8. November 2011
Ein Pool ist eine Bereicherung für den Innen- und Außenbereich, er kann von einem Fachbetrieb oder in Eigenregie gebaut werden. Doch mit der Anlage des Pools allein ist es nicht getan. Damit eine gute Wasserqualität gewährleistet ist, benötigt der Pool ausreichend Pflege zu jeder Jahreszeit.
Poolbesitzer wünschen sich klares Wasser mit angenehmen Temperaturen. Frei von gesundheitsschädigenden Keimen soll es außerdem sein. Solch eine gleichbleibende Wasserqualität ist nur durch den Einsatz physikalischer und chemischer Pflegemaßnahmen zu erreichen. Schließlich kann das Poolwasser nicht täglich vollständig erneuert werden. Die physikalische Aufbereitung des Wassers nimmt eine Filteranlage vor. Ihre Leistung muss selbstverständlich der Größe und Wassermenge des Pools entsprechen. Außerdem muss im Pool für eine ganzheitliche Durchströmung gesorgt werden, damit das gesamte Wasser bis zum Filter gelangt.
Damit chemische Pflegemaßnahmen, die mit sogenannten Wasserpflegemitteln durchgeführt werden, überhaupt greifen können, ist es wichtig, von Zeit zu Zeit die Beschaffenheit des Wassers zu kontrollieren. Auskunft über die Zusammensetzung des zur Erstbefüllung verwendeten Wassers, das gewöhnlich aus dem Netz der Wasserversorgung entnommen wird, erteilt das örtliche Wasserwerk. Hier erfährt der Poolbesitzer den Härtegrad des Wassers, die Karbonathärte, den Eisen- und Mangangehalt sowie den pH-Wert. Wird das Wasser aus einer natürlichen Wasserquelle entnommen, ist seine Untersuchung ebenso wichtig. Erst recht sollte das Vorhandensein von Krankheitskeimen geprüft werden.
Die Wasserpflege sollte unmittelbar nach der Befüllung beginnen und auf die gelieferten Wasserwerte abgestimmt sein. Ein idealer pH-Wert liegt zwischen 7,2 und 7,6. Mit pH-Wert-Senkern oder -hebern lässt er sich einstellen. Die Überprüfung kann vom Poolbetreiber mittels Teststreifen selbst vorgenommen werden. Besonders hartes Wasser sorgt dafür, dass sich an den Beckenrändern Kalkablagerungen bilden. Hier hilft der Einsatz eines Härtestabilisators. Das Wasser wird innerhalb kürzester Zeit weicher.
Es lässt sich nicht vermeiden, dass bei der Poolbenutzung Mikroorganismen und Verunreinigungen in das Wasser eingebracht werden, die unter Badetemperaturen einen geeigneten Nährboden finden. Einige von ihnen sind gesundheitsgefährdend. Eine Wasserdesinfektion ist auch im privaten Bereich von Zeit zu Zeit unumgänglich. Hierzu wird Chlor verwendet.
Trotz aller Pflege kann die Wasserqualität plötzlich kippen, so dass es zu Algenbefall kommt. Neben der mechanischen Entfernung helfen Algizide sowie eine Beschattung des Pools zur Vermeidung von übermäßigem Lichteinfall.
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