Unterschiedliche Arten von Rasenmähern und hilfreiche Tipps rund um das Rasenmähen

Mann im Garten mäht Rasen mit elektrischem gelben Rasenmäher

Wer einen Garten hat, für den wird in der Regel auch das Rasenmähen zum Thema - Wir geben Informationen zu der richtigen Schnitthöhe und den unterschiedlichen Rasenmähern

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  • von Paradisi-Redaktion

Den Rasen mäht man, wenn er lang ist? Den Rasen mäht man einmal im Frühjahr und einmal im Herbst? Das Rasenwachstum reguliert sich von selbst? Zum richtigen Zeitpunkt für das Rasenmähen gibt es unterschiedliche Meinungen - und unterschiedliche Rasenmäher. Hier einige Tipps.

Generelle Tipps zum Rasenmähen

Ein Rasen im Garten ist auf intensive und regelmäßige Pflege angewiesen. Das gilt vor allem für die Sommermonate, wenn das Gras wächst und viel beansprucht wird.

Die Pflege bezieht sich in erster Linie auf das Mähen der Rasenflächen sowie das Trimmen der schwer zugänglichen Stellen und Rasenkanten. Elektrisch betriebene oder mit Benzin arbeitende Mäher und Trimmer erleichtern dabei den Arbeitsvorgang erheblich.

Zeitpunkt und Häufigkeit

Grundsätzlich muss unterschieden werden, ob man einen Zier- oder Gebrauchsrasen mäht oder zum Beispiel das Gras einer Obstwiese. Der Zierrasen benötigt vergleichsweise mehr Pflege.

Er besteht aus mehr oder weniger robustem Gras, das möglichst kurz gehalten wird. Deshalb wird es immer wieder gemäht.

So entsteht eine grüne Rasenfläche ganz ohne blühende Gräser oder Blumen. Auch Schädlingspflanzen (Schlingpflanzen) und Unkraut (zum Beispiel Löwenzahn) können sich auf einem regelmäßig gemähten Rasen nur schwer ausbreiten.

Nur durch einen regelmäßigen Schnitt können die Grashalme neue Seitentriebe ausbilden und so die Rasenfläche grün und dicht halten. Wer seltener mäht, riskiert Unkraut- und Moosbefall sowie sichtbare Lücken in der Rasenfläche.

Je häufiger ein Rasen gedüngt wird, desto schneller wächst er. Gedüngter Rasen sieht zwar meistens schöner aus, erfordert aber in der Hauptwachstumszeit einen noch häufigeren Schnitt.

Im April ist der erste Schnitt des Jahres notwendig, da die Gräser in dieser Zeit zu spießen beginnen. Falls nötig, sollte zuvor das Moos entfernt werden.

In den ersten Frühjahrswochen ist in der Regel ein Schnitt pro Woche ausreichend. Ab Mai beginnt allerdings die Zeit, in der der Rasen sehr schnell vegetiert und darum idealerweise zweimal pro Woche geschnitten werden sollte.

Im Sommer kommt es auf die Witterung an, wie oft ein Mähen notwendig ist. Ist es feucht und warm, wächst das Gras weiterhin schnell und muss oft geschnitten werden. In heißen und trockenen Perioden ist ein Schnitt selten oder gar nicht nötig.

Regnet es stark, sollte der Rasen nicht gemäht werden, da das abgemähte, nasse Gras nicht entfernt werden kann, und sich so Schimmelkulturen und Bakterien vermehren können. Zudem hinterlässt der Rasenmäher im aufgeweichten Grund unschöne Spuren.

Wird der Rasen vor einem Gartenfest gemäht, so sollte dies nicht unmittelbar am Tag vorher, sondern mit einem zeitlichen Abstand von 2 bis 3 Tagen geschehen. So hat das Gras genügend Zeit, sich nach dem Mähen wieder aufzurichten. Ein Fehler wäre es jedoch auch, vor einer starken Nutzung - wie sie bei einem Fest oder einer Veranstaltung entstehen - den Rasen nicht zu mähen.

Ab Oktober endet das Wachstum des Rasens und der Rasenmäher kann bis zum nächsten Frühjahr verstaut werden. Im Winter wird der Rasen nicht gemäht, da er in den kalten Monaten ohnehin nicht wächst. Auch der Rasen benötigt eine Ruhephase

Ein regelmässiges Rasenmähen ist sehr wichtig für den Rasen
Ein regelmässiges Rasenmähen ist sehr wichtig für den Rasen
Die richtige Uhrzeit

Doch wann ist der richtige Zeitpunkt zum Rasenmähen? Ein für den Rasen selbst unwichtiger, für die Nachbarn aber sehr wichtiger Punkt ist die Uhrzeit. Mähen Sie Ihren Rasen nicht vor 9 Uhr morgens und nicht nach 19 Uhr abends, und möglichst auch nicht über die Zeit der Mittagsruhe und nicht an Sonntagen.

Detailarbeit

Es ist sinnvoll, nach jedem Mähvorgang auch den Trimmer zur Hand zu nehmen, damit ein einheitliches Bild entsteht und die Rasenkanten und Gartenecken nicht durch längere Grashalme auffallen.

Je nach Sonneneinfall muss auch seltener oder häufiger getrimmt werden. Gräser unter Hecken, die ausschließlich im Schatten stehen, wachsen im Frühjahr beispielsweise langsamer als die Rasenfläche im Garten. An heißen und trockenen Tagen kann es dagegen sein, dass sie aufgrund des noch feuchteren Bodens schneller wachsen.

Schnitthöhe

Wie viele Zentimeter die Schnitthöhe betragen sollte, hängt davon ab, ob es sich um einen Zier- oder Nutzrasen handelt. Da die meisten Gärten auch zum Spielen, Sonnen oder anderen Dingen genutzt werden, ist hier eine Rasenhöhe von 3-5 cm angemessen.

