussballspieler gewählt

Die Top Ten der heißesten Fußballer 2010

Beine eines Fußballers, läuft auf Fußballfeld hinter Ball her
Fussball © foto.fred - www.fotolia.de

Das Thema Fussball ist auch bei Frauen ganz weit oben. Gerade jetzt zur Fussball-WM in Südafrika begeistern sich nicht nur die weiblichen Fussball-Fans für diesen Sport, auch die Frauen, die die Spiele an sich gar nicht interessieren, schalten dennoch den Fernseher ein. Der Grund: sexy Männer in Aktion.

Die Umfrageergebnisse der Single-Ladies

Die Online-Singlebörse Elitepartner.de hat eine Umfrage unter 700 registrierten single Damen gestartet, um die zehn attraktivsten Fussballspieler der diesjährigen Weltmeisterschaft zu küren. Platz zehn ging an den 26-jährigen Arjen Robben aus Holland, Platz neun belegt der 23 Jahre junge Lionel Messi aus Argentinien, auf Platz acht haben die Frauen Bastian Schweinsteiger gewählt, mit Platz sieben betiteln sie den 35-jährigen Italiener Alessandro Del Piero.

Fernando Torres, 26 Jahre alt, aus Spanien schaffte Platz sechs, der gute Lukas Podolski (Poldi) ergatterte den fünften, der 33-jährige Francesco Totti aus Italien den vierten Rang. Mario Gómez mit seinen 24 Jahren kam unter die Top drei direkt hinter dem Portugiesen Cristiano Ronaldo, der sich auf dem zweiten Platz wiederfand. Platz eins und somit der sexieste Fussballspieler ist Rafael van der Vaart aus den Niederlanden. Mit 61% der Stimmen konnte der 27-jährige die meisten Singlefrauen begeistern.

Aber das die Spieler für sie wahrscheinlich unerreichbar bleiben, wissen die Frauen natürlich auch, deshalb sehen auch 53% der Befragten ein hohes Flirtpotenzial bei WM-Veranstaltungen wie den Public Viewings, wo sie natürlich hauptsächlich wegen dem hohen Männeraufkommen hingehen werden.

Die Top 20 der schönsten Blondinen

Nahaufnahme Gesicht einer jungen Frau, die auf einer Wiese liegt
enjoy nature © Amir Kaljikovic - www.fotolia.de

Blond ist bei Frauen eine Haarfarbe, an der sich die Gemüter scheiden. Eine fragwürdige blonde Erscheinung in der aktuellen Medienlandschaft ist etwa Daniela Katzenberger, die durch Reality-TV-Shows bekannt wurde. Um das Image der Blondinen wieder ins rechte Licht zu rücken, startete das Unternehmen "Clairol Nice 'n Easy" nun eine Umfrage, die die schönsten blonden Frauen aller Zeiten ermitteln sollte.

Das Ergebnis: neben einigen aktuellen Hollywood-Stars wie Cameron Diaz, die den vierten Platz belegt, oder Scarlett Johansson (Platz sieben) haben es auch einige unvergessene Promi-Damen geschafft, deren große Zeit längst vorbei ist. Platz drei belegt die französische Filmschauspielerin Brigitte Bardot, Platz zwei geht an Grace Kelly und unangefochten an erster Stelle steht die legendäre Marilyn Monroe.

Frauenfussball - Die australische Mannschaft hat die schönsten Spielerinnen zu bieten

Ausschnitt Frauenbeine beim Fußballspiel auf Rasen
Girl fighting for Soccer Ball © Destinyvp - www.fotolia.de

Derzeit beweisen die weiblichen Fussball-Asse auf dem Spielfeld ihr Können. Aber was die Männer angeht, spielt bei der Frauenfussball-Weltmeisterschaft nicht nur das Sportliche eine Rolle, sondern vielleicht sogar noch bedeutender ist das Aussehen der Spielerinnen.

Auf diesem Gebiet scheinen vor allem die australischen Spielerinnen die Nase vorn zu haben, wie man an der 31-jährigen Melissa Barbieri und ihrer 25-jährigen Kollegin Collette McCallum sehen kann. Aber auch einige deutsche Kickerinnen haben deutliche Modelqualitäten zu bieten, wie beispielsweise Kim Kulig oder auch Fatmire Bajramaj.

Wer und was gilt als attraktiv?

Im Folgenden widmen wir uns möglichen Faktoren, die bei der Bewertung eines Menschen in Sachen Attraktivität eine Rolle spielen können.

Ein gepflegtes Antlitz

Umfragen haben ergeben, dass nicht zwingend die Schönheit eines Menschen dafür sorgt, dass dieser als interessant und anziehend wahrgenommen wird. Deutlich höher wurde von den Probanden die Frage gewichtig, ob ihr Gegenüber einen gepflegten Eindruck hinterlässt.

Damit ist einerseits die tägliche Körperhygiene gemeint, andererseits werden damit auch längerfristige Prozesse umfasst.

– es bedarf relativ wenig, um einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen. Dabei ist es gänzlich unbedeutend, ob man von seinen Mitmenschen tatsächlich auch als schön angesehen wird.

Die sportliche Figur

Im zweiten Schritt wird das Gesamtbild des Gesprächspartners eingeordnet: Wirkt er zu groß oder zu klein, zu dick oder zu dünn, so nehmen wir diesen vermeintlichen Mangel unbewusst wahr. Das Gehirn suggeriert dem Betrachter, dass hier etwas nicht stimmt.

Ratsam ist es daher, die Proportionen ein wenig zu verändern. Das gelingt bereits durch etwas Sport und in schweren Fällen durch die Umstellung der Ernährung. Beide Wege führen an ihr Ziel: Die Körperhaltung ist gespannter, der Betroffene wirkt trainiert.

Auch diesen Umstand erkennt unser Unterbewusstsein und wertet ihn positiv aus. Das jedoch nur dann, wenn unser Gegenüber nicht mit Muskeln überladen ist und insofern wieder über falsche Größenverhältnisse verfügt.

Die Bekleidung beachten

Allerdings hilft auch die sportliche und gepflegte Figur nur wenig, wenn die Anziehsachen diesem Trend nicht folgen. Hierbei muss es gar nicht einmal teuer oder allzu modisch zugehen. Anzugträger gelten nicht zwingend als attraktiver im Vergleich zu Personen, die sportlich bekleidet sind.

Die Hose, das Oberteil sowie mögliche Accessoires sollten aber zum gesamten Erscheinungsbild passen. Darüber hinaus müssen sie sauber sein und dürfen keine Falten oder Risse aufweisen – sofern das nicht erwünscht ist. Auch Mode, die nicht ganz zeitgemäß daherkommt, kann auf diese Weise einen echten Glanzpunkt setzen, statt beim Gegenüber auf wenig Gegenliebe zu stoßen.

Bekleidung und Duft als wichtige Einflussfaktoren
Bekleidung und Duft als wichtige Einflussfaktoren
Der Duft beeinflusst uns

Neben den vorgenannten Kriterien, die wir relativ leicht verändern und mitgestalten können, gibt es weitere Komponenten der Attraktivität, die sich nur selten einmal grundlegend variieren lassen. Hierzu zählt der Körpergeruch.

Sicherlich ist es möglich, diesen mit Seife und einem Deodorant zu kontrollieren, ihm eine bestimmte Note zu verleihen und damit auch sein Gesamtbild zu beeinflussen.

Der dem Körper eigene Duft lässt sich damit aber nicht abändern. So reagiert der Organismus auf

und ähnliche Faktoren in einem Maße, dass er Schweiß und Fett über die Poren aus der Haut geleitet – und damit für individuelle Gerüche sorgt. Nicht immer zum Vorteil des Betroffenen.

Die Chemie muss stimmen

Bereits die Frage des Geruchs zeigt, dass zwischen zwei Personen bestimmte Einflüsse entstehen können, denen wir uns nicht bewusst sind, die wir aber dennoch wahrnehmen. Das gilt insbesondere auch für die allgemeine Chemie – den Gesprächspartner umgibt das bestimmte Etwas, das wir positiv oder negativ ansehen. Und dabei können wir gar nicht einmal sagen, was genau uns da eigentlich gefällt oder stört.

Instinktiv besitzen wir eine sehr gute Auffassungsgabe und werden den Gegenüber oft bereits nach wenigen Sekunden einschätzen. Auch damit wird unser Gesamtbild über ihn verändert.

Der Ton macht die Musik

Ein weiteres Kriterium liegt in der verbalen Artikulation. Dieser Faktor ist folglich nicht optisch erkennbar. Es kann daher gut vorkommen, dass wir einen Menschen sehr wohl attraktiv finden – solange er sich nicht zu Wort gemeldet hat.

Erhebt er aber seine Stimme, kann unser Urteil über ihn ganz anders ausfallen. Das ist meist dann der Fall, wenn er besonders hoch oder tief spricht, die Töne nicht ordnungsgemäß trifft oder einen Dialekt anklingen lässt, den wir unbewusst nicht mögen. Ob und wie jemand redet, beeinflusst uns zumindest im ersten Augenblick mehr, als wir uns das eingestehen wollen.

Offen, souverän – und attraktiv

Das letzte Kriterium der Gesamtbewertung eines Menschen liegt meist in der Frage, wie dieser auf uns wirkt. Neben der Figur, der Kleidung oder dem Geruch ist damit das Wesen der Person gemeint. Je nervöser, ängstlicher, verschlossener oder sonderbarer sie uns erscheint, desto schwerer fällt es, sie sympathisch zu finden.

Tritt uns aber jemand mit einer offenen und kommunikativen Art entgegen, erweist er sich als ruhender Pol in der Diskussion oder stellt er seinen souveränen Charakter zur Schau, so fühlen wir uns meist wohl. Mag das erste Urteil noch von unseren Sinnesorganen gefällt werden, so entscheidet letztlich also das Wesen einer Person darüber, ob wir diese attraktiv finden.

Das Wesen des Gegenübers als wichtigster Entscheidungsfaktor
Das Wesen des Gegenübers als wichtigster Entscheidungsfaktor
Charisma, das innere Feuer

Es ist schon verblüffend: Manchmal fragt man sich, weshalb eine Frau oder ein Mann scheinbar von jedem umschwärmt wird, äußerst beliebt ist und auch noch erfolgreich durch das Privat- und Berufsleben geht. Schön im klassischen Sinne sind diese Personen nicht unbedingt, aber sie strahlen das gewisse Etwas aus, das andere Menschen regelrecht in den Bann zieht.

Charisma umgibt diese Personen und lässt andere vor Bewunderung und magischer Anziehungskraft ins Grübeln geraten "wie machen die das nur?". Sieben Schlüssel sind das kleine Geheimnis.

Diese sieben Schlüssel zur persönlichen Ausstrahlung kann man nicht kaufen oder sich in einem Wochenendseminar zu legen, denn im Grunde sind sie bereits in jedem Menschen vorhanden. Allerdings kümmern sich die wenigsten um diese innen liegende Kraft, dabei kann man sie mit etwas Zeit frei legen und zu einem charismatischen Anziehungspunkt für andere werden.

Das innere Feuer zu entfachen ist wichtig
Das innere Feuer zu entfachen ist wichtig
Sieben Schlüssel für's eigene Charisma
  • Einer der wichtigsten Schlüssel auf dem Weg zum Charisma ist es, sich selbst zu lieben, so wie man ist. Ob man eine große Nase oder krumme Beine hat, zu klein oder zu groß ist, sollte im eigenen Leben nicht weiter beachtet werden; dagegen sollte man jedoch die Einstellung haben, dass man zwar das eine oder andere Manko hat, aber genau das zu einem gehört.

    Sich so anzunehmen wie man ist, verhilft zu einem Gefühl, dass man auch andere Menschen bedingungslos lieben kann. Eine echte Herzenswärme strahlt bereits wie ein kleines Feuer nach außen.

  • Der zweite Schlüssel beschäftigt sich mit der Frage "Wer bin und was will ich?". Eine in sich ruhende Persönlichkeit, die genau um ihre Fähigkeiten und Qualitäten weiß, strahlt sowohl Ruhe als auch eine gehörige Portion Selbstsicherheit aus.

  • Der dritte und vierte Schlüssel ist das Wissen um die eigenen Visionen und Ziele, die man im Leben erreicht hat bzw. noch erreichen möchte.

  • Und auch der fünfte und sechste geheime Schlüssel für eine charismatische Ausstrahlung öffnet das Innere mit Fragen nach dem inneren Reichtum und nach dem eigenen Stillstand im Leben. Neugierde auf Neues und die offene Begegnung mit sich selbst und anderen fördert diese Schlüssel nach zu nach zu Tage.

  • Der letzte der sieben Schlüssel sollte den Geist nach außen tragen. Fremde Menschen einfach auf der Straße grüßen, ein offenes Gespräch über Themen dieser Welt beginnen, Interesse am Gegenüber zeigen und die eigene Gedankenwelt zum Ausdruck bringen, lässt das Charisma um die eigene Person schweben.

Authentisch sein und bleiben, lässt mit all den anderen Schlüsseln fast geisterhaft die Magie des eigenen charismatischen Strahlens entstehen. Aufschließen der verborgenen inneren Schätze heißt hier das Zauberwort.

Charisma – persönliche Ausstrahlung lässt sich erlernen

Dunkelhaarige Frau im Kleid lacht in Kamera, Haare wehen im Wind
woman with big smile © Leah-Anne Thompson - www.fotolia.de

Einen charismatischen Menschen erkennen wir sofort – ohne nachzudenken oder die Gründe zu analysieren. Dabei kann es lohnen, etwas genauer hinzuschauen. Denn persönliche Ausstrahlung lässt sich lernen.

Was beeindruckt uns am Charismatiker? Es ist mehr als nur das Aussehen. Charismatische Persönlichkeiten entsprechen selten dem Schönheitsideal. Was sie ausstrahlen, ist eine innere Haltung: Zuversicht, Energie, intensive Begeisterung für eine Idee. Damit können wir uns identifizieren und fühlen uns mitgerissen.

Charismatiker schaffen es, dass ihre Leidenschaft auf andere überspringt. Manchmal helfen ihnen dabei ganz einfache Tricks. So schauen sie ihrem Gegenüber direkt in die Augen und halten den Blick fest. Sie akzeptieren sich selbst, kümmern sich aktiv um eigenes Wohlbefinden und konzentrieren sich stets auf die positiven Aspekte einer Sache.

Der treibende Motor ist Neugier. Um charismatisch zu wirken, muss man Interesse am Leben zeigen, an neuen Dingen und speziell an den Menschen, mit denen man gerade zu tun hat. Statt sich selbst darzustellen, geben Charismatiker ihrem Gesprächspartner das Gefühl bedeutsam zu sein.

Von vielen Menschen wird Attraktivität vor allen Dingen mit Schönheit in Verbindung gebracht - dabei geht es keinesfalls nur um Äußerlichkeiten...

Zehn Dinge, die Sie über Schönheit wissen sollten

Vergessen Sie blonde Haare und üppige Oberweiten. paradisi.de verrät Ihnen, was Sie wirklich schön macht und enthüllt andere interessante Dinge über Schönheit, die Sie so vielleicht noch nie erfahren haben.

1. Intelligenz macht sexy

Gut aussehende Menschen werden häufig nicht nur mit Intelligenz assoziiert, sondern auch mit zahlreichen positiven Charaktereigenschaften. In der Psychologie ist diese Beobachtung als Halo-Effekt bekannt geworden. Umfragen haben zudem tatsächlich ergeben, dass Personalchefs attraktiven Personen eher ein besseres Angebot machen, als durchschnittlich aussehenden Bewerbern.

Schönen Menschen fällt deshalb aber noch lange nicht alles in den Schoß. Denken Sie nur einmal an Paris Hiltons Schauspielkarriere und vergleichen sie diese mit der von Julia Roberts. Früher oder später kommt es eben doch auf Talent und Wissen an.

2. Individualität entwickeln

Individuelle Charakterzüge bestimmen, wie attraktiv Sie erscheinen. Machen Sie sich keine Gedanken, wenn Sie vor Aufregung zum Bewerbungsgespräch mit roten Flecken im Gesicht und leicht aufgedunsen erscheinen. Ihre Persönlichkeit macht alles wieder wett.

Evolutionsforscher haben in einer Studie jüngst herausgefunden, dass Menschen Sympathie entgegen gebracht wird, die

  • kollegial
  • mutig
  • verlässlich
  • fleißig oder
  • intelligent

sind. Personen, die rüde, und unfair auftreten, wurden laut der Studie als unattraktiv bewertet. Persönlichkeit ist demnach genauso wichtig wie reine Haut, wenn es darum geht, ob wir als schön empfunden werden.

3. Interesse an Ihren Mitmenschen zeigen

Zeigen Sie offenkundig Interesse an anderen. Menschen fühlen sich geschmeichelt, wenn Sie sie attraktiv finden und empfinden dann eher für den Gegenüber genauso.

Interesse zu zeigen, ist ein Zeichen von Selbstvertrauen. Ein Schlüsselfaktor dafür, ob wir als schön wahrgenommen werden.

Selbstvertrauen zu demonstrieren, ist eine einfach zu erlernende Schönheitskur:

  • Nehmen Sie Augenkontakt auf
  • lächeln Sie und stehen Sie aufrecht
  • tragen Sie Kleidung mit einem gewissen Flair und
  • verbreiten Sie eine gute Stimmung.

Sie werden sich dann nicht nur sexy fühlen, sondern werden dann auch tatsächlich so wahrgenommen, sagen Psychologen der renommierten New Yorker Columbia-Universität

4. Freundschaften pflegen

Dr. Richard Russel von der Harvard University in Boston kam in einer seiner aktuellen Arbeiten zu den Schluss, dass unser Freundes- und Familienkreis einen großen Einfluss auf unser Schönheitsempfinden haben. Zwar gebe es einige universelle Parameter, anhand derer unsere Gesellschaft äußerliche Attraktivität misst, aber je länger wir einen vertrauensvollen sozialen Kontakt zu Personen führen, um so mehr gleichen sich unsere Schönheitsvorstellungen einander an.

5. Gesunde Gesichtshaut

Falten sind für unsere Schönheit weniger schlimm, als man zunächst annehmen könnte. Umfragen zufolge ist eine gleichmäßige Hautfarbe viel wichtiger bei der Bewertung von Attraktivität.

Fleckige Gesichtshaut, die beispielsweise bei intensiven Solariengängen provoziert oder von natürlichen Alterungsprozessen begünstigt wird, lässt Personen mitunter 8 bis 12 Jahre Älter erscheinen, als sie es eigentlich sind. Falten werden hingegen kaum negativ wahrgenommen, solange das gesamte Hautbild einen gesunden Eindruck hinterlässt.

6. Auf die persönlichen Stärken setzen

Sich stets seiner Makel bewusst zu sein, kann zu einer regelrechten Abwärtsspirale führen. Wenn Sie jemand sind, der Angst davor hat, dass sein Äußeres Ablehnung provozieren könnte, ist das Potential Neurosen und Essstörungen zu entwickeln relativ hoch. Beides sind Verhaltensweisen, die Sie alles andere als attraktiv machen.

Das permanente vor Augen halten der eigenen Unzulänglichkeiten führt zu einem Gefühl der Einsamkeit und Isolation. Durchbrechen Sie den Teufelskreis und konzentrieren Sie sich auf Ihre physischen, emotionalen und intellektuellen Stärken. Akzeptieren Sie, dass Sie wie jeder andere Mensch auch nicht perfekt ist.

7. Die richtige Bewegung finden

Die seit Jahrtausenden ungebrochene Faszination des Tanzen macht vor allem eines deutlich: Menschen haben ein ausgeprägtes ästhetisches Empfinden für Bewegung. Nicht allein eine schlanke Figur oder große Augen und Schmollmund sind ein Garant für Schönheit.

Wie wir uns bewegen, ist nicht minder wichtig. Ein sanfter Hüftschwung und ein eleganter Augenaufschlag haben eine deutlich größere Wirkung als ein flacher Bauch.

8. Die eigenen Gefühle und Wünsche kennen

Studien haben deutlich gemacht, dass Frauen anhand von Fotos mit einer erstaunlich großen Treffsicherheit sagen können, ob ein Mann ein Kinderfreund ist, oder den Bälgern eher abgeneigt ist. Je nachdem ob die betreffende Frau gerade auf der Suche nach einer langfristigen Partnerschaft oder einem vergnüglichen Abenteuer war, wurde mal der Kindernarr und mal der Rastlose als der attraktivere von beiden Männertypen angesehen.

Ein weiterer Beleg dafür, dass unser Schönheitsempfinden von weit mehr beeinflusst wird, als der reinen Äußerlichkeit. Eigene Wünsche und die aktuelle Gefühlslage spielen offenbar eine übergeordnete Rolle.

9. Leben in einer Partnerschaft

Eine Schönheit, die ihr Herz an einen vermeintlich unattraktiven Mann verliert, wird vermutlich nach und nach ihr edles Antlitz verlieren. Verhaltensforscher aus Liverpool fanden heraus, dass sich Paare über die Jahre einander annähern – sowohl innerlich als auch äußerlich.

Der Grund liegt darin, dass wir nicht nur Erfahrungen miteinander teilen, sondern auch gemeinsam intensive Gefühlswelten durchschreiten müssen. Seien es Unglücke oder Erfolge. Da Paare in der Regel einen Großteil ihrer Freizeit miteinander verbringen und beispielsweise zu zweit zum Wandern aufbrechen oder einen Tanzschulkurs besuchen, werden sie sich den Anlass entsprechend auch immer ähnlicher kleiden.

10. Finanzen checken

Trotz aller Fortschritte, die die Menschheit in den letzten Jahrhunderten gemacht hat, machen wir den Grad der Attraktivität noch immer an instinktiven Mustern aus. Ein Test bei einer Speed-Dating-Veranstaltung hat gezeigt, dass Männer nach wie vor von Schönheit angetan sind und Frauen wohlhabende Männer zu schätzen wissen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass Männer nach wie vor Neandertaler sind und Frauen nur auf materielle Dinge aus sind. Dennoch haben diese typischen Entscheidungsmuster das Bestehen der Menschheit sein Jahrtausenden gesichert. Immerhin gilt äußerliche Schönheit als Zeichen für Fruchtbarkeit. Und ein gut gefülltes Konto sichert auch die Folgen dieser Fruchtbarkeit ab.

Zum Glück sind wir Menschen aber seit jeher in der Lage, instinktives Verlangen zu differenzieren und uns nicht auf Oberflächliche Eigenschaften zu versteifen. Wie hatte Eric Bana, einer der attraktivsten Männer Hollywoods einmal so treffend gesagt: "Die Menschen in Los Angeles sehen für mich zu gut aus. Es ist wichtig, seine Makel zu bewahren."

Wahre Schönheit ist mehr als nur gutes Aussehen

Frau legt lachend den Kopf in den Nacken und hält ihre Hand neben den Kopf, Mund und Nase gut zu sehen
risa © Ana Sanz - www.fotolia.de

Forscher aus den USA haben jetzt nachgewiesen, dass auch der Charakter eines Menschen zur Beurteilung seiner Attraktivität beiträgt.

Testpersonen mussten die Schönheit von Personen, die sie teilweise auch persönlich kannten, beurteilen. Die als positiv empfundenen inneren Attribute verbesserten die Beurteilung des Gesamtbildes.

Somit urteilten die Probanden positiver über die Schönheit von Menschen, die sie mit einem gutem Charakter verbanden. Bei Menschen, die sie nicht kannten, traten keine Unterschiede auf.

Attraktivität beginnt mit dem Namen des Menschen

Frau und Mann beim Krafttraining, sie schauen sich an, er mit nacktem Oberkörper und Hantel
Sexy Training © Kzenon - www.fotolia.de

Der Klang des Vornamen ist mitentscheidend dafür, ob ein Mensch auf andere attraktiv wirkt. Er ist ähnlich wichtig wie Aussehen und Charakter. Das berichtet das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau unter Berufung auf eine Online-Studie von Wissenschaftlern um Amy Perfors vom Massachusetts Institute of Technology in Cambridge (USA).

Dazu legten sie den Probanden mit zeitlichem Abstand zweimal die gleichen Fotos von Personen vor, allerdings mit unterschiedlichen Namen. Es stellte sich heraus, dass sich die Einschätzung der Attraktivität mit den Namen änderte. Für Männer erwiesen sich kurze, helle Vokale wie „e“ oder „i“ als vorteilhaft. Nicht so gut kamen Namen mit runden Vokalen wie „u“ an.

Natürlichkeit wie Humor, Offentheit und Selbstbewusstsein ist am schönsten

Hübsche, lächelnde Frau mit langen, blonden Locken und beigem Wollpulli
girl in the bar 4 © Amir Kaljikovic - www.fotolia.de

Nicht Idealmaße, sondern Natürlichkeit machen eine Frau schön. Das belegt die repräsentative Umfrage eines Hautforschungsinstituts, über die das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau berichtet.

Mit Natürlichkeit verbanden die Interviewten Humor, Offenheit, Warmherzigkeit und Selbstbewusstsein. 95 Prozent setzten dies Kriterium für eine schöne Frau auf Platz eins. Für 80 Prozent gehört auch eine gute Figur dazu. Allerdings unterscheiden sich dabei männliche und weibliche Vorstellungen. 76 Prozent der Männer finden weibliche Rundungen schön, aber nur 64 Prozent der Frauen.

Unattraktiv machen der Umfrage zufolge Arroganz, Aufgesetztheit und Launenhaftigkeit.

Ein fester Händedruck macht den Mann attraktiver

Frauen- und Männerhand kurz vor Händedruck
Zwei Hände kurz vor dem Händedruck © Nelos - www.fotolia.de

Männer mit kräftigem Händedruck sind sexuell aktiver und setzen ihre persönlichen Interessen aggressiver durch als Geschlechtsgenossen mit laschen Handschlag, berichtet die „Apotheken Umschau“.

Forscher der Universität Albany (USA) fanden dies in einer Studie mit 140 Studenten bestätigt. Der Zusammenhang zwischen Händedruck und zupackendem Wesen zeigte sich aber nur bei männlichen Teilnehmern.

Positive Eigenschaften beeinflussen die äußere Attraktivität des Menschen

Ob jemand für andere anziehend wirkt, hängt doch wohl von seinen inneren Werten ab, berichtet die „Apotheken Umschau“.

In einer Studie von Psychologen der Monmouth-Universität in New Jersey, USA, beurteilten Testpersonen Fotos von Frauen und Männern. Sie fanden diese attraktiver, wenn ihnen positive Eigenschaften wie Ehrlichkeit oder Hilfsbereitschaft zugeschrieben wurde.

