16. Juni 2011
Das regelmäßige Bewässern eines Gartens ist wichtig. Doch ein Zuviel des Guten kann auch schaden. Eine Überwässerung kann Folgen haben und deshalb sollte man sie vermeiden.
Die so genannte Staunässe schadet nicht nur den Pflanzen, sondern auch den Wurzeln. Die Pflanzen gehen ein und die Wurzeln werden zerstört. Pflanzen brauchen Wasser, sonst können sie nicht wachsen und trocknen aus, aber im richtigen Verhältnis. Zu Staunässe kommt es nur dann, wenn das Wasser nicht mehr richtig ablaufen kann. Dadurch sind besonders Kübel- und Topfpflanzen betroffen, bei denen das Gießwasser nicht ablaufen kann. Hier können ein paar Tricks Abhilfe schaffen. Im Boden des Pflanzgefäßes sollten Löcher sein, auch ein paar Steinchen auf dem Grund des Pflanzgefäßes können helfen. Denn hier sickert das Wasser ein und staut sich nicht in der Erde. Bei Staunässe können die Erde und damit auch die Wurzeln schimmeln.
Pflanzen haben unterschiedliche Ansprüche und dementsprechend ist auch ihr Wasserbedarf. Es gibt Pflanzen die sehr viel Wasser brauchen, wie beispielsweise das fleißige Lieschen und Pflanzen die besser mit weniger Wasser auskommen. Mit der Zeit lernt man seine Pflanzen kennen und ansonsten muss man sich schlau machen. In der Wachstumsphase, im Frühjahr und Sommer brauchen sie mehr Wasser und natürlich auch an heißen Tagen. Wenn man seine Pflanzen aufmerksam beobachtet, kann man den Wasserbedarf mit der Zeit einschätzen. Außerdem sollte man regelmäßig die Erde prüfen, ob sie noch feucht genug oder schon ausgetrocknet sind. Für Topfpflanzen kann man auch Feuchtigkeitsmesser verwenden. Die zeigen genau an, wann gegossen werden muss.
Im Garten und in Beeten ist eine Überwässerung kaum möglich, weil das Wasser ablaufen kann. Wenn sich das Wasser einmal kurzfristig staut, etwa wegen einer Senke und einem großen Regenaufkommen, schadet dies den Pflanzen normalerweise nicht. Zu wirklichen Überschwemmungen kommt es nur selten, aber auch das haben Pflanzen schon kurzfristig überstanden.
Wenn der Rasen überwässert wird, führt das zu einem übersteigerten Wachstum. Außerdem kann es zu Rasenfilz kommen, dann wurzelt das Gras im trockenen Rasenfilz und bezieht keine Feuchtigkeit mehr aus dem feuchten Erdreich. Dadurch kann es zu braunen, vertrockneten Stellen kommen.
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