Im Winter gibt es für Gärtner nichts zu tun? Fehlanzeige! Gerade die Gartenarbeit im Winter ist besonders wichtig, wenn der Garten in der nächsten Saison in voller Pracht erscheinen soll. Dies sind die wichtigsten Aufgaben:
Büsche, Sträucher und Bäume stutzt man am besten im Winter, wenn sie ihr Laub abgeworfen haben. Sind die Äste und Zweige kahl, kann man auch am besten erkennen, wo geschnitten werden muss. In der kalten Jahreszeit leben Bäume und Sträucher sozusagen auf Sparflamme: der Lebenssaft fließt langsam und zähflüssig. Deshalb ist die Jahreszeit für einen Rückschnitt geradezu ideal. Der Rückschnitt sollte vor oder nach dem größten Frost geschehen, andernfalls besteht die Gefahr, dass die Aststücke nahe der frischen Schnittkanten abfrieren.
Sehr wichtig im Winter ist auch der Rosenschnitt. Mit Rosen sollte man sich auskennen, da man sonst große Schäden anrichten kann. Ein Rosenschnittkurs wird von fast jedem regionalen Gartenbauverein angeboten. Rosen lieben es, sehr kurz zurück geschnitten zu werden. Schneiden Sie also großzügig, die Rose wird es Ihnen im nächsten Jahr mit einem üppigen Wachstum danken. Eine Faustregel besagt, dass pro Rosenstock drei Hauptstämme stehen bleiben sollten, die die Basis für neues Wachstum bilden.
Abgefallenes Laub sollte keinesfalls auf dem Rasen oder in Rabatten liegenbleiben. Die Meinung, dass es die Pflanzen vor Erfrierungen schützt, ist längst überholt. Vielmehr ist bekannt, dass verfaulendes Laub nicht nur zur Vermoosung von Rasenflächen beiträgt, sondern dass sich auf den Blättern auch Krankheitserreger und Pilzkrankheiten bilden und ungestört vermehren können. Entsorgen Sie diese Gefahrenquellen also so rasch und gründlich wie möglich.
Die kühle Jahreszeit ist ideal, um dem Rasen eine Verschnaufpause und eine kleine Schönheitskur zu gönnen. Allerdings sollten hierfür die Monate im Herbst und Frühjahr genutzt werden, nicht die kältesten Wintermonate. Anfang Herbst wird der Rasen vertikutiert. Dabei werden mit einem gabelartigen Werkzeug kleine Löcher in den Boden gestochen. Diese tragen zu einer guten Belüftung des Graswurzelwerks bei. Gleichzeitig werden Verwachsungen, Schlingpflanzen und Unkraut aus dem Rasen herausgekämmt. Liegen die Temperaturen um den Gefrierpunkt oder darunter, wird von einer Vertikutierung abgeraten. Ca. 2 bis 3 Wochen nach der Vertikutierung kann man den Rasen zusätzlich düngen.
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11.02.13 | |
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12.03.12 | |
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08.03.12 | |
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13.12.11 | |
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16.11.11 | |
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