Entscheidet die Gangart über sexuelle Anziehung?

Frau in Strapse und High Heels lehnt mit einem Mann an einem Auto, zu sehen sind nur die Beine
Flirtation © Photographee.eu - www.fotolia.de

Anhand der Gangart eines Menschen entscheiden wir, ob wir diesen attraktiv und sexuell anziehend finden. Dies hat Andrej König, Psychologe an der Ruhr-Universität Bochum, herausgefunden, indem er Testpersonen animierte Punktmännchen präsentierte.

Es zeigte sich, dass der Gang eines erwachsenen Menschen gemeinhin als attraktiv empfunden wurde, während der kindliche Gang als unattraktiv eingestuft wurde. Zudem könne man an der Art zu gehen das Geschlecht sowie das Alter der Person feststellen. Auch Pädophilie ließe sich laut König anhand der Gangart ausfindig machen, die Betroffenen finden das Gangmuster eines Kindes attraktiv.

Symmetrie entscheidet über Attraktivität

Portrait einer blonden Frau, sie lacht in Kamera
sisters 12 © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

Gleiche Körperhälften wirken sich auf die Attraktivität der Menschen aus.

Bisher wurde angenommen, dass symmetrische Gesichtszüge von großer Bedeutung seien. Bei den von englischen Forschern der Brunel Universität durchgeführten Tests wurde die Hautfarbe und das Gesicht der Probanden außer Acht gelassen.

Man kam zu dem Ergebnis, dass Männer und Frauen symmetrische Körper in Kombination mit geschlechtstypischen Merkmalen bevorzugen. Wichtige geschlechtstypische Merkmale waren bei diesen Tests die Größe, Schulterbreite und der Taillenumfang.

Besonders attraktiv wurden Männer empfunden, die viele maskuline Merkmale und eine hohe Symmetrie aufweisen. Bei Frauen steigt die Attraktivität, wenn sie eine symmetrischen Körper haben und weniger maskulin sind.

Symmetrie hat Einfluss auf Sex

Paar beim Sex auf dem Bett, er liebkost ihren Hals, sie liegt mit geschlossenen Augen unten, trägt ein Unterhemd
Reaching new heights of ecstasy © gpointstudio - www.fotolia.de

Nach Untersuchungen vom Biologen Randy Thornhill und dem Psychologen Steve Gangestad bei 86 Paaren stellten diese fest, dass im Bett symmetrisch gebaute Männer besser sind. Zu einem Orgasmus kommen die Frauen solcher Männern dann öfters.

Als Begründung dient die Entwicklungsgeschichte, da evolutionär symmetrisch gebaute Männer gesünder als andere sind. Deshalb ist bei den Frauen die Meinung, dass diese mehr gute Gene besitzen und kommen deshalb eher regelmäßig zu einem Orgasmus, noch immer präsent. Keine Auswirkung auf den Sex habe die große Liebe und Romantik.

Die meisten deutschen Männer und Frauen zwischen 20 und 29 halten sich für gut aussehend

Nahaufnahme Gesicht einer jungen Frau, die auf einer Wiese liegt
enjoy nature © Amir Kaljikovic - www.fotolia.de

Deutschlands Twens fühlen sich offenbar ausgesprochen wohl in ihrer Haut. Bei einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.999 Personen ab 14 Jahren im Auftrag der "Apotheken Umschau" gaben drei von fünf Männern und Frauen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren (60,1 %) an, sie fänden sich selbst "gut aussehend" oder "sehr gut aussehend". Mehr als drei von vier (77,1 %) sagten sogar, sie seien mit ihrer körperlichen Gestalt und ihrem Äußeren insgesamt zufrieden oder sehr zufrieden.

Mit zunehmendem Alter nimmt das positive Selbstbild dann deutlich ab. Bei den 30- bis 39-Jährigen hält sich der Umfrage zufolge nur noch knapp die Hälfte (48,3 %) für attraktiv oder sehr attraktiv. Insgesamt bewerten sich 40,5 Prozent der Deutschen – alle Altersstufen miteinbezogen – für gut bis sehr gut aussehend. Nur jeder 13. Bundesbürger (7,6 %) sagt von sich selbst, er sei weniger oder nicht gut aussehend.

Im Bett sind Menschen mit dunklen Haaren besser

Nahaufnahme junges Paar, sie liegt auf ihm, er zieht an ihrem BH-Träger
Young multi-racial couple. Young lovers who are sexual © Forgiss - www.fotolia.de

Von den britischen Männern gaben bei einer Umfrage 37 Prozent an, dass dunkelhaarige Frauen im Bett besser seien, und 26 Prozent bevorzugen Blondinen. Bei den weiblichen Befragten lag der Prozentsatz bei dunkelhaarigen Männern bei 49 Prozent.

Männer mit nordischem Aussehen wurden nur von 13 Prozent der Frauen gewünscht. Aber nicht nur blonde Männer, besonders kahlköpfige waren bei 24 Prozent der Frauen nicht begehrt.

Schönheitsfehler wie Sommersprossen wirken anziehend

Rothaarige Frau mit Sommersprossen hält Kaffee und lächelt in die Kamera
beautiful girl with a cup of coffee © Vyacheslav Osokin - www.fotolia.de

Die Online-Partnervermittlung ElitePartner.de befragte 4.000 Alleinstehende hinsichtlich Wünsche, Lebensart und Einstellungen. Dabei kam heraus, dass graue Haare (31 Prozent) und Falten (12 Prozent) bei Männern für Frauen attraktiv wirken.

Umgekehrt findet jeder dritte Mann Sommersprossen an Frauen reizvoll und 17 Prozent zeigen sich begeistert von unterschiedlichen Augenfarben, 7 Prozent finden lispelnde Frauen sexy. Weniger beliebt an Frauen sind ein großes Gesäß und Falten, bei Männern wird schütteres Haar weniger bevorzugt.

Finden Deutsche ihren Partner schön?

Junges Paar draussen, sie umarmt ihn von hinten, beide lächeln
Woman embracing her boyfriend © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

TNS Emnid fragte, im Auftrag der Partnerbörse amio.de, 1.001 Deutsche: "Was würden Sie am Aussehen Ihres Partners verändern wollen?". 51 Prozent waren vollkommen zufrieden, die anderen Befragten konnten sich allerdings so einiges vorstellen.

Über einen dickeren Bauch ärgern sich 15 Prozent, jeder zehnte Deutsche wünscht sich schönere Zähne beim Partner. Vor allen Dingen Frauen stören sich an Übergewicht (jede fünfte), jede zehnte von ihnen auch an lichter werdenden Haaren. Die Herren sind anscheinend toleranter.

Von ihnen ärgert sich nur jeder zehnte über ein paar Pfunde zuviel und eine vollbusigere Partnerin wünschen sich sogar nur 3 Prozent. Am kritiklosesten lebt es sich im Moment in Berlin, nur 31 Prozent würden das Erscheinungsbild ihrer besseren Hälfte ändern wollen.

Studie: Männer und ihre Größe nicht immer wichtig

Größer ist nicht immer besser

Junger Mann mit Hand unterm Kinn lächelt in Kamera
wima 16 © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

Frauen in den westlichen Ländern bevorzugen bei der Partnerschaftssuche in der Regel große Männer. Diese zeugen in der Folge mehr Nachwuchs und finden zumeist aufgrund ihrer Größe schneller einer Partnerin. Doch universell gilt dass nicht, wie nun eine Studie aus Tansania offenbarte.

Größe des Mannes in afrikanischen Stämmen nicht wichtig

Die Studie wurde innerhalb eines afrikanischen Stammes mit Sammlern und Jägern durchgeführt, die hinsichtlich ihrer Größe und auch des Gewichtes befragt und untersucht wurden. Interessanterweise fanden die Forscher zweier Universitäten in Florida und London heraus, dass bei den Frauen die Größe ihres Partners relativ unwichtig ist. Nur eine einzige befragte Ehefrau von insgesamt 46 gab an, dass ihr die Größe ihres Mannes wichtig sei.

Selbst der Sex scheint in diesem Stamm nur von nebensächlicher Bedeutung zu sein, wenn es darum geht zu heiraten, wobei diese Einstellung mit einer vorhandenen Nahrungsknappheit verbunden zu sein scheint. Die Experten empfehlen nun den westlichen Gesellschaften einmal ihr universelles Denken hinsichtlich der Größe zu überdenken, denn größer bedeutet wohl nicht gleichzeitig auch besser.

Die meisten Männer und Frauen fühlen sich wohl in ihrer Haut - Teenies besonders selbstbewusst

Umfrage zeigt, deutsche sind mit ihrem Aussehen zufrieden

Mädchen blickt in einen kleinen Kosmetikspiegel
Blick in den Spiegel © Eric Espig - www.fotolia.de

Die Deutschen finden sich gut: Sieben von zehn Männern und Frauen (71,9 %) sind mit ihrem Aussehen insgesamt zufrieden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.159 Befragten ab 14 Jahren, darunter 1.047 Männer und 1.112 Frauen im Auftrag der "Apotheken Umschau".

Männliche Teenager sind besonders selbstbewusst

Allerdings haben die meisten dann offenbar doch ein paar Kleinigkeiten an sich auszusetzen. Nur jeder Zehnte (10,3 %) gibt an, er sei mit seinem Äußeren wirklich "sehr zufrieden". Besonders selbstbewusst zeigten sich männliche Teenager. Von ihnen sagen drei von Zehn (28,4 %), sie seien mit ihrem Aussehen rundum zufrieden. Bei den weiblichen Teenies sind dies deutlich weniger (18,3 Prozent).

Befragt man die Deutschen hingegen nach ihrer Meinung über ihre Figur, sieht die Selbsteinschätzung schon etwas negativer aus. Nicht einmal zwei Drittel der Bundesbürger (62,4 %) sind damit zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Jede vierte Frau (26,1 %) sagt sogar, sie sei mit ihrer Figur „weniger bzw. nicht zufrieden“. Bei den Männern ist dies nur jeder siebte (14,2 %).

Eigene Makel akzeptieren erhöht die Ausstrahlung

Die Akzeptanz des eigenen Aussehens steigert die Ausstrahlung

Liegende blonde Frau, lächeln, mit Bandeau-Top und BH mit durchsichtigen Trägern, fröhlich
i feel good © Amir Kaljikovic - www.fotolia.de

Die wenigsten Menschen sind mit ihrem Aussehen hundertprozentig zufrieden. Neben der Orientierung an die Stars und Sternchen, die in sämtlichen Medien einfach nur makellos aussehen, konzentrieren sich die persönlichen Gedanken dann in der Regel auf die eigenen Unzulänglichkeiten.

Oft wird hierbei vergessen, dass selbst die Schönen aus der Welt des Films und Werbung in der Realität gar nicht so schön und ohne Makel sind, denn die Technik der Retuschierung hilft zumeist kräftig bei den Bildern nach. Sich selbst schön zu finden und den Fokus auf die positiven Dinge zu lenken, söhnt nicht nur aus, sondern erhöht die eigene Ausstrahlung um ein Vielfaches.

Sich genauer wahrnehmen

Hilfreich ist es bei dieser Thematik sich einmal genauer im Spiegel von oben bis unten zu betrachten und bewusst wahrzunehmen, was an einem schön ist. Die Augen? Die Haare oder Hände? Lange Beine und ein gewinnendes Lächeln? Wenn man selbst allzu kritisch mit sich und seinem Aussehen ist, dann sollte man seine Freunde fragen, was diese an einem positiv sehen.

Sehr oft stellt man dann fest, dass die persönliche Wahrnehmung ganz anders ausfällt und man wirklich viele schöne und positive Seiten an sich hat. Ist man erst einmal so weit und akzeptiert sich auch mit dem einen oder anderen Makel, dann ist der Weg frei für eine charismatische Ausstrahlung.

In Ost und West: Geld macht sexy

Wie sparsam ist Deutschland? Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Sachen Stellenwert

Lederportemonnaie mit Geldscheinen und verschiedenen Karten
Geldbörse © Michael S. Schwarzer - www.fotolia.de

20 Jahre nach dem Mauerfall gibt es kaum noch Unterschiede in der Art und Weise, wie Menschen in Ost und West mit ihrem Geld umgehen. Mittlerweile gibt es zwischen Gruppen wie Singles und Familien oder Männern und Frauen diesbezüglich viel größere Unterschiede. Commerzbank und Dresdner Bank haben diverse Umfragen zum Thema Umgang mit Geld in Deutschland durchgeführt und dabei interessante Ergebnisse erzielt.

Stellenwert und Ausgabeverhalten

Ganz klar: Geld ist wichtig für die Deutschen. Im Westen stimmten dieser Aussage 70 Prozent, im Osten 75 Prozent zu. Etwa jeder Siebte - im Osten sind es 11 Prozent, im Westen 15 Prozent - ist sogar der Meinung, Geld mache sexy. Einigkeit herrscht auch bei der Frage, woran selbst in schwierigen Zeiten auf gar keinen Fall gespart werden darf: Rund 72 Prozent in Ost und West würden nämlich nicht auf einen schönen Urlaub verzichten.

Die Ostdeutschen sind insgesamt etwas sparsamer, 83 Prozent aller Befragten schätzen sich so ein. In Westdeutschland sitzt der Geldbeutel etwas lockerer. 66 Prozent geben dort an, besonders stark auf das Geld aufzupassen.

Einen grundsätzlichen Ost-West-Gegensatz gibt es dennoch nicht. Entscheidend dafür, wie mit Geld umgegangen wird, ist das Einkommensniveau, heißt es bei der Dresdner Bank.

Attraktivitätsstudie stellt Zusammenhang zwischen Testosteron und Tanzstil heraus

Männer mit hohem Testosteronwert und ausschweifendem Tanzstil gelten als attraktiver

Attraktiver junger Mann mit Dreitagebart lächelt in Kamera
Lets make a deal © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Dass das Tanzen an sich in den meisten Fällen eine animierende Wirkung auf das andere Geschlecht auslöst, ist nicht wirklich eine neue Erkenntnis. Neu ist jedoch ein kürzlich im Rahmen einer Attraktivitätsstudie gewonnenes Ergebnis, das einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Tanzstil und dem vorhandenen Testosteronwert bei einem Mann offenbaren konnte.

Innerhalb dieser Studie, die von dem bekannten britischen Psychologen Peter Lovatt, alias "Dr. Dance" durchführt wurde, standen die Fragen nach der Attraktivität hinsichtlich dem Alter, des Geschlechts und die Gene im Fokus. Damit der Dozent für Psychologie, tätig an der Uni Hertfortshire, "Material" für seine Studie erhalten konnte, ging er in einen Club und erforschte, welcher Tanzstil als besonders attraktiv gilt.

Frauen stehen auf ausschweifenden Tanzstil

Dort ließ Lovatt junge männliche Tänzer in einem Nebenraum vor einer laufenden Kamera und einem schreienden Mädchenmob abtanzen. Diese aufgenommenen Moves wurden im Labor mit einem Unschärfefilter belegt, so dass lediglich die Silhouetten und Bewegungen der Tänzer erkenntlich waren. Studentinnen konnten folgend die Tanzenden betrachten und auf einer Skala bewerten.

Klares Ergebnis: Am meisten wurden die Jungs als attraktiv aufgrund ihres ausschweifenden Tanzstils betrachtet, die über einen hohen Testosteronwert verfügten. Die Forschungsarbeiten des beliebten Dozenten gelten nicht nur bei seinen Studenten als hervorragend, sondern auch in vielen weiteren Fachkreisen.

Besonders interessant: Lovatt verließ einst die Schule ohne Abschluss und ohne Lesefähigkeit, erarbeitete sich jedoch diese Fähigkeit ebenso als auch den erfolgreichen Cambridge-Abschluss in Psychologie und Englisch. Heute gilt seine Forschungstätigkeit als sehr populär.

Studie: Schöne Frauen beeinflussen messbar das männliche Denkverhalten

Männer werden durch Umgang mit sexy Frauen dümmer - zumindest zeitweise. Wissenschaftler an der Radboud Universität in Nijmegen führten eine Studie mit 50 männlichen und 60 weiblichen Studenten durch. Sie ließen die Geschlechter erst getrennt voneinander einige Prüfungsaufgaben lösen und brachten sie dann zusammen, damit sie sich etwas unterhalten konnten. Anschließend wurden die Probanden gebeten, erneut einige Tests zu lösen.

Während Frauen sich dabei durch attraktive Männer keineswegs aus der Ruhe bringen ließen, und ihre Aufgaben hinterher genauso gut lösten wie vorher, war die Denkfähigkeit der männlichen Komilitonen deutlich herabgesetzt. Sie seien zu sehr damit beschäftigt gewesen, beim anderen Geschlecht Eindruck zu schinden. Sozialpsychologe Johan Karremans sieht darin gar einen Grund, warum Männer in höheren Bildungseinrichtungen wie Universitäten oft durchschnittlich schlechter abschneiden als Frauen.

Männer finden gebräunte Haut unattraktiv

Frau mit gebräunter Haut hat sich mit Sonnencreme eine Sonne auf die Schulter gemalt
Dark tanned body in summer © Markomarcello - www.fotolia.de

Eine Studie in England ergab, dass Männer es wesentlich sexier finden, wenn eine Frau eine leichte, natürliche Bräune hat, als wenn sie braungebrannt (am besten noch aus dem Solarium) daherkommt. Außerdem unterstützt der Verzehr von Obst und Gemüse einen schönen Teint, so wie Männer ihn mögen.

In der Studie mussten die ausgesuchten Frauen einen Monat lang nur Obst und Gemüse essen. Als man anschließend Fotos von ihnen machte und diese Männern zeigte, fanden die meisten Männer die Haut der Probandinnen sehr schön. Außerdem ergab die Befragung, dass die meisten Männer eher auf blassere Hauttypen stehen. Vor allem ganz dunkel gebräunte Haut stieß bei den Männern eher auf Ablehnung.

Um einen perfekten Teint zu bekommen, sollten sie daher frisches Obst und Gemüse in ihren Speiseplan aufnehmen und auf allzu langes Sonnenbaden oder künstliche Bräune aus dem Sonnenstudio verzichten. Vielleicht klappts ja so auch mit den Männern.

Gutes Aussehen verrät nichts über Gesundheit des Körpers

Schein ist nicht Sein: Eine schöne Erscheinung ist nicht mit Gesundheit gleichzusetzen

Junge, lächelnde blonde Frau mit weißem Bikini am Strand vor azurblauem Meer
Beautiful Girl Relaxing on the Beach © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Bei Tieren gelten ein glänzendes Fell und gute Zähne als Merkmal für Gesundheit. Auch Menschen, die gepflegt sind und eine gute Figur haben, werden eher als gesund und leistungsfähig eingeschätzt. Wissenschaftlern zufolge kann der schöne Schein jedoch trügen. "Wir werden dazu gebracht, zu denken, dass Schönheit für Gesundheit steht", erklärt Dr. Andy Jones. Er ist leitender Arzt bei Nuffield Health, einer Kette von Clubs speziell für Medizin und Fitness.

Der typische Trugschluss

Die Firma gab jetzt eine Studie in Auftrag, bei der Probanden die Gesundheit von Personen bewerten sollten. 62 Prozent der Befragten schätzen eine schlanke, gebräunte Blondine für gesund ein, während sie einen molligen, blassen Mann für eher ungesund hielten.

Dem Mediziner zufolge mache das Aussehen aber keine Aussage darüber, ob die Lunge vom Rauchen geschädigt sei, ob der Cholesterinspiegel erhöht oder der Blutdruck schlecht sei. "Die Schönheitsindustrie hat ein paar wunderbare Produkte entwickelt, mit denen Menschen sich ein gesundes Aussehen einfach ansprühen können", resümiert Dr. Andy Jones.

Paare, die attraktiv sind, haben eher eine Tochter als Nachwuchs

Lachende, fröhliche Familie mit kleiner Tochter auf dem Sofa, sich gegenseitig zugewendet
playtime with mum and dad © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Frauen die Singles sind, beschweren sich häufig darüber, dass gut aussehende Männer schwer zu finden sind. Wie es aussieht, gibt ihnen die Wissenschaft Recht. Denn wie eine Studie herausgefunden hat, haben attraktive Frauen eher weiblichen Nachwuchs.

Für die Studie hat Dr. Satoshi Kanazawa von der "London School of Economics" Daten von rund 17.000 Menschen ausgewertet. In einem Alter von sieben Jahren wurde deren Attraktivität von ihren Lehrern beurteilt. Als sie 45 Jahre alt wurden, wurden sie zu ihrem Nachwuchs befragt. Diejenigen, die als attraktiv bewertet wurden, hatten häufiger eine Tochter, als die anderen. Die interessanten Studienergebnisse wurden in der Zeitschrift "Reproductive Sciences" veröffentlicht.

Attraktive Menschen sind intelligenter

Frau mit rotbraunen Haaren hält nachdenkend den Zeigefinger neben ihre Brille und verzieht den Mund, grauer Hintergrund
frau denkt nach © contrastwerkstatt - www.fotolia.de

Wer schön und gleichzeitig klug ist, gilt als Glückskind. Beide Eigenschaften auf einmal zu besitzen, erscheint ein Geschenk des Himmels zu sein. Glaubt man doch, dass in der Regel die schönen Menschen eher dümmer sind. Eine Studie der London School of Economics hat jüngst herausgefunden, dass es sich dabei um ein böses Vorurteil handelt.

Als attraktiv eingestufte Männer hatten laut dieser Untersuchung einen um 13,6 Punkte höheren IQ-Wert als normale Mitstreiter. Bei hübschen Frauen ergab sich ein 11,4% höherer IQ-Wert. Zum gleichen Ergebnis kamen Wissenschaftler der National Longitudinal Study of Adolescent Health.

Noch ist nicht klar, warum schöne Menschen auch klüger sind. Ein Denkmodell geht von evolutionären Gründen aus. Attraktive Menschen finden leichter einen gesunden Partner. Der ist der Garant für ebenfalls gesunden Nachwuchs.

Hübsche Menschen erwarten eher eingeladen zu werden

Studie beschäftigt sich mit der Frage, wer beim Date die Rechnung zahlen sollte

Junges Paar im Café beim Date
Blind Date! © shoot4u - www.fotolia.de

Eine Studie der St. Andrews Universität hat gezeigt, dass Frauen beim ersten Date davon ausgehen, dass der Mann die Rechnung bezahlt. Ganz besonders häufig geschieht dies, wenn die Frauen attraktiv sind. Hübsche Frauen möchten demnach lieber eingeladen werden, als selbst zu bezahlen.

Studie untersucht Verhalten von Männern und Frauen beim ersten Date

Das steht in Kontrast zur mangelnden Bereitschaft gutaussehender Männer, die Zeche zu begleichen. Je gutaussehender ein Mann ist, desto weniger ist er geneigt, die Rechnung zu übernehmen. Michael Stirrat, leitender Wissenschaftler der Studie, nimmt an, dass schöne Menschen annehmen, sowieso mehr in die Verabredung einzubringen und deshalb mit einem zumindest finanziellen Beitrag des anderen rechnen. Auf diese Weise würde Gleichheit hergestellt.

Zustande gekommen sind die Ergebnisse der Studie durch verschiedene Befragungen. So interviewte man 416 Männer und Frauen. Sie sollten darüber Auskunft geben, wie attraktiv sie sich einschätzten. Danach wurden ihnen Fotos von anderen für ein Fantasie-Date vorgelegt. Sie sollten überlegen, wer für das Essen aufkommen solle: Sie selbst, die Person auf dem Foto oder jeder separat.

Wer sollte die Rechnung beim ersten Date übernehmen?

Ist der Mann jedoch ernsthaft an der Frau interessiert und will Pluspunkte sammeln, sollte er unbedingt in die Tasche greifen. Damit signalisiert er seine Absichten. Bei Frauen ist es genau umgekehrt. Lassen sie den Mann bezahlen, bedeutet das, dass ihr an einer Weiterführung der Bekanntschaft gelegen ist.

In absoluten Zahlen besagt die Studie, dass 45 Prozent der Frauen und 30 Prozent der Männer erwarten, dass der andere die Rechnung bezahlt. Im Klartext heißt dies, dass die Mehrheit für ein Teilen der Kosten ist.

Britischer Psychologe: "Schwarze Frauen sind weniger attraktiv"

Dunkelhäutiges Model mit Halskette im pinken Top
beautiful African woman in pink summer top © Lvnel - www.fotolia.de

Ein britischer Psychologe muss sich derzeit einer ganzen Reihe von Kritiken stellen, weil er die Aussage machte, schwarze Frauen seien weniger attraktiv als weiße oder asiatische.

Nach Angaben von Dr. Satoshi Kanazawa, der an der London School of Economics unterrichtet, sei dies das Ergebnis einer Online-Umfrage, die er analysiert habe. Nachdem Kanazawa dieses jedoch ins Internet setzte, erhielt er viele Anschuldigungen, die ihn als rassistisch darstellten. Mittlerweile wurde der Blog entfernt; eine Stellungnahme machte der Psychologe bezüglich der vielen Kommentare jedoch nicht.

Beschwerde über unattraktive Frauen in Zügen

Amerikanischer Bahnfahrer rät Zuggesellschaft zu attraktiverem Personal

Zug ICE, der mit hoher Geschwindigkeit auf Gleisen fährt, Umgebung unscharf
Train moving very fast © hfng - www.fotolia.de

Bei der amerikanischen Zuggesellschaft "Southeastern" traf kürzlich ein eher ungewöhnlicher Beschwerdebrief ein: Der Passagier Elliot Uttridge klagte in seinem Schreiben über den immensen Mangel an attraktiven Mitreisenden. Besonders morgens seien viel zu wenig hübsche Frauen im Zug.

Verbesserungsvorschläge für die Zuggesellschaft

Uttridge beließ es nicht nur bei der Beschwerde, sondern gab "Southeastern" auch umgehend Verbesserungsvorschläge. So könnte die Zuggesellschaft attraktivere Frauen einstellen – das würde das Reisen selbstverständlich wesentlich angenehmer machen.

In den heutigen Zeiten der Gleichberechtigung wollte der unglückliche Passagier die Frauenwelt natürlich nicht vernachlässigen: Für die weiblichen Mitreisenden müssten demnach attraktive Männer als Schaffner eingesetzt werden.