Zierrasen kann dagegen etwas kürzer gehalten werden. Generell gilt aber, dass ein zu kurzer Schnitt die Graspflanzen beschädigt und die Schnitthöhe des Rasenmähers daher auf mindestens 3 cm eingestellt werden sollte.

Aber nicht nur eine zu kurze, sondern auch eine zu hohe Schnitthöhe hemmen das gesunde Wachstum des Rasens. Da in diesem Fall die Pflanze nicht weit genug gekürzt wird, um neue Seitentriebe ausbilden zu können, wird die Rasenfläche schnell lückenhaft, es bildet sich Unkraut und Moos.

Weitere hilfreiche Tipps

Nachdem der Rasen gemäht wurde, braucht er Luft, um neue Triebe zu bilden. Daher ist es angebracht, beim Mähen einen Auffangkorb zu verwenden, damit das geschnittene Gras nicht auf der Rasenfläche liegen bleibt und die Pflanzen beim Atmen behindert. Zudem verrotten die Grasreste auf dem Boden und lassen den Rasen nur ungleichmäßig nachwachsen bzw. begünstigen die Ausbreitung von Moos.

Die Art der Rasenpflege hängt zudem vom Mähgerät ab. Ein Handrasenmäher zum Schieben kann nur niedrige Rasenflächen kürzen. Dafür sorgt er aber auch für einen sanfteren Mähvorgang.

Elektro- und Benzinrasenmäher können je nach Leistung den Rasen um mehrere Zentimeter kürzen. Das verleitet allerdings schnell dazu, das Gras zu lange wachsen zu lassen. Darum sollten auch leistungsstarke Mäher wöchentlich zum Einsatz kommen.

Lärmstreit zwischen Nachbarn: Rasenroboter dürfen im Dauerbetrieb mähen

Das Amtsgericht Siegburg muss einen Nachbarschaftsstreit um die Nutzung eines Rasenroboters entscheiden

Garten, Rasen mit Streifen
grass © Horticulture - www.fotolia.de

Rasenroboter sind eine praktische Angelegenheit: Die Geräte kürzen das Grün, ohne dass man selbst Hand anlegen muss. Doch die automatischen Rasenmäher stoßen nicht überall auf Gegenliebe. So fühlten sich Nachbarn durch den Betrieb eines solchen Roboters gestört.

Klage wegen Lärmbelästigung

Er begann um sieben Uhr morgens mit seiner Arbeit und endete damit um 20 Uhr abends. Unterbrochen von mehreren Ladepausen mähte der Roboter bis zu siebeneinhalb Stunden täglich. Die Ruhezeiten zwischen 13 und 15 Uhr wurden eingehalten.

Die Nachbarn klagten aufgrund der Lärmbelästigung gegen die Besitzerin, dass Gerät nicht mehr als fünf Stunden am Tag zu betreiben. Da die Frau dies ablehnte, musste nun das Amtsgericht Siegburg (Az.: 118 C 97/13) in der Sache entscheiden.

Immissionsort ausschlaggebend

Da der Roboter keine gesetzlichen Grenz- und Richtwerte überschreite, sei die Klage unbegründet, urteilten die Richter. So gelte in Wohngebieten eine Obergrenze von 50 Dezibel, bei den Nachbarn seien aber lediglich zwischen 20 und 35 Dezibel angekommen. Lediglich in unmittelbarer Nähe des Gerätes erreichte der Lärm 56 Dezibel. Dies, so das Amtsgericht, sei jedoch nicht ausschlaggebend.

Demnach sei nicht der Emissions- sondern der Immissionsort maßgeblich. Zudem sei in reinen Wohngebieten der Betrieb von Rasenmähern an Werktagen nur in der Zeit von 20 bis sieben Uhr untersagt.

Über die unterschiedlichen Rasenmähermodelle informieren wir im Folgenden.

Unterschiedliche Arten von Rasenmähern

Wer eine Rasenfläche hat, braucht auch einen Rasenmäher. Gerade in der warmen Jahreszeit muss der Rasen regelmäßig geschnitten werden, damit er auch gepflegt aussieht. Dafür gibt es unterschiedliche Arten von Rasenmähern.

Je nach Technik unterscheidet man zwischen Spindel-, Balken- und Sichelmäher.

Spindelrasenmäher

Es gibt unterschiedliche Rasenmäher im Angebot, die jeweils Vor- und Nachteile bieten. Ein Spindelrasenmäher wird handbetrieben, ist also mechanisch und kommt ganz ohne Strom aus. Damit ist man unabhängig vom Stromanschluss, muss kein Kabel nachziehen und man braucht auch kein Benzin.

Der Spindelrasenmäher ist, da er ohne Motor arbeitet, auch besonders geräuscharm und stört die Nachbarn nicht so. Allerdings braucht er schon ein bisschen Kraftaufwand und ist deshalb eher für kleinere Rasenflächen geeignet, wo es nicht viel zu mähen gibt. Manche Gartenbesitzer, die einen Spindelrasenmäher besitzen, nehmen die Handarbeit aber als willkommenes Training.

Je nach Modell kann der Spindelrasenmäher einen Auffangsack haben. Da er kleiner und zierlicher ist, als ein motorbetriebener Rasenmäher, lässt er sich auch einfacher verstauen. Wenn die Messer immer gut geschärft sind, leistet er gute Dienste.

Die Rasenmäher arbeiten mit einer rotierenden Spindel, welche in einem Winkel von 90° zur Mährichtung ausgerichtet sind. Diese Spindel ist mit Schnittblättern versehen, welche die Grashalme zunächst erfassen und sodann abschneiden. Der Abstand, welcher zwischen Gegenmesser und Boden liegt, bestimmt die Schnitthöhe.

