12. Juli 2011
Eine Gießkanne ist eigentlich ein praktisches Gartengerät. Doch manchmal hat man keine zur oder eine Anschaffung lohnt sich nicht wirklich. Dann gibt es auch mehrere Alternativen.
Wenn man nur wenige Zimmerpflanzen zu gießen hat, tut es auch ein Messbecher oder eine ausgediente Kanne. Es ist von Vorteil, wenn das Gießgefäß eine lange Tülle hat, damit man die Wassermenge gut dosieren kann und den Pflanzenboden gut erreicht. Man kann auch eine große Schüssel oder einen Topf nehmen, diesen mit Wasser füllen und die Topfpflanzen darin tränken. Es gibt auch Tonfiguren, in diese füllt man Wasser und steckt sie dann in die Blumenerde, nach und nach geben sie ihr Wasser ab. Auch mit leeren Flaschen kann gegossen werden, das ist zwar ein bisschen umständlich und man erreicht manchmal nicht die Blumenerde oder es kann nicht zielgenau bewässert werden, aber sie leisten trotzdem gute Dienste. Natürlich kann man auch einfach ein Glas nehmen, da geht dann aber oft etwas daneben. Aber ein Gießgefäß mit einem Ausgießer bringt entscheidende Vorteile. Manche Blumenfreunde benutzen auch einfach eine Sprühflasche um die Pflanzen zu wässern. Dabei kommt es aber bei der Bewässerung auch auf die jeweilige Pflanze an. Manche Pflanzen möchten besprüht werden, bei anderen soll nur die Erde feucht gehalten werden und wieder andere möchten das Wasser nur im Untersetzer.
Wer auf dem Balkon oder der Terrasse nur wenige Topfpflanzen zu gießen hat, kann dies auch mit der Tauchmethode machen oder man benutzt auch hier leere Flaschen. Diese hat man meistens im Haushalt und eine leere Plastikflasche kann lange als Gießgefäß eingesetzt werden. Die Gießflasche eignet sich auch um die Balkonkastenbepflanzung zu wässern. Im Garten kann das Gießkannenschleppen sehr mühselig sein, das kann in Schwerstarbeit ausarten. Ein Gartenschlauch ist da die gute Alternative, mit einer langen Gießbrause, kann man auch aufrecht stehend gießen und muss sich nicht so viel bücken. Gerade in den Hochsommermonaten, in denen viel gegossen werden muss, bringt dies eine enorme Erleichterung. Je nach Garten und Umfang kann sich auch ein Schlauchsystem lohnen. Eine weitere Alternative ist das unterirdische Bewässerungssystem, da muss man nur noch einschalten und es heißt dann "Wasser marsch".
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