11. Mai 2009
Ein Freibad im eigenen Garten? Wer träumt nicht davon. Doch dieser Luxus muss kein Traum bleiben. Mit etwas Geschick kann man sich den Pool im Garten sogar selbst bauen.
Wer am eigenen Pool liegen möchte, der hat verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Am schönsten und hochwertigsten sind mit Sicherheit diejenigen Pools, die gemauert und gefliest sind. Sie sehen nicht nur wie ein richtiges Schwimmbad aus, sondern benötigen auch die übliche Schwimmbadtechnologie mit Überlaufrinne, Wasserpumpe und Wasseraufbereitung. Ihr Wasser muss mit Chemikalien versetzt werden. Im Winter werden sie mit einer Abdeckvorrichtung verschlossen. Wer sich einen solchen Pool selbst bauen möchte, der muss sich mit der Materie schon gut auskennen. Versierte Hobbyhandwerker können sich jedoch auch nur die Installation der Technik zukaufen und alle Aushebe-, Mauer- und Fliesenarbeiten selbst verrichten.
Die deutlich einfachere Variante besteht aus einem Hochpool mit stehenden Wänden. Die wannenartige Poolkonstruktion wird ohne Tiefgrabung einfach auf dem Boden aufgestellt und mit Streben gestützt. Die ganze Technik wird mobil angeschlossen. Im Winterhalbjahr kann das Wasser abgelassen und der Pool platzsparend verstaut werden, die empfindliche Technik ebenfalls. Rein optisch ist diese Art von Pool etwas weniger ansprechend, sie erfüllt aber ihren Zweck ebenso und bietet eine vergleichsweise kostengünstige Alternative.
Am häufigsten jedoch sind die so genannten Wannenpools zu finden. Hier kann der zukünftige Besitzer sehr viele Arbeiten selbst verrichten, und damit sein Budget schonen. Wannenpools bestehen aus badewannenähnlichen Einsätzen, die einfach ins Erdreich eingegraben werden. Sie bestehen meist aus dicken, kälte- und wärmeunempfindlichen Materialien und sind in der Innenwanne blau oder türkis eingefärbt. Gängige Modelle sind in Baumärkten zu erhalten, etwas speziellere und größere Wannen erhält man im Spezialgeschäft. Zu ihrer Installation muss ein den Maßen entsprechendes Loch im Garten gegraben werden, in das die Wanne gesenkt wird. Dies hört sich mitunter einfacher an, als es ist. Häufig scheitert der Versuch an der Beschaffenheit des Untergrunds. Ein weitere Punkt, der oft nicht bedacht wird, ist die Problematik der Entsorgung des ausgehobenen Erdreichs. Muss dies im Garten zwischengelagert werden - ebenso wie die Wanne, so können schnell Platzprobleme entstehen. Um den Anschluss der Technik kümmert sich meist ein Fachmann. Auch Zu- und Abflüsse müssen gelegt und notfalls mit Pumpen ausgestattet werden.
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Erhard Hergesell, geboren am 30. April 1960 in Günzburg/Bayern, verheiratet, zwei Kinder, wohnhaft in Günzburg. ...