Die Schnittqualität wiederum ist abhängig von der Messeranzahl an der Spindel. Die günstigsten Modelle verfügen in der Regel über fünf bis sechs Messer. Die Schnittbreite kann varrieren; so sind 35 bis 76 cm möglich.

Balkenrasenmäher

Ein Balkenrasenmäher ist ein wenig teurer in der Anschaffung. Er wird in der Regel mit einem Benzinmotor betrieben, hat eine längliche Form und vorne einen Schneidbalken. Er eignet sich hauptsächlich für große Wiesen und Weiden.

Bei dem Balkenrasenmäher handelt es sich um ein professionelles Gartengerät. Die Messer auf dem Schneidebalken bewegen sich hin und her, so schneiden sie das Mähgut. Ein Balkenrasenmäher wird besonders bei nassen Böden und schwer begehbarem Gelände eingesetzt, ebenso zum Schneiden von Tierfutter.

Sichelmäher

Auch ein Sichelmäher gehört in die Kategorie der teureren Rasenmäher. Man findet ihn beispielsweise als Akku-Gerät und genießt damit eine kabellose Freiheit. Dabei ist er wesentlich leichter als herkömmliche Modelle.

Mit einem Sichelmäher kann man sauber bis an den Rand mähen. Hier sind die Messer horizontal angeordnet und rotieren mit hoher Geschwindigkeit.

An den äußeren Messerenden gibt es, ähnlich wie bei einer Luftschraube, einen aerodynmaischen Anstellwinkel. Er sorgt für einen Luftstrom, welcher die abgeschnittenen Grashalme aus der Gehäuseglocke bläst.

Die meisten handgeführten Rasenmäher sind Sichelmäher und so variieren auch die Modelle und die Preise. Als besonders vorteilhaft wird die Möglichkeit des Mähens und gleichzeitigen Auffanges des geschnittenen Rasens angesehen.

Luftkissenmäher

Der Luftkissenmäher gilt als Untervariante des Sichelmähers. Der wesentliche Unterschied ist der gebildete Überdruck unter der Gehäuseglocke, welcher durch ein Gebläse erzeugt und das Gehäuse somit ein Stück vom Boden abhebt. Somit kann der Mäher schweben und lässt sich in sämtliche Richtungen bewegen.

Vor allem an verwinkelten Stellen stellt dies einen großen Vorteil dar. Allerdings wirkt sich dieses Schweben bzw. der Luftstrom nachteilig auf die Schnittleistung aus, da die Halme heruntergedrückt werden.

Es gibt also Elektrorasenmäher sowie solche, die mit Benzin betrieben werden - doch wo liegen jeweils die Vor- und Nachteile?

Vorteile und Verwendung eines Elektrorasenmähers

Elekrorasenmäher werden vor allem in Privatgärten bevorzugt, die über eine oder mehrere kleine und überschaubare Rasenflächen verfügen. Sie sind leichter zu bedienen, handlicher, geruchsneutraler und leiser als Benzinrasenmäher.

Da sie über Strom betrieben werden, muss allerdings immer ein Kabel angeschlossen sein, welches durchaus ein Hindernis darstellen kann. Das Kabel stellt bei richtiger Handhabung und nach mehreren Mähvorgängen meist aber kein wirkliches Problem mehr dar.

Vorteile

Ein Vorteil des Elekrorasenmähers ist die einfache Bedienung. Wie alle anderen Elektrogeräte muss ein elektronisch betriebener Rasenmäher nur einmal mit dem Stromnetz verbunden werden, um einsatzbereit zu sein. Ein Anschluss an eine herkömmliche Haushaltssteckdose ist problemlos möglich.

Um den Mäher zu starten, muss bei den meisten Modellen zunächst ein Sicherheitsknopf gedrückt werden, bevor der Motor gestartet werden kann. Umsicht ist beim Kabel geboten.

Wird eine Kabeltrommel verwendet, empfiehlt es sich, diese vor Einsatz des Rasenmähers komplett zu entrollen, um eine Überhitzung zu vermeiden. Diese kann nämlich dazu führen, dass die Sicherung in der Kabeltrommel rausspringt.

Das Verlängerungskabel kann während des Mähens in einer Hand festgehalten und so besser kontrolliert werden. Auf diese Art und Weise gerät es nicht so schnell unter das Messer.

Auch nasses Gras kann gefahrlos mit einem strombetriebenen Mäher geschnitten werden. Allerdings sollte ein Arbeiten bei strömendem Regen aus Sicherheitsgründen vermieden werden.

Ein weiterer Vorteil eines Elektrorasenmähers ist das geringere Eigengewicht. Es wird weniger Kraft benötigt, was vor allem in Kurven und beim Wenden des Mähers spürbar wird.

Ein Elektrorasenmäher eignet sich daher auch gut für Frauen oder ältere Personen. Auch der niedrigere Lärmpegel und der ausbleibende Benzingeruch sind Argumente für die Bedienerfreundlichkeit eines Eletromähers.

In der Regel bieten alle Elektrorasenmäher die Möglichkeit zur Schnitthöhenverstellung und sind mit einem Fangkorb ausgestattet. Mittlerweile gibt es auch akkubetriebene Elektromäher zu kaufen, die endgültig das Kabelproblem lösen. Je nach Modell sind die strombetriebenen Mäher auch mit Radantrieb oder einer Füllstandsanzeige am Fangkorb ausgestattet.

Elektrorasenmäher sind sehr einfach zu betreiben, bedürfen jedoch immer Strom
Elektrorasenmäher sind sehr einfach zu betreiben, bedürfen jedoch immer Strom

Vorteile und Einsatz eines Benzinrasenmähers

Ein Benzinrasenmäher eignet sich vor allem für größere oder verwinkelte Rasenflächen. Auch weiter vom Haus entfernte Flächen können mit einem Benzinrasenmäher besser erreicht werden, da keine Stromverbindung bestehen muss.

