31. Mai 2011
Die Küche Österreichs wird oft mit einfachen und herzhaften Gerichten in Verbindung gebracht. Eben diese erste Assoziation wird der Esskultur dieses Landes aber keineswegs gerecht. Stattdessen existieren auch unzählige Süßspeisen, welche als Nachtisch oder sogar Hauptgericht dienen können. Doch was sind überhaupt die bekanntesten Süßspeisen der österreichischen Küche, welche eine interessante Alternative zu den sonst so herzhaften Gerichten darstellen?
Ein Klassiker unter den Süßspeisen, welcher nicht nur aufgrund seiner langen und ereignisreichen Geschichte interessant sein dürfte, ist die Sachertorte. Hierbei handelt es sich um eine Schokoladentorte, welche zudem Schichten von Marillenmarmelade und eine Schokoladenglasur enthält. Als Gast eines österreichischen Restaurants kann man dabei darauf achten, ob es sich um eine Original Sachertorte oder um eine Demels Sachertorte handelt. Beide Varianten gelten heutzutage als eine offizielle Form dieses Gerichts, wobei sie sich leicht hinsichtlich der Anzahl an Marmeladenschichten unterscheiden. Eine Sachertorte wird in Österreich zumeist Nachmittags zu einem Kaffee oder als Nachspeise beim Mittagessen serviert.
Ebenso in die Kategorie der Torten und Kuchen ist der Gugelhupf einzuordnen. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein klassischer Hefekuchen, welcher mit Rosinen und Puderzucker verfeinert ist. Im österreichischen Restaurant ist es zudem auch üblich, dass der Gugelhupf noch zusammen mit weiteren Zutaten, beispielsweise Mandeln, Butter oder Rosinen, serviert wird.
Als Besucher eines österreichischen Restaurants solle man sich aber auch auf keinen Fall einen Germknödel entgehen lassen. Hierbei handelt es sich um kugelförmige Knödel aus Hefeteig, welche entweder mit einer Vanillesoße oder zerlassener Butter übergossen werden. Als Gast eines österreichischen Restaurants hat man zudem noch die Möglichkeit, den Germknödel mit einer beliebigen Menge Mohn zu bestreuen. Je nach Region ist es in Österreich auch noch möglich, den Germknödel mit verschiedenen Füllungen auszustatten. Eine besonders beliebte Variante ist in diesem Zusammenhang die Heidelbeerfüllung, welche dem Ganzen noch eine fruchtige Note verleiht.
Eine letzte feste Größe unter den bekanntesten österreichischen Süßspeisen ist der Apfelstrudel, dessen Zubereitung bereits aus Schriftstücken des 17. Jahrhunderts bekannt ist. Ein Apfelstrudel besteht dabei aus einer Rolle aus Strudelteig, welche mit Rosinen, Zimt und Apfelstücken gefüllt wird. Serviert wird das Ganze schließlich noch warm und mit Schlagsahne, welche dafür sorgt, dass diese Süßspeise nicht zu trocken ausfällt.
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