9. Juni 2011
Der Besuch einer Sushi-Bar ist ein kulinarisches Erlebnis. So locken hier zahlreiche Spezialitäten der japanischen Küche, welche die verschiedensten Zutaten enthalten. Doch welche Klassiker unter den Sushi Gerichten sollte man einmal probiert haben?
Eine Sushi-Spezialität, welche man auf jeden Fall einmal probiert haben sollte, ist zunächst einmal das Maki-Sushi. Hinter diesem Namen verbergen sich jene Reishäppchen, welche in Deutschland die wohl bekannteste Sushi-Variante darstellen. Maki-Sushi kann neben diversen Gemüsesorten auch noch Meeresfrüchte oder Eier enthalten. Die Grundlage für das Maki-Sushi bildet wiederum ein Algenblatt, welches in der Sushi-Bar auch als Nori bezeichnet wird. Auf dieses wird dann zunächst der Reis, später auch die Füllung gelegt. Abschließend wird das Ganze mit einer Bambusmatte gerollt, welche dem Maki-Sushi sein charakteristisches Aussehen verleiht und dafür sorgt, dass auch die Randpartien in Form bleiben. Hinsichtlich der Füllungen sind beim Maki-Sushi vor allem die Sorten Ebi und Ume empfehlenswert. Hierbei handelt es sich um Garnelen und Mayonnaise beziehungsweise japanische Pflaumenpaste, welche dieses Sushi zu einem kulinarischen Highlight werden lassen. Maki-Sushi ist allein schon aufgrund seiner Bekanntheit ein absolutes Muss für jeden Erstbesucher einer Sushi-Bar.
Eine weitere Spezialität, welche sich kein Freund der japanischen Küche entgehen lassen sollte, ist das Gunkanmaki-Zushi. Übersetzt heißt diese Bezeichnung soviel wie "Schlachtschiff Rollensushi", was eine Anspielung auf die Optik dieses Snacks sein soll. Sobald man sich für das Gunkanmaki-Zushi entscheidet, bieten sich vor allem die Füllungen Ikura, Kobashira und Uni an. Im Falle von Ikura handelt es sich um Lachskaviar, welcher am besten ohne Sojasoße genossen werden sollte. Kobashira bezeichnet wiederum eine Füllung aus Muschelfleisch, welche diese Form besonders herzhaft macht. Ein Gunkanmaki-Zushi mit der Füllung Uni enthält letztlich noch eine Seeigelpastete, welche man so wohl in keinem anderen Lokal bekommt.
Letztlich sollte man auch auf jeden Fall einmal ein Oshi-Sushi probiert haben. Dieses besteht aus einer Reisschicht, zu welcher sich marinierter Fisch und weitere frische Zutaten gesellen. Das Ganze wird dann durch ein Auflegen von Gewichten gepresst und anschließend in mundgerechte Stücke geschnitten. Das Ergebnis ist eine Sushi-Spezialität, welche hinsichtlich des Geschmacks und der Konsistenz alles aufweist, was ein gutes Sushi ausmacht.
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