Ein Stromkabel kann beispielsweise dann zum Problem werden, wenn im Garten viele Hindernisse stehen. Mehrere Bäume, ein Gartenhaus oder auch ein Gartenteich machen das Mähen mit Kabel kompliziert. Wird der Rasen mit einem Benzinmäher geschnitten, kann die ganze Konzentration auf den Mähvorgang fallen, ohne dass das Kabel verlegt, umgesteckt oder verlängert werden muss.

Ein weiterer großer Vorteil ist die stärkere Leistung. So kann mit einem Benzinrasenmäher auch eine hochgewachsene Rasenfläche problemlos gekürzt oder sehr feuchtes langes Gras geschnitten und aufgefangen werden. Der Auffangkorb fasst zudem oft eine größere Schnittmenge und muss daher seltener geleert werden als der Korb eines Elektrorasenmähers.

Hilfreiche Kauftipps

Die Bedienung von Benzinrasenmähern ist mittlerweile vereinfacht worden. Zwar gibt es immer noch ein breites Angebot an Mähern mit Startzug, der Trend geht allerdings zu den etwas teureren Geräten mit Elektrostarter. Diese werden mit einem Zündschlüssel gestartet, was nicht nur wesentlich einfacher ist, sondern auch als Kindersicherung dient.

Benzinrasenmäher sind in verschiedenen Größen erhältlich. Für ein kleineres Gerät ist zwar ein geringerer Kraftaufwand nötig, es besitzt aber auch eine schmalere Schnittbreite.

Für sehr große Flächen empfiehlt sich also ein Rasenmäher mit einer Schnittbreite von mehr als 50 cm. Insbesondere beim Kauf von größeren Modellen ist es sinnvoll, sich für einen Rasenmäher mit integriertem Radantrieb zu entscheiden. Dieser erleichtert das Schieben des Mähers erheblich und kann auch bei abschüssigen Rasenflächen gute Dienste erfüllen.

Für den Betrieb eines Benzinrasenmähers kann Benzin von der Tankstelle verwendet werden. Ein Viertakt-Motor stößt weniger Schadstoffe aus und ist daher umwelt- und gesundheitsfreundlicher als ein Zweitakter. Es empfiehlt sich daher, den Viertakter einem Zweitakter vorzuziehen, auch wenn letzterer mit Katalysator ausgestattet sein sollte.

Früher musste der Rasen manuell gemäht werden
Früher musste der Rasen manuell gemäht werden

Wachsender Trend: Der Mähroboter

Das ist die neue Generation der Rasenmäher, die Mähroboter. Damit wird das Rasenmähen zum Kinderspiel und man spart Zeit und Arbeit.

Funktionsprinzip

Diese Mähroboter versprechen einen ganz besonderen Luxus. Hier muss der Mensch die Maschine nicht mehr führen, sie arbeitet ganz selbstständig. Dies funktioniert über Sensoren, die Hindernisse erspüren. Die Energie erhält der Mähroboter über einen Akku, der von Solarzellen gespeist wird oder über eine Ladestation.

Dieses bequeme Rasenmähen wird immer mehr zum Trend. Da kann man sich dann gemütlich in den Liegestuhl legen und dem kleinen Gartenhelfer bei der Arbeit zusehen. Ob sich das dann in der Praxis bewährt und der Rasen gleichmäßig gemäht ist, muss sich zeigen.

Wenn sich der Rasen wie von selbst mäht, hat man Zeit für die angenehmen Dinge des Lebens. Der Mähroboter hat eine Ladestation, die er eigenständig anfährt. Diese wird auch auf der Rasenfläche installiert. Dann muss noch Kabel verlegt werden, eine so genannte Induktionsschleife; innerhalb dieser Grenze bewegt sich dann der Mähroboter.

Was gilt es zu beachten?

Auch alle Beete, Rabatte oder eventuell ein Teich oder Pflanzen auf dem Rasen, müssen so gesichert werden. Das klingt erst einmal nach etwas Aufwand, ist in der Praxis aber schnell erledigt. Das Kabel wird mit den mitgelieferten Haken im Boden verankert; es kann auch in die Erde verlegt werden.

Der Mähroboter fährt immer so lange geradeaus, bis er auf ein Hindernis stößt, dann dreht er um. Am Anfang sieht das alles noch ein bisschen struppig aus, aber nach einigen Tagen, je nach Größe der Fläche, kann sich das Mähergebnis schon sehen lassen. Da er nur wenige Millimeter abschneidet, kann das Mähgut liegen bleiben.

Mittlerweile verschiedene Modelle angeboten und sie versprechen einen richtigen Komfort für den Gartenbesitzer. Der Mähroboter muss lediglich programmiert werden, dabei gibt es besonders benutzerfreundliche Geräte. Vor dem Kauf ist es sinnvoll, Testergebnisse einzusehen.

Der optimale Mähroboter für jeden Rasen – die beliebtesten Modelle

Warum selbst zum Rasenmäher greifen, wenn ein fleißiger Roboter die zeitaufwendige Arbeit übernimmt?

Grüner Rasen
rasen, wiese, feld © die_maya - www.fotolia.de

Buddeln, pflanzen und gießen – die meisten Menschen werkeln gern im Garten. Beim Rasenmähen hört für viele aber der Spaß auf. Warum also keinen Mähroboter kaufen, der die monotone und zeitaufwendige Arbeit übernimmt? Seit Ende der 90er die ersten Roboter-Modelle auf den Markt kamen, hat sich die Technik ständig verbessert. Trotzdem sollte man genau überlegen, welcher Mäher zum eigenen Garten passt. Teure Geräte sind nicht unbedingt besser.