Das amerikanische Unternehmen entschuldigte sich bei Uttridge, wies ihn gleichzeitig jedoch darauf hin, dass sein Wunsch schwer zu erfüllen sei: Zum einen sei Schönheit eine Geschmacksfrage, zum anderen wolle das Unternehmen niemanden diskriminieren. Um das Reisen jedoch für Uttridge selbst angenehmer zu machen, solle dieser doch einfach attraktive Freundinnen und Bekannte mit auf seine Zugfahrten nehmen – so könne er sich nicht über einen Mangel an hübschen Frauen beschweren und täte dem Unternehmen mit den zusätzlichen Einnahmen noch einen Gefallen.

Rosarote Brille - Menschen in Beziehungen halten den Partner oft für attraktiver als er ist

Junges, lächelndes Paar küsst sich am Strand
Couple Kissing on the Beach © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Forscher an der niederländischen Universität Groningen haben eine Umfrage zum Thema Attraktivität durchgeführt. 70 Probanden im Alter zwischen 18 und 37 sollten verschiedene Fragen beantworten, mit denen das Aussehen der Lebenspartner bewertbar wurde. Der Vorgang wurde wiederholt, nachdem die Befragten ein gemeinsames Foto von sich und ihrem Partner angesehen hatten. Eine zweite Gruppe führte ebenfalls die beiden Befragungen durch, jedoch umgekehrt. Eine dritte Gruppe von Freiwilligen bewertete nun das Aussehen von beiden Gruppen.

Forscher waren zunächst von der Annahme ausgegangen, ein Paarbild würde die Einschätzung des Partners etwas realistischer werden lassen. Doch Realismus scheint Verliebten nicht im Blut zu liegen. Die Außenstehenden bewerteten die fotografierten Partner der Probanden durch die Bank weg deutlich weniger attraktiv. Dass Menschen ihre Lebenspartner hübscher finden, als sie sind, bezeichnet man als "positive Illusion". Kleine Schönheitsfehler und Probleme werden dann ausgeblendet, damit die Beziehung weiter bestehen kann, weil sie zum Beispiel andere Qualitäten hat.

Schönheit steht vor Intelligenz

Ein Frauenmagazin bestätigt ein altes Vorurteil: Frauen sind lieber schön, als intelligent.

In einer repräsentativen Befragung wurden 1.038 Frauen zwischen 25 und 45 Jahren interviewt. Hätten diese die Möglichkeit zehn IQ-Punkte in mehr Schönheit zu verwandeln, so würden immerhin 65 Prozent zugreifen. 35 Prozent stehen mehr auf Intelligenz. Von den Frauen, die gerne tauschen möchten, wünschen sich 32 Prozent weniger Fettröllchen und damit eine Konfektionsgröße weniger. 29 Prozent würden Intelligenz gegen einen größeren Busen einwechseln. 21 Prozent wären mit längeren Beinen glücklicher und 18 Prozent finden weniger Falten besser.

Was ist ausschlaggebend? Aussehen oder Bildung?

Junge Frau in roter Jacke lehnt bei Sonnenuntergang auf einem Geländer und blickt nachdenklich ins Leere
Pensive girl thinking in winter © Antonioguillem - www.fotolia.de

Die Internet-Partnervermittlung Parship hat eine Befragung durchgeführt, die überraschende Fakten an Licht gebracht hat. So ist es für über zwei Drittel der 1000 Befragten wichtig, dass der Partner optisch ansprechend und attraktiv ist.

Weniger wichtig war für die Teilnehmer zwischen 18 und 65 Jahren, ob man die gleichen Hobbies teilt oder der gleichen Religion angehört. Auch spielt es keine so große Rolle, ob die Partner über den gleichen Bildungsstand verfügen.

So ist es also Fakt, dass das Auge in einer guten Beziehung eine große Rolle spielt.

Wie wirkt sich das Aussehen auf den Charakter aus?

Frau mit Kappe an Baum gelehnt, lächelt in Kamera
nature © Amir Kaljikovic - www.fotolia.de

Oftmals vermutet man, das gut aussehende Menschen auch liebenswürdiger sind, so dass ein Zusammenhang zwischen Aussehen und Charakter besteht. Aber ist dies tatsächlich so? Forscher in Israel haben dies nun einmal näher untersucht.

So nahmen an der Studie 118 Frauen im Alter von 29 Jahren teil, die zuerst einen Fragebogen ausfüllten, woraus man die Persönlichkeitsmerkmale und Werte ermittelte. Danach wurde ein kleiner Videofilm erstellt, wobei die Frauen in einem Raum gingen und dann den Wetterbericht vorlesen sollten. Dieser Film wurde anschließend einer anderen Gruppe, die aus Frauen und Männern bestand, gezeigt. Dabei sollten die Teilnehmer die Attraktivität aufgrund des Aussehens, der Kleidung und auch der Stimme bewerten, sowie auch deren Charakter und die inneren Werte.

Automatisch kam es bei der Beurteilung dazu, dass den attraktiveren Frauen auch ein guter Charakter und mehr innere Werte zugeordnet wurden. Danach wurden diese Ergebnisse mit den zuvor von den gefilmten Frauen erstellten Merkmale verglichen. Als Ergebnis kam heraus, dass gut aussehende Frauen mehr versuchen, sich in ein positives Licht zu setzen und sich auch weniger um ihre Mitmenschen bemühen.

Menschen wirken in einer Gruppe attraktiver

Abendgesellschaft, zwei Frauen im Abendkleid, zwei Männer mit Hemd und Fliege, je Champagnerglas, Unterhaltung, Party
group of friends at a party © Andres Rodriguez - www.fotolia.de

US Forscher haben in einer Studie nachgewiesen, dass Menschen in einer Gruppe attraktiver wirken. Das gilt nicht nur für Frauen, sondern ebenso für Männer. Gesichter erscheinen in einer Gruppe durchschnittlicher, was einen großen Vorteil in sich trägt. Dadurch wirken weniger schöne Gesichtsmerkmale unscheinbarer und die Person wird als attraktiver eingestuft.

Cheerleader-Effekt

Die Forscher gaben dem ganzen den Namen „Cheerleader-Effekt“. Um diesen weiter zu bestätigen, wurden 130 Studenten verschiedene Fotos gezeigt. In insgesamt fünf unterschiedlichen Experimenten wurden den Teilnehmern Bilder von einzelnen Personen gezeigt, als auch Aufnahmen von der selben Personen innerhalb einer Gruppe. Des Weiteren wurden auch Kollagen von mehreren Bildern angefertigt, die zum selben Ergebnis führten.

Das Endergebnis zeigte, dass die Studenten die Gesichter innerhalb einer Gruppe als deutlich attraktiver bewerteten, als wenn sie diese Person allein auf einem Foto sahen. Eine Gruppe macht somit für den Betrachter die Gesichter attraktiver. Ein Phänomen, welches durch eine amerikanische Fernsehserie besonders stark geprägt wurde.

Nicht nur Männer, auch Frauen beurteilen die Attraktivität einer Frau anhand ihrer Kurven

Frauenkörper im weißen Bikini, im Hintergrund blauer Himmel
Sexy lady © Maksim Shmeljov - www.fotolia.de

Von wegen der erste Blick konzentriert sich auf das Gesicht einer Frau. Wie eine Studie der Universität Nebraska-Lincoln mit 36 Männern und 29 Frauen zeigt, wird die Attraktivität einer Frau nämlich anhand ihrer Kurven beurteilt und das gilt nicht nur für das männliche, sondern auch für das weibliche Geschlecht.

Den Probanden wurden Bilder verschiedener Frauen gezeigt. Dabei wurden ihre Blicke mit Hilfe eines Eye-Trackers aufgezeichnet. Sollten die Probanden das Aussehen der Frauen beurteilen, ging der erste Blick sowohl bei den männlichen als auch bei den weiblichen Probanden auf die Brüste, die Taille und die Hüfte der Frauen.

Besonders deutlich zeigte sich dies, wenn die Frauen auf den Bildern eine so genannte Sanduhrenfigur hatten, also einen üppigen Busen, eine ausgeprägte Hüfte und eine vergleichsweise schmale Taille. Bei weniger kurvigen Frauen zeigte sich dieser Effekt dagegen nicht so deutlich.

Die Studie zeigte jedoch auch, dass Männer selbst dann eher die Kurven der Frauen betrachteten, wenn sie deren Persönlichkeit einschätzen sollten. Die weiblichen Probanden betrachteten in diesem Fall eher das Gesicht ihrer Geschlechtsgenossinnen.

Schönheitsideale im Wandel der Zeit: Lässt sich Attraktivität messen?

Junges Paar im Bademantel Stirn an Stirn lächelt sich verliebt an
fooling around in the morning © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Was als schön gilt, liegt nicht nur im Auge des Betrachters, sondern auch am Umfeld: So hat sich das Schönheitsideal im Laufe der Zeit immer wieder gewandelt und hängt auch vom Lebensstandard ab: Wo Armut vorherrscht, gelten fülligere Frauen als schön, denn sie wirken gut ernährt.

In der westlichen Überflussgesellschaft ist "Dick sein" jedoch verpönt - hier sind möglichst schlanke Typen gefragt, die sich teure Fitness-Studios und hochwertige Kost statt Fast Food leisten. Interessant dabei: Hungrige Männer fanden in einem Experiment dickere Frauen schön.

Während beim Schönheitsideal für die weibliche Figur jedoch eine gewisse Einigkeit herrscht, die u.a. vom Taille-Hüfte-Verhältnis und der Beinlänge ausgeht, lässt sich die männliche Attraktivität weit schwerer in eine Formel pressen. Dies liegt wohl auch daran, dass Frauen unterschiedliche Männer interessant finden - die einen stehen auf Muskelprotze, die anderen ziehen Leichtgewichte vor.

Weibliche Gesichtszüge sehr gefragt

Einig sind sich Männer und Frauen dagegen beim Gesicht: Hier sind bei beiden Geschlechtern weibliche Gesichtszüge gefragt - also große Augen, volle Lippen und eine schmale Nase. Männer mit sehr maskulinen Gesichtszügen kommen dagegen schlechter weg.

Aber auch für diese gibt es einen Trost: zum einen wandeln sich Schönheitsideale auch in Zukunft wieder, zum anderen konnte in einer Studie belegt werden, dass ein guter Charakter tatsächlich die innere Schönheit nach außen bringt - und für Verliebte der Partner ohnehin der schönste Mensch der Welt ist.

Ist Schönheit messbar? Beauty-Quotient bestimmt Attraktivität

Blonde Frau in weißem Bikini am Strand und blauem Anhänger an der Kette
beautiful young woman on the beach © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Schönheit wird subjektiv eingeschätzt und ist abhängig vom individuellen Geschmack des Einzelnen. So die bisherige Annahme. Doch jetzt hat ein Forscherteam von der Universität Regensburg diese landläufige Meinung auf den Kopf gestellt und erklärt, dass Schönheit messbar ist und allgemeine Regeln als Parameter gelten.

Die Wissenschaftler haben einen Beauty-Quotienten entwickelt, der die Attraktivität bestimmt und objektive Ergebnisse liefert.

Auf die Proportionen kommt's an

Um die Schönheitsformel zu erstellen, flossen unterschiedliche Faktoren wie Beinlänge, Gewicht sowie Brust- und Hüftmaße in die Bewertung von Schönheit ein. Anhand der Beauty-Formel lässt sich der Wert von Attraktivität festmachen. Dabei kommt es verstärkt auf die Proportionen an, ob ein Mensch schlank oder kräftig ist, spielt keine wesentliche Rolle.

Im Rahmen ihrer Studie zur Erstellung einer Schönheitsformel haben die Regensburger Wissenschaftler etwa 60.000 weibliche und männliche Teilnehmer befragt. Die Probanden bewerteten 240 Frauenfiguren mit unterschiedlichen Körpermaßen.

Gefragt: Schlanke Beine und mittelgroßer Busen

Als besonders schön beurteilten die Teilnehmer Frauen mit schlanken Beinen und mittelgroßem Busen. Auch eine schmale Taille gehörte zu den gefragten Attributen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg sah das noch anders aus. Zu der Zeit lagen üppige Figuren mit reichlich Kurven im Trend.

Besonders auffällig bei der Befragung war das Phänomen, dass Models oder Gewinnerinnen von Beauty-Contests bei der Beurteilung nur im Mittelfeld landeten, dagegen aber Computeranimationen mit getunten Frauen-Bodys ganz weit vorne rangierten.

Ein geringer oder hoher Attraktivitätswert ist laut Forscherteam allerdings nicht aussagekräftig, denn die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Erwartungen hinsichtlich eines Schönheitsideals extrem hoch gesteckt sind.

Der Schönheits-Ouotient soll eine realistische Einschätzung erlauben und wie der Intelligenzquotient messbare Ergebnisse liefern. Der Vorteil ergibt sich aus der Möglichkeit, die Unterschiede zwischen den einzelnen Figurtypen objektiv darzulegen.

Studien über Aussehen und Charakter zeigen: Schönheit kommt wirklich von Innen

Das Schönheitsempfinden kann sogar nachträglich revidiert werden, wenn man den Charakter kennt

Blonde, kurzhaarige Frau mit Fruchtsaftgetränk schaut lächelnd zur Seite
drink and smile © Amir Kaljikovic - www.fotolia.de

Fast jeder kennt den Ausspruch, dass wahre Schönheit aus dem Inneren kommt. Böse Zungen unterstellen aber gerade den Männern, dass ihnen Äußerlichkeiten viel wichtiger sind. Ein Blick in unsere moderne Zeit lässt viele am Wert des Charakters zweifeln. Inzwischen stehen nicht nur Models hoch im Kurs, sondern es werden sogar Fotos fürs Familienalbum am PC nachbearbeitet.

Sind wir also doch nur noch auf das Aussehen aus? Nein. Forscher beruhigen uns mit aktuellen Studienergebnissen, die den Charakter als wichtiges Schönheitsmerkmal zeigen.

Die Studie mit 2.000 Männern

2.000 Männer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und bekamen Fotos von Frauen gezeigt. In einer Gruppe zeigte man alleinig die Bilder, in der zweiten Gruppe erhielten die Männer zu jedem Bild einen fiktiven Steckbrief.

Offenheit und emotionale Stabilität wirken attraktiv

Das Ergebnis war überdeutlich: Frauen, denen positive Eigenschaften wie emotionale Stabilität oder Offenheit zugeschrieben wurden, waren für die Männer auffallend oft attraktiver. Die Probanden mit diesen Informationen bewerteten auch dann ein Foto als attraktiv, wenn der Körper weniger dem Schönheitsideal entsprach.

In der Gegengruppe ohne Steckbrief waren die Männer dagegen deutlich strenger beim Bewerten des Aussehens.

Wenn keine weiteren Informationen vorliegen wird nur das Aussehen beurteilt

Eine andere Studie zeigt, dass sogar nachträglich das Schönheitsempfinden umgeschrieben werden kann, wenn man Charaktereigenschaften eines Menschen kennenlernt. Im Versuch sollte das Aussehen auf Fotos auf einer Skala (1-10) bewertet werden. In einer Pause wurden die Probanden abgelenkt und bekamen anschließend die gleichen Fotos gezeigt, nun jedoch mit Beschreibungstext. Erneut wurden die Bilder auf der Skala eingeordnet. Fotos mit positiven Charakterbeschreibungen erhielten nun im Schnitt gleich vier Punkte mehr, Bilder mit negativem Text vier Punkte weniger.

Das Wissen um den Charakter beeinflusst also stark, wen wir schön finden. Fehlt dieses Hintergrundwissen, muss zwangsläufig zunächst das Aussehen herhalten.

Eine weitere Studie zeigt in diesem Zusammenhang aber auch, dass lächelnde Menschen attraktiver wirken als Menschen mit neutralem Blick; auch dann, wenn die Neutralen ausgeprägtere Schönheitsmerkmale haben.

Das ideale Gesicht ist nicht perfekt: Wissenschaftler wollen Schönheit messen

Was zeitlose Schönheit ausmacht wollten Forscher nun mithilfe eines Experiments herausfinden

Gesichtsportrait junge schöne Frau mit langen gelockten blonden Haaren
Beauty © dreampix - www.fotolia.de

Das Schönheitsideal änderte sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder: Von drallen Rubensfiguren über die unschuldigen Kindfrauen im viktorianischen England bis zu den Hungerhaken der aktuellen Modelszene. Wissenschaftler der Universität Regensburg befassen sich tatsächlich mit der Schönheitsforschung und wollten wissen, welche Faktoren jenseits dieser Trends zeitlose Schönheit ausmachen.

Dazu ließen sie 32 männliche und 64 weibliche freiwillige Studienteilnehmer fotografieren und diese auf einer Skala von "unsexy" bis "sehr sexy" einstufen. Anschließend wurden die Bilder noch bearbeitet und zu attraktiven, unattraktiven oder "mittelmäßigen" Gesichtern gemorpht.

Makellos und puppenhaft soll das perfekte Gesicht nicht sein

Das Ergebnis: Bei Frauen wird das "Kindchenschema" mit großen Rehaugen, schmaler Nase, vollen Lippen und zarter, einwandfreier Haut bevorzugt. Als Vertreterin dieses Idealbildes wurden unter anderem Popsternchen Taylor Swift und Schauspielerin Emma Stone genannt.

Allerdings darf das Aussehen auch nicht zu perfekt sein, so die Forscher. Ein makelloses puppenhaftes Gesicht, wie es im Experiment aus verschiedenen Gesichtern zusammengefügt wurde, kommt beim Betrachter weniger gut an.

Ganz schön egoistisch – attraktive Männer neigen zur Selbstsucht

Wissenschaftler testen mit einem Experiment, wie Sozialität und Attraktivität im Verhältnis stehen

Gesicht eines dunkelhaarigen, sportlichen Mannes mit 3-Tage-Baart
macho mann © soschoenbistdu - www.fotolia.de

Wer gut aussieht, hat es im Leben leichter. Bei Männern hat ein attraktives Äußeres aber auch Schattenseiten: sie sind tendenziell egoistischer. Das jedenfalls behauptet eine aktuelle britische Studie. Schönen Frauen liegt Gleichheit dagegen ebenso am Herzen wie ihren weniger hübschen Geschlechtsgenossinnen.

Messung der Attraktivität

Für ihre Untersuchung baten die Studienautoren zunächst 125 Männer und Frauen ins Labor. Mit einem 3D-Körperscanner erfassten sie die individuellen Maße ihrer Teilnehmer und trugen diese auf einer Attraktivitäts-Skala ein. Entscheidend waren etwa

Experiment und Fragebogen

Wie sozial die Teilnehmer eingestellt sind, testeten die Wissenschaftler mit einem Experiment, in dem man Geld gewinnen und verteilen kann. Ein Fragebogen gab Auskunft über die Selbsteinschätzung der Kandidaten.

Fazit: die attraktiven Männer waren tendenziell seltener bereit, ihr Vermögen mit anderen zu teilen. Stattdessen wollten sie möglichst viel Geld für sich allein haben. Bei den Frauen war dieses Phänomen nicht zu beobachten.

Allerdings geben die Wissenschaftler zu bedenken, dass es keinen absoluten Zusammenhang zwischen Attraktivität und Selbstsucht gebe. Auch einige gut aussehende Männer hätten ihr Geld geteilt.

Studie: Verspieltheit macht attraktiv!

Wie Forscher der Universität Zürich herausgefunden haben, legen Menschen bei der Partnerwahl Wert auf Verspieltheit

Junges Paar beim Umzug, tragen zusammen Karton und lachen sich an
I'll help you © Tomasz Trojanowski - www.fotolia.de

Gutes Aussehen? Ein prall gefülltes Bankkonto? Vergessen Sie's: Einer jüngst in der Fachzeitschrift "American Journal of Play" veröffentlichte Studie der Universität Zürich legt nahe, dass bei der Partnerwahl ganz andere Qualitäten zählen - und zwar sowohl für Männer als auch für Frauen: Verspieltheit.

Was bedeutet "Verspieltheit"?

Doch was versteht man überhaupt unter diesem Begriff? Die Forscher definierten verspielte Erwachsene als solche, die zum Beispiel

  • Wortspiele mögen,
  • die gern improvisieren,
  • Neuem gegenüber aufgeschlossen sind,

kurzum: Erwachsene, die die Dinge nicht ganz so streng nehmen und Spaß am Leben sowie an ihren Mitmenschen haben. Kleine Ärgereien können natürlich auch dazu gehören, solange sie wirklich lustig sind.

Ein US-amerikanisches Team rund um Garry Chick von der Pennsylvannia State University hatte bereits diese bisher nur wenig erforschte Eigenschaft unter Erwachsenen näher untersucht. Der Tenor: Verspieltheit ist offenbar ein willkommenes Merkmal, das bei der Partnerwahl eine durchaus größere Rolle spielt als bisher vielfach angenommen.

Auch in Europa ist Verspieltheit den Menschen wichtiger als bisher angenommen

Nun haben Lisa Wagner und René Proyer von der Universität Zürich diese These auch für den europäischen Kulturraum untersucht. Dafür befragten sie 320 junge Erwachsene, welche Eigenschaften ihnen bei der Partnerwahl am wichtigsten seien.

Zwar belegte die Verspieltheit hier nicht einen der ersten Ränge - hier standen Attribute wie

  • Humor (immerhin ein Teilbereich von Verspieltheit),
  • Freundlichkeit,
  • Intelligenz und
  • Spaßorientierung (auch hier Querverbindungen zur Verspieltheit).

Und trotzdem: Die Verspieltheit nahm einen guten mittleren Platz ein, ist also durchaus wichtiger, als bisher meist angenommen.

Interessanter Weise schätzten sich jene Erwachsene als allgemein verspielter ein, die sich gerade in einer Partnerschaft befanden - ob verspielte Menschen generell attraktiver wirken und schneller eine Beziehung eingehen, lässt sich hieraus natürlich (noch) nicht eindeutig belegen. Aber die Möglichkeit besteht durchaus...

Attraktivität wird weder von Aussehen noch Geld bestimmt: Auf das soziale Verstehen kommt es an

Wir umgeben uns gern mit Mitmenschen, deren Gefühle und Handlungen wir schnell erkennen und nachvollziehen können

Gruppe junger Geschäftsleute lacht in Kamera
Group of happy business people,isolated © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Viele Menschen sind der Meinung, dass Attraktivität vor allen Dingen mit der körperlichen Erscheinung zu tun hat. Viele haben einen Idealtypen, etwa eine bevorzugte Gesichtsform, Augen- und Haarfarbe etc. Für manche spielt auch das finanzielle Polster des Gegenüber in die empfundene Attraktivität hinein.

Zumindest die Idealisten unter uns sagen, dass es allein auf den Charakter ankommt, doch mit dieser Meinung sind sie nicht in der Mehrheit. Eine aktuelle Studie aus Deutschland gibt allerdings der letzten Gruppe recht. Demnach fühlen Menschen sich dann zu einem Mitmenschen hingezogen, wenn man diesen auf einer sozialen Ebene gut verstehen kann.

Annäherungsverhalten und Emotionen

In der Studie zeigte man 92 Männern und Frauen die Fotos von sechs Studentinnen. Die Teilnehmer sollten am PC das Gesicht so weit vergrößern, dass sich für sie eine angenehme Gesprächsdistanz ergibt. Daraus leiteten die Forscher die Attraktivität ab.

Danach zeigte man allen Probanden die sechs Damen in kurzen Videos. In den Aufnahmen waren die Frauen entweder traurig oder fürchteten sich. Alle sollten die gesehene Emotion benennen und sagen, wie sicher sie sich mit ihrer Einschätzung sind. Im Anschluss daran bat man die Teilnehmer erneut, dass Gesicht bis zur besten Gesprächsdistanz zu zoomen.

Attraktivität im sozialen Kontext

Das Ergebnis war sowohl bei Männern als auch Frauen gleich: Das Annäherungsverhalten änderte sich nach den Videos. Die Studentinnen waren im zweiten Durchlauf für die Probanden umso attraktiver, je besser sie die emotionale Reaktion im Video hatten einschätzen können. Ein weiterer Test mittels fMRT (Magnetresonanztomografie) zeigte eine verstärkte Hirnaktivität in den zwei Regionen

  1. Nucleus accumbens sowie
  2. medialer orbitofrontaler Kortex,

wenn ein Teilnehmer die Emotion gut einschätzen konnte. Für die Verhaltensbiologie ist dieses Ergebnis durchaus nachvollziehbar. Für den Menschen war es immer überlebenswichtig, dass er in Gruppen Gleichgesinnter ist und die Gefühle und Handlungen der Gruppenmitglieder schnell erkennen und nachvollziehen kann. Das Gehirn hat demnach einen Mechanismus entwickelt, der diejenigen attraktiv macht, die man selbst gut nachvollziehen kann.

Psychologie in der Verkaufspraxis: Schöne Frauen lassen Männer Champagner kaufen

Verändertes Kaufverhalten bei attraktivem Gegenüber: Männer setzen sich mit Champagner in Szene

Lächelndes elegant gekleidetes junges Paar im edlen Resturant beim Abendessen
Attractive elegant young couple drinking a cocktail at the resta © pio3 - www.fotolia.de

In Schweden haben sich Forscher der Frage gewidmet, ob sich das Kaufverhalten bei einem Date ändert, wenn uns der Partner oder die Partnerin sehr gut gefällt. Die wenig überraschende Antwort: Ja, es ändert sich. Wie genau die Änderung aber ausfällt, ist bei Männern und Frauen unterschiedlich.

Edle Tropfen und gesunde Ernährung

Geht ein Mann auf ein Rendezvous mit einer Frau, die er sehr hübsch findet, will er üppige Speisen und besonders edle Getränke bestellen. Der Champagnerkauf ist absolut klassisch. Durch dieses Kaufverhalten setzt der Mann sich in Szene und möchte der Frau imponieren.

Auch Frauen haben den Drang, einem hübschen Mann zu imponieren, wählen dafür aber eine andere Strategie: Gefällt ihnen das Gegenüber beim Date, wählen sie im Restaurant gesunde Speisen und Getränke. Das soll dem Mann signalisieren, dass die Frau auf ihre Figur und ihre Gesundheit achtet und damit eine gute Partnerin wäre.

Das gemeinsame Essen wird damit zu sehr viel mehr als der Nahrungsaufnahme. Es ist ein Mittel der Kommunikation. Der Mann will Wohlstand anzeigen und die Frau Gesundheitsbewusstsein.

Die Bereitschaft, mehr Geld auszugeben, steigt

Was beim Rendezvous eine interessante und auch lustige Beobachtung der Psychologie ist, kann sich das Marketing in der Verkaufspraxis zunutze machen. In der Studie mit 350 Männern und Frauen mit heterosexueller Orientierung zeigte man den Testpersonen die Fotos von Unbekannten. Diese waren mehr oder weniger attraktiv für die Teilnehmer und für jeden jeweils vom anderen Geschlecht.

