23. April 2005
Rund 400 Kliniken, Behindertenwerkstätten und Seniorenheime in Deutschland setzen auf „Gartentherapie“ – Arbeit mit Erde und Pflanzen, nach den individuellen Möglichkeiten des Einzelnen und an der frischen Luft.
„Studien beweisen: Bereits der Anblick von Blumen und Bäumen macht schneller gesund“, zitiert das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber den gelernten Gärtner und Gartentherapeuten Andreas Niepel von der Neurochirurgischen Rehabilitationsklinik Holthausen in Hattingen. Studien zeigen: Wer häufiger im Garten arbeitet, trainiert seine Geschicklichkeit, löst Muskelverspannungen, bringt das Herz-Kreislauf-System wieder in Balance, nimmt dem Schmerz die Wucht. Der Stressspiegel sinkt, Aufmerksamkeit und Konzentration nehmen zu. Auch Alzheimer-Patienten profitieren davon. Ob Bäume oder Beete, „das sind kleine Inseln der Erinnerung, die sie wieder entdecken“, hat Gartentherapeut Niepel festgestellt.
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