Vor dem Start

Bevor der Roboter starten kann, muss der Mähbereich markiert werden. Üblicherweise legt der Gartenbesitzer dazu einen Begrenzungsdraht entlang der Rasenkante. Innerhalb dieser Eingrenzung zieht der Roboter dann seine Bahnen, meist kreuz und quer.

Manche Modelle brauchen zusätzlich einen Suchdraht, damit sie auch aus den entferntesten Winkeln den Rückweg zur Ladestation finden. Sind die Drähte gelegt, ist dann nicht mehr viel zu tun: der Roboter absolviert still und fleißig sein festgelegtes Programm.

Einsteigermodell für kleinere Gärten

Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl eines Mähroboters ist die Rasengröße. Beliebte Modelle wie den Gardena R40LI (bis 400 Quadratmeter) bekommt man schon ab 855 Euro. Nachdem Begrenzungs- und Suchdraht im Boden liegen, mäht der kleine Roboter auch verwinkelte Flächen ohne Streifenbildung und verbraucht dabei nur rund 7 kWh pro Monat.

Interessant ist der R 40LI zudem für Besitzer von hügeligen Gärten. Selbst Steigungen von 25 Prozent, bei denen andere Mäher dieser Preisklasse ins Straucheln kommen, sind für ihn kein Problem. Da auch Langfinger den Wert von Mährobotern entdeckt haben, ist das Gerät mit einem Pin-Code geschützt. Bei Mähern dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit.

Das Einstellen der gewünschten Schnitthöhe erfolgt einfach mittels Drehknopf, Mähzeiten lassen sich vorab einstellen – wenngleich nicht so individuell wie bei teureren Geräten. Für Gärten bis 700 Quadratmeter empfiehlt sich der größere Brüder Gardena R70LI, der ansonsten dieselben Funktionen bietet.

Günstigere Modelle im Beliebtheitsranking sind der Robomow RC 306 und Robomow MC 300. Neben einer Fernbedienung lassen beide Modelle ebenfalls per Smartphone oder Tablet navigieren.

Für mittlere Rasengrößen

Bei mittelgroßen Rasenflächen greifen Gartenbesitzer gern zur Indego-Reihe von Bosch. Vorteil: die meisten Modelle nutzen das Logicut-Navigationssystem, bei dem der Rasen akkurat Bahn für Bahn gestutzt wird. Zudem bietet Bosch eine Steuerung per App. Der Indego 1000 Connect (für Rasenflächen bis 1000 Quadratmeter) lässt sich etwa per Smartphone bei der Arbeit kontrollieren.

Auch Mähpläne lassen sich über die App ändern. Will ein Dieb den Mähroboter entwenden, schrillt ein Alarmton durch den Garten und der Eigentümer bekommt eine Info aufs Smartphone.

Für hügeliges Gelände

Bei größeren Steigungen geht vielen Mähern die Puste aus. Anders der Zipper ZI MR und die Automower 315 und 320 von Husqvarna. Dabei rangieren die beiden Roboter an den gegensätzlichen Polen der Preisskala. Für knapp 400 Euro erklimmt der Zipper auch Anhöhen mit einer Steigung von 30 Grad. Dafür muss man bei den Einstellungen der Schnitthöhe Abstriche machen.

Die Automower-Modelle klettern sogar 40-prozentige Steigungen hoch ohne zu Murren. Ihr Mähverhalten passen sie automatisch an das Wachstum der Halme an. Die ausgetüftelte Technik hat aber ihren Preis: unter 2000 Euro sind die Premium-Mäher von Husqvarna nicht zu haben.

Wer sich vom Nachbarn abheben möchte, kann seinem Gartenhelfer dafür eine individuelle Note geben, bunte Wechselcover machen es möglich.

Die Schattenseite der Mähroboter: Igel und andere Tiere sterben

Wer die lebendige Natur um sich haben möchte, setzt die Mähroboter besser sachgemäß und eher selten ein

Garten, Rasen mit Streifen
grass © Horticulture - www.fotolia.de

Wer seinen Garten liebt, der pflegt ihn regelmäßig. Da die Zeit aber oft knapp und Bequemlichkeit schön ist, kaufen sich immer mehr Menschen einen Mähroboter. Die kleinen Geräte übernehmen die Rasenpflege und die Gartenbesitzer selbst haben mehr Ruhe für Sonnenbad und co. Viele denken jedoch nicht daran, dass die kleinen Geräte für andere Gartenbewohner lebensgefährlich sind:

Appell an die Naturliebe der Menschen

Da Mähroboter sich nahezu lautlos bewegen, können viele Tiere die Gefahr nicht kommen hören und kommen mit den scharfen Mähwerkzeugen in Kontakt. Bei Igeln kommt erschwerend hinzu, dass diese Tiere bei Gefahr von Natur aus nicht weglaufen, sondern sich einrollen. Ihre für Pfoten und Schnauzen anderer Tiere so abschreckenden Stacheln schützen sie leider nicht vor den Messern.

Naturschützer warnen eindringlich davor, die Gartenroboter unbedacht einzusetzen. Sie appellieren an die Naturliebe der Menschen, denn wer gern im Grünen sitzt, dem liegt die Natur am Herzen. Auf die praktischen Mähroboter muss auch keineswegs verzichtet werden, es kommt nur auf den richtigen Einsatz an.

Die sachgemäße und tierfreundliche Anwendung

Wie auch in den Handbüchern der meisten Hersteller steht, sollten die Geräte nur am Tag und nur unter Beobachtung eingesetzt werden. Wer im Gartenstuhl liegt, während die Maschine ihrer Arbeit verrichtet, der sieht rechtzeitig, ob das spielende Kind, die Hauskatze und andere Tiere in Gefahr sind. Viele lassen jedoch ihren Mähroboter in der Nacht laufen und genau dann sind die nachtaktive Igel unterwegs.