Nach jedem Foto sollten Fragebögen ausgefüllt werden, bei dem es um den Kauf verschiedener Produkte ging. Die Frauen und Männer gaben an, wie viel Geld sie jeweils für eine Sache ausgeben würden. Tatsächlich waren Männer zu größeren Luxus-Ausgaben wie Champagner bereit, wenn ein Frauenfoto zuvor sie besonders angesprochen hatte. Die Frauen waren nach hübschen Männerbildern eher bereit, mehr Geld für gesunde Lebensmittel zu zahlen.

Passend zum Thema

    Und auch das Altern, vor dem viele Menschen sich fürchten, muss sich keineswegs negativ auf die Attraktivität eines Menschen auswirken...

    Warum man Angst vor dem Altern hat

    Die meisten Menschen haben ein negatives Bild vom Alter. So denkt man beim Begriff Altsein häufig an

    Selbst Kinder stellen sich unter alten Menschen kranke, senile und bedauernswerte Geschöpfe vor. Aufgrund solcher negativen Vorstellungen entsteht schließlich eine innere Abwehr gegen das Älterwerden.

    Doch letztlich ist der Mensch trotz zahlreicher medizinischer Fortschritte nach wie vor nicht in der Lage, etwas gegen das Altern zu tun. Es ist aber möglich, die Einstellung zum Altern positiv zu beeinflussen.

    Ein altes Sprichwort sagt, dass ein Mensch immer nur so alt ist, wie er sich fühlt. Entschieden werden diese Gefühle jedoch durch die Einstellungen und Gedanken. Außerdem kann der physische und psychische Alterungsprozess durch das eigene Verhalten zumindest verlangsamt werden.

    Abnutzugsprozesse

    Im Alter von 25–30 Jahren erreicht ein Mensch seine höchste körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Danach beginnt der kontinuierliche Abbau, der vielen Angst macht.

    Der Mensch verändert sich jeden Tag. So kommt es fortwährend zur Erneuerung von Organen, Geweben, Zellen und Molekülen. Im Laufe des Alterungsprozesses wird der menschliche Körper jedoch immer träger.

    So lässt die Leistung von Gelenken und Organen nach. Auch das Gehirn büßt etwa zehn Prozent seines Gewichts ein. Allerdings bedeutet dies nicht zwangsläufig eine Einschränkung der Gehirnaktivität.

    So kommt es auch bei älteren Menschen nur zu geringfügigen Einbußen bei den geistigen Fähigkeiten. Für das intellektuelle Funktionieren sind diese Einbußen jedoch nicht von Bedeutung.

    Einstellungs- und Lebenswandel

    Um die Angst vor dem Älterwerden abzubauen und auch noch im Alter fit zu bleiben, sollten ein paar Dinge beherzigt werden. So ist es ratsam, sich eine positive Einstellung zuzulegen und einer sinnvollen Aufgabe nachzugehen, zum Beispiel, anderen zu helfen.

    Auch die Vorteile des Älterwerdens sollte man bedenken. So erlangt man mehr Lebenserfahrung und Weisheit.

    Äußerlichkeiten verlieren dagegen an Bedeutung. Um den Alterungsprozess zu verlangsamen, ist eine gesunde Lebensweise hilfreich, bei der man zuviel Alkohol, Nikotin und Sonneneinstrahlung vermeidet.

    Wichtig ist auch, Körper und Geist regelmäßig zu trainieren und aktiv am Leben teilzunehmen. Doch die beste Voraussetzung für ein langes Leben ist, keine Angst vor dem Altern zu haben.

    Jeder zweite Mann glaubt im Alter attraktiver zu werden

    Haarausfall - älterer Mann schaut seine grauen Haare im Spiegel an
    Senior man and hair loss issue © goodluz - www.fotolia.de

    Mit steigendem Alter kommen die ersten Falten. Das Aussehen verändert sich. Männer haben damit weniger Probleme und finden sich sogar attraktiver. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.159 Befragten ab 14 Jahren, darunter 1.047 Männer und 1.112 Frauen im Auftrag der „Apotheken Umschau“.

    Mehr als jeder zweite Mann (51,3%) ist der Ansicht, dass er mit zunehmendem Alter interessanter und besser aussehe. Dieser Aussage wollen indes nur vier von zehn Frauen (39,0%) über sich selbst zustimmen. Jede Vierte (24,4%) bekundet ausdrücklich ihre Angst älter und damit unattraktiv zu werden.

    So ist es kein Wunder, dass Frauen deutlich mehr Zeit in die Körperpflege investieren. Ein Drittel (35,6%) gibt an, dafür täglich mehr als 30 Minuten aufzuwenden. Den gleichen Zeitaufwand investiert gerade einmal jeder siebte (15,2%) Mann.

    Viele ältere Frauen mögen ihren Körper nicht

    Reife Frau, Seniorin, Rentnerin, graue kurze Haare, blaue Augen, sieht fröhlich in die Kamera, trägt schwarzes Oberteil
    Charmante ältere Frau © tbel - www.fotolia.de

    Falten sind oft ein Grund, weshalb sich ältere Frauen für ihren Körper schämen. Besonders bei neu verliebten kämen diese Gefühle häufig hoch. Da sich mit dem Alter auch die Sexualität verändert, kann es sein, dass Orgasmen nicht mehr so oft und so intensiv auftreten, und wenig Lust auf Sex auftritt.

    Das kann Gründe haben wie hormonelle Störungen, aber es liegt auch an der normalen Abnahme der Körperreize. Probleme in der Beziehung können allerdings auch der Grund sein, Streit oder Kommunikationsprobleme belasten auch das Sexualleben. Frauen sollen sich aber wegen ein paar Falten nicht verrückt machen - Männer altern schließlich auch, kriegen Falten und graue Haare.

    Die Schönheit kommt mit dem Alter

    Ältere, modisch gekleidete Frau mit grauen Haaren, im Hintergrund Blumen
    Older woman on walk with pink flowers © aletia2011 - www.fotolia.de

    Schönheit ist nicht nur eine Frage des Aussehens, auch der Stil und das Selbstbewusstsein spielen dabei eine wichtige Rolle. Gutes Aussehen wird einem Menschen bereits in die Wiege gelegt, aber Selbstbewusstsein und Stilsicherheit entwickeln sich erst mit der Zeit. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass eine Frau ihre wahre Schönheit erst im mittleren Alter erreicht, genauergesagt mit etwa 31 Jahren.

    Eine britische Umfrage unter 2000 Personen zeigte, dass für 70% der Befragten vor allem das Selbsbewusstsein eine Rolle dabei spielt ob jemand als schön empfunden wird oder nicht. Wer sich selbst nicht mag, kommt auch bei anderen Personen nicht gut an. Etwa zwei Drittel der befragten Frauen gaben an sich mit zunehmendem Alter schöner und selbstbewusster zu fühlen und bestätigten damit die Aussage, dass Frauen mit zunehmendem Alter schöner werden.

    Ältere Begleitung lässt jünger wirken

    Je nachdem ob ein jüngerer oder älterer Mensch einen begleitet, sieht man älter bzw. jünger aus

    Junge Frau mit Großmutter, beide halten Teetassen in Hand und lachen in Kamera
    Grandparent and daughter © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Die bekannte Geschichte, dass jüngere Partner zur eigenen Jugendlichkeit beitragen, funktioniert nicht. Ganz im Gegenteil. In Begleitung deutlich jüngerer Personen wird man für älter gehalten, als man tatsächlich ist. Dieses Ergebnis brachte eine Studie der Schiller Universität in Jena hervor. Damit setzt auch Playboy-Gründer Hugh Hefner auf den völlig falschen Umgang. Die sehr viel jugendlicheren Damen an seiner Seite lassen ihn schlichtweg alt aussehen.

    Umgekehrt klappt der Effekt natürlich genauso. Wer also sein Alter augenscheinlich nach unten korrigieren möchte, sollte sich mit älteren Personen zeigen. "Wir sind problemlos in der Lage, die subjektive Wahrnehmung eines Gesichts zu verändern", erklärt Forschungsleiter Stefan Schweinberger in der britischen Zeitung The Daily Telegraph.

    Effekt besonders deutlich bei zwei Personen gleichen Geschlechts

    Bei der Untersuchung legten die Wissenschaftler den Teilnehmern Fotos von Menschen vor, deren Alter sie einschätzen sollten. Dabei machten sie die Entdeckung, dass nach einer Häufung der Bilder von alten Personen, nachfolgende mittelalte Menschen durchweg für jünger gehalten wurden.

    Andersherum schätzten die Probanden die gezeigten Personen älter, wenn zuerst vornehmlich junge Menschen zu sehen waren. Besonders gut klappte dies, wenn es sich um Abbildungen des gleichen Geschlechts handelte.

    Um also dauerhaft jünger zu wirken, sollte man sich mit den richtigen Menschen blicken lassen.

    Viele Deutsche fühlen sich mit steigendem Alter attraktiver

    Seniorin mit langen grauen Haaren hat die Augen geschlossen und cremt ihr Gesicht ein
    Seniorin cremt ihre Haut ein © Robert Kneschke - www.fotolia.de

    Nicht nur Männer werden mit jedem Lebensjahr attraktiver, auch Frauen fühlen sich im Alter schöner, wie eine Umfrage der "Apotheken Umschau" unter 1.934 Personen zeigt. Insgesamt 44,6% der Befragten gaben an, sich mit zunemendem Alter attraktiver zu fühlen. Dabei lag der Anteil der von sich selbst überzeugten Frauen mit 42,5% nur rund vier Prozentpunkte unter dem der Männer (46,8%).

    Allerdings zeigte die Studie auch, dass Frauen deutlich mehr Angst vor dem Alter haben. Insgesamt 19,3% der weiblichen Befragten fürchten sich vor dem Älterwerden, hingegen allerdings lediglich 8,8% der männlichen Befragten.

    Männer über 50 haben Sex-Appeal

    Älteres Paar lächelt in Kamera, im Hintergrund Meer
    A senior old couple enjoying at a vacation © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Sie bringen die Augen der Frauen zum Strahlen, George Clooney, Til Schweiger & Co. Trotz des reifen Alters haben gerade die Herren über 50 eine sehr erotische Wirkung auf Frauen. Fachleute erklären diese Anziehungskraft mit der Körperhaltung, der charismatischen Ausstrahlung und der Erfahrung, die reife Herren mit sich bringen. Männer, die sich am Leben beteiligen und sich sogar für soziale Dinge einsetzen, wirken ausgesprochen anziehend.

    Reife Männer mit grauen Haaren

    Es sind aber nicht nur gleichaltrige Frauen, die sich von den Fünfzigern angezogen fühlen, sondern Damen aus jeder Altersklasse. Allein das graue Haar lässt die Herzen auf Grund der Lebenserfahrung und der gesellschaftlichen Situierung höher schlagen. Damit diese Wirkung aber einsetzt, sollten entsprechende Herren auf jeden Fall eine positive Ausstrahlung an den Tag legen. Aktivität und Vitalität macht attraktiv.

    Die Damenwelt

    Den Damen fällt es etwas schwerer, sich mit dem Altern abzufinden. Auch hier ist es wichtig, natürlich, offen und lebensbejahend durchs Leben zu gehen, dann bleibt eine Frau lange attraktiv in den Augen der Herren.

    Die Vorteile: Macht Attraktivität das Leben wirklich leichter?

    Attraktivität wird häufig mit Schönheit und Erfolg gleichgesetzt. Doch was ist eigentlich Attraktivität und macht sie wirklich das Leben leichter oder kann sie auch ein Stolperstein sein?

    Jeder möchte gerne attraktiv für seine Umwelt sein. Doch Attraktivität ist nicht so einfach zu definieren, denn jeder empfindet Attraktivität etwas anders. Attraktivität wird fälschlicher Weise häufig mit Schönheit gleichgesetzt, doch Attraktivität hat nichts mit der Optik zu tun, sondern ist vielmehr der Gesamteindruck einer Person.

    Der erste Eindruck zählt und so geht Attraktivität mit einem gepflegtem Erscheinungsbild einher, welches durch Sympathiefaktoren ergänzt wird. Das Lächeln, die Stimme, die Art wie sich ein Mensch verhält, all dies trägt dazu bei ob er attraktiv wirkt oder nicht.

    Menschen, die wir als attraktiv ansehen, lösen automatisch positive Gefühle in uns aus und so gehen wir auf attraktive Menschen positiv gestimmt zu. Dies erleichtert natürlich das Miteinander.

    Keine Fotos, bitte

    Genau der Einfluss von Attraktivität sorgt dafür, dass in den meisten Ländern keine Bewerbungsfotos erwünscht sind. Zwar sprechen sich in Deutschland Personalchefs davon frei, nach Attraktivität zu urteilen, doch spätestens bei zwei Bewerbern mit ähnlichen Qualifikationen ist häufig die Attraktivität ausschlaggebend bei der Stellenvergabe.

    Um diesen Einfluss möglichst auszuschalten, verzichten Personalchefs in vielen Ländern bewusst auf Bewerbungsfotos, denn so können sie die Fähigkeiten und Qualifikationen neutraler beurteilen. Doch nicht nur wer auf Stellensuche ist merkt sehr schnell, dass Attraktivität ein Vorteil ist, auch im täglichen Arbeitsleben spielt Attraktivität eine Rolle, denn attraktive Menschen finden leichter Anschluss bei Kollegen und sind auch im Kundenumgang häufig unbefangener und offener, was auch hier für bessere Erfolge sorgt.

    Auf der Jagd

    Noch extremer fällt der Attraktivitätsfaktor bei der Partnersuche aus. Gepflegte Menschen mit Charme und Esprit finden leichter Kontakt und haben mehr Chancen, potenzielle Partner kennen zu lernen. Hierbei spielt Schönheit nach den gängigen Idealen jedoch keine Rolle.

    Schönheit zeigt sich eher als problematisch, da hier auch Neid ausgelöst wird und zum Anderen "schöne" Menschen häufig nur von der Ferne angehimmelt werden. Attraktivität hingegen wirkt anziehend und sorgt dafür, dass Menschen positiv auf attraktive Personen zu gehen.

    Weitere Faktoren

    Neben Sympathie und Gepflegtheit ist natürlich auch ein gewisses geistiges Niveau entscheidend, um auf andere Menschen attraktiv zu wirken. Attraktivität zeigt sich eben durch viele Faktoren, die alle eine maßgebliche Rolle spielen.

    Das Gesamtbild eines Menschen ist verantwortlich dafür, wie er auf andere Personen wirkt. Attraktivität spielt in jeder Gesellschaftsform eine Rolle und dies auch schon bei unseren Vorfahren.

    Doch was wir als attraktiv empfinden, ist von Mensch zu Mensch verschieden und hier ist wieder der eigene soziale Status und das eigene Umfeld in Kindheit und Jugend entscheidend. Eine allgemein gültige Attraktivität gibt es nicht, sondern jeder hat seine eigenen Faktoren im Unterbewusstsein die dafür sorgen, dass er Menschen attraktiv findet oder weniger attraktiv.

    Wer hübsch ist, hat Vorteile

    Dunkelhaarige hübsche Frau riecht an roter Rose
    rose woman © Jason Stitt - www.fotolia.de

    Hübsche Mädchen im sexy Outfit kommen leichter an Vorteile, als andere.

    Eine junge Dame in England machte die Probe aufs Exempel. Dabei wurde sie mit einer Videokamera begleitet. Zum einen mit Minirock ausgestattet, neckischer Frisur und Make-up gelingen ihr die erstaunlichsten Pluspunkte zu sammeln.

    Als graue Maus mit Zopf und langem Rock sieht das ganz anders aus. So versuchte sie beispielsweise umsonst mit dem Bus zu fahren, etwas zu essen zu bekommen oder vom Taxi mitgenommen zu werden.

    Die Männer reagierten auf das sexy Mädchen viel zugewandter, als auf die unscheinbare Variante. Ob dieses Ergebnis denn wirklich überrascht, sei dahin gestellt.

    Pretty Woman – Schöne Frauen haben mehr Erfolg im Job

    Mit ihrer Attraktivität können Frauen sich ganz leicht den Traumjob angeln

    Zwei schwarz gekleidete Frauen in Büro arbeiten am Laptop im Besprechungsraum, eine arbeitet an der Flipchart
    schulung 1 © Gernot Krautberger - www.fotolia.de

    Gutes Aussehen zählt doch. Wer immer noch der Meinung ist, Frauen werden nur durch ihre hervorragenden Qualifikationen eingestellt, hat sich getäuscht. Wer das nicht glaubt, sollte einmal im Buch Money Honey – The Erotic Power of Capital blättern. Die Autorin Catherina Hakim bringt es ganz genau auf den Punkt. Hübsche Frauen haben mehr Erfolg im Leben.

    Um so mehr Attraktivität eine Frau ausstrahlt, um so mehr Anerkennung wird dieser entgegen gebracht. Das macht sich am Ende auch auf dem Gehaltszettel bemerkbar. Solche Frauen verdienen weit mehr, als ihre normalen Kollegen, die brav ihrer Tätigkeit als Mauerblümchen nachgehen.

    Wer als Frau einen Job sucht, sollte die schwarze Hose gegen einen kurzen Rock austauschen. Oben drüber ein Oberteil mit Ausschnitt. So holt Frau sich heute einen Job. Natürlich bedeutet das nicht, dass Frau sofort mit dem Chef ins Bett gehen muss. Es genügt, wenn die Fantasien angeregt werden. Männer mögen attraktive Frauen, aber keine, die leicht zu haben sind.

    Bei Männern gelten andere Voraussetzungen

    Die Autorin behandelt nicht nur das Thema Frauen. Allgemein wird über die verschiedenen Kapitalformen geschrieben. Es gibt das Geld, die Intelligenz, Freunde und die Attraktivität. Gebildete Männer haben es im Job einfacher. Hier achtet kaum jemand auf das Aussehen.

    Weibliche Personalchefinnen kann niemand so einfach um den kleinen Finger wickeln. Diese sind sogar noch schlimmer als Männer. Ihnen geht es fast immer um die Bildung. Wer keine Intelligenz zeigt, hat als Mann kaum Chancen. Frauen hingegen, die sehr hübsch sind, haben das große Los gezogen.

    Warum anstrengen, wenn es auch einfach geht?

    Die intelligenten Frauen von heute wissen ganz genau, wie sie sich verkaufen. Sie haben sehr wohl Köpfchen, kombinieren es ein wenig mit Attraktivität und angeln sich somit ihren Traumjob. Stars und Sternchen, die in der Öffentlichkeit stehen, kennen diesen Trick schon lange.

    Sex sells – Nur weil es nicht so wirkt, bedeutet das noch lange nicht, das Frau keine Intelligenz besitzt. Wer auf der Schönheitsschiene fahren kann, sollte es auch tun. Warum anstrengen, wenn es einfach auch geht? So denken intelligente Menschen von heute.

    So wichtig ist gutes Aussehen für die Karriere

    Kleine Gruppe im Businesslook bei lockerem Meeting im Büro
    good employee attitude © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

    "Schöne Menschen haben es leichter" - dies ist ein weit verbreiteter Glauben. Sie seien beruflich erfolgreicher und hätten es im Privatleben einfacher, einen Partner zu finden und Freundschaften zu knüpfen, mag man denken. Doch ist das wirklich so, und liegt Schönheit nicht im Auge des Betrachters?

    Leider nein, stellte jetzt eine wissenschaftliche Studie klar. Denn nur bei normal aussehenden Menschen entscheidet der Geschmack. Liegen Menschen besonders nah am gängigen Schönheitsideal der Gesellschaft, oder eben besonders weit davon entfernt, dann empfinden Menschen diese Personen auch einstimmig als schön oder hässlich. Weiterhin ist belegt, dass bei gleicher Qualifikation und Engagement der gut aussehende Arbeitnehmer die besseren Aufstiegschancen hat.

    Bei Frauen ist dieser Sachverhalt besonders extrem. Hier ist sogar belegt, dass gut aussehende Frauen nicht nur die besseren Jobs haben, sondern auch generell öfter berufstätig sind, als ihre weniger hübschen Kolleginnen.

    Schöne Frauen haben's schwer – zumindest in der Arbeitswelt

    Geschäftsfrau sitzt im Bürosessel und telefoniert, die Beine auf den Schreibtisch gelegt
    Businesswoman is phoning at her desk © Francesco83 - www.fotolia.de

    Frauen sind sich selbst die schlimmsten Feinde: Zu dieser Erkenntnis kamen Forscher der israelischen Ben Gurion-Universität, die sich allgemein mit den Chancen der Stellensuche befassten.

    In ihrer Studie wollten sie sehen, ob gutaussehende Menschen eher eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch erhielten als durchschnittlich aussehende. Zu diesem Zweck verschickten sie fingierte Bewerbungen, denen einmal das Foto eines gutaussehenden Menschen beilag und einmal kein Foto. Die Lebensläufe waren gleich. Ihre Feststellung: Während gutaussehende Männer weitaus häufiger eingeladen wurden als durchschnittlich aussehende Männer, war es bei den Frauen umgekehrt. Gutaussehende Frauen erhielten seltener eine Einladung zum Vorstellungsgespräch als durchschnittlich aussehende.

    Den Grund dafür fanden die Forscher in den Personalabteilungen der Firmen: Fast 90% der Personaler, die die Vorauswahl trafen, waren Frauen. Offensichtlich wollten die sich keine hübsche Konkurrentinnen ins Haus holen, die das eigene Selbstwertgefühl schmälerten.

    Attraktive Schüler werden bei den Noten bevorzugt

    Gruppe von Schülern, zwei Jungen, zwei Mädchen, Freunde, lächelnd, mit Ringbuch und Schulbüchern unter Arm
    Portrait of a study group © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Wissenschaftler haben herausgefunden, dass auch das Aussehen einen wichtigen Faktor bei der Zensurenvergabe bildet. Schüler, die optisch ansprechend sind, haben bessere Chancen gute Noten zu erzielen. Experten der Universität in Wuppertal schlossen dazu eine Untersuchung ab, die zu eben diesem Ergebnis kommt.

    Bei der Studie wurden drei Klassen einer höheren Schule genauer unter die Lupe genommen. Zuerst erhoben die Forscher den Intelligenzgrad der Schüler. Danach sollten die Lehrer angeben, für wie gutaussehend sie ihre Schüler hielten. Im Vergleich mit den Noten zeigte sich, dass beides in engem Zusammenhang steht. In der Zeitung „Frankfurter Rundschau“ erläuterten die Wissenschaftler, wie eindeutig sich die Zensuren bei Attraktivität nach oben verschoben. Bis zu vier Fünftel konnten „schöne“ Schüler bessere Noten einheimsen, als ihre weniger anziehenden Mitschüler. Darüber hinaus ist anzumerken, dass es keinen Unterschied machte, ob es sich beim hübschen Schüler um einen Jungen oder ein Mädchen handelte.

    Attraktive Menschen leiden seltener unter Krankheiten und Depressionen

    Das Leben kann ganz schön unfair sein: gutaussehende Menschen haben es nicht nur generell leichter im Leben, sie sind meistens auch noch gesünder. Dies ergab zumindest eine Studie aus den USA, für die die Daten von insgesamt 15.000 Menschen im Alter zwischen 25 und 34 Jahren ausgewertet wurden.

    Je attraktiver die Studienteilnehmer waren, umso seltener litten sie an Bluthochdruck, Depressionen, Asthma, Diabetes und sogar ADHS. Außerdem hatten sie weniger Fehlzeiten am Arbeitsplatz und neigten seltener zu Depressionen.

    Ein äußeres Zeichen für innere Gesundheit

    Warum diese Menschen gesünder waren, konnten die Forscher jedoch nicht konkret beurteilen. Sie vermuten, dass das Aussehen ganz einfach ein äußeres Zeichen für den inneren Gesundheitszustand sein könnte. Im Laufe der Evolution haben sich bestimmte Schönheitsideale herausgebildet, die wiederum mit einer guten Gesundheit verknüpft werden.

    Attraktive Menschen signalisieren daher gute Gene und eine höhere Wahrscheinlichkeit, gesunden Nachwuchs zu zeugen.

    Welche Rolle die Attraktivität beim Flirten spielt

    Fast alle Menschen möchten beim Flirten attraktiv wirken. Doch spielt Attraktivität wirklich eine so große Rolle?

    Viele Menschen würden gerne flirten, trauen sich aber nich, einen fremden Mann oder eine fremde Frau anzusprechen, da sie sich nicht attraktiv genug fühlen. Aufgrund von Äußerlichkeiten befürchten sie, sich einen Korb einzuhandeln, denn ein gutaussehender Mann oder eine attraktive Frau würden sich ohnehin nicht mit ihnen abgeben.

    Auf diese Weise werden jedoch häufig Chancen vergeben. Aber welche Rolle spielt die Attraktivität beim Flirten wirklich?

    Ein altes Sprichwort sagt, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt. Viele Menschen glauben jedoch, dass man beim Flirten attraktiv sein muss. Doch es gibt auch zahlreiche Menschen, die nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprechen und trotzdem einen attraktiven Partner haben.

    Andererseits sind Menschen, die gut aussehen, dennoch allein. Nicht immer ist Schönheit also das wichtigste Kriterium, um erfolgreich flirten zu können oder jemanden kennenzulernen.

    Schuld ist der Sexualtrieb

    Menschen haben die Eigenschaft, fast immer nur nach einem vermeintlich schönen Partner Ausschau zu halten. Doch warum macht man es sich so schwer? Viel leichter wäre es doch, das Mittelmaß auszuwählen. Grund dafür ist ein Mechanismus in der Psyche des Menschen, der so genannte Sexualtrieb.

    So ist ein gutaussehender und attraktiver Mensch ein Anzeichen für einen optimalen Fortpflanzungserfolg. Durch den Sexualtrieb sollen die Gene eines Menschen an die nächste Generation weitergegeben werden.

    Aus diesem Grund flirten Menschen miteinander und versuchen, ein Männchen oder Weibchen, das paarungswillig ist, zu finden. Flirten ist im Grunde genommen also nichts weiter als Balzverhalten. Hat man diesen Mechanismus verstanden, ist es möglich sich psychisch von Ängsten und Selbstzweifeln zu befreien.

    Unterschiede der Geschlechter

    Frauen werden von Männern in der Regel nach reinen Äußerlichkeiten bewertet. Das weibliche Geschlecht wendet dagegen andere Kriterien bei der Beurteilung der Attraktivität eines Mannes an.

