Verschiedene Arten von Gartenfackeln

Gartenfackel ist Gartenfackel? Licht ist Licht? Das stimmt so nicht ganz. Welch unterschiedliche Effekte sie mit verschiedenen Beleuchtungsvarianten erzielen können, lesen Sie hier.

Gartenleuchte aus Edelstahl auf Wiese im Garten

Nicht alle Gartenfackeln sind gleich. Grundsätzlich kann man zwischen zwei Prinzipien unterscheiden. Da gibt es einmal die Gartenfackel auf Wachs- und Kerzenbasis. Bei ihr handelt es sich meist um ein einmal verwendbares Produkt auf einem Erdspieß, der meist aus Holz besteht. Die Fackel selbst besteht aus Kerzenwachs und einem Docht. Sie brennt innerhalb von 3 bis 8 Stunden komplett ab. Flüssiges Wachs kann herunter tropfen und auf Steinplatten hässliche Flecken hinterlassen. Besonders bei Wind neigt diese Fackel zum Tropfen und ist dann auch schnell herabgebrannt.

Ölfackeln

Eine sinnvolle Alternative zur Wachsfackel ist die Ölfackel. Sie besteht in der Regel aus einem mit Öl gefüllten Behältnis oder Tank, aus dem ein Docht ragt. Je größer der Tank ist, desto länger ist die Brenndauer der Fackel. Ölfackeln verbrennen, ganz ohne Verschmutzungen zu hinterlassen und können immer wieder aufgefüllt werden. Lediglich der Docht sollte von Zeit zu Zeit erneuert werden. Die Ölfackel selbst besteht aus einem nicht brennbaren und nicht hitzeempfindlichen Material. Optisch stark im Trend liegen derzeit moderne und schlichte Fackeln aus Edelstahl mit kubistischen Tankformen. Aber auch rustikalere Modelle mit Motiven, Gravuren und Verzierungen sind im Handel nach wie vor erhältlich.

Steck- und Bodenvarianten

Sowohl Wachsfackeln als auch Ölfackeln gibt es in der Steck- als auch in der Bodenvariante. Die Steckvariante besitzt einen Erdspieß, die Fackel selbst brennt dann in aufrechter Haltung und in der gewünschten Höhe. Je nach Geschmack kann so eine Fackel einen halben bis eineinhalb Meter hoch sein.

Bei der Bodenvariante verfügt die Fackel nicht über einen Erdspieß, sondern wird mit einer Standfläche direkt auf den Boden gesetzt. Diese Bodenfackeln eignen sich sehr gut zur indirekten Beleuchtung von Wegen oder Objekten. Da sie häufig aber nicht gleich bemerkt werden, geht von ihnen eine etwas erhöhte Brand- und Verletzungsgefahr aus, sie sollten also in sicherer Entfernung zum Publikum positioniert werden.

Anderes Design, andere Atmosphäre

Mit einer Fackel kann man eine rustikale und urtümliche Stimmung verbreiten, wenn man zum Beispiel das Thema Feuer in den Vordergrund stellen möchte. Hierzu eignen sich besonders die Varianten mit offener Flamme und langen Stielen, die auch geneigt dekoriert werden können. Eine kühle, edle und hochwertige Atmosphäre dagegen verbreiten die schlichten Objekte im reduzierten Design.

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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