Da gleichzeitig viele Insekten, kleine Amphibien und Spinnen den Messern zum Opfer fallen, verringert sich die Artenvielfalt im Garten. Damit ist die Nahrungsgrundlage von Vögeln, Igeln und anderen Kleinsäugern in Gefahr. Wer die lebendige Natur um sich haben möchte, setzt die Mähroboter daher eher selten ein.

Auch für das Rasenmähen gibt es jetzt einen Roboter

Zwei Vollautomatische Rasenmäher im Test

Zwei Holzstühle mit Fußablage im Garten auf Rasen
Adirondack Chair © iPixela - www.fotolia.de

Für alle Gartenfreunde, denen das Rasenmähen zu lästig oder auch zu beschwerlich ist, gibt es jetzt die Alternative, der vollautomatische Rasenmäher.

Automower Solar Hybrid

Hierbei gibt es zwei Varianten, die erste nennt sich Automower Solar Hybrid, der auch mit Solarzellen arbeitet, so dass die Arbeitszeit sich dadurch verlängert. Dieser Rasenmäher wiegt nur 10 Kilogramm und die Lautstärke liegt bei gerade mal 69 Dezibel, so dass man glaubt ein Elektrorasierer ist bei der Arbeit. Aber bevor der "Automover" loslegen kann, muss man natürlich erst einmal die Akkus aufladen. Danach wird die zu bearbeitende Fläche abgesteckt, mit Plastikheringen und einem Draht, der an das Stromnetz angeschlossen wird.

Der Schwachstrom in diesem Draht wird dann von den Sensoren des "Automover" erkannt, so dass er nicht über die Markierung rollt und eventuell im Blumenbeet landet. Anschließend rollt er planlos über den Rasen, die Steuerung erfolgt über einen Zufallsgenerator, so dass die sonst üblichen "Rollspuren" ausbleiben. Auch wird der Rasenschnitt nicht gesammelt, sondern so klein geschnitten, dass er als Dünger auf dem Boden verbleibt.

Robomow 400

Die andere Variante nennt sich "Robomow 400" und ist wesentlich robuster als der "Automover". Die Messer sind wesentlich größer und falls einmal ein Ast oder andere kleine Gegenstände auf dem Rasen liegen, so werden auch diese kleingehäckselt. Aber auch bei diesem Gerät bleibt der Rasenschnitt liegen und nach Meinung von Experten wird dadurch die Moosbildung verstärkt, so dass man dann den Rasen öfters vertikutieren muss, doch dafür gibt es noch keinen Roboter. Übrigens liegen die Preise für den "Automover" bei stolzen 3.099 Euro, der "Robomov 400" ist dagegen mit 1.449 Euro noch preiswert.

Neuer Rasenmäher sieht aus wie ein Fußball

Die Fußball-WM steht in den Startlöchern und sämtliche Hersteller versuchen mit ihren Produkten darauf aufmerksam zu machen, so auch der Gartengeräte-Hersteller "Rumsauer". Dieser hat nun einen Rasenmäher designt, den man von weitem leicht mit einem Fußball verwechseln könnte. Er hat nicht nur das Muster und die Farben eines Fußballs, sondern auch die rundliche Form.

Der Fußball-Rasenmäher lädt sich automatisch auf und verteilt das Gras wieder, nachdem er es geschnitten hat. Das außergewöhnliche Modell ist für knapp 3000 Euro erhältlich.

Wie man den passenden Roboter-Rasenmäher findet

Rasenmähen ist immer lästig, doch das kann nun ein Roboter für Sie erledigen!

Nahaufnahme Seitenansicht roter elektrischer Rasenmäher auf Rasen
Tondeuse © ThTh - www.fotolia.de

Das Rasenmähen empfinden viele Menschen als lästige Gartenarbeit. Damit seine grüne Oase aber nicht zu einem wilden Garten wird, muss der Rasen nunmal regelmäßig gemäht werden.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Geräten dafür; die meisten Menschen werden wohl einen elektrischen Rasenmäher besitzen. Relativ neu auf dem Markt ist der Roboter-Rasenmäher - ein Gerät, welches die Arbeit ganz von alleine erledigt, indem er durch den Garten fährt.

Was ist wichtig beim Kauf des Hightech-Roboters?

Beim Kauf eines solchen Gartenhelfers lohnt es sich, auf ein paar Dinge besonders zu achten, damit man auch das richtige Modell findet. So ist es zunächst einmal wichtig, die Größe des Gartens bzw. des zu mähenden Rasens zu wissen - je kleiner diese Fläche ist, desto kleiner wird auch der Roboter ausfallen und dies spart natürlich Geld.

Ein Tipp für die Sicherheit: man sollte beim Kauf darauf achten, dass es sich um ein Gerät handelt, welches die Mähmesser automatisch stoppt, wenn man es hochhebt. Weiterhin von großer Bedeutung ist die Leistung des Motors. Diese sollte hoch sein, um auch längeres Gras oder beispielsweise Fallobst problemlos zerkleinern zu können.

Auch von der einfachen Bedienung sollte man sich beim Kauf überzeugen lassen. Denn nichts nervt mehr als elektrische Geräte, die viel zu kompliziert zu handhaben sind.

Beim Preis sollte man die in Erwägung gezogenen Rasenmäher vergleichen, jedoch nicht am falschen Ende sparen, schließlich möchte man sicherlich einen qualitativ hochwertigen Roboter kaufen, der einem für eine lange Zeit gute Dienste leistet.