    Im Gegensatz zum Mann ist nicht der Fortpflanzungsakt das Wichtigste für die Frau, sondern das, was danach kommt. Dabei geht es unter anderem um den Nachwuchs und dessen Versorgung.

    Frauen ticken also bei der Bewertung von Attraktivität anders als Männer. Vor allem persönliche Eigenschaften sind von Bedeutung. Um die möglichen Vorzüge eines Mannes im Gespräch erkennen zu können, flirtet eine Frau.

    Obwohl Attraktivität beim Flirten durchaus eine wichtige Rolle spielt, sollte man sie jedoch nicht überbewerten. Wichtiger als das Äußere ist das Verhalten des Menschen.

    Die gegenseitige Anziehungskraft von Menschen hängt von zahlreichen Faktoren ab

    Junges Paar küsst sich vor blauem Meer, sie hat rosa Blüte im Haar
    young and in love © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Ob man einen anderen Menschen attraktiv findet oder nicht, lässt sich nicht bewusst steuern, denn die gegenseitige Anziehungskraft hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Schon in der Kindheit brennen sich bestimmte Merkmale im Gehirn ein, die später als attraktiv empfunden werden und schuld daran sind die Eltern.

    Forscher der University of St. Andrews haben herausgefunden, dass das Alter, sowie die Augen- und die Haarfarbe der Eltern bei der späteren Partnerwahl ihrer Kinder eine große Rolle spielen. Sind die Eltern bei der Geburt ihres Kindes beispielsweise jünger als 30 Jahre findet das Kind später nachweislich Partner mit jüngeren Gesichtszügen attraktiver. Zudem fanden sie heraus, dass sich Männer bei der Partnersuche offenbar stark an der Augen- und Haarfarbe ihrer Mutter orientieren, während für Frauen in dieser Hinsicht eher der Vater das Vorbild ist.

    Neben den Eltern spielt aber natürlich auch die Evolution eine große Rolle bei der sexuellen Anziehungskraft. Als besonders anziehend werden beispielsweise symmetrische Durchschnittsgesichter empfunden, weil sie gesunden Nachwuchs mit guten Genen versprechen. Frauen gelten für Männer außerdem als besonders attraktiv, wenn sie ein bestimmtes Verhältnis zwischen Taille und Hüfte haben. Die so genannte Sanduhrenfigur steht in der Evolution nämlich für Fruchtbarkeit.

    Eine weitere große Rolle bei der Partnerwahl spielen selbstverständlich die Hormone. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Männer besonders auf Frauen mit weichen Gesichtszügen und einer hohen Stimme stehen. Umgekehrt mögen Frauen vor allem Männer mit markanten Gesichtern und tiefen Stimmen und für diese oft kleinen aber feinen Unterschiede sind die Geschlechtshormone verantwortlich. Je höher der Östrogenspiegel bei Frauen beziehungsweise der Testosteronspiegel bei Männern, desto attraktiver wirken sie auf das andere Geschlecht.

    Die Geschlchtshormone spielen übrigens auch beim Körpergeruch eine Rolle. Studien haben gezeigt, dass Frauen den Geruch von Männern besonders dann anziehend finden, wenn deren Testosteronspiegel relativ hoch ist.

    Schönheit löst Glücksgefühle aus: Chemische Blockade senkt Attraktivitätsempfinden

    Wer sich von einem paradiesischen Palmenstrand oder dem Anblick einer besonders schönen Frau in einen Glücksrausch versetzt fühlt, ist nicht allein: Schönheit wirkt auf den menschlichen Geist wie eine Droge und verführt das Gehirn dazu, körpereigene Opioide auszuschütten. Diese chemischen Verwandten der bekannten Droge Opium sorgen für ein Wohlgefühl und verlangen auf Dauer nach einer immer höheren Dosis Schönheit um dieses Wohlgefühl zu erhalten.

    Mediziner fanden nun in einem Experiment heraus, dass sich diese Reaktion auch auf chemischem Weg verhindern lässt. Dazu teilten sie 30 männliche Versuchsteilnehmer in drei Gruppen ein, von denen eine ein Opioid erhielt, eine Gruppe Naltrexon und eine Vergleichsgruppe ein Placebo. Die Versuchsteilnehmer bekamen dann auf Bildschirmen Frauengesichter angezeigt, die sie nach ihrer Schönheit auf einer Skala bewerten sollten.

    Die Männer, die zuvor das Opioid erhalten hatten, bewerteten die schönen Frauen dabei noch schöner und klickten die weniger schönen Frauen möglichst schnell weg. Die Männer, die dagegen Naltrexon - einen Stoff, der die Rezeptoren für Opioide im Körper gezielt blockiert - erhalten hatten, beurteilten selbst die schönsten Frauen als weniger attraktiv. Frauen, die ihre Männer dabei ertappen, ständig schönen Frauen nachzuschauen, könnten diese also in Zukunft möglicherweise mit Opioidblockern außer Gefecht setzen.

    Persönlichkeit und gutes Aussehen führen zu einer schnelleren Eheschließung

    Ansicht von oben: Mann steckt Frau nach Heiratsantrag Finger an, sie küssen sich
    Heiratsantrag © Kzenon - www.fotolia.de

    Menschen, die attraktiv sind, Persönlichkeit haben und zudem auch noch ein gepflegtes Aussehen, neigen dazu, schneller und eher zu heiraten, als andere Menschen. Das fand nun ein Forscher aus den USA heraus.

    Demnach sind Menschen, die als weniger attraktiv gelten eher in einer Langzeitbeziehung anzutreffend, als in einer Ehe.

    Bei einer Befragung kam heraus, dass 52 Prozent der als attraktiv geltenden Personen auch verheiratet waren. Bei den weniger gepflegt wirkenden Menschen waren es nur noch 46 Prozent.

    Zusammenhang zwischen Aussehen und Persönlichkeit

    Doch nicht nur ein gutes Aussehen führt zur Eheschließung, sondern auch ein starker Charakter. Hier haben die Forscher jedoch Unterschiede zwischen Mann und Frau herausgefunden. So heiraten gut aussehende Männer eher seltener, dafür heiraten aber attraktive Frauen schneller. Beim Charakter ist es genau umgekehrt. Hier heiraten die Männer mit Persönlichkeit schneller, als Frauen mit einem starken Charakter.

    Grundsätzlich zeigt die Studie, dass Menschen die heiraten, gewillt sind, Schwächen des Anderen mit den eigenen Stärken auszugleichen.

    Das perfekte Paar: Die Wissenschaft ist sich uneinig

    Gemeinsamkeiten oder Gegensätze - was Männer und Frauen von einem echten Traumpartner erwarten

    Liebe - Ein rotes Herz schwebt zwischen zwei Händen
    herz und hände © Falko Matte - www.fotolia.de

    Was macht denn nun eigentlich das perfekte Paar aus? Worin liegt das Geheimnis der berühmten Liebe fürs Leben? Und was erwarten Männer, was erwarten Frauen von einem Traumpartner bzw. einer -Partnerin?

    Regelmäßig versprechen Studien und Umfragen Antworten auf diese Fragen. Tatsächlich aber widersprechen sie sich nicht selten gegenseitig.

    Gemeinsamkeiten oder Gegensätze?

    Auf die Frage, welche Menschen nun eigentlich besonders schnell zusammenfinden, gibt es zwei Theorien. Schon der Volksmund kennt zwei Sprüche, deren Aussage kaum unterschiedlicher sein könnte:

    • "Gegensätze ziehen sich an"

    die Vorstellung also, dass wir besonders das aufregend und attraktiv finden, was wir selbst nicht sind oder haben. Ebenso heißt es aber auch:

    • "Gleich und gleich gesellt sich gern".

    Tatsächlich werden auch in der Wissenschaft beide Theorien vertreten - und parallel erforscht. So gibt es einerseits Belege, dass wir uns einen Partner aussuchen, dessen Gene von den unseren möglichst verschieden ist - was evolutionär Sinn macht, um möglichst gesunde Nachfahren zu zeugen.

    Dieses "Auswahlverfahren" soll ganz unbewusst über kaum wahrnehmbare Duftstoffe geschehen. Gleichzeitig wird aber eine genau gegensätzliche Theorie vertreten: Der zufolge finden wir umgekehrt gerade solche Menschen attraktiv, die uns besonders ähnlich sind. Gemeinsame Interessen, gemeinsame Freunde schaffen Verbindungen und ein Gefühl der Nähe, so die Überlegung. Selbst äußerliche Merkmale sollen bei langjährigen Paaren oft ähnlich sein.

    Uneinigkeit auch beim perfekten Partner

    Ebenso widersprüchlich sind die Ergebnisse von Umfragen, die regelmäßig von Meinungsforschungsinstituten durchgeführt werden. Denn: Einigen Befragungen zu Folge wünschen sich Frauen und Männer Partner, die jeweils das klassische Rollenbild erfüllen - zumindest mehr oder weniger. Der starke Prinz für Sie, die schöne Prinzessin für Ihn: Diese Vorstellungen herrschen offenbar aller Emanzipation zum Trotz bei vielen Menschen vor.

    Interessanter Weise kommen aber auch Befragungen heraus, die das genaue Gegenteil belegen: Demnach wünschen sich Frauen immer häufiger Männer, die auch die sogenannten "Soft skills" mitbringen,

    Und die Männer? Die wünschen sich echte Frauen,

    • die mühelos "ihren Mann stehen",
    • selbständig sind und
    • nicht das Klein-Mädchen-Schema ausspielen.

    Welche Theorie ist nun also richtig? Oder stimmen womöglich beide ein bisschen - schließlich sind ja auch Menschen selbst voller Widersprüche und oft hin- und hergerissen? Eines steht fest: Eine einzige Antwort auf alle Fragen der Liebe wird es wohl nicht so schnell geben.

    Attraktivität schlägt Glaubwürdigkeit - optimierte Fotos erhöhen Chance beim Online-Dating

    Wer sich auf seinem Profilbild herausgeputzt und in vorteilhaftem Licht zeigt, erhöht seine Chancen auf ein Date

    Nahaufnahme Kussmund rosa schimmernd geschminkt
    kiss me more © dancerP - www.fotolia.de

    Das Aussehen entscheidet – wer beim Online-Dating ein attraktives Profilbild einstellt, hat mehr Chancen auf ein Treffen. Zwar beurteilen Männer ungeschönte Fotos als glaubwürdiger, wenn eine Frau sich mit Make-Up und schmeichelnder Beleuchtung präsentiert, steigt jedoch der Wunsch auf ein Date.

    Natürlich oder geschönt?

    Wie groß der Effekt von

    • Make-Up,
    • frisch gestylten Haaren und
    • Beleuchtung

    ist, haben amerikanische Forscher untersucht. Für eine Studie präsentierten sie 305 heterosexuellen Teilnehmern jeweils Fotos von einer Person des anderen Geschlechts.

    Die Hälfte der Probanden sah die Person auf einem normalen Schnappschuss – ohne Make-Up, besondere Frisur oder Effektfilter. Die andere Hälfte bekam ein optimiertes Foto.

    Optimierte Fotos helfen

    Das Ergebnis: Sowohl Frauen als auch Männer beurteilten das geschönte Profilbild als attraktiver. Ein Unterschied zeigte sich allerdings: Während die teilnehmenden Frauen das optimierte Foto auch glaubwürdiger fanden, weckte das Bild bei Männer weniger Vertrauen.

    An ihrem Interesse an einem Date änderte das aber nichts. Im Gegenteil, die Männer wollten die vermeintlich hübschere Dame sogar drängender kennenlernen. Die Aussicht auf ein romantisches Treffen war ihnen das Risiko einer Enttäuschung wert.

    Attraktivität wichtiger als Glaubwürdigkeit

    Dass eine geschickte Inszenierung den Erfolg beim Online-Dating erhöht, wissen auch die Betreiber der einschlägigen Portale. Meist unterstützen sie neue Nutzer mit Tipps rund um

    • den Profiltext und
    • die Optimierung von Fotos.

    Die Schummelei wird im Internet allgemein akzeptiert. Männer lassen sich offenbar sogar ganz gern täuschen.

    Übertreiben sollten Partnersuchende die Selbstinszenierung allerdings nicht. Sonst geht es ihnen wie den beiden Singles im Kinofilm "Match Me If You Can": Als Martin und Lisa sich nach einem knisternden Online-Chat im echten Leben verabreden, erkennen sie einander nicht. Ihre Fotos waren zu geschönt.

    Handynummer-Austausch gibt Bestätigung

    Junge Frau mit langen braunen Haaren nutzt lachend ihr schwarzes Smartphone
    Woman browsing media in a mobile phone © Antonioguillem - www.fotolia.de

    Die Freie Universität Berlin hat 363 Jugendlichen befragt und dabei festgestellt, dass ein Austausch der Handy-Nummer für die erhaltene soziale Bestätigung ausreichend ist.

    Des weiteren hat die Psychologin Claudia Orthmann bei der Nutzung des "Europachat 2000" herausgefunden, dass für junge Teilnehmer lediglich die Signalisierung ihrer Attraktivität wichtig ist.

    Nach einem Austausch der Handy-Nummern hatte die Mehrheit keinerlei Interesse an einem Treffen.

    Finden wir jemanden attraktiv, so wird unsere Stimme automatisch dunkler

    Frau mit hochgestecktem Pony lächelt Gesprächspartner an, sitzt an orangener Bar
    flirt © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

    Je dunkler die Stimme, desto anziehender wirkt der Mann auf die Frau. Doch auch Frauen macht eine tiefe Stimme attraktiv. Dies fanden nun amerikanische Wissenschaftler heraus. Sprechen wir tiefer, signalisieren wir dem anderen Geschlecht, dass wir an ihm Interesse haben.

    Finden Männer oder Frauen eine Person attraktiv, so wird die Stimme automatisch gesenkt. Dies ergab eine Studie, die das Gesprächsverhalten von 48 Personen untersuchte.

    Männer sind angespannter, wenn sie mit einer attraktiven Frau alleine sind

    Meist kennt man das Gefühl ja selber, wenn man mit jemandem allein ist, den man äußerst attraktiv findet und man möglichst einen guten Eindruck bei der Person hinterlassen möchte, ist man wesentlich aufgeregter als in einer vergleichbaren Situation mit einer unattraktiven Person.

    Spanische Forscher konnten dies jetzt in einer Studie mit 84 jungen Männern beweisen. Sie ließen die Probanden ein Kreuzworträtsel in Anwesenheit eines Mannes und einer attraktiven, jungen Frau lösen. Verschwand die Frau aus dem Raum, änderten sich die Blutwerte der Testpersonen nicht, ging aber der Mann hinaus, sodass die Männer allein mit der Frau waren, stieg der Wert des Stresshormons Cortisol in ihrem Blut äußerst schnell an, die Männer waren wesentlich angespannter.

    Tränen bei Frauen mindert die Lust auf Sex bei Männern

    Frauen, die weinen, sind für viele Männer weniger attraktiv

    Brünette Frau hält eine Hand an rechte Schläfe, tränen laufen über die Wangen
    lacrima © olly - www.fotolia.de

    Frauen sind bekannt dafür, dass sie emotionaler reagieren als Männer. Sie zeigen eher ihre Gefühle und weinen leichter. Von Natur aus sollen Männer eher stark und mutig sein und kaum Gefühle zeigen. Ein weinender Mann? Undenkbar.

    Unterschiede zwischen Frauen und Männern

    Es ist erwiesen, dass Männer im Schnitt sechs bis 17 Mal pro Jahr weinen, Frauen dagegen 30 bis 64 Mal. Doch im Zeitalter der Emanzipation darf auch ein Mann seine Gefühle zeigen und weinen, wenn ihm danach ist.

    Ein Unterschied wird auch bei verschiedenen Berufsgruppen deutlich - Therapeuten weinen häufiger als Börsenmakler, das ist wahrscheinlich auch in ihrem Beruf begründet. Italienische Männer und österreichische Männer sind in der Studie auch die am häufigsten weinenden Männer. Im Laufe seines Lebens vergießt ein Mensch rund 100 Liter Tränenflüssigkeit.

    Tränen als Botschaft

    In einer Studie fanden israelische Forscher nun heraus, dass Tränen eine Botschaft vermitteln und diese Botschaft bewirkt bei Männern, dass sie die Lust auf Sex verlieren.

    Zuerst fanden die Forscher heraus, dass in der Tränenflüssigkeit von Mäusen eine besondere Wirkung steckt, die anderen Mäusen eine Information übermittelt. Nun wurde von der Studienleiterin Shani Gelstein, der Neurologin vom Weizmann Institute of Science in Israel, untersucht, ob dieser Vorgang auch auf menschliche Tränen zutrifft.

    Sie lud hierfür Frauen in ihr Institut ein und zeigte ihnen traurige Filme. Die Frauen mußten dann weinen und die Tränen wurden in Gefäßen aufgefangen. Männliche Testpersonen mußten an diesen Tränen riechen. Die eine Hälfte der Probanden bekam echte Tränen, die andere Hälfte bekam Salzwasser.

    Dann wurden den Männer Frauenfotos gezeigt, mit der Frage, wie attraktiv sind diese Frauen. Die Probanden, die an den echten Tränen rochen, fanden die Frauen weniger attraktiv.

    Weitere Untersuchungen zeigten auch, dass die Frauentränen bei den Probanden die sexuelle Lust verringerte. Diese Studie zeigt, wie eng der Geruchssinn, die Augen und das Gehirn zusammenhängen.

    Der Augenarzt und Tränenexperte Johannes Nepp, der Facharzt an der Wiener Universitätsklinik ist, meint: "Wenn jemand unter trockenen Augen leidet, sollten wir in Zukunft auch stärker das Geruchsorgan untersuchen."

    Auch bei der Behandlung von Sexualstörungen könnte in Zukunft solch eine Erkenntnis von großer Wichtigkeit sein. Bernd Ahrbeck, Psychologe an der Humboldt-Universität Berlin, empfiehlt: "Was auch immer der Auslöser Ihrer Tränen ist, lassen Sie sie laufen." Denn wer nicht weint und seine Tränen unterdrückt, verdrängt nur seine Probleme und bewältigt sie nicht.

    Schau mir in die Augen, Kleines: Männeraugen sind viel wert

    Dunkelhaarige Frau bei einem Date mit einem kräftigen Mann in blauem Hemd im Straßencafe
    interracial couple meeting on a casual first date outdoors © Innovated Captures - www.fotolia.de

    Der erste Eindruck ist bekanntlich der wichtigste. Nicht nur das Lächeln sagt etwas über den Menschen aus, sondern auch seine Augen. Forscher haben jetzt entdeckt, dass Männer mit traurigen, sanften Augen mehr Erfolg beim anderen Geschlecht haben, als solche, die einen bösen Blick abwerfen. Männer mit Dackelblick haben scheinbar das große Los gezogen.

    Kein Wunder, dass ein Robert Pattinson so derartig beliebt ist. Auch einem George Clooney kann niemand widerstehen. Egal ob Männlein oder Weiblein. Er zieht alle in seinen Bann. Die Augen machen den Unterschied. Umgekehrt fühlen sich Männer wiederum von Frauen angezogen, die ein hübsches Lächeln haben.

    Verliebt sein macht schön

    Junges Paar am Strand, er trägt sie auf dem Rücken, beide lachen
    Playful couple on the beach © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Wer verliebt ist, kennt das: Man betrachtet den Partner und findet ihn einfach hinreißend. Er ist sexy, attraktiv und absolut unwiderstehlich. Eigentlich verwunderlich, dass man selbst die Erste war, die sich einen solchen Jackpot sichern konnte. Denn so ein Traum von einem Mann müsste doch eigentlich schon längst gegeben sein.

    Dass Verliebte sich gegenseitig so betrachten, ist zwar schön, allerdings nicht sehr objektiv. Wie eine neue Studie der Universität Groningen herausfand, ist unsere Wahrnehmung wenn wir frisch verliebt sind etwas verschoben. Der Traumprinz, den wir für völlig makellos erachten, ist in Wirklichkeit lange nicht so attraktiv.

    Bei der Studie machten die Forscher Fotos von den 70 teilnehmenden Pärchen und ließen jeweils die Attraktivität des eigenen Partners bewerten. Zusätzlich mussten die einzelnen Personen die Attraktivität der anderen Paare anhand einer Skala einschätzen. Während es den Probanden durchaus gelang, die ihnen unbekannten Personen objektiv zu beurteilen, hatten sie bei dem eigenen Partner sprichwörtlich die rosarote Brille auf.

    Die Wissenschaftler nennen diesen beschönigenden Effekt „Positive Illusion“. Dieser sei eine geschickte Schikane der Natur, die dafür sorge, dass ein Pärchen dauerhaft zusammen bleibt und sich nicht nach einem potentiellen, attraktiveren Partner umschaut.

    Diese Theorie klingt zwar durchaus einleuchtend, doch drängt sich einem die Frage auf, weshalb dieser Trick der Natur offensichtlich nicht bei jedem funktioniert.

    Apropos Geschlechter - schauen wir doch mal, worauf Männer und Frauen beim anderen Geschlecht in Sachen Anziehungskraft oftmals besonders achten...

    Was wollen wir? Eigenschaften des Traumpartners

    In dem Film "Was Frauen wollen" versucht Mel Gibson, den wahren Wünschen und Begierden der Damenwelt auf den Grund zu gehen. Und damit steht er nicht allein da.

    Männer sind vom Mars und Frauen von der Venus. Da wundert es wenig, dass die Männerwelt tagein und tagaus versucht, das Wesen Frau auch nur ansatzweise zu verstehen.

    Während das jedoch mehr oder weniger ein offenes Geheimnis ist, kümmert sich die Öffentlichkeit kaum darum herauszufinden, welche Wünsche und Ansprüche eigentlich Männer an Frauen richten.

    Doch auch Frauen haben bezüglich der Partnerwahl bestimmte Ansprüche. In manchen Bereichen ähneln sie diesen der Männer, in anderen gibt es Unterschiede. Im Folgenden versuchen wir, einen Überblick zu geben.

    Selbstvertrauen

    Weder Frauen noch Männer wollen Partner, die stets und ständig Bestätigung erhalten müssen, weil sonst ihr Selbstwertgefühl in den Keller rauscht. Sie wollen jemanden, der sich nicht durch unachtsame Bemerkungen ihrer Freundinnen oder Kumpels sowie oder Ex-Liebhaber nachhaltig verunsichern lassen.

    Unabhängigkeit

    Männer und Frauen wissen es zu schätzen, wenn ihre Partner auf eigenen Beinen stehen und für sich selbst sorgen können. Während Männer zwar stolz darauf sind, wenn sie ihre bessere Hälfte finanzielle Lasten abnehmen können, so wollen sie in der Regel jedoch ebenso eine Partnerin auf Augenhöhe haben.

    Emotionale Stabilität

    Kein Mann der Welt will eine chronische Heulsuse um sich herum haben, die bei jeder Kleinigkeit in Tränen ausbricht. Doch ebenso gibt es Männer, die schnell zu nörgeln beginnen oder genervt sind. Emotionalität ist grundsätzlich nicht falsch, aber ab einem gewissen Punkt ist es nur noch anstrengend.

    Intelligenz

    Männer und Frauen möchten einen Partner, der intellektuell mit ihnen mithalten kann. Hierbei ist nicht unbedingt der formale Bildungsweg gemeint, sondern eher die Fähigkeit, eine anregende und unterhaltsame Konversation zu führen.

    Klasse

    Machen wir uns nichts vor. Bei der Partnerwahl geht es auch darum, ob der andere vorzeigbar ist oder nicht. Männer suchen daher nach Frauen, die sich wie eine Dame benehmen können, Frauen auch mal nach Männern, die sich Gentleman-like verhalten können. Natürlich nur, wenn es daraufhin ankommt.

    Spontanität

    Männer wollen genauso wie Frauen gern überrascht werden und finden deshalb Spontanität ziemlich toll. Allerdings nur in der richtigen Dosis. Wenn Sie ihre bessere Hälfte so häufig mit ungeplanten Wochenendtrips und spontanen Party-Nächten überraschen, dass sie nicht mehr zur Ruhe kommt, wird er sich nach schnell nach einer anderen sehnen.

    Einfühlungsvermögen

    Männer reden nicht gern über ihre Gefühle. Deshalb würden sie auf der Stelle eine Frau heiraten, die eben nicht danach fragt, warum sie gerade schlecht drauf sind und lieber in Ruhe gelassen werden möchten. Doch dieses Klischee trifft natürlich nicht auf jeden Mann zu.

    Und auch gibt es Frauen, die sich nicht gerne öffnen. Diejenigen, die ihre Gefühle wiederum öfter zum Ausdruck bringen, wünschen sich jemanden, der sie und ihre Gefühlswelt versteht.

    Auf einen Blick

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass folgende Kriterien wichtig sind, um bei seinem Partner als attraktiv angesehen zu werden:

    • Humor
    • Intelligenz
    • ein gepflegtes Äußeres
    • Spontanität
    • Einfühlungsvermögen
    • Selbstbewusstsein
    • Charisma
    • Offenheit
    • Individualität
    • Optimismus
    • gegenseitiges Interesse

    Diese Liste kann nur als allgemeine Aufzählung angesehen werden, da sich Attraktivität für jeden Menschen auch und vor allem durch persönliche, individuelle Punkte und Werte zeigt.

    Männer mögen Frauen mit Apfel-Po

    Mann hält ein Smartphone mit einem Foto eines Frauenhinterns in Hot Pants
    sexy picture on smart phone © Axel Bueckert - www.fotolia.de

    Nach einer Umfrage des Gewis-Instituts im Auftrag der Zeitschrift "Elle" bevorzugen rund 66 Prozent der deutschen Männer Frauen mit einem Apfel-Po.

    Etwa 11 Prozent der Befragten gefällt ein muskulöser und sportlicher Frauen-Po. Des Weiteren outeten sich 16 Prozent der Männer als Liebhaber von einem zarten und kleinen Po.

    Frauen finden tiefe Männerstimme sexy

    Männer mit einer tiefen Stimme kommen bei Frauen besser an. Das behaupten nach einem Bericht der Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“ zumindest Wissenschaftler der Universitäten Nottingham in Großbritannien und Lausanne in der Schweiz.

    In Studien konnten die Forscher beweisen, dass männliche Redner mit tiefer Stimme nicht nur überzeugender sind – sie wirkten auch viel erotischer auf die meisten Frauen, die sich an den Studien beteiligten.

