11. Mai 2009
Die individuelle Gestaltung des Vorgartens kann viel über seinen Besitzer verraten und das Grundstück zu einem Blickfang machen. Ob gepflegt, farbenfroh oder kreativ - wer seinen Grund und Boden nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Augen anderer schmackhaft und interessant gestalten möchte, fängt am besten beim Vorgarten an.
Je nach Größe und Nutzen des Vorgartens kommen verschiedene Bepflanzungen in Betracht. Die Möglichkeiten reichen von kleinen Bäumen, über prächtige Sträucher bis hin zu Hecken, Zierpflanzen und Beeten. Während Hecken, Sträucher und Stauden vor allem als Sichtschutz dienen, sorgen Zwiebelblumen und Kulturpflanzen in Beeten sowie formschöne Buchsbäume oder Akazien für einen Blickfang.
Entlang von Gartenzäunen werden in Vorgärten häufig Hecken gepflanzt, die einerseits den Zaun undurchsichtiger machen und diesen andererseits optisch aufbessern. Eine immergrüne, pflegeleichte und robuste Heckenpflanze ist der Lebensbaum. Neben dieser sind vor allem der Kirschlorbeer, die Blaue Scheinzypresse und die Eibe beliebte Heckenpflanzen. Etwas pflegeintensiver sind Buchsbaumhecken, die aber oft mehr der Zierde als dem Sichtschutz dienen und daher auch eine geringere Höhe aufweisen.
Auch große Sträucher und Stauden sorgen für Sichtschutz und bringen zugleich farbliche Akzente in den Vorgarten. Je nach Strauch wird das Grundstück durch farbenprächtige Frühlingsblüten, interessante Herbstfärbungen oder kleinen Früchten bereichert. Holunder oder Weißdorn zählen beispielsweise zu den typischen Deck- und Sichtschutzsträuchern, die blütenreiche Scheinquitte und der duftende Flieder eignen sich als Zier- und Decksträucher und der immergrüne Kirschlorbeer sowie der Rhododendron sorgen auch im Winter für einen grünen Vorgarten.
Insbesondere zu dekorativen Zwecken kommen Zier- und Kulturpflanzen in Beeten oder kleinwüchsige Bäume in Frage. Ein Vorgartenbeet kann zu jeder Jahreszeit mit farbigen und blühenden Pflanzen geschmückt werden. Je nach Sonnen- oder Schattenlage des Beetes sowie klimatischen Bedingungen kommen dabei verschiedene Pflanzen in Frage. Zwiebelblumen sorgen für die ersten farblichen Kontraste zum Ende des tristen Winters. Zu ihnen zählen unter anderem Tulpen, Nelken und Krokusse. Andere Frühlingsblüher sind der Fingerhut, der Wald-Scheinmohn oder das Purpurglöckchen.
Eine Bepflanzung mit Bodendeckern, wie zum Beispiel dem Kriechmispel, hat gegenüber Zierpflanzen den Vorteil, dass die Pflanzen das ganze Jahr über im Boden bleiben können und die Pflege nicht viel Zeit in Anspruch nimmt. Kleine Bäume, wie Akazien, bringen Abwechselung auf eine Vorgartenrasenfläche und sorgen je nach Wuchs zudem für Sichtschutz.
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