Mähroboter sind bei der Pflege des Rasens nicht perfekt

Nahaufnahme Gummistiefel auf Rasen im Garten
Gummistiefel © Carola Schubbel - www.fotolia.de

Rasenmähen mag nicht jeder. Doch wer sich einen Rasenroboter zulegt, der die Arbeit für einen erledigt, sollte einige Dinge beachten.

So haben Tests ergeben, dass die scharfen Messer, die das Gras kürzen, nicht tief genug in den Geräten liegen. Wer hier nicht aufpasst, kann sich leicht an den scharfen Klingen schneiden. Gerade wer Kinder hat, sollte achtgeben, dass die Kleinen nicht versuchen, mit dem Mähroboter zu spielen. Als problematisch erwies sich bei den Tests zudem, dass die Schneidewerkzeuge nicht stillstanden, als die Gerät angehoben wurden. Nur zwei der getesteten Modellen erfüllten hier die Sicherheitsvoraussetzungen.

Ein Roboter bewältigt rund 30 Quadratmeter Rasen in der Stunde. Die Kanten am Gartenzaun erweisen sich jedoch gewöhnlich als ein zu großes Problem für die bis zu 18 Kilogramm schweren Geräte. Hier müssen Gartenbesitzer noch selbst Hand anlegen und lange Halme mit der Schere kürzen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Mähern verfügen Rasenroboter über keinen Fangkorb. Das liegenbleibende Schnittgut verbleibt auf dem Grün und kann als Dünger genutzt werden. Wer dies nicht möchte, muss zur Harke greifen.

Rund 60 Minuten können die Mähroboter arbeiten, bevor sie an die Ladestation zurück müssen. Der Preis für ein solches Gerät liegt zwischen 600 und 2500 Euro.

In Österreich machte sich ein Rasenmäher-Roboter selbständig und zerfetzte eine Ölzuleitung

Eigentlich sollte der Rasenmäher-Roboter den rund 1.400 Quadratmeter großen Garten eines Österreichers in Micheldorf selbständig mähen und zwar nur den Garten, doch dann brach der Mähroboter aus seinem abgegrenzten Bereich aus und richtete ein großes Chaos an. Dem Roboter gelang es offenbar den, durch Draht abgetrennten, Gartenbereich zu verlassen.

Blöderweise lag quer durch den restlichen Garten ein Zuleitungsschlauch zur Ölheizung des Besitzers, über die sich der Roboter schließlich hermachte. Durch den zerfetzten Schlauch trat eine große Menge Öl aus, die von der Feuerwehr gebunden werden musste. Anschließend musste der Hausbesitzer noch die rund 1,4 Tonnen ölverseuchte Erde abtragen lassen.

Bei der Wahl des Rasenmähers sollte man auch die Umwelt als entscheidenden Faktor mit einbeziehen...

Wichtige Aspekte zum Thema Rasenmäher und Umwelt

Umweltbewusstes Denken nimmt einen immer größeren Raum ein. Das erstreckt sich auch auf Rasenmäher. Der Umweltschutz beginnt bereits im eigenen Garten.

Vorteile eines handbetriebenen Rasenmähers

Am umweltfreundlichsten sind natürlich mechanische, also handbetriebene Rasenmäher, die ohne Strom oder Benzinmotor arbeiten. Sie belasten die Umwelt überhaupt nicht und halten den Benutzer auch noch fit. Wer sich gerne sportlich betätigt, für denjenigen ist ein Handmäher ideal.

Außerdem liefern sie, wenn die Messer regelmäßig geschärft werden, einen sehr sauberen Schnitt. Dann kommt noch dazu, dass sie in der Anschaffung sehr günstig sind. Natürlich ist ihr Einsatz nur bei kleinen Rasenflächen möglich, denn der nötige Kraftaufwand kann schon ermüden und bei einer großen Fläche mühselig werden, obwohl sie als sehr geländegängig gelten.

Eine andere Möglichkeit ist auch, einen Teil der Grünfläche als Blumenwiese stehen zu lassen. Das sieht schön aus und bietet Insekten eine prima Weide.

Handbetriebene Rasenmäher sind am umweltfreundlichsten
Handbetriebene Rasenmäher sind am umweltfreundlichsten
Negative Aspekte der Rasenmäher mit Benzinmotor

Vor allen Dingen Rasenmäher, die mit einem Benzinmotor betrieben werden, sorgen für hohe Emissionswerte. Deshalb sollten sie nur bei großen Grünflächen eingesetzt werden oder da, wo es durch die örtlichen Gegebenheiten keinen Stromanschluss gibt. Außerdem stellen sie noch eine nicht unerhebliche Lärmbelästigung dar.

Hinweise zum Betrieb

Betreibt man einen Rasenmäher mit Motor, so ist es wichtig, dass dieser regelmäßig gewartet wird. Elektro-Rasenmäher sind da sinnvoll, wo es einen Stromanschluss gibt und die Rasenfläche größer ist. Um Energie zu sparen, kann man ja den Rasen nicht so oft mähen.

Damit leistet man auch einen Beitrag zum Umweltschutz und der Nachbar freut sich, weil sie nicht so viel Lärm machen wie ein Rasenmäher mit Motor. Allerdings wird auch der Strom nicht emissionsfrei erzeugt.

Alternative: emissionsfreie Rasenmäher

Emissionsfreie Rasenmäher arbeiten mit einem Akku, der über Solarzellen gespeist wird. Das sind meistens so genannte Mähroboter. Zwar ist die Entsorgung der Akkus nicht unerheblich für umweltbewusstes Handeln, aber sie bieten trotzdem eine Alternative. Dabei entlasten sie den Gartenbesitzer noch vollkommen von der Gartenarbeit.