    Auch Frauen wählen Männer nach der physischen Attraktivität

    Junge braunhaarige Frau mit tiefem Dekolleté, Getränk und rotem Top steht hinter blondem Mann an der Theke
    nightclub © LSP - www.fotolia.de

    Die Kriterien der Partnerwahl können folgendermaßen vereinfacht werden: Sie muss gut aussehen und Er muss stark genug sein, um Sie zu beschützen und zu ernähren. Diese oft als Vorurteil abgestempelten Kriterien sind öfter näher an der Wirklichkeit als man glaubt.

    Forscher der Universität von Indiana haben nun herausgefunden, dass Männer ihre Partnerinnen vorrangig nach dem Aussehen auswählen. Frauen dagegen sind wählerischer, achten aber auch auf die physische Attraktivität des Partners.

    Studienobjekt der Forscher waren 26 Männer und 21 Frauen im Alter zwischen 26 und 40 Jahren, die in München an einem Speed-Dating teilnahmen. Das Ergebnis wurde nun in einem Fachmagazin veröffentlicht.

    Studie: Hohe Männerstimmen kommen bei Frauen gut an

    Gesichter eines jungen Paares, kurz vor einem Kuss
    Paar © bilderbox - www.fotolia.de

    Die Phonetikerin Vivien Zuta vom Frankfurter Institute for Advanced Studies (FIAS) hat anhand einer Studie festgestellt, dass die Sprachmelodie und -geschwindigkeit eines Mannes ausschlaggebend dafür ist, ob er für eine Frau attraktiv ist oder nicht.

    Bisher ist man immer davon ausgegangen, dass eine dunkle und tiefe Männerstimme anziehend auf die Frauenwelt wirkt. Laut Zuta ist genau das Gegenteil der Fall. In Tests waren es eher die Männer mit hohen Stimmen, die am besten bewertet wurden. Männer hingegen bevorzugen häufig Frauen mit einer jugendhaften Stimme.

    Angesehene Männer sind endgültig top, wenn sie auch noch humorvoll sind

    Männer, die bei Frauen punkten wollen, sollten über sich selbst lachen können, berichtet die "Apotheken Umschau".

    Eine Studie von Forschern der Universität von New Mexico (USA) zeigt, dass diese Eigenschaft sie vor allem für eine langfristige Beziehung interessant macht. Allerdings gelte das nur für Männer mit einem hohen gesellschaftlichen Status.

    Körpergröße beeinflusst das Einkommen

    Männer mit einem konservativen Frauenbild verdienen mehr als andere. Diese und noch weitere 54 interessante Tatsachen wurden von den "tz"-Autorinnen Nicole Schwandt und Dorothea Treder zusammengestellt.

    Ebenso wie das Frauenbild hat auch die Körpergröße Einfluss auf das Einkommen. Auch wenn Männer im Vergleich zu Frauen schweigsamer sind und nur ca. 25.000 Worte am Tag sprechen, führen sie 88 Gespräche in der Woche mit Hilfe ihres Handys. Guter Hinweis für die Frauen, geschminkte Lippen werden nur ca von acht Prozent der Männer gerne geküsst.

    Bei der Hausarbeit belegen die zusammengetragenen Tatsachen, dass nur zwei Prozent der Männer bügeln. Für den wöchentlichen Hausputz brauchen die Männer im Durchschnitt eine Stunde und 52 Minuten.

    Männer sind sich über Attraktivität einiger als Frauen

    Blonde Frau mit Haarreif hält sich beide Hände ans Gesicht
    Roter Lippenstift © style-photographs - www.fotolia.de

    In einer US-Studie, an der über 4.000 Probanden teilnahmen, wurde festgestellt, dass Männer eine hohe Einigkeit darüber hatten, welche Frauen als attraktiv empfunden wurden. Die befragten Frauen hingegen zeigten oft Meinungsverschiedenheiten, so bekamen manche beurteilte Männer von einigen Studienteilnehmerinnen höchste Bewertungen, von Anderen wurden sie jedoch als unattraktiv eingestuft.

    Psychotherapeutin Sabine Fischer sieht den männlichen Jagdsinn zusammenhängend mit dem Ergebnis, „Männer agieren sehr visuell. Aussehen ist sehr wichtig“, so Fischer. Verführerische, schlanke, zuversichtliche und selbstsichere Frauen bekamen von den Männern eine hohe Bewertung. Frauen beurteilten zwar allgemein dünne und muskulöse Männer besser, dennoch waren deutliche Unstimmigkeiten zu verzeichnen.

    Studie: Traummänner von heute sollten kochen können

    Immer mehr Frauen fordern von einem potenziellen Partner, dass er kochen können muss

    Paar steht vor dem Herd, Mann schwenkt Pfanne mit Essen und hält Pfannenwender
    Gemeinsam Kochen © Kzenon - www.fotolia.de

    Der Traummann deutscher Frauen von heute, muss nicht nur ein bestimmtes Aussehen und ein finanzielles Einkommen haben, sondern vor allem auch kochen können. Rund 90% der befragten Frauen, nannte diese männliche Fähigkeit als erwartetes Muss, wenn sie eine neue Partnerschaft eingehen. Allerdings fällt diese Anzahl auf 86%, wenn es sich um Frauen ab etwa sechzig Jahren handelt.

    Im Gegensatz hierzu, erweisen sich die Männer als etwas kulanter, denn unter den 30-39 Jährigen erwarten nur 58% solch eine Fähigkeit der Kochkunst bei ihrer Partnerin. Doch schon mit einem Alter von über sechzig Jahren steigt die Anzahl der Männer mit dem Wunsch nach den weiblichen Kochkünsten auf steile 91% an.

    Kleiner Tipp, der sich aus der Studienauswertung ergab: Frauen, die den Herd nicht gerne benützen und doch einen Partner wollen, sollten sich mal in Berlin umsehen, denn da erwarten nur etwa 50% der Männer solch eine Fähigkeit ihrer Partnerin. Und: 11% der Hauptstadtbewohner kochen gar nicht und essen demzufolge auswärts.

    Warum Frauen simpel gestrickte Männer bevorzugen

    Eine Untersuchung der Universität Exeter in Großbritannien hat ergeben, dass Frauen leicht durchschaubare Männer attraktiver finden, als undurchsichtige und komplizierte. Die Wissenschaftler werteten diverse Studien aus den letzten 30 Jahren aus und fanden heraus, dass Frauen auf vorhersehbare Männer stehen, weil sie so besser in die Zukunft planen können. Darüber hinaus fühlen sich Frauen wohl, wenn ihr Mann eine einschätzbare Konstante darstellt.

    "Unsere Analyse zeigt, dass Männer oft einen klar umrissenen aber auch durchschaubaren und vorhersehbaren Charakter haben", meint die Leiterin der Studie, Wiebke Schuett. Die Eigenschaften seien evolutionär bedingt. Mittels natürlicher Selektion hätten sich Männer im Laufe der Zeit zu gradlinigen Charakteren entwickelt, weil sie das zu besseren Partnern mache. Auch bei Tieren ist dieses Muster feststellbar.

    Frauen schauen bei Bewertung der Attraktivität genauer hin

    Wenn Frauen die Attraktivität eines Mannes beurteilen, dann schauen sie sehr viel genauer hin, als umgekehrt Männer, die Frauen bewerten. Ihr Urteil fällt im Allgemeinen auch sehr viel individueller und differenzierter aus. Das ist das Ergebnis einer Studie von amerikanischen Psychologen, die 4000 männlichen und weiblichen Probanden Fotos von Personen des jeweils anderen Geschlechts vorlegten.

    Bei Frauen waren die Beurteilungen von verschiedenen Männertypen sehr viel ausführlicher. Sie nahmen sich auch mehr Zeit für die Bewertung als die männlichen Befragten.

    Frauen mit hoher Stimmlage stehen eher auf markante Männer

    Junges Paar schaut in Kamera, füttert sich gegenseitig mit Erdbeeren
    Erdbeeren füttern © Kzenon - www.fotolia.de

    Auch Frauen haben Testosteron im Körper. Das Hormon wirkt sich beim weiblichen Geschlecht unter anderem auf die Stimmlage aus. Je niedriger der Testosteron-Gehalt, desto höher ist die Stimme und desto höher ist auch der Östrogen-Spiegel. Wissenschaftler aus Schottland haben jetzt in einer Untersuchung herausgefunden, dass sich solche Frauen deutlich häufiger echte Kerle mit hohem Testosteron-Gehalt aussuchen. Charakteristisch sind hierfür beispielsweise eine tiefe Stimmlage, eine ausgepägte Kinnpartie und viel Körperbehaarung.

    Den Forschern zufolge sei diese Reaktion der Frauen ein unterbewusster Versuch, sich besonders fruchtbare Partner auszusuchen, um den eigenen genetischen Fortbestand zu sichern.

    Viele Männer finden Frauen mit Brille attraktiv

    Geschäftsfrau mit dunkelbrauner Brille lächelt in Kamera
    businesswoman © Kurhan - www.fotolia.de

    Das Apothekenmagazin "Apotheken Umschau" veröffentlichte jetzt eine Umfrage, die Brillenträgerinnen aufatmen lassen. Viele Männer finden Frauen mit Brillen wirken attraktiver und klüger. Also keine falsche Scham mehr meine Damen!

    In der Umfrage wurden insgesamt 1.994 Leute befragt, davon waren 971 Männer. 32,8% von ihnen stehen auf Frauen mit Brille und finden sie wirken dadurch auch intelligenter. Auch auf Seiten der Frauen gab es einige, die Männer mit Brillen sexy finden. Hier waren es 29,1% der 1.023 befragten Frauen.

    Männer finden Frauen mit einer kleinen Schuhgröße attraktiver, als Damen mit großen Füßen

    Junge, dunkelhaarige Frau sitzt auf dem Boden, umgeben von mehreren Paar Schuhen
    Beautiful girl with lot of shoes around her © id.microstock - www.fotolia.de

    Eine Studie aus Amerika förderte das Ergebnis zu Tage: Frauen mit kleinen Füßen sind bei Männern höher im Kurs, als Frauen mit großen Füßen. Von 60 Probandinnen wurde die Körpergröße und die Schuhgröße ermittelt, anschließend wurden Fotos von ihrem Gesicht gemacht und diese Männern gezeigt. Zumeist wurden die Frauen mit kleinen Füßen von den befragten Männern als „weiblicher“ und attraktiver beschrieben.

    Die Forscher haben eine Vermutung für diesen Zusammenhang. Im Durchschnitt sind Menschen mit kleinen Füßen auch im gesamten Körperbau eher zierlich und schlank. Allerdings sind kleine Füße auch ein Zeichen für jugendliche Lebensfrische. Es ist nachgewiesen, dass Menschen, die in der Kindheit unter häuslichen oder schulischen Stress litten, früher die Phase der Pubertät erreichen und dadurch auch eine stärkere Wachstumsphase durchlaufen. Studien ergaben, dass diese Kinder als Erwachsene eher gesetzte Figuren haben und auch größere Füße. Frauen mit späteren Pubertätsbeginn werden zierlicher und haben kleinere Füße.

    Auch Frauen kommt es auf das Aussehen an

    Paar - Junges Liebespaar schmiegt sich aneinander
    Paar © Gina Sanders - www.fotolia.de

    Dass Männer im Allgemeinen viel mehr auf Äußerlichkeiten fixiert sind als Frauen, ist nichts als ein hartnäckiges Gerücht. Der einzige Unterschied: Frauen reden nicht gerne offen darüber. Das ist das Ergebnis einer autstralischen Studie, in der über 2.800 Frauen nach ihren Präferenzen gefragt wurden.

    Insgeheim nämlich, so stellte sich heraus, finden die Damen physische Attraktivität und Sexappeal sehr wichtig. Zwar sind Eigenschaften wie Humor und Fürsorglichkeit beim Mann wichtige Faktoren, damit eine Beziehung funktionieren kann. Ein gutes Aussehen und "Männlichkeit" schadet jedoch von Anfang an nicht.

    Im Übrigen haben die Teilnehmerinnen die Schauspieler Hugh Jackman, George Clooney und Johnny Depp ganz oben aufs Podest der attraktivsten Männer gewählt. Schlusslicht wurde Golfer Tiger Woods, was auch daran liegen mag, dass Untreue von Frauen als extrem unsexy eingestuft wird.

    180 Sekunden braucht eine Frau, um einen Mann zu bewerten

    Zwei Freundinnen in Cocktailbar, Mann schüttelt Zutaten für Cocktail, alle lachen
    bar © diego cervo - www.fotolia.de

    Weibliche Gehirne sind ganz schnell, wenn sie ein männliches Gegenüber bewerten. Keine drei Minuten Blickkontakt und Gespräch über ein beliebiges Thema bracht die Dame, um genau zu wissen, was sie von dem Mann hält. In dieser Zeit hat sie sein Aussehen, den Sprachgebrauch, aber auch Körpergeruch und allgemeinen Stil genau analysiert. Sie weiß dann, wie ehrlich er ist, ob er ehrgeizig oder eher faul ist und ob er als potentieller Partner in Betracht kommt.

    Eine Studie mit 3.000 Frauen bildet dieses Ergebnis. Danach ändert kaum eine Frau ihre in 180 Sekunden getroffene Meinung später noch einmal. 88 der Probandinnen gab an, sich immer auf ihren ersten Eindruck verlassen zu können. Wer als Mann also eine Dame beeindrucken will, arbeitet wirklich unter großen Zeitdruck.

    Zu schöne Frauen sind nicht gut für die Beziehung

    Attraktive Frauen locken andere Männer an - Beziehung mit Partner hält meistens nicht lange an

    Blonde attraktive Frau mit grünen Augen trägt grüne Halskette, schaut verführerisch in Kamera
    green desire © Lev Dolgatshjov - www.fotolia.de

    Schöne Frauen sind begehrt. Viele Männer, die vielleicht nicht so gut aussehen, präsentieren ihre attraktiven Partnerinnen als eine Art Trophäe nach dem Motto: Schaut her, was ich für eine sexy Frau habe. Doch dieses Präsentieren lockt oft andere Männer an.

    Britische Forscher wollen in einer Studie herausgefunden haben, dass Beziehungen, in denen die Frau attraktiver ist als der Mann, eher zum Scheitern verurteilt sind, als solche, in denen Mann und Frau in der gleichen Liga spielen. Andersherum soll es übrigens keine Probleme geben. Wenn der Mann ein knackiger Kerl ist und die Frau ein Mauerblümchen, soll das der Beziehung keinen Abbruch tun.

    Promibeispiel Angelina Jolie

    Über diese Studie berichtete das englische Boulevardblatt "Daily Mail" und zog als Referenzbeispiel ein attraktives Paar aus der Promi-Welt heran. Angelina Jolie ist bereits seit sechs Jahren mit Brad Pitt zusammen, weil beide extrem gut aussehen.

    Jolies früheren Beziehungen mit Jonny Lee Miller und Billy Bob Thornton hielten nicht länger als drei Jahre. Und warum? Weil die beiden nicht mit der Schönheit von Frau Jolie mithalten konnten, schlussfolgert die Zeitung. Klingt einleuchtend, oder?

    Schöne Frauen entscheiden über Fortbestand der Beziehung

    Die britischen Forscher untermauerten ihre These mit einer Studie, in denen weniger prominente Paare eine Rolle spielten. Sie werteten Fotos von 100 Paaren aus und kamen zu folgendem Ergebnis: Die Beziehungen, in denen die Frauen hübscher waren als die Männer, hielten nicht länger als ein paar Monate. Die Forscher glauben, dass meistens die schönen Frauen über den Fortbestand einer Beziehung entscheiden.

    Aufgrund ihrer Attraktivität haben sie größere Auswahlmöglichkeiten als der nicht so gut aussehende Mann. Zudem kann die Eifersucht eines Mannes eine Beziehung belasten und schließlich zum Scheitern bringen.

    Die Hände eines Mannes zeigen, wie gut er bei Frauen ankommt

    Unterschied zwischen Ring- und Zeigefinger ist laut Studie ein Zeichen für die Chancen eines Mannes

    Babyhand berührt Handfläche einer Männerhand
    Man's hand supports kid's hand © Artem Meshcheryakov - www.fotolia.de

    Ob ein Mann gute oder schlechte Chancen bei seiner Angebeteten hat, verrät ein Blick auf seine Hände. Was beim ersten Lesen den einen oder anderen vielleicht die Augenbrauen hochziehen lässt, hat eine Studie tatsächlich bewiesen. Demnach ist das Verhältnis zwischen Ringfinger und Zeigefinger ein deutliches Zeichen für seine Chancen.

    Und wie das? Bereits im Mutterleib entscheidet sich, wie wir einmal aussehen werden. Dabei wird auch das Längenverhältnis der einzelnen Finger festgeschrieben. Ist der Ringfinger nun länger als der Zeigefinger, war das Baby einer großen Menge des Sexualhormons Testosteron ausgesetzt.

    Männer mit längeren Ringfingern als attraktiver bewertet

    Da Testosteron das männliche Sexualhormon ist, haben maskuline Männer einen längeren Ringfinger. Feiner gezeichnete Männer dagegen haben meist gleichlange Ring- und Zeigefinger. Probandinnen einer Studie bewerteten die Männer mit längeren Ringfingern tatsächlich als „männlicher“ und attraktiver.

    Als besonders wichtig an der Studie empfinden die Forscher die Erkenntnis, dass unser späterer Hormonhaushalt und die Erscheinung als eher maskulin oder eher feminin bereits im Fötus-Stadium offenbar festgelegt ist.

    Frauen bewerten Männer beim Tanzen

    Junges Paar auf Party kurz vor dem Kuss
    Young happy kissing amorous couple at celebration © vgstudio - www.fotolia.de

    Eine Studie der Universität Göttingen beweist: Frauen achten beim Tanzen auf die Bewegungen der Männer und ziehen daraus Schlüsse über deren charakterliche Eigenschaften.

    So scheinen besonders die abenteuerlichen Männer auch einem entsprechenden Tanzstil zu haben. Bei der Untersuchung vermummten die Wissenschaftler 50 Männer mit weißen Overalls. Diese tanzten dann zu einem festgelegten Rhythmus. Dabei wurden Videoaufnahmen gemacht. Sie wurden digital so verfremdet, dass man nicht erkennen konnte, welche Proportionen die entsprechenden Männer hatten.

    Den Film bekamen insgesamt 60 Frauen vorgeführt. Sie konnten jeden der Männer jeweils 15 Sekunden lang betrachten. Danach mussten sie anhand eines Fragebogens beurteilen, wie attraktiv sie ihn fanden. Darüber hinaus bewerteten sie die Abenteuerlust der Männer. Als Ergebnis wurde ermittelt, dass nicht nur die Attraktivität beim Tanzen gezeigt wird, sondern auch bestimmte Persönlichkeits- und Charaktermerkmale zum Ausdruck kommen.

    Studie - Männer mit tiefen Stimmen haben mehr Sex

    Frauen meiden Männer mit tiefer Stimme - man vermutet im Gegenüber einen chronischen Fremdgänger

    Mann mit nacktem Oberkörper an Wand gelehnt raucht, Macho
    Shirtless macho man smoking cigarette against white background © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Die kanadische Psychologin Jillian O'Connor hat vor kurzem in der Fachzeitschrift "Evolutionary Psychology" herausgefunden, dass es bei Frauen einen Schutzreflex gegen Männer mit tiefer Stimme gibt. Eine tiefe Stimme beim Mann deutet auf Fremdgehen hin, sagt O'Connor.

    Tiefe Stimme = chronischer Fremdgänger?

    Sie stützt sich dabei auf eine Studie aus dem Jahr 2004 (Zeitschrift: "Evolution and Social Behavior") als Gordon Gallup von der New York University 149 Testpersonen Stimmen als attraktiv oder unattraktiv bewerten ließ. Dabei stellte sich heraus, dass die als stimmlich attraktiv bewerteten Männer und Frauen tatsächlich früher und mehr Sex hatten und auch öfter fremd gingen, als die Probanden mit den unattraktiven Stimmen.

    Eine andere Studie in diesem Zusammenhang stammt von der Ethnologin Coren Apicella, die beim Volk Hadza in Tansania nachwies, dass die Männer mit den tiefsten Stimmen die meisten Nachkommen zeugten. Eine tiefe Stimme deutet auf einen hohen Testosterongehalt im Blut hin.

    Eine weitere Studie will belegen, dass es nicht unbedingt eine tiefe Stimme sein müsse, die einen Mann sexy erscheinen lasse, es könne auch eine gute Satzmelodie und ein gutes Sprechtempo sein, das die Frauen interessiert.

    Rasierte Beine sind für Männer gar nicht so wichtig

    Frau rasiert ihre Waden mit weißem, handlichen Gerät, die linke Hand fast am Knöchel
    shaving legs © photoCD - www.fotolia.de

    Von wegen glatt und seidig - den Haarlostrend finden Männer überhaupt nicht so attraktiv.

    Ob epilieren, rasieren oder wachsen - Frauen tun alles dafür, um glatte Beine, Achseln und Intimzone zu haben. Sie investieren viel Geld, Zeit und leiden oftmals Qualen, und dann das.

    Eine Umfrage des Drogerie-Riesen Schlecker mit über 4000 Befragten im Alter zwischen 16 und 60 hat ergeben, dass jeder zehnte Mann Haare an den Beinen vollkommen in Ordnung findet. Der Intimbereich sollte jedoch glatt oder zumindest stark gestutzt und gepflegt werden, finden 83 Prozent der Kerle.

    Auch ansonsten wird ein übermäßiges Pflegeprogramm gar nicht so gerne gesehen. Stolze 98 Prozent der Männer stehen nämlich auf natürliche Frauen.

    Große Studie bestätigt: Das Äußere der Frau ist für Männer ein wichtiger Faktor

    Junges Paar in Unterwäsche, er zieht sie aus
    Young attractive happy amorous couple in bedroom © vgstudio - www.fotolia.de

    Der Mensch ist oberflächlich. So simpel kann man wohl die aktuelle Studie von AskedMen und Cosmopolitan zusammenfassen.

    Stolze 70.000 Amerikaner wurden zu Aspekten wie Schönheit, Sex und Wertvorstellungen befragt. Die Ergebnisse sind nicht besonders angenehm, besonders schlecht kommen die Männer weg.

    Gut die Hälfte aller Männer sehen es beispielsweise als Trennungsgrund an, wenn ihre Freundin während der Beziehung zu viel zunimmt. Bei den Frauen sehen dies gerade mal 20 Prozent so.

    Für 42 Prozent der Männer ist es weiterhin ein absolutes No-Go, wenn Frauen mehr als zehn Bett-Partner hatten. Bei Frauen leuchtet die Alarmglocke erst am zwanzig Partnern. Zudem erklärten 18 Prozent der männlichen Befragten, sie hätten schonmal "Ich liebe dich" geflüstert, nur um die Frau in die Kiste zu kriegen. Auch ist das voranschreitende Alter des Partners für Männer ein sehr viel größeres Problem, als umgekehrt. Es scheint also nach wie vor zu gelten: Drum prüfe, wer sich ewig bindet.

    Die meisten Frauen wünschen sich Anwälte, Manager, Journalisten oder Handwerker als Partner

    Laut einer Umfrage unter 12.600 Single-Frauen wünschen sich die meisten Damen einen Lebenspartner, dessen beruflicher Stand über dem eigenen liegt oder die einen Beruf ausüben bei dem Köpfchen oder körperliche Stärke gefragt ist. Für die meisten Damen kämen demnach Anwälte, Manager, Journalisten oder Handwerker als Partner in Frage.

    Piloten, Lehrer und Polizisten haben dagegen weniger Chancen.

    Frauenherzen lassen sich am besten mit einer tiefen Stimme erobern

    Tiefe Stimme bei Männern macht ihr Aussehen für Frauen einprägsamer

    Nahaufnahme Mund, Nase, Kinn eines jungen Männergesichts mit 3-Tage-Bart
    mouth © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

    Wissenschaftler der Universität von Aberdeen in England haben im Rahmen einer Studie festgestellt, dass eine tiefe Männerstimme auf Frauen nicht nur attraktiver wirkt, sondern die dazugehörigen Herren auch länger in ihrem Gedächtnis verhaftet bleiben. Wer wie Morgan Freeman oder Barry White klingt, hat also allerbeste Chancen auf dem Singlemarkt.

    In zwei Testläufen mit 91 Frauen stellten die Forscher fest, dass Frauen sich auch die äußeren Merkmale eines Mannes besser einprägen, wenn dieser eine tiefere Stimme hat. Dabei wurde teilweise ein Computerprogramm eingesetzt, das die Tonlage der Stimme künstlich veränderte.

    Verknüpfung von tiefer Stimme und evolutionären Vorteilen

    Es stellte sich heraus, dass die getesteten Frauen jene Männer mit tiefer Stimme nahezu durchweg als attraktiver empfanden und sich besser an sie erinnerten - unabhängig davon, ob die Stimme vom Computer verzerrt wurde oder ob es sich um das Original handelte.

    Als Erklärung dazu vermuten die Forscher, dass tiefe Stimmen in den Köpfen der Frauen unbewusst mit evolutionären Vorteilen und einem erhöhten Testosteronspiegel verknüpft sind.

    Bestimmte Berufe steigern die Chancen bei der Partnersuche

    Das Partnervermittlungsunternehmen "Parship" und die Universität Bremen haben in einer gemeinsamen Studie herausgefunden, dass bestimmte Berufe besonders attrakiv auf paarungswillige Männer und Frauen wirken. So wären Frauen besonders begehrt, wenn sie als Juristin, Stewardess, Ärztin, Archtiktin oder Ingenieurin ihr Brot verdienten. Die Männer dagegen wirkten besonders interessant, wenn sie als Arzt, Architekt, Psychologe oder Therapeut arbeiteten.

    Der Grund für dieses Phänomen wäre der hohe gesellschaftliche Status, den diese Berufe hätten. Außerdem würde das hohe Einkommen und das hohe Bildungsniveau, das man bei Inhabern solcher Berufe erwarten könne, die Attraktivität steigern, so die Studienleiter. Aber aufpassen: Ausnahmen bestätigen die Regel!

    Männer und was sie schön macht

    Schönheit liegt zwar immer noch im Auge des Betrachters, allerdings scheinen bestimmte Faktoren einen Mann als besonders schön und attraktiv für Frauen zu machen. Aufschluss über das "was macht einen Mann schön" gab eine aktuelle Studie eines internationalen Teams aus Wissenschaftlern.

