3. August 2011
Beim Kompostieren werden die Garten- und Küchenabfälle sinnvoll genutzt. Sie liefern nach der Verrottung eine humusreiche Erde, die einen wertvollen Dünger für den Garten gibt.
Dabei ist das richtige Kompostieren wichtig, um die optimalen Bedingungen für die Rotte zu schaffen. Beim Verrottungsprozess sind viele Mikroorganismen und Kleinstlebewesen beteiligt. Damit sie richtig tätig werden können, brauchen sie bestimmte Voraussetzungen und Bedingungen. Dann sorgen sie dafür, dass aus den organischen Abfällen eine gute Humuserde wird. Feuchtes und trockenes Kompostgut sollte immer gut gemischt werden. Grobe Stängel und Gehölzschnitt, müssen vorher gehäckselt werden, ehe sie auf dem Kompost landen. Sonst würde die Verrottung zu lange dauern und es ist ärgerlich, wenn man in der Erde dann Äste hat. Außerdem sorgt das Häckselgut dafür, dass der Kompost nicht so schnell zusammensackt und gut durchlüftet wird. Deshalb muss man die gehäckselten Äste gut untermischen. Es gibt biologisch aktive Rottebeschleuniger, auch das Streuen von Hornspänen kann den Prozess beschleunigen, weil die Mikroorganismen optimale Arbeitsbedingungen vorfinden. Kompostbeschleuniger liefern ihnen die nötige Nahrung und regen den Prozess an.
Um erfolgreich zu Kompostieren, kommt es hauptsächlich auf die richtige Schichtung der unterschiedlichen Kompostmaterialien an. Kohlenstoffreiches Herbstlaub, muss mit stickstoffreichem Kompostgut vermischt werden. Auch eine ausreichende Feuchte und die richtige Belüftung sind wichtig. Wenn der Kompost zu trocken wird, kann man ihn leicht befeuchten. Sackt er zu stark zusammen, muss er wieder aufgelockert werden. Aber bei zu viel Feuchtigkeit und einem Sauerstoffmangel, kann es zu einer mangelhaften Rotte kommen. Es ist sinnvoll, wenn man den Komposthaufen mindestens zweimal im Jahr mit einer Mistgabel umschichtet. Auch ein Mehrkammersystem kann gut sein, um den Verrottungsprozess zu beschleunigen oder wieder in Gang zu bringen. Vor allen Dingen muss beim Kompostieren Fäulnis vermieden werden. Deshalb ist auch schon der Standort ausschlaggebend. Er sollte schattig, aber nicht nass, mit einem guten Bodenkontakt sein.
Es ist immer gut, den Kompost ab und zu aufzulockern, aber man sollte ihn nicht platt treten, um mehr Platz zu schaffen, sonst wird er nicht mehr gut genug durchlüftet. So ein Verrottungsprozess, ist ein komplexes Geschehen. Zeitweise entstehen im Kompost sehr hohe Temperaturen. Ein reifer, fertiger und guter Kompost duftet angenehm. Er wird gesiebt, um ihn von gröberem Material zu befreien. Dann kann er ausgebracht werden.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
28.07.11 | |
![]() | KOMPOST |
![]() | KOMPOST |
![]() | KOMPOST |
![]() | KOMPOST |
![]() | KOMPOST |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Kompost Forum