Beim Rasenmähen passieren jährlich 7.000 Unfälle

Elektrischer türkiser Rasenmäher im Einsatz im Garten
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Jetzt im Frühjahr geht die Gartensaison wieder los und damit besteht auch die Gefahr für Unfälle. Jeder Gartenbesitzer hat auch mehrere elektrische Geräte, wie beispielsweise einen Rasenmäher, wobei beim Umgang mit diesem jährlich 7.000 Unfälle zu verzeichnen sind und meistens sind die Finger betroffen.

Eine Unfallursache ist, dass die Geräte gereinigt werden, beziehungsweise eventuell blockiert ein Stock oder Stein die rotierenden Messer, ohne den Netzstecker herauszuziehen, so dass sich plötzlich die Messer wieder drehen können.

Auch beim Mähen selber ist Vorsicht wichtig, besonders wenn ein Hang zu mähen ist und man sollte den Mäher nicht rückwärts bewegen, wegen einer möglichen Stolpergefahr. Letztlich sollten Reparaturen am Kabel nur vom Fachmann ausgeführt werden.

Betrunken durch den Ort gefahren - mit 7 Km/h auf einem Rasenmäher

Mann fährt mit Rasenmäher in den Schuleingang - Verurteilung wegen Fahrerflucht und Trunkenheit

Nahaufnahme elektrischer Rasenmäher auf Rasen
Tondeuse © ThTh - www.fotolia.de

Ein Mann aus Norwegen wurde nach einer Alkoholfahrt vom Gericht zu einer Geldstrafe von 50.000 Kronen, das sind etwa 6.400 Euro, und zu einer Bewährungsstrafe von 21 Tagen Gefängnis verurteilt. Zusätzlich wurde dem Mann der Führerschein für elf Monate entzogen.

Nun, das ist eigentlich nichts Außergewöhnliches, doch bei diesem Fall ist der Mann mit 2,3 Promille im Blut mit 7 Km/h durch den Ort "gerast" - auf einem Motorrasenmäher.

Zerstörung der Eingangstür der Schule

Nachdem er seinen eigenen Rasen kurzgeschoren und auch den Rasen vor dem Haus seiner Mutter ordentlich gemäht hatte, wollte er auch noch die Rasenfläche bei der nahe gelegenen Schule mähen. Hier passierte ihm aber das eigentliche Missgeschick, denn er schaffte eine Kurve nicht und landete in der verglasten Eingangstür der Schule. Danach fuhr er seelenruhig nach Hause, wo ihn die Polizei nach ein paar Stunden festnahm.

Vor Gericht gab der Mann an, den Alkohol erst nach dem Unfall getrunken zu haben, aber das Gericht verurteilte ihn auch wegen Fahrerflucht. Weil die Höchstgeschwindigkeit seines Fahrzeuges aber für den Straßenverkehr nicht so gefährlich gewesen war, wurde die Haft auch nur zur Bewährung ausgesetzt.

Bier holen mit dem Rasenmäher - Betrunkener wollte Fahrverbot ausweichen und endet im Krankenhaus

Ein 53 Jahre alter Mann aus dem Bundestaat New York (USA) wollte sich nur Bier kaufen gehen, der Ausflig endete allerdings in einer großen Panne. Da er zu dem Zeitpunkt keine Fahrerlaubnis hatte, benutzte er seinen Rasenmäher als fahrbaren Untersatz um zum Supermarkt zu kommen.

Der bereits angetrunkene Amerikaner war wieder auf dem Weg nach Hause, als er plötzlich das Bewusstsein verlor. Polizisten fanden ihn kurze Zeit später und brachten ihn ins örtliche Krankenhaus. Nun muß er zusätzlich zu seinem Fahrverbot mit weiteren Strafen rechnen.

Das wird teuer - Mann demoliert 23 Autos beim Rasenmähen

Mann mäht Rasen und demoliert unwissentlich 23 Autos

Mann im Garten mäht Rasen mit elektrischem gelben Rasenmäher
a man's work is never done © Beverley Grace - www.fotolia.de

Manchmal hat man wohl einfach Pech im Leben. Das kann man auch von dem 43 Jahre alten Mann sagen, der in Ingolstadt eigentlich nur einen Rasen fachgerecht mähen wollte. Der Traktor hatte eine derart große Kraft, dass mehrere Steine aufgewirbelt wurden und parkende Autos trafen.

Kurioses Unglück

Wirklich Pech hat der Mann, da er nicht einmal direkt bei den Fahrzeugen gearbeitet hatte, sondern zwischen der Grünfläche und den PKWs noch eine recht hohe Hecke stand. Dennoch wurden die Steine mit solcher Kraft aufgewirbelt, dass sie über und durch die Hecke flogen und die Autos demolierten. Insgesamt wurden 23 Fahrzeuge beschädigt.

Der 43-Jährige bemerkte bei der Arbeit zunächst auch gar nicht, was er anrichtete, denn er war auf den Rasen konzentriert. Erst, als ihn vorbeikommende Passanten darauf ansprachen, dass Steine von ihm aufgewirbelt werden und gegen Autos fliegen, hielt er erschrocken inne.

Der Mann mähte den Rasen nicht privat, sondern war als städtischer Mitarbeiter von der Stadt angewiesen worden, die Grünfläche zu mähen. Die Menschen aus Ingolstadt verbuchen das mit Sicherheit unter "kurios" ab, aber aus Kostensicht wird die ganze Angelegenheit auch etwas unerfreulich.

Erste Schätzungen gehen davon aus, dass das Beheben der Steinschäden an den PKWs am Ende um die 12.000 Euro kosten wird.

Tipps und Grundinformationen zum Rasenmähen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: a man's work is never done © Beverley Grace - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: mowing the gras © kris@Positief - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Tondeuse © ThTh - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Retro lawn mower © Tomasz Nieweglowski - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: spindelrasenmäher © skyf - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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