    Untersucht wurde der Zusammenhang zwischen dem Hormonhaushalt und des Immunsystems sowie dem Level der männlichen Attraktivität. Nach Auswertung der Studienergebnisse konnten die Forscher zu der Erkenntnis gelangen, dass ein Mann dann als besonders gut aussehend von Frauen wahrgenommen wird, wenn er wenig Stresshormone im Blut hat, einen hohen Testosteronspiegel sein Eigen nennt sowie ein starkes Immunsystem aufweisen kann. Unterschwellig reagieren Frauen auf diese Kombination, was vermutlich daran liegt, dass Männer mit starken Abwehrkräften für einen späteren Nachwuchs als potentielle Partner einen höheren Grad der Attraktivität ausstrahlen.

    Männer stehen auf hohe Stimmen - Frauen wittern Konkurrenz

    Junger Mann in grauer Strickjacke und Schal spricht eine junge Frau in Lederjacke auf der Straße an
    Nice-looking male student chasing pleased girl on outdoor date © JackF - www.fotolia.de

    Frauen mit hohen Stimmen kommen bei den Herren der Schöpfung besser an und andere Frauen wittern in ihnen sogleich gefährliche Konkurrenz: Zu diesem Fazit kommen Anthropologen der Pennsylvania State University, die ausgewählten Männern Tonbandaufnahmen mit unterschiedlichen Frauenstimmen vorspielten und sie baten, aus den Stimmen diejenigen heraus zu suchen, mit denen sie am liebsten eine Nacht verbringen würden.

    Die Männer wählten in der Mehrheit hohe Stimmmen und verschmähten die Damen mit einem tieferen Timbre. Das Erstaunliche an der Untersuchung: Frauen, die die gleichen Tonbandaufnahmen hörten, wussten ebenfalls sofort, welche Frauenstimmen den Männern am besten gefallen würden. So können sie potenzielle Konkurrentinnen identifizieren und wenn nötig von ihren Männern fernhalten. Vermutlich stand die Evolution Pate für diese Entwicklung: Helle Stimmen deuten auf junge, gesunde Frauen hin, die entsprechend fruchtbar sind.

    Frauen laufen jedoch in die gleiche Evolutionsfalle: Sie stehen vor allem auf tiefe monotone Stimmen wie die von George Clooney oder Clint Eastwood. Diese Stimmen stehen für Selbstvertrauen, Stärke und Zuversicht.

    Gestresste Männer mögen üppige Frauen

    Frau mit großer Oberweite knöpft sich Corsage zu
    decolte © SANDY MATZEN - www.fotolia.de

    Schlanke Frauen liegen in der Gunst von Männern keineswegs immer vorne. Das hat eine britische Studie ergeben. Haben Männer Stress, dann ziehen sie dickere Damen vor. Warum das so ist, glaubt Viren Swami, Wissenschaftler an der Westminster-Universität in London zu wissen.

    Wieder mal sind unsere Vorfahren daran schuld. Sieht man die Sache geschichtlich, dann war ein gut gepolsterter Frauenkörper sicherer, als ein dünner. Üppigkeit sprach für einen stabilen Zyklus und genügend Nahrung. Da wir in vielen Dingen auch heute noch evolutionär unseren Ahnen gleichen, stahlt eine mollige Frau auch in unserer Zeit Sicherheit aus. Für einen gestressten Mann scheint dies hilfreich zu sein, wenn es um die Verarbeitung seiner Belastung geht.

    Bei dem Versuch wurden 40 Männer in Stress versetzt. Mit einer Rede vor Publikum und mit dem Lösen von Rechenaufgaben mussten sie Druck aushalten. Nach einer Pause zeigte man den Probanden vereinheitlichte Bilder von Frauen. Die Männer sollten diejenigen heraussuchen, die ihrer Meinung nach die dickste und dünnste war, die ihnen gefiel. Einer Kontrollgruppe von ebenfalls 40 Männern wurden – ohne Stress – die gleichen Fotos vorgelegt.

    Das eindeutige Ergebnis ließ Männer mit Stress zu schwergewichtigeren Damen greifen. Da durch die Standardisierung andere äußere Faktoren, wie beispielsweise das Alter, kaum in Erscheinung traten, lässt die Untersuchung den Schluss zu, dass sich männlicher Stress auf die Attraktivität üppigerer Frauen in den Augen der Männer positiv auswirkt.

    Labello statt Lippenstift - Männer stehen auf natürliche Frauen

    Aschblonde Kurzhaarfrisur verdeckt Auge und Nase einer jungen Frau
    just perfect © Amir Kaljikovic - www.fotolia.de

    Dass Männer auf wallende Haare, knappe Kleidung und rotgeschminkte Münder stehen ist ein beliebtes Klischee - und sicherlich mitunter auch nicht von der Hand zu weisen. Doch fragt man die Herren der Schöpfung einmal selbst nach ihren Vorlieben, dann kommt Erstaunliches zum Vorschein. Denn die meisten Männer mögen lieber natürliche Frauen.

    Dicken Mascara, Puder und Rouge finden die meisten zum fürchten. Auch mit Lipgloss kann man Männer eher verjagen als anlocken, da sie den Geschmack nicht besonders mögen. Auf Kussjagd sollte man deswegen eher einen Labello einpacken. Natürlichkeit ist auch bei den Haaren angesagt - offen mögen Männer die Haare ihrer Damen am liebsten.

    Und wenn es um die Klamotten geht, bleiben die meisten Männer traditionell. Röcke und wallende Kleider, die eher mädchenhaft als zu sexy wirken, ziehen sie magisch an. Auf High Heels stehen die meisten aber dennoch - weil der Gang damit einfach unwiderstehlich ist.

    So sehen Mrs. Right und Mr. Perfect aus

    Junges Paar mit ausgestreckten Armen, er hinter ihr und über sie gebeugt
    sisters 7 © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

    Die Partnervermittlung Parship.de hat eine Umfrage gestartet, bei der 1.000 Frauen und Männer zwischen 18 und 65 Jahren danach gefragt wurden, wie ihr Traumpartner aussehen muss.

    Was die perfekte Frau angeht, so sollte sie nach Angaben der Männer schlank sein sowie lange Beine und blaue Augen haben. Schwarze Haare liegen dabei etwas weiter vorne als blonde. Zu den unattraktiven Merkmalen bei Frauen zählen vor allem behaarte Beine und Achseln, gefolgt von einem zu muskulösen Körperbau und einer zu großen Oberweite.

    Mr. Perfect sollte genau wie die Traumfrau schlank sein und zudem größer als seine Partnerin. Ein muskulöser Körper mit knackigem Po stehen ebenfalls ganz oben auf der Liste. Dabei muss es nicht unbedingt ein Waschbrettbauch sein. Die bevorzugte Haarfarbe wurde als dunkel angegeben.

    Zu den absoluten Abtörnern bei Männern zählen rote Haare. Auch wenn die Mähne zu lang ist oder als Glatze gar nicht vorhanden ist, gilt dies unter den Frauen eher als unattraktiv.

    Studie zeigt wieso Männer Brüste lieben

    Portrait einer blonden Frau, sie schaut zur Seite
    Close-up portrait of model © Solovieva Ekaterina - www.fotolia.de

    Die weibliche Brust gilt als wichtiges Zeichen von Attraktivität. Männer, die ihr Augenmerk sehr zum Ärger der betroffenen Frau gern auf diese Körperregion beschränken, können zumindest für ihre Leidenschaft vielleicht nur wenig. Das legt zumindest eine Studie nahe, die ein Wissenschaftler der Emory University in Georgia (USA) durchgeführt hat.

    Bei seinen Untersuchungen entdeckte der Forscher einen Zusammenhang zwischen der frühkindlichen Phase, in welcher der Säugling von der Mutter gestillt wird. Hierbei wird das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet, welches die Bande zwischen Mutter und Kind festigt. An diesen seligen Moment der Geborgenheit sollen sich Männer erinnert fühlen, sobald sie eine weibliche Brust entdecken. Übrigens: Oxytocin spielt auch in einer Partnerschaft eine wichtige Rolle und gilt hier als "Kuschelhormon", das zum Beispiel nach dem Sex ausgeschüttet wird.

    Klingt wie eine plausible Erklärung: Brust gleich Glücksgefühl. Als Laien hätten wir da aber doch noch ein paar Fragen: Wie kommt es zum Beispiel, dass Frauen nicht ebenso fixiert sind auf den weiblichen Busen? Und was ist mit Männern, die gar nicht erst gestillt wurden? Fragen über Fragen - vielleicht werden die ja in einer zukünftigen Studie geklärt werden.

    Entscheidend bei der Partnerwahl ist unter anderem der Körperfettanteil

    Paar in weißer Sportkleidung bei Yogaübung
    Yoga Paar © Kzenon - www.fotolia.de

    Ein starkes Immunsystem eines Mannes kommt bei Frauen besonders gut an, denn diese genetische Veranlagung möchte sie natürlich auch für ihre Kinder. Dies zeigten bereits viele Studien, doch nie war dabei ganz klar, welche Rolle dabei die Attraktivität der Männer spielt: sind es die männlichen Züge oder vielleicht die Muskeln, die Frauen so anziehend finden?

    Forscher der Universität Turku, Finnland, haben nun eine neue Erkenntnis: Die Wissenschaftler maßen bei 74 männlichen Probanden zwischen 19 und 31 Jahren den Körperfettanteil und die Stärke der Abwehrkräfte, dazu wurden die Männer gegen Hepatitis B geimpft und bildeten eine bestimmte Menge an Antikörpern. Es wurden Fotos gemacht, die anschließend einer Gruppe von Frauen vorgelegt wurden, die anhand einer Skala die Attraktivität der Männer bestimmen sollten.

    Die Forscher stellten einen Zusammenhang zwischen der Immunabwehr und dem Körperfettanteil der Probanden fest. Am attraktivsten fanden die Frauen die Männer mit einem durchschnittlichen Körperfettanteil von zwölf Prozent, unabhängig von den markanten Gesichtszügen des Mannes. Die Experten gehen davon aus, dass Frauen bei der Partnersuche unbewusst den Körperfettanteil des Mannes abschätzen, diesen in Verbindung mit einem starken oder schwachen Immunsystem in Verbindung bringen und aus diesen Resultaten entscheiden, ob ein Mann für sie sexy ist oder nicht.

    So verführt man Frauen - Humor macht Männer attraktiv

    Forscher der University of Stirling haben sich mit der Frage beschäftigt, mit welchen Mitteln mann eine Frau am besten verführen kann. Wer nun an romantische, kitschige Abende bei Kerzenschein gedacht hat, ist auf dem Holzweg, denn die beste Lösung ist es, zu lachen. Mit Charme und Humor kann man bei seiner Herzensdame ordentlich punkten.

    Bei einem Test bekamen die weiblichen Probanden unter anderem Audioaufnahmen von männlichen Stimmen - wenn diese humorvoll und witzig klangen, wurden die Männer von den Damen bevorzugt; sie waren sich einig, dass sie mehr Chancen auf einen Flirt, Sex oder eine Beziehung hätten.

    Frauen stehen auf Gewinner: Erfolgreiche Sportler werden als attraktiv empfunden

    Junger Radfahrer mit Helm auf Straße
    radfahrer © tm-photo - www.fotolia.de

    Eine interessante Entdeckung machte der Psychologie Erik Postma von der Universität Zürich: Frauen sind instinktiv in der Lage, körperliche Fitness und hohe Ausdauer am Gesicht eines Mannes abzulesen.

    Dies ergab ein Test, bei dem Frauen Teilnehmer der Tour de France nach ihrer Attraktivität beurteilen sollten. Ohne mit den Namen oder Leistungen der Sportler vertraut zu sein, beurteilten die Frauen genau die Männer als am attraktivsten, die bei der letzten Tour de France die vorderen Plätze belegt hatten.

    Der Psychologe vermutet, dass die Frauen den Männern ihre Fitness buchstäblich vom Gesicht abgelesen hatten.

    Instinktive Auswahl schon in der Steinzeit

    Schon unsere Vorfahren in der Steinzeit mussten eine ähnliche instinktive Auswahl treffen, bei der diejenigen Männer eher gewählt wurden, die über eine große Ausdauer verfügten - denn nur diese Männer waren erfolgreiche Jäger, die ihre Familien versorgen konnten.

    Allerdings waren die Frauen mit ihrer Beobachtungsgabe nicht alleine: Auch heterosexuelle Männer beurteilten die erfolgreichen Radsportler als am attraktivsten.

    Zwar könnte dies möglicherweise daran liegen, dass sie sich in die Gedankenwelt der Frauen hineinversetzten, doch der Psychologe sucht auch hier den Grund in der Steinzeit: Schon die frühen Jäger suchten sich instinktiv körperlich fitte Partner für die gemeinsame Jagd um das Überleben der Gruppe in der Wildnis zu sichern.

    Bei der Wahl des Partners spielt vor allem für Frauen die Körpergröße eine entscheidende Rolle

    Gleiche Interessen sind in einer Partnerschaft von großen Vorteil. Doch bei der Körpergröße hört der Wunsch nach Gleichheit auf. Eine Studie aus den USA belegt, dass es vor allem die Frauen sind, die großen Wert darauf legen, dass der Partner größer ist als sie.

    Bei einer online Umfrage gaben über 50 Prozent der Damen an, einen Partner zu bevorzugen, der größer ist als sie. Wissenschaftler erklären sich das relativ einfach damit, dass Frauen dadurch das Gefühl vermittelt bekommen, beschützt zu werden.

    Männern hingegen ist es relativ egal, wie groß die Partnerin ist. Lediglich 14 Prozent gaben an, eine Partnerin zu bevorzugen, die kleiner ist als sie selber.

    Studie: Wenn Männer versuchen, sexy zu klingen

    Junger, sportlicher Mann unter der Dusche, schaut in die Kamera, Kopf leicht schräg
    men shower © detailblick - www.fotolia.de

    Übers Aussehen lässt sich bekanntlich streiten. Aber die Stimme? Da sind sich Frauen schon viel eher einig: Dunkel soll sie sein, die Stimme Ihres Traummannes, einfühlsam und männlich zugleich. Oder anders gesagt: Wer Hollywoodschauspieler George Clooney einmal im Original gehört hat, der möchte keine Synchronfassung mehr sehen.

    Zugegeben, Clooney ist ein echter Profi und hat sicherlich den ein oder anderen Kniff aus dem Stimmtraining in der Schauspielschule auf Lager. Im Allgemeinen aber kann das vermeintlich starke Geschlecht die Sache mit der verruchten Stimme gar nicht absichtlich herbeiführen!

    Nur sexy klingen für Männer ein Problem

    Das legt zumindest eine Studie nahe, die jetzt im "Journal of Nonverbal Behavior" veröffentlicht wurde. Psychologin Susan Hughes untersuchte insgesamt 40 Stimmproben, jeweils 20 männliche und 20 weibliche. Die einzige Aufgabe: Die Sprecherinnen und Sprecher sollten versuchen, möglichst sexy zu klingen.

    Die Proben wurden nun von wiederum 40 Studienteilnehmer/-innen bewertet. Interessanter Weise waren die Frauen deutlich häufiger erfolgreich als die Herren der Schöpfung - deren Stimmen wurden trotz tapferer Versuche oftmals nicht als sexy wahrgenommen. Ist die sinnliche Stimmlage also doch angeboren und unveränderbar?

    Doch es gibt ja auch Tröstliches: Andere Stimmlagen und Emotionen konnten beide Geschlechter in etwa gleich gut rüberbringen. Mehr Intellekt oder mehr Dominanz, allein durch eine Veränderung der eigenen Stimme: Beides kein Problem für die teilnehmenden Männer und Frauen!

    Viele Männer mögen weibliche Gesichtszüge

    Gesicht einer jungen Frau mit betonten, geschminkten, braunen Augen
    beautiful teenage model with gorgeous eyes © quayside - www.fotolia.de

    Strahlende Augen und volle Lippen, das Sinnbild für das Weibliche im Gesicht. Sehr viele Männer bevorzugen Frauen, die diese starken femininen Gesichtszüge aufweisen. Ein Forscherteam aus Finnland ist einmal der Frage nachgegangen, in welchen Ländern Männer besonders viel Wert auf diese Art der Weiblichkeit legen. Heraus kam, dass besonders in den Staaten, in denen ein hoher, gesundheitlicher Standard herrscht, die Männer die femininen Gesichtszüge bevorzugen.

    Besonders ausgeprägt war das in Japan. In Nepal hingegen wiesen die Frauen weniger weibliche Gesichtszüge auf und auch die Männer schienen hier nicht sonderlich großen Wert darauf zu legen. Zu diesem Ergebnis kamen die Forscher, nachdem sie Probanden 20 verschiedene Fotos von Frauen zeigten, welche alle unterschiedliche Gesichtszüge hatten.

    Feminine Gesichtszüge wirken weniger dominant

    Die Forscher denken, dass weniger feminin wirkende Frauen besonders in Regionen bevorzugt werden, in denen es noch um den Kampf der Ressourcen zum Überlegen geht. Frauen, die feminin aussehen, werden in den Augen der Männer auch als weniger dominant angesehen. Eine Eigenschaft, die in ärmeren Regionen nicht gut für das Überleben ist.

    Zudem spielt auch der Testosteronspiegel bei den Männern eine entscheidende Rolle. Haben Männer einen erhöhten Wert, so bevorzugen sie noch mehr die femininen Gesichtszüge.

    Weltweite Studie zeigt: Je wohlhabender der Mann, umso weiblicher die Frau

    Nackter Körper einer sitzenden Frau mit rosa Lilie zwischen den Beinen
    Female legs with pink lily isolated on white background © Andrejs Pidjass - www.fotolia.de

    Gutsituierte Männer aus den wohlhabenden Industrienationen bevorzugen sehr feminine Frauen mit großen Augen und Schmollmündern, während Männer aus armen Ländern sowohl feminine als auch maskulinere Frauen mögen.

    Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der finnischen Universität Turku, die ein Online-Experiment mit 1.972 Männern zwischen 18 und 45 Jahren aus insgesamt 28 verschiedenen Ländern durchführten.

    Den Männern wurden je zwei Bilder einer Frau gezeigt, die einmal dank Bildbearbeitung sehr feminine Züge hatte und einmal eher maskulin wirkte, mit kleineren Augen und einem kantigeren Kinn. Dabei stellte sich - wenig überraschend - heraus, dass fast überall die feminieren Frauen bevorzugt wurden.

    Robuste Frau als Mitversorgerin

    Lediglich in ärmeren Ländern wie Nepal war die Präferenz mit 50:50 ausgeglichen. Die Forscher führen dies darauf zurück, dass die Männer in armen Ländern mit harten Lebensbedingungen eher auf Frauen stehen, die mit diesen Umständen gut zurecht kommen und als Versorgerinnen auftreten können.

    Bei den Männern aus wohlhabenden Industrienationen spiele dies jedoch keine Rolle - hier sei daher der feminine, zarte Typ gefragt, der auf einen hohen Östrogen-Spiegel hinweist und den Männern dadurch unterschwellig hohe Fruchtbarkeit signalisiert.

    Vor allem im reichen konservativen Japan war dies sehr ausgeprägt: Hier bevorzugten mehr als drei Viertel der Männer die feminineren Porträts.

    Immer nur nett? Studie widerlegt Klischee vom gefühlvollen Traummann

    Schwarzhaariges Paar an Bistrotisch mit Kaffee, Dessert und Orangensaft
    It's love © pressmaster - www.fotolia.de

    Wenn Frauen von dem berühmten Prinz auf dem Weißen Roß schwärmen, dann werden neben perfektem Aussehen auch die inneren Werte hoch geschätzt: Zuhören muss er können, charmant sein und Gefühle zeigen.

    Was wollen Frauen wirklich?

    Alles Quatsch, wie jetzt eine Studie US-amerikanischer und israelischer Forscher nahe legt. Die Ergebnisse der Untersuchung, die jetzt im "Personality and Social Psychology Bulletin" veröffentlicht wurden, zeigen interessante Unterschiede zwischen den Geschlechtern - und wie sie einen "netten" Datepartner wahrnehmen.

    In drei unterschiedlichen Versuchsreihen beobachteten die Forscher, wie Menschen auf ein einfühlsames Gegenüber reagieren. Mit eindeutigem Ergebnis: Während Männer einfühlsame Frauen beim ersten Kennenlernen als besonders feminin und somit attraktiv wahrnehmen, funktioniert dies umgekehrt offenbar nicht - zumindest nicht bei allen Frauen.

    Die genauen Gründe hierfür könnten aber nur spekuliert werden, wie Professor Birnbaum, einer der Studienleiter, betont. Einige Frauen sind offenbar zurückhaltender und skeptisch, wenn sie zum ersten Mal mit einem sehr einfühlsamen Mann in Kontakt treten. Andere nehmen ein einfühlsames Gegenüber möglicher Weise als potentiellen Partner für eine längere Beziehung wahr.

    Studien wollten es wissen: Welche Bekleidung finden Männer sexy?

    Wir klären auf, welche Kleidung Männer sexy finden bei Frauen

    Ein Paar roter Stöckelschuhe aus Leder
    Damenschuhe © RRF - www.fotolia.de

    Auch wenn sich im 21. Jahrhundert viele Dinge geändert haben, besitzen Männer und Frauen doch einige Grundeigenschaften, die einfach der Natur geschuldet sind. Männer lassen sich vom weiblichen Charme gern um den Finger wickeln und reagieren auf einfache, optische Reize. Mehrere Studien lassen keinen Zweifel daran, dass der heterosexuelle Mann auf bestimmte Kleidungsstile deutlicher als auf andere reagiert.

    Das "kleine Schwarze"

    Seit Jahrzehnten auf Platz 1 und das vollkommen zurecht, ist das berühmte "kleine Schwarze". Frauen fallen im eleganten Abendkleid, schlicht in schwarz und mit dezenten Accessoires veredelt, noch immer auf und verdrehen Männern damit den Kopf.

    High Heels

    Eine unwiderstehliche Wirkung haben Frauen außerdem dann, wenn sie in High Heels unterwegs sind. Dies überprüfte man ganz einfach mit einem passend gekleidetem Lockvogel. Die Dame war schick zurecht gemacht, trug die passenden Absätze und spielte im Versuch die Hilfsbedürftige. Dabei gab es mehrere Versuche, bei denen sich die jeweilige Höhe der Schuhe veränderte.

    Das erstaunliche Ergebnis: Tatsächlich waren Männer eher bereit zu helfen, wenn die Dame schöne High Heels trug. Die Hilfsbereitschaft stieg dabei mit der wachsenden Höhe der Absätze. Auf Frauen wirkte die Schuhwahl des Lockvogels dagegen nicht. Sie halfen unabhängig vom Kleidungsstil der Testerin.

    Rote Kleidung

    Und wie wirkt man attraktiver, wenn weder der Anlass zum kleinen Schwarzen, noch das Wetter für High Heels gegeben ist? Auch hier hat eine Studie der jüngsten Vergangenheit eine klare Antwort: rote Kleidung. Egal ob

    Männer lieben Frauen in roten Outfits.

    In der Studie wurden Damen in rot als attraktiver und sexuell anziehender bewertet als Damen in anderen Farben. Die Signalfarbe spricht die Herren der Schöpfung also offenbar direkt an.

    Ob Mann oder Frau - wie lässt sich die Attraktivität steigern?

    Optik und Persönlichkeit - Mit einfachen Tricks die Attraktivität steigern

    Attraktive Menschen haben es im Leben leichter. Psychologische Studien zeigen, dass Attraktivität rundum glücklich macht.

    Kein Wunder, denn attraktive Menschen haben meist mehr Erfolg im Berufsleben und bessere Chancen beim anderen Geschlecht. Mit einfachen Tricks lässt sich die Attraktivität eines jeden Menschen steigern.

    Was bedeutet "attraktiv sein" überhaupt?

    Was macht manche Menschen attraktiver als andere? Das Aussehen allein ist es nicht – das steht fest. Ein selbstbewusstes Auftreten macht ebenfalls attraktiv, die Ausstrahlung eines Menschen darf nie unterschätzt werden.

    Wer das "gewisse Etwas" hat, muss nicht zwingend schön sein, um im Leben Erfolg zu haben. Wohl jeder hat schon einmal erlebt, dass eine Frau oder ein Mann mit positiver Ausstrahlung einen Raum betritt und alle Anwesenden sofort in seinen Bann zieht, ohne dabei überdurchschnittlich schön zu sein.

    "Schönheit liegt im Auge des Betrachters!" - Stimmt dieses Sprichwort wirklich?

    Symmetrische Gesichtsformen wirken auf andere Menschen unbewusst als attraktiv.

    wirken bei beiden Geschlechtern und in jedem Alter als Symbol von Schönheit und Attraktivität. Andere Attribute wie Haar- und Augenfarbe, Größe und Figur unterliegen wiederum dem Zeitgeschmack und den persönlichen Vorlieben.

    Kleider machen Leute

    Die auffälligste Verwandlung von der "grauen Maus" zum "Vamp", erreicht man durch Kleidung, Haare und Make-up tun dann ein Übriges. Gleiches gilt auch im Berufsleben.

    Mit schicker, perfekt sitzender Kleidung steigert man seine Attraktivität enorm, wirkt nach außen hin souverän, intelligent und punktet so im Job. Folglich steigt man so auf der Karriereleiter schneller aufwärts, wodurch der höhere soziale Status wiederum die Attraktivität steigert.

    Attraktivität steigern

    Unsere Gene bestimmen maßgeblich unser Aussehen. Wer von Natur aus nicht das Glück hatte, sehr attraktiv zu sein, muss sich nicht verstecken. Jeder Mensch kann gepflegt und gut aussehend sein, ein Übriges tut die persönliche Ausstrahlung.

    Ein gepflegtes Auftreten ist alles. Die regelmäßige Dusche und ein dezenter Duft sind besonders wichtig. Die intensive Rasur oder das Stutzen des Bartes sollte für die Herren selbstverständlich sein. Weiße Zähne (evtl. Bleaching) sind ebenso wichtig wie knitterfreie, gut sitzende Kleidung und geputzte Schuhe.

    Hautreinigung und -pflege

    Ein ebenmäßiges Hautbild ist am wichtigsten, nicht nur bei den Frauen, auch die Männerhaut benötigt Pflege.

    wirken niemals attraktiv. Eine regelmäßige Reinigung der Haut mit geeigneten Pflegeprodukten lässt Hautunreinheiten verschwinden. Bei größeren Hautproblemen kann der Hautarzt helfen, die Kosmetikerin ist zur Unterstützung kleiner Probleme da.

    Nach der regelmäßigen Reinigung des Gesichts benötigt die Haut eine Pflegecreme. Alle Pflegeprodukte sollten auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sein, unterschieden wird zwischen trockener Haut, fettiger Haut, normaler Haut und Mischhaut.

    Dezentes Make-up

    Beim Schminken haben die Frauen alle Trümpfe in der Hand. Es ist aber heute nichts Ungewöhnliches mehr, wenn Männer zu Kosmetika greifen.

    Mit einem leichten Make-up lassen sich Hautunreinheiten ausgleichen und kleine Makel verbergen. Der Consealer sollte in keiner Handtasche fehlen, denn mit ihm lassen sich Augenringe, Pickel und sonstige Unebenheiten sofort kaschieren.

    Mit Make-up lassen sich die Vorzüge betonen. Ein schöner Mund wird mit knalligem Lippenstift oder Lipgloss hervorgehoben. Wer seine Stärken eher in der Augenpartie sieht, unterstreicht diesen Bereich mit Mascara, Lidschatten und Co.

    Schönes, glänzendes Haar und eine gut sitzende Frisur machen ebenfalls attraktiv. Für mehr Glanz sorgen Haarkuren und die Verwendung von Conditioner. Auch herausgewachsene Ansätze müssen nicht sein!

    Doch nicht nur auf die äußeren Werte kommt es an...

    Persönlichkeit zeigen

    Optik allein ist nicht alles - sicheres Auftreten steigert die Attraktivität enorm. Ein gewinnbringendes Lächeln und eine aufrechte Körperhaltung steigern die Anziehungskraft und wirken selbstbewusst.

    Wer seinem Gegenüber im Gespräch in die Augen schaut und auf seine Körpersprache achtet, zeigt Persönlichkeit. Sport verbessert die Körperbeherrschung, sorgt für einen aufrechten Gang und lässt überflüssige Fettpolster verschwinden. Ein wenig Selbstliebe ist erlaubt - denn nur wer sich selbst mag, kann andere von sich überzeugen.

    Ehrlichkeit

    Besonders wichtig ist Ehrlichkeit, denn merkt man, dass der Partner einen ständig belügt, verliert man das Interesse an einer Beziehung. Schließlich kann nur ein ehrlicher Mensch auch als treuer Partner infrage kommen.

    Mitunter sind kleine Notlügen jedoch durchaus erlaubt. Diese sind zum Beispiel dann ratsam, wenn es um die Meinung des Partners zu einem Outfit oder einer neuen Frisur geht, denn eine gegenteilige Auffassung kann in einem solchen Fall leicht zu Missstimmung führen.

    Humorvoller Optimismus

    In einer Partnerschaft legt man in der Regel auch großen Wert auf Humor. Auch Selbstironie und Bescheidenheit erhöhen den Sexappeal eines Menschen beträchtlich.

    Dagegen haben Pessimisten eher schlechte Chancen, da der Partner sich durch negative Gedanken gestresst fühlt. Ein humorvoller Partner ist ein Anzeichen für ein ausgeglichenes Leben. Allerdings sollte man beim Humor auf die richtige Dosis achten, um nicht als Clown zu gelten.

    Zuhören und Verständnis zeigen

    Auch diese beiden Eigenschaften steigern die Attraktivität eines Menschen. Niemand wünscht sich, dass der Partner nicht richtig zuhört oder gar einschläft, wenn man über etwas redet, dass für einen selbst von Wichtigkeit ist. Das heißt, man sollte Interesse für das Leben des anderen zeigen, denn auf diese Weise gibt man ihm zu verstehen, dass er für einen etwas ganz Besonderes ist.

    Treue

    Einer der wichtigsten Punkte ist Treue. Wünscht man sich eine feste Beziehung, sollte man nicht mehrgleisig fahren; Treue sollte man als höchsten Wert in der Beziehung ansehen. Untreue Partner verlieren dagegen rasch an Attraktivität.

    Oftmals beginnt Treue bereits mit dem Einhalten von Verabredungen. Darüber hinaus wünschen sich Frauen sowie Männer auch Geborgenheit und Zärtlichkeit. So machen kleine Zärtlichkeiten oftmals attraktiver als purer Sex.

    Besonders Frauen wollen zudem erobert werden. Gibt ein Mann rasch auf, macht ihn das unattraktiv, da er der Frau das Gefühl vermittelt, nicht ernsthaft interessiert zu sein.

    Schön sein ist eine Sache der Einstellung – mit diesen Tipps kann sich jeder schön fühlen

    Junge Frau mit riesiger Sonnenbrille und wehendem Haar
    urban summer style © Amir Kaljikovic - www.fotolia.de

    Manche Menschen fallen einem überhaupt nicht auf, sie sind eher unscheinbar und halten sich im Hintergrund und genauso fühlen sie sich in der Regel auch. Denn wie wir uns fühlen, das strahlen wir auch nach außen hin aus.

    Nicht verwunderlich also, dass Menschen, die glücklich sind und sich attraktiv fühlen, auch eine solche Schönheit ausstrahlen. Natürlich ist es situationsabhängig, jedoch kann man mit einigen Tipps in Sachen persönliche Schönheit ein wenig nachhelfen.

    Lächeln und ein nettes Verhalten an den Tag legen

    Es kann in Strömen regnen, der Chef kann mit der schlimmsten Laune ins Büro kommen – dies sollte sie nicht weiter belasten, denn das A und O ist es, trotzdem oder gerade dann zu lächeln und sich seinen Mitmenschen gegenüber freundlich und höflich zu verhalten. Dies pusht das Selbstwertgefühl und färbt im besten Fall auch auf die anderen ab.

    Optimistisch sein und sich bedanken

    Auch für kleinere Gesten, sei es, wenn einem ein Fremder die Tür eines Geschäfts aufhält, sollte man sich immer bedanken. Doch ebenso für Komplimente, die man von anderen Menschen bekommt, ist ein ernst gemeintes „Danke“ die beste Reaktion, spätestens an deren Lächeln wird man es erkennen.

    Was ebenfalls hilft, sich gut und schön zu fühlen, ist das positive Denken. Sich ständig um das zu sorgen was kommt, wird einen irgendwann zum Griesgram machen, den man nicht wirklich für eine gute Gesellschaft hält. Also: optimistisch sein, denn es wird doch alles irgendwie immer gut.

    Seinen Körper lieben lernen und in ein passendes Outfit stecken

    Ein paar übermäßige Pfunde kann man loswerden, die widerspenstigen Haare bei einem Friseurbesuch verabschieden, seinen Typ von Grund auf ändern, jedoch eher weniger. Es ist also wichtig, sich selbst nicht ständig mit kritischen Augen zu sehen, sondern zu akzeptieren und zu lieben, wer und wie man ist. Nur wer sich in seiner Haut wohlfühlt, wird dies auch nach außen hin zeigen können.

    Aufwertend sind natürlich die passenden und schmeichelnden Kleidungsstücke und Farben. Auch hier gilt: erlaubt ist, was gefällt. Und wer sich dabei nicht sicher ist, oder sein Styling einmal etwas verändern möchte, sollte sich von Freunden oder aber auch von einem Stylingberater Hilfe holen.

    Gestresste Frauen wirken nicht attraktiv auf Männer

    Frau in blauer Bluse lehnt an einer Glaswand und fasst sich gestresst an den Kopf
    Stressed sad young woman outdoors. Urban life style stress © pathdoc - www.fotolia.de

    Biologen der finnischen University of Turku haben in einer Studie herausgefunden, dass Frauen und Stress nicht besonders gut harmonieren und deshalb auf Männer weniger attraktiv wirken.

    Im Rahmen der Studie haben sie 52 Frauen geimpft und nach zwei Monaten getestet, inwieweit sich ihr Immunsystem verbessert hat. Auch wurden der Körperfettanteil sowie die Stresshormonwerte im Blut untersucht. Zudem haben die Biologen die Frauen zu verschiedenen Zeitpunkten während ihrer Menstruation fotografiert und legten diese Fotos 18 Männern vor, die über die Attraktivität der Frauen urteilen sollten, was zum Ergebnis hatte, dass die Frauen mit erhöhtem Stresslevel weniger attraktiv auf die Männer wirkten.

    Wider erwarten entschieden sie sich aber auch nicht unbedingt für die Frauen, die über ein gutes Immunsystem verfügten. Vielmehr entschieden sie sich überwiegend für die Frauen, die weder zu dick noch zu dünn waren, sondern ein gesundes Maß an Fettgewebe im Gesicht aufwiesen.

    Männer hingegen, die selbst gestresst sind, entscheiden sich für Frauen, die etwas mehr auf den Rippen hatten, da diese den Männern eine höhere Sicherheit bei der Fruchtbarkeit suggerieren und Unter- oder Übergewicht oder ein hoher Stressfaktor nachhaltig die Gesundheit beeinflussen können.

    Simpler Trick für mehr Attraktivität - Wie Männer nur mit einem T-Shirt Frauen anlocken können

    Sich herauszuputzen ist im Tierreich ebenso weit verbreitet wie unter Menschen. Nicht nur Frauen schminken, pushen und tricksen was das Zeug hält. Auch Männer legen Wert darauf, dass sie stark und sexy wirken.

    Wissenschaftler der Nottingham Trent University in England haben nun herausgefunden, dass ihnen dabei eine simple optische Täuschung im wahrsten Sinne des Wortes unter die Arme greifen kann. Ein T-Shirt, auf dem ein großes "T" aufgedruckt ist, lässt Männer nämlich attraktiver und gesünder wirken. Das zeigte mehrere Testreihen.

    Die Form des Buchstabens beeinflusst das Verhältnis zwischen Hüfte und Brust zu einem optischen Vorteil. Ein umgedrehtes "T" hat dementsprechend den gegenteiligen Effekt. Den Forschern zufolge kann der Effekt gut 10 Prozent attraktiver machen. Also Männer, Augen auf beim Shirt-Kauf für den Sommer!

    Studie bestätigt: Wir finden unsere Mitmenschen unter Alkoholeinfluss deutlich attraktiver

    Partygäste mit leuchtend bunten und dekorierten Cocktails in der Hand
    Cocktailgläser an Leuten in Bar beim Feiern © Kzenon - www.fotolia.de

    Der Ausdruck, sich jemanden oder etwas "schön zu trinken", ist besonders bei jüngeren Menschen sehr beliebt. Laut Forschern der Universität in Bristol, England, steckt auch etwas Wahres dahinter, denn tatsächlich beeinflusst Alkohol unsere Wahrnehmung, wenn es um die Bewertung der Attraktivität eines Menschen geht.

    Einer Gruppe von Probanden gab man alkoholische Getränke, anschließend sollten diese Fotos bewerten, auf denen die Gesichter von Frauen und Männern abgebildet waren und auch Landschaftsbilder waren darunter. Es zeigte sich, dass die unter Alkoholeinfluss stehenden Menschen die Bilder in allen drei Bereichen deutlich positiver bewerteten als die der Kontrollgruppe.

    Nun möchte das Team die Tests ausweiten und über vier Nächte in drei Pubs durchführen, um eine realistischere Situation zum Vergleich zu haben. Den Wissenschaftlern zufolge klingt das Ergebnis vielleicht witzig, doch stecke eine ernste Botschaft dahinter, denn wenn wir unsere Mitmenschen aufgrund von Alkoholkonsum tatsächlich deutlich anziehender finden, steigt auch das Risiko für unbedachtes Verhalten wie zum Beispiel ungeschützten Sex.

    Duftend attraktiver - warum Parfüm eine wichtige Rolle spielen kann

    Junge lächelnde Frau trägt Parfüm auf
    Young happy smiling woman with perfum bottle indoors © vgstudio - www.fotolia.de

    Ein Gegenüber als attraktiv einzustufen gelingt zunächst mit der Wahrnehmung über das Auge. Allerdings konnte nun eine Studie aufzeigen, dass auch die Nase eine wichtige Rolle spielt, um besonders eine Frau als attraktiv einzustufen.

    Bewertung von Attraktivität anhand von Düften

    Im Rahmen einer Studie am Monell Chemical Senses Center in Philadelphia konnten Forscher herausfinden, dass der Duft einer weiblichen Person durchaus ausschlaggebend sein kann, wenn es darum geht diese als schön oder eben attraktiv zu empfinden.

    Bei den durchgeführten Tests ließen die Wissenschaftler teilnehmende Probanden Fotos sehen, die verschiedene Frauen zeigten. Gleichzeitig wurden die Probanden mit fünf unterschiedlichen Düften konfrontiert. Die Düfte bestanden aus reinem Rosen- und Fischöl, das mal mehr, mal weniger auch untereinander vermischt wurde. Hierbei stellte sich heraus, dass ein weibliches Gesicht als besonders attraktiv empfunden wurde je stärker der angenehme Duft von Rosenöl zu riechen war.

    Geruchssinn entscheidet mit

    Die Forscher gehen nun davon aus, dass bei der Einstufung "attraktiv oder weniger bis gar nicht attraktiv" neben dem visuellen Wahrnehmen auch der Geruchssinn eine entscheidende Rolle spielt. Eine Erkenntnis, die sich zusätzlich auch auf die Einschätzung des Alters überträgt, denn weitere Tests ergaben, dass ein schöner, guter Duft wie etwa bei einem Parfüm zu einer höheren Schätzung des Alters führte als ein unangenehmer Duft.

    Mit Alkohol die eigene Attraktivität steigern: Schön trinken gilt auch andersrum

    Auch die eigene Attraktivität kann mit einem mäßigen Alkoholkonsum gesteigert werden

    Junger hellgekleideter Mann mit weißem Hut und Glas Wein auf Schaukelstuhl vor Villa
    jung reich erfolgreich © detailblick - www.fotolia.de

    Schon lange ist bekannt, dass es tatsächlich möglich ist, sich andere Menschen "schön zu trinken" und sie in leicht alkoholisiertem Zustand für attraktiver zu halten als sie sind. Doch nun haben Forscher erstmals festgestellt, dass Alkohol auch die eigene Attraktivität steigern kann - solange sich der Konsum in Grenzen hält.

    Für ihr Experiment legten die Wissenschaftler der University of Bristol freiwilligen Teilnehmern mehrere Portraitfotos vorgelegt: Sie zeigten Personen einmal nüchtern, einmal nach dem Konsum einer kleinen Alkoholmenge, die etwa einem Glas Wein entsprach und einmal nach dem Konsum einer größeren Menge, die etwa einem halben Liter Wein entsprach.

    Nach größerer Menge Alkohol wirkten die Personen noch unattraktiver als nüchtern

    Dabei wurden die Fotos, die nach dem Genuss einer kleinen Alkoholmenge gemacht wurden, als am attraktivsten bewertet. Die Fotos nach der größeren Menge kamen dagegen noch weniger gut an als die nüchternen Bilder.

    Vermutlich liege das daran, das ein Glas Wein die Stimmung leicht hebt und die abgebildeten Personen durch ein leichtes Lächeln und entspannte Gesichtszüge am attraktivsten wirken, vermuten die Forscher. Die vom Alkohol hervorgerufene leichte Gesichtsrötung wurde außerdem als gesund empfunden. Bei einer zu großen Alkoholmenge wandelt sich der Effekt jedoch ins Gegenteil um - es lohnt sich also, bei der nächsten Party eher sparsam mit den Getränken umzugehen.

    Menschen werden durch den Genuss von Alkohl schöner

    Braunhaarige Frau fasst an den Strohhalm ihres Cocktails und wirft einem Mann einen verführerischen Blick zu
    Weekend party © Sergey Nivens - www.fotolia.de

    Die University of Bristol hat eine Studie mit 84 Teilnehmern durchgeführt, mit der nun bewiesen werden konnte, dass man sich Menschen tatsächlich mit Hilfe von Alkohol schön trinken kann.

    Es konnte nachgewiesen werden, dass die Probanden unter dem Einfluss von Alkohol verschieden Gesichter attraktiver gefunden haben als die nicht alkoholisierten Probanden. Bei Frauen wie auch bei Männern war der Effekt gleichermaßen feststellbar. Außerdem konnte überraschenderweise beobachtet werden, dass dieser Effekt sowohl für das andere Geschlecht aber auch für das gleiche Geschlecht gilt.

    Während man ursprünglich davon ausgegangen ist, dass dieses Phänomen auf die Erhöhung des Sextriebes zurückzuführen ist, ist die Ursache nun wieder etwas unklar.

    „Schöntrinken“ nun wissenschaftlich nachgewiesen

    Mit dem eigenen Alkoholpegel steigt die Attraktivität des Gegenüber. Eine Studie an der Universität Glasgow (Schottland) zeigt, dass "Schöntrinken" tatsächlich funktioniert, berichtet die "Apotheken Umschau".

    Die Wissenschaftler gaben männlichen und weiblichen Studenten zunächst entweder Saft oder Wein zu trinken. Dann legten sie ihnen Fotos von Frauen und Männern vor. Die Weintrinker fanden die Gesichter auf den Fotos attraktiver als die Safttrinker – sowohl die des eigenen als auch die des anderen Geschlechts.

    Sexy wirken mit einem einfachen Stylingtrick: Wenn die Arme nackt sind, ist alles andere egal

    Blonde Frau fasst sich verärgert und gestresst in die Haare
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    Kleine Frauen versuchen sich oft mit Tricks wie High Heels oder speziellen Kleidungsschnitten optisch zu vergrößern. Forschern der Uni in New South Wales zufolge können sie sich diese Mühe sparen.

    Denn wenn Frau Aufmerksamkeit auf sich ziehen will, muss sie nur eins zeigen: Nackte Arme.

    Probanden aus China sowie Australien wurden gebeten, Videos anzusehen. In allen Filmen tauchten Frauen unterschiedlichen Alters auf, deren Attraktivität bewertet werden sollte. Durchweg wurden dabei jene Damen für besonders anziehend befunden, die nackte Arme zeigten. Erst dann wurde auf die Taille beziehungsweise Hüftregion geachtet. Ob in dem Video eine eher große Frau mit langen Beinen, oder eher klein geratene Schauspielerinnen vorkamen, hatte keinerlei Einfluss auf die Probanden.

    Von wegen "Kopf hoch": Ein leicht nach unten gesenkter Kopf macht Frauen attraktiver

    Cowgirl, blonde Frau mit Cowboy-Strohhut
    sweet cowgirl © Amir Kaljikovic - www.fotolia.de

    Wissenschaftler an der Universität von Newcastle haben in einer Studie nachgewiesen, dass ein leicht nach unten gesenkter Kopf Frauen sexy macht. Umgekehrt finden Frauen es anziehend, wenn Männer leicht nach oben schauen.

    Die Probanden wurden bei Tests gebeten, am Computer dreidimensionale Modelle von Männer- und Frauengesichtern nach ihrer Attraktivität zu beurteilen. "Unsere Befunde beweisen, dass der Winkel, in welchem wir unser Gesicht halten, unsere Attraktivität auf das andere Geschlecht stark beeinflusst", so der Leiter der Studie, Darren Burke.

    Möglicherweise sind die Ergebnisse auf den Größenunterschied zwischen Männern und Frauen zurückzuführen. Da Frauen meistens kleiner sind als Männer, sind es Männer gewohnt, Frauengesichter eher von oben zu sehen. Frauen schauen indes meist von schräg unten auf ein Männergesicht. Diese Gewohnheit führe zu den Vorlieben, so die Forscher.

    Positive Ausstrahlung gewinnen - Sexy kann jede Frau sein

    Jede Frau kann Sexy sein - Tipps für eine positive Ausstrahlung

    Braunhaarige junge Frau in braunem Kleid schaut über rechte Schuler, wirft Kussmund zu, sexy, vor weißem Hintergrund
    Portrait of a sexy girl .Makeup and cosmetics © T.Tulic - www.fotolia.de

    Sinnlichkeit und Sexy-sein kann man nicht lernen? Von wegen!

    Eine aufregende Ausstrahlung lässt sich erlernen

    Eine aufregende Ausstrahlung ist nicht angeboren, sondern bis zu einem gewissen Grad eine Geisteshaltung, die man lernen kann. Verwöhnen sie sich. Lassen sie es sich gut gehen. Sparen sie sich all die billigen Sonderangebote, und legen sie immer, wenn sie einen Seelentröster kaufen wollen, das Geld in eine Spardose.

    Gönnen sie sich dann, wenn sie genug gespart haben, einen dekadenten Tag im Spa oder ein paar teure High Heels, mit denen sie sich fühlen, wie eine Königin.

    Sich mit dem eigenen Körper beschäftigen

    Ob Parfum oder Raumspray, umgeben sie sich mit einem Duft, den sie lieben, möglichst einem außergewöhnlichen.

    Nehmen sie sich Zeit für sich. Lesen sie ein Lieblingsbuch in der Badewanne und machen sich eine gute Flasche Wein dazu auf. Und vor allem: Beschäftigen sie sich mit ihrem Körper.

    Es muss nicht immer das gleiche Make-Up oder die gleiche Frisur sein. Auch Sport ist ein guter Weg, um sich sexy zu fühlen. Das muss aber nicht gleich der Marathon sein.

    Positive Ausstrahlung durch Tanzen und Lachen

    Gehen sie lieber mit Freundinnen tanzen. Flirten sie, und vor allem: Lachen sie, und auch gerne mal über sich selbst. Dann kommt die positive Ausstrahlung ganz von alleine.

    Dunkle Obstsorten machen attraktiv

    Frauen, die dunkles Obst wie Nektarinen, Pflaumen und Pfirsiche verzehren, fühlen sich im Anschluss deutlich attraktiver als vorher, wie eine Studie der Universität in Nottingham zeigte. Insgesamt 68,8 Prozent der Teilnehmerinnen hatten nach dem Obstverzehr das Gefühl, dass sie einen strahlenderen Teint bekommen haben. 53,1 Prozent fanden, dass sich ihr Hautbild durch den Obstkonsum verbessert hatte und 45,3 Prozent zeigten sich deutlich selbstbewusster was ihr Aussehen betrifft.

    Dass der Verzehr bestimmter Obstsorten die Haut schöner macht, ist tatsächlich wissenschaftlich bewiesen. Die in dem Obst enthaltenen Carotinoide sorgen dafür, dass die Haut eine leichte, goldene Färbung bekommt, die sowohl Frauen als auch Männer als äußerst atrraktiv empfinden.

    Von innen leuchten - wie man seine Ausstrahlung verbessert

    Blonde junge Frau mit blauen Augen und Nasenpiercing lächelt in Kamera
    sunshine © Amir Kaljikovic - www.fotolia.de

    Alle spüren es, wenn ein Mensch den Raum betritt, der "es" hat. Doch was diese Ausstrahlung, das Leuchten, die innere Ruhe ausmacht, die manche Menschen wie von Zauberhand zu haben scheinen, das fragen sich viele. Dabei ist das Geheimnis eigentlich einfach - und doch für viele scheinbar unerreichbar. Der Schlüssel zur positiven Ausstrahlung liegt in der Zufriedenheit mit dem, was man nunmal ist. Doch besonders Frauen machen sich besonders gerne auf der Suche nach dem Haar in der Suppe und suchen solange, bis sie einen Fehler an sich finden.

    Sich diesen Teufelskreis bewusst zu machen, ist der erste Schritt, ihn zu durchbrechen. Schreiben sie sich auf, was positiv an Ihnen ist. Vergessen sie die krummen Zehen, die kleinen Augen oder die paar Kilos zu viel auf den Hüften. Loben sie sich stattdessen für ihren schönen Mund, ihre weiblichen Kurven und ihr tolles Haar. Wer sich immer wieder bewusst positiv darstellt, glaubt irgendwann auch daran. Unterstützend sollte man seinem Körper bewusst etwas Gutes tun: Sport, Sauna, Massagen.

    Wenn der Körper sich wohl fühlt, färbt das auf das Wohlergehen und die Haltung ab. Man wirkt entspannter, zufrieden, ausgeglichen.

    Pro und Contra High Heels

    Frauenbeine in schwarzer Latexhose und schwarzen High Heels vor weißem Hintergrund
    Beautiful female legs in latex © boas73 - www.fotolia.de

    Eine unwiderstehliche Ausstrahlung auf der einen, Stolperfallen und schmerzende Füße auf der anderen Seite: Die Frage, ob Frau heute hohe Absätze tragen sollte oder nicht, kann jeder nur für sich beantworten. Denn tatsächlich wird den High Heels eine nahezu magische Wirkung auf das andere Geschlecht nachgesagt - und nicht nur auf das! Wie eine Studie der Universität in Portsmouth belegt, bescheren hohe Absätze unserer Ausstrahlung tatsächlich einen regelrechten Sexyness-Boost, den auch Frauen wahrnehmen.

    Mögliche Erklärungen hierzu lieferten Wissenschaftler gleich nach: Wer auf Absätzen laufe, der nehme automatisch einen weicheren Gang an, der zudem die natürlich weiblichen Formen, die Hüften, betone. Dieser Umstand könnte dafür sorgen, dass Frauen mit High Heels an den Füßen als insgesamt attraktiver und femininer wahrgenommen werden.

    Doch keine Studie ohne Gegenbeweis: Andere Untersuchungen mit ähnlicher Ausgangssituation (Videoaufnahmen von Frauen mit und ohne High Heels, wobei die Schuhe nicht gezeigt wurden) kommen zu einem völlig gegenteiligen Ergebnis. Hier soll es keinen Unterschied gemacht haben, ob eine Frau High Heels trägt - zumindest wenn man diese Schuhe nicht sieht.

    Doch was sagt uns das? Im wahren Leben nehmen wir unser Gegenüber schließlich als "Gesamtpaket" wahr. Und registrieren somit auch die jeweiligen Schuhe am Fuß. Ist es vielleicht möglich, dass allein der Anblick von High Heels die Männerwelt ganz wuschig macht? Nun, denkbar wäre das zumindest. Bis das Geheimnis um die hohen Absätze endgültig geklärt ist, sollten sich Frauen in Entspannung üben. Also nur dann zu High Heels greifen, wenn man selbst auch wirklich Lust dazu hat - und in jedem Fall vorher probetragen!

    Bei Fußproblemen wie dauerhaften Schmerzen oder bekannten Fehlstellungen unbedingt einen Arzt um Rat fragen, schließlich kann das dauerhafte Tragen von hohen Absätzen viele Probleme verstärken oder erst hervorrufen.

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: Mann mit Gedankenblase © Robert Kneschke - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Closeup of a beautiful woman applying perfume © ipag - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Glamour portrait of bueatuiful sexy lady © T.Tulic - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: teenage girl © gajatz - www.fotolia.de

    Autor:

    Marco